Asymmetrie beim Kurvenfahren (lieber links als rechts) - geht's Euch auch so?

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  • Ich hab wirklich lange überlegt. Ich muss sagen, heute ist es mir egal, der Strassenzustand ist mir wichtig aber ich fahre beide Richtungen gleich gerne. Als ich begonnen habe, lagen mir die Rechtskurven jedoch besser, ich geriet bei Linkskurven immer wieder zu früh gegen die Mitte der Strasse. Ich hab mir das aber abtrainiert.

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  • Mir ist irgendwann mal aufgefallen, dass ich Linkskurven umso besser fahre, je weiter ich in die Kurve hineinschaue. Das Gehirn fährt die Kurve dann automatisch, deutlich gleichmäßiger und weiter außen, als wenn das Auge permanent versucht Echtzeit-Korrektur-Bedarfe vor dem Vorderrad zu finden. Selbst in unbekanntem Terrain.


    Nur vor Fahrbahnverschmutzungen oder sonstigen Unregelmäßigkeiten sollte man dann keine Angst haben, denn die übersieht man so recht schnell.


    Allerdings macht mir das Fahren so am meisten Spaß.


    Im Moment versuche (übe) ich das hier: Bitte melde dich an, um dieses Medienelement zu sehen.

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  • Ich habe eben auch ein YouTube Video genau zum Thema Asymmetrie beim Kurvenfahren gesehen, wo meiner Meinung nach ziemlich gut verschiedene Gründe analysiert werden Bzw was man dagegen tun kann.

    Hier ist der Link:


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    PS: das Video ist auf englisch, allerdings finde ich es ziemlich gut verständlich von der Art der Aussprache, etc.

  • Ich bin Rechtshänder und ziehe Rechtskurven vor. In meinem Fall bin ich auch sicher woher es kommt. Ich habe eine Torsion der Wirbelsäule in diese Richtung - will heißen: rechtsrum verdrehen ist leichter, weil ich "mit der Richtung der WS" gehe, während ich in Linkskurven aktiv dagegen arbeiten muss.


    Aber mir ist klar, dass das hier wenig repräsentativ ist :-)

  • Bin Rechtshänder und fahre lieber Rechtskehren, einfach aufgrund des Gegenverkehrs. Ich hab zum Start der Saison 3-4 Wochen gebraucht wieder schön außen zu bleiben in den Linkskehren. Blöd ist nur, dass da aus irgendwelche Gründen außen oft viel Kies/Dreck rumliegt und ich teilweise gar nicht so weit außen fahren kann wie ich gerne würde.


    Wenn man den Gegenverkehr außen vor lässt wären mir Rechtskehren dennoch lieber. Beim Snowboard fahre ich mit dem linken Fuß vorne und beim Mountainbiken fahre ich auch lieber Rechtskehren. Bei letzterem ist mir in der Gruppe auch immer aufgefallen, dass jeder Fahre seine Lieblingsrichtung hat. Bei vielen ist das sehr stark ausgeprägt, sodass die Unterschiede dazu führen, dass man eine gleiche schwere Kehre in der einen Richtung locker packt und in der anderen gar nicht.

  • MIr ist es, glaube ich, egal, ob Links oder Rechtskurve, auch sachlich gibt es gute Gründe für oder gegen beide Kurvenrichtungen.


    Wenn ich aber die Wahl habe, fahre ich Strecken in den Bergen so, dass ich mehrheitlich den Berg links und das Tal rechts habe.Dann kann man nämlich im MIttel viel weiter in die Kurven hinein sehen und muss deshalb gerade vor engen Rechtskurven nicht immer so viel Tempo rausnehmen, weil dann ja die Bergflanke viel länger verdeckt, was da auf einen zu kommt.

  • Ich bin Rechtsfüssler, und fahre lieber Linkskurven. Vor allem im Gelände. Habe lange versucht auf der Strasse wie im Gelände, Rechtskurven zu trainieren. Bin aber selbst nach 45 Jahren in Rechtskurven etwas langsamer. Ich führe das auf den besseren Druck auf die Raste mit meinem rechten Fuss zurück.


    André

  • Ich bin Linkshänder und glaube es ist eher Tagesverfassung. Zumindest gefühlt geht's an einem Tag linksrum besser, und ein anderes mal rechtsrum. Wenn ich aufs Hinterrad schaue, dann bevorzuge ich scheinbar Linkskurven. Das kann aber auch damit zusammenhängen, dass ich auf meiner Hausstrecke eine schöne lange Linkskehre hab, die Bergauf geht, und die fahr ich viel schräger als am Rückweg bergab :0plan

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  • Da ich ein HWS Problem habe und den Kopf besser nach links als nach rechts

    drehen kann (in jede Hinsicht!) kann ich tiefer in die linke Kurve hineinsehen.

    Umd dort wo man schaut, da fährt man auch.

    Dieser Fakt ist mir bei einem Schräglagentraining bewusst geworden, da der

    linke Knieschleifer anders aussah als dre rechte (mehr kratzspuren).

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    + Akrapovic (gelasert) ~ Rizoma Kennzeichenträger ~ V-Trec Hebelei ~ GSG Bobbins

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  • bin Rechtshänder und meine, rechts-Kurven fahren ist einfacher/besser), allerdings bin ich einigen Dingen z.B. Schaufel halten, Linkshänder. Bei Linkskurven muß man sich übrigens Richtung Gegenverkehr legen, daher ist mir das auch unsympatischer.

    wer den Seitenständer sucht hat aufgehört zu fahren:lachen

  • Für mich ist ganz klar die Linkskurve der Favorit. Ganz einfach weil mir dann keine Kurve schneidenden Fahrzeuge entgegen kommen.

    Volle Zustimmung. Ich hatte gestern die Situation, dass mich ein entgegen kommender Motorradfahrer angehupt hat, weil ich ihm wohl zu weit links gefahren bin. Ich war in der Rechtskehre, er entsprechend in der Linkskehre. Sein Oberkörper war auf meiner Seite, die Reifen knapp neben der Markierung. Schlimm, dass das Kurvenhinterschneiden nicht gelehrt wird.

  • Volle Zustimmung. Ich hatte gestern die Situation, dass mich ein entgegen kommender Motorradfahrer angehupt hat, weil ich ihm wohl zu weit links gefahren bin. Ich war in der Rechtskehre, er entsprechend in der Linkskehre. Sein Oberkörper war auf meiner Seite, die Reifen knapp neben der Markierung. Schlimm, dass das Kurvenhinterschneiden nicht gelehrt wird.

    Der ist ja mal schräg drauf, fährt doof und macht dich dann noch an...

  • So richtig kapiert hab ich es noch immer nicht: man fährt langsam in die Kurve, schaut ob alles frei ist und gibt dann Gas?

    Falls ja hab ich noch nie was anderes gemacht (außer man übersieht die Kurve komplett schon weit davor). Als 90° (+/-1..) Fahrer dann für mich eher unrelevant.

    wer den Seitenständer sucht hat aufgehört zu fahren:lachen

  • Wahrscheinlich ist das nichts neues für dich :) Es geht um die Linienwahl - spät einlenken, um früher beschleunigen zu können, bzw, nicht in den Gegenverkehr zu kommen.

    https://www.gaskrank.tv/tv/mot…97533768_1158116890887645

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  • Wahrscheinlich ist das nichts neues für dich :) Es geht um die Linienwahl - spät einlenken, um früher beschleunigen zu können, bzw, nicht in den Gegenverkehr zu kommen.

    https://www.gaskrank.tv/tv/mot…97533768_1158116890887645

    das Video schildert es sehr anschaulich. Man sollte eventuell aber noch anmerken, dass das auch für andere Kurven gilt, also nicht nur für Kehren.

    In den Kehren sind die Meisten ohnehin sehr langsam, da kann meist auch noch stark korrigiert werden. Aber wenn weite Kurven schon am Rande der möglichen Schräglage der Maschine gefahren werden, sind keine schnellen Korrekturen zu engeren Radien hin mehr möglich.

  • das war jetzt ein Video für Dummis! Jetzt hab ich es kapiert, danke. OK, spät einlenken tu ich selten bis nie, im Gegenteil (bei der Spitzkehre z.B.), aber da ist das Risiko bei mir nach innen umzufallen größer als nach außen getragen zu werden - liegt an meiner Angst, fahre fast immer so, daß ich auf Sicht bremsen kann und dafür genug Platz vor dem Vorderrad habe. Fahre Kurven aber fast immer nur mit Gas und bremse nicht und wenn weiß ich, war zu schnell.

    Im flachen Land fahre ich Linkskurven auch langsamer, genau aus dem Grund, meine Birne auf der falschen Straßenseite zu haben. Rechtskurven auch immer ganz rechts, eher mal den Pfosten touchieren als zu weit links raus kommen.

    Wenn man wie bei mir auf dem flachen Land die nächsten 3 Kurven komplett sieht, dann "riskiere" ich auch etwas mehr - wenn kein Verkehr (hinten wie vorne) zu sehen ist. Aber für die meistens ist das sicherlich noch "lächerlich" und ich werde auch von Mopeds überholt, was soll's, sich wohlfühlen und schöne Linie ist das Ziel.

    Aber die Technik macht wirklich Sinn und vielleicht mache ich es unbewußt manchmal doch so, achte nie darauf, sondern eher, daß icih auf Sichtweite immer bremsen kann. Bisher bin ich damit gut "angekommen".

    wer den Seitenständer sucht hat aufgehört zu fahren:lachen