Oelstand kontrollieren !

Du siehst das Forum als Gast - als registriertes Mitglied stehen dir alle Forenbereiche zur Verfügung. Wir freuen uns auf dich!

  • Interessante Produkte für die Yamaha MT-07 bei Amazon:

  • Hab das Ölglas endlich gefunden, aber über dem schwarzen Plastikdeckel ist ein Stück Metall. Geht nicht ab, wer baut denn sowas. Hab 10er Loch rein gebohrt, kann man besser mit Trichter SAE90 nachkippen! :abhauen

    Wenns vorne rasselt und hinten stinkt isse in Ordnung...

  • verstehe ich nicht, könntest du bitte etwas mehr ins Detail gehen?

    Wenn der Ölstand deutlich unter der Mitte des Schauglases oder Ölpeilstabes ist, (Achtung den Ölpeilstab sollte man mit dem Ende ohne Gewinde nach unten halten) muss man Öl nachfüllen. Wenn der Ölstand deutlich darüber ist, vertraut man entweder demjenigen der es eingefüllt hat, oder man lässt etwas ab. Das würde aber nun den Rahmen dieses Tutorials sprengen.


    Gruß Dirk

    In Continental we trust :rocker

  • Na toll, die Anleitung ist leider fürn Arsch . Das Ölschauglas ist nämlich bei der MT auf der linken Seite.

    Mist - jetzt habe ich mir ausnahmsweise mal Mühe gegeben und trotzdem so ein Anfängerfehler :wuetend


    Danke Somson


    Gruß Dirk

    In Continental we trust :rocker

  • Solltet ihr ein Motorrad der Marke Triumph euer eigen nennen, verzweifelt nicht, aber es ist etwas komplizierter. - Aber das schaffen wir. Das Ding hat einen ÖLPEILSTAB, ECHTE Autofahrer kennen das.

    Langer Rede kurzer Sinn. Bevor ihr das Motorrad in die schwerelose Lage versetzt, dreht ihr den Ölpeilstab heraus und wischt das Öl mit einem Lappen ab. Dann kommt die Schwerelosigkeit, jetzt wirds schwierig - HALTEN. Den Ölpeilstab wieder herein bis zum Anschlag und glleich wieder herausdrehen. Hab ihr das Kackding in der Hand, entspannen, Motorad vorsichtig nach links auf den Seitenstäner absetzen und voila ihr könnt das Prüfergebnis am Ölpeilstab ablesen. :klatschen

    Äh was? Ich kann 0 nachvollziehen, was alle immer an diesem Peilstab rumhaten. Ich finde es geht schneller und sicherer als ein Schauglas. Motor warmlaufen lassen, ölstab raus, saubermachen, rein (alles auf dem Ständer), einmal Karre waagerecht halten, Karre wieder abstellen, ölstab raus, ablesen. Das sind insgesamt max. 45 Sekunden. Schaugläser finde ich immer unpraktisch, wenn man mit Handylicht versucht überkopf was abzulesen.


    Bei der Streety geht das so gut, weil der Ständer links ist, der Peilstab aber rechts. Daher hat der nur in der waagerechten Kontakt mit Öl :bier

  • Ich mache es ganz einfach :

    Setze mich aufs Moped, nehme einen ausziehbaren Spiegel (gibt es beim Louis) und halte diesen ans Schauglas. So sehe ich wieviel Öl drin ist.

  • Dirks schwerelos-Methode nutze ich auch - aber nur sehr selten, denn angenehm ist anders. Viel einfacher und zudem sicherer ist es, wenn man die Karre anlässlich des Kettenschmierens schön gerade auf dem Montageständer stehen hat. Da ist man schon auf der richtigen Seite und braucht nur noch mal eben einen Blick auf's Öl-Schaufenster zu werfen.


    Ihr habt noch keinen Montageständer? Dann wird's aber Zeit! So ein einfaches Teil kostet kaum mehr als eine Tankfüllung und macht trotzdem das Leben eines Moppedfahrers viel leichter und schöner. Der sichtbare Ölstand ändert sich übrigens durch das Aufbocken hinten nicht - haben wir zu zweit ausprobiert.

  • Ihr habt noch keinen Montageständer? Dann wird's aber Zeit! So ein einfaches Teil kostet kaum mehr als eine Tankfüllung und macht trotzdem das Leben eines Moppedfahrers viel leichter und schöner. Der sichtbare Ölstand ändert sich übrigens durch das Aufbocken hinten nicht - haben wir zu zweit ausprobiert.

    Es gibt durchaus Situationen, wo man keinen hat, der behilflich ist. Auch mitm Aufbocken allein gibt es hin und wieder Probleme.

    Es gibt zwar eine Methode, das Motorrad allein aufzubocken...erfordert jedoch Routine und ein bissel Muskelkraft.

    Diese Methode traut sich nicht jeder zu, obwohl es relativ flott/einfach ist.

    Ich traue mir diese Methode auch nicht zu.

  • Neben das Motorrad kneien, den Lenker in die Hand nehmen und die Kiste gerade stellen. Hingucken, fertig. Für mich das einfachste der Welt. Da kann man sogar noch locker hin- und herschwenken. Unsere Kisten wiegen doch nix.

  • Ich hab einen Montageheber der das Motorrad an der Schwinge anhebt. Ich positioniere den Heber wenn die MT auf dem Seitenständer steht, stelle sie dann gerade hin und drück den Heber mit dem Fuß nach unten. Zum Ablassen halt ich das Moped am Sattel fest und entferne den Heber mit der Hand, funktioniert einwandfrei. Den Ölstand ablesen, während die MT aufgebockt ist hab ich ausprobiert, aber klappt nicht.

  • Alexandra,

    wofür brauchst Du einen zweiten Menschen, um das Mopped auf den Montageständer zu wuppen? Der Ständer wird doch einfach von hinten unter die Schwinge (oder die Bobbins) gefahren und dann der Hebel langsam nach unten gedrückt. Dann hebt sich doch die linke Seite des Moppeds zunächst einmal von ganz allein in die Vertikale, bis die rechte Seite der Schwinge auch auf dem Ständer aufliegt. Und von da geht es - eine halbwegs vernünftige Konstruktion des Ständers mal vorausgesetzt - ganz leicht weiter aufwärts, bis die Karre sicher steht.


    Die einzige Voraussetzung: der Abstand zwischen den Aufnahmen für die Schwinge/Bobbins muss natürlich passen, sonst kann diese einfache Methode auch schief gehen. Wir haben deshalb nach dem ersten, sorfältigen Einstellen (das macht man natürlich sicherheitshalber am besten zweit) auf den Auslegern der Montageständer Markierungen mit einem dicken Edding angebracht, um die korrekte Einstellung vor jeder Anwendung einfach überprüfen zu können.

  • Nachtrag: Wer seinem Montageständer oder dessen Einstellung nicht traut, kann sich auch direkt hinter oder schräg links hinten neben das Mopped stellen und die Karre festhalten, während man den Hebel mit dem Fuß herunterdrückt.

  • Alexandra,

    wofür brauchst Du einen zweiten Menschen, um das Mopped auf den Montageständer zu wuppen? Der Ständer wird doch einfach von hinten unter die Schwinge (oder die Bobbins) gefahren und dann der Hebel langsam nach unten gedrückt. Dann hebt sich doch die linke Seite des Moppeds zunächst einmal von ganz allein in die Vertikale, bis die rechte Seite der Schwinge auch auf dem Ständer aufliegt.

    Ich hab schon gesehen, wo genau bei dieser Methode das Moped umgefallen ist. Deswegen, wer es sich allein nicht zutraut, sollte eine 2te Person dabei haben.

    Muss aber jeder für sich entscheiden, wie er/sie das handhabt.

  • ich mach das auch so wie Kurvensucher schreibt. Einmal ist mir das Mopped aus dem Ständer gerutscht, weil unsauber angesetzt. Aber nicht umgefallen.

  • Ich halte das Motorrad mit der linken Hand oder dem linken Unterarm auf dem Soziussitz ein wenig fest. Mit rechts kommt der Ständer von hinten dran, wird erst links angelegt an der richtigen Position, dann kippe ich langsam das Motorrad in die Senkrechte, während ich etwas Druck auf dem Ständer lasse. Sobald die andere Seite der Schwinge auch am Ständer aufliegt nur noch den Ständer runterdrücken.

    Nach den ersten paar Malen geht das echt schnell. Würde behaupten, dass ich da keine 5 Sekunden mehr für brauche.

    Ist nicht wesentlich anders als die beschriebenen Varianten, aber ich halte die Umkippgefahr für geringer, da man beim Kippen in die Senkrechte mit Links noch abfangen kann, wenn etwas nicht passt.


    Ölstand passt übrigens auch, wenn man vorne noch einen Heber am Lenkkopf hat, zumindest bei meinem.