Wilbers Fahrwerk zu hart

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    Ach was wäre das schön. Die Kits von EMC schauen super interessant aus und der Preis inkl. Kartusche für die Gabel von 1176€ ist fair. Leider halt ohne ABE und damit für m ich uninteressant. Das Wilbers würde ich mittlerweile gerne wieder rausschmeißen, vor allem das Federbein nervt.

    Einmal editiert, zuletzt von Wheeland ()

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  • Das Wilbers würde ich mittlerweile gerne wieder rausschmeißen, vor allem das Federbein nervt.

    Erzähl bitte mehr.

    Ich bin am überlegen u.U. auf ein Wilbers-Federbein umzustellen. Anfangs dachte ich noch, dass mache ich 100%ig, da muss ich was ändern. Mittlerweile bin ich mir gar nicht mehr so sicher.


    Vorne habe ich Wirth-Federn verbaut. Mit dem Originalöl. Damit kann ich nach etwas Eingewöhnung gut leben.


    Tatsächlich lässt sich das Moped mit der Kombination auf der Landstrasse ganz gut bewegen.

  • Das Wilbers Federbein kann nur hart oder viel zu weich. Zugstufe in der empfohlenen Einstellung heißt, sie ist so hart,dass das Motorrad bei Schlaglöchern ins Loch fällt und anschließend an die Kante knallt. Zugstufe weiter auf bringt spürbar mehr Komfort (gegenüber gar keinem Komfort) aber dann schaukelt das Fahrwerk sofort nach Bodenwellen auf und macht zügige Fahrten teils echt anstrengend, vor allem wenn vor Kurven Bodenwellen sind. Es liefert einfach keinerlei Kompromiss zwischen Komfort und Sportlichkeit, die verbaute Technik ist einfach zu simpel, als das sie das leisten könnte. Es werden ordentliche, getrennte Kreise für Low-&Highspeed Zug-&Druckstufen benötigt. Was man hier also bräuchte wäre eine gut gedämpfte Lowspeedzugstufe (=kein Aufschaukeln/Schwimmen nach Bodenwellen) mit einer leistungsstarken Highspeed Zugstufe, die das Federbein schnell ausfedern lassen kann, falls man z.B. über einen viel zu tiefen Gullideckel fährt. Die gängige Forumsmeinung ist, dass man für 400€ nicht mehr erwarten kann. Nun, mit ABE gibt es aber auch nichts besseres. Das Wilbers ist besser als Serie, auch beim RM17 Modell. Allerdings macht die MT07 so nur auf einigermaßen guten Straßen Spaß. Wenn du ein Modell hast mit nicht einstellbarer Zugstufe, dann kann ich den Wechsel empfehlen, wenn du ein Modell mit einstellbarer Zugstufe hast, dann rentiert sich der Wechsel nur bedingt.


    Viel schöner fand ich den Effekt der progressiven Gabelfedern, weil man durch diese vor Kurven echt gut abbremsen kann, ohne dass die Gabel dabei stark absäuft.

  • Leider kann ich das o.g. gar nicht nachvollziehen.


    Das Federbein mit 130-150 Feder ist für mich, cs. 80 kg in voller Montur, in keinem der Aspekte auffällig.


    Ich hab es seit 72.000 km drin.


    Ich kriege keine Stösse ab, es lässt sich sehr genau auf die Bedürfnisse einstellen, meist fahr ich 12 offen. Mit Gepäck auf schlechten Strassen auch mal 14. Wenn es in Angriffsmodus geht auch mal 10.


    Die Vorspannung hab ich so gewählt, dass es belastet ca. 42 mm Negativfederweg hat.


    Es gibt auch kein Rühren nach Bodenwellen etc..


    Das einzige was mich stört, ist die Gabel, aber da will ich jetzt nicht ins Detail gehen.

  • Breeze

    Vielleicht kaschiert ja dein gut aufgepolsteter Sattel einiges? Aber da du schreibst du kriegst keine Stöße ab, wundert mich das schon sehr. Das kann alleine durch einen Sattel so nicht kaschiert werden. (Insider für Franken:) Die Straße Ebermannstadt-Kanndorf oder Ortsdurchfahrten wie von Streitberg oder Oberfellendorf sind für mich schon eine echte Qual. Ich krieg ordentlich Schläge ins Kreuz, das muss echt nicht sein. Als Einstellung bin ich bei meiner 115er Feder mit der Zugstufe bei 12 Klicks von geschlossen. Aktuell fahre ich aber 2 Klicks weiter offen, weil ich so ein bisschen mehr Komfort habe. 15 Klicks offen und es wird gefühlt gefährlich bis unkontrolliert..

  • geht mir mit meiner 115er Feder ähnlich (auch ca80kg+); wiege sogar ein kleines bisschen mehr und kann grad auf Anhieb nicht sagen wie der Rest genau gestellt ist (wurde nachm Einbau nochmal etwas "nachgestellt")^^

    Wenn der Belag mal bescheiden ist merkt man das natürlich schon, das wusste ich aber schon von Anfang an da es so bestellt wurde (->sportlich Landstraße) und kommt das größere Problem sicherlich von vorne.


    Welchen Reifen fährst du Christian? Der CRA3, welcher ich drauf habe, hat ja auch ne recht hohe Eigendämpfung...

  • Welchen Reifen fährst du Christian? Der CRA3, welcher ich drauf habe, hat ja auch ne recht hohe Eigendämpfung...

    Ich fahre auch den CRA3 und die Eigendämpfung war ein netter Bonus gegenüber dem Road5 den ich davor hatte. Das hat es auf alle Fälle etwas besser gemacht. Auch der aufgepolsterte Sattel hat geholfen, aber unter dem Strich ist es einfach immer noch ein zu bockiges Fahrwerk. Seitdem ich die Speed Twin gefahren bin, bin ich vielleicht auch einfach verstrahlt, was Fahrwerke betrifft. Vielleicht sollte ich noch mal mit Wilbers in Kontakt treten und dann mal sehen, ob die was machen können.

  • Ich kann auch über das Wilbers absolut nichts Schlechtes sagen (ebenfalls knapp 80kg fahrfertig mit Helm). Bei uns findet sich, angesichts der doch sehr überschaubaren Kosten für dieses Federbein immer ein sehr brauchbarer Kompromiss für die Dämpfung, auch auf schlechen Straßen. Es stimmt allerdings, das die Zugstufeneinstellung im Bereich um 10..12 Klicks recht empfindlich reagiert, da merkt man bei uns einen Klick beim Fahren schon deutlich.


    Man muss natürlich bedenken, dass wir zum einen bei der MT/XSR insgesamt nur 130mm Federweg zur Verfügung haben und zum anderen natürlich voll einstellbare Fahrwerke mit komplett frei einstellbarem Dämpfungssystem samt Druckstufen- und getrennter High- und Lowspeed Zugstufenverstellung doch noch mal in einer ganz anderen (Preis-) Liga spielen. Derartig hochwertige Fahrwerks- und Federelemente, wie sie zum Beispiel In meiner Supermoto und im Crosser verbaut waren, findet man in dieser Fahrzeugklasse übrigens nirgends - warum auch.


    Denn meiner Erfahrung nach haben 80 Prozent der Motorradfahrer selbst an so wichtigen und grundlegenden Sachen wie der Federvorspannung noch nie herumhantiert. Mit 3 weiteren Stellschrauben, die in kundiger Hand durchaus tolle Möglichkeiten bieten, sind so gut wie alle Fahrer schlicht überfordert. Und deshalb ist es für die allermeisten Fahrer insgesamt besser, einen einfachen, aber brauchbaren Verstellmechanismus mit Vorspannung und Zugstufe zu haben, als eine so unübersichtliche Angelegenheit wie ein voll einstellbares Fahrwerk mit vorn und hinten jeweils 3-4 Stellschrauben. Anders ausgedrückt: unfahrbare und sogar gefährliche Fahrwerkseinstellungen werden mit zunehmender Komplextiät wahrscheinlicher.

  • Christian


    Testrunde. Bis 120 wo es ging. 12er Zugstufe. Alles im Lack. Oberfellendorf bin ich auch durch. Wenn was springt ist es die Gabel.:winken

    Bitte melde dich an, um diesen Anhang zu sehen.

    Wenn ich das gewusst hätte, wäre ich dazugestoßen ;-) danke für den Test.


    Ja vielleicht interpretiere ich die Schläge ins Kreuz auch einfach nur falsch und es liegt an der Gabel, ich weiß es nicht. :0plan

  • Wenn ich das gewusst hätte, wäre ich dazugestoßen ;-) danke für den Test.


    Ja vielleicht interpretiere ich die Schläge ins Kreuz auch einfach nur falsch und es liegt an der Gabel, ich weiß es nicht. :0plan

    gut möglich; hängt aber ja auch von vielen Faktoren ab und zudem hat jeder ein leicht anderes Empfinden für sowas...

  • Das Wilbers Federbein kann nur hart oder viel zu weich. Zugstufe in der empfohlenen Einstellung heißt, sie ist so hart,dass das Motorrad bei Schlaglöchern ins Loch fällt und anschließend an die Kante knallt. Zugstufe weiter auf bringt spürbar mehr Komfort (gegenüber gar keinem Komfort) aber dann schaukelt das Fahrwerk sofort nach Bodenwellen auf und macht zügige Fahrten teils echt anstrengend, vor allem wenn vor Kurven Bodenwellen sind. Es liefert einfach keinerlei Kompromiss zwischen Komfort und Sportlichkeit, die verbaute Technik ist einfach zu simpel, als das sie das leisten könnte. Es werden ordentliche, getrennte Kreise für Low-&Highspeed Zug-&Druckstufen benötigt. Was man hier also bräuchte wäre eine gut gedämpfte Lowspeedzugstufe (=kein Aufschaukeln/Schwimmen nach Bodenwellen) mit einer leistungsstarken Highspeed Zugstufe, die das Federbein schnell ausfedern lassen kann, falls man z.B. über einen viel zu tiefen Gullideckel fährt. Die gängige Forumsmeinung ist, dass man für 400€ nicht mehr erwarten kann. Nun, mit ABE gibt es aber auch nichts besseres. Das Wilbers ist besser als Serie, auch beim RM17 Modell. Allerdings macht die MT07 so nur auf einigermaßen guten Straßen Spaß. Wenn du ein Modell hast mit nicht einstellbarer Zugstufe, dann kann ich den Wechsel empfehlen, wenn du ein Modell mit einstellbarer Zugstufe hast, dann rentiert sich der Wechsel nur bedingt.


    Viel schöner fand ich den Effekt der progressiven Gabelfedern, weil man durch diese vor Kurven echt gut abbremsen kann, ohne dass die Gabel dabei stark absäuft.

    Also das kann ich überhaupt nicht bestätigen. Das Wilbers-Federbein liefert für mich genau den richtigen Kompromiss zwischen Komfort und Sportlichkeit. Unebenheiten werden sauber weggebügelt ohne dass irgendwas knallt aber trotzdem spürt man den Untergrund noch und hat damit eine gute Rückmeldung vom Hinterrad.

    :boingser:boingser:boingser

  • Also das kann ich überhaupt nicht bestätigen. Das Wilbers-Federbein liefert für mich genau den richtigen Kompromiss zwischen Komfort und Sportlichkeit. Unebenheiten werden sauber weggebügelt ohne dass irgendwas knallt aber trotzdem spürt man den Untergrund noch und hat damit eine gute Rückmeldung vom Hinterrad.

    Welche Abstimmung hast du gewählt?

  • Welche Abstimmung hast du gewählt?

    Ja wäre nicht schlecht gewesen was dazu zu schreiben. Hab nachgeschaut: Federrate/-länge 115-150(152), Zugstufe waren glaube ich 10 Klicks 12 Klicks und Federvorspannung 12mm. Die Standardeinstellung von Wilbers für 85kg kein Soziusbetrieb, tendenziell eher sportlich unterwegs.

    :boingser:boingser:boingser

    Einmal editiert, zuletzt von Royber ()

  • [..]

    Wenn man dann auf einem Nenner ist, räumt vielleicht ein MOD hier mal auf, und entfernt die überflüssigen Postings, so dass oben nur die Auflistung aller Federbeine steht - und darunter maximal die Vorschläge.


    Was ich zudem vermeiden wollen würde, wäre, dass einzelne Produkte hier diskutiert werden.


    Ich hatte das hier weiter vorne gefunden.


    Denke das wäre nochmal ein Versuch wert, die persönlichen Fahrwerksprobleme von Christian in einen eigenen Thread zu verlagern. So bleibt das hier eine Auflistung und die Fahrwerksdiskussion von Christian eine Fahrwerksdiskussion von Christian .


    Ebenso wie ich jedem anderen User anraten würde, sich einen eigenen Thread in der entsprechenden Rubrik zu bauen, wenn er das Gefühl hat seine Belange würden in einem generellen Thread untergehen. Neben einem Serienfahrwerk, was für entsprechend Stückzahlen und auch wegen Endpreis verbaut wird, sind auch die Zubehörteile von Drittanbietern auf entsprechend Masse gemacht. Je pauschaler die Abfrage nach Daten oder die Angaben der eigenen Belange, desto "Masse" wird auch das Ergebnis. Beim Polo rein, Federbein ordern und glücklich werden, das kann klappen, muss aber nicht. Siehe zuvor Geschriebenes.


    Die MT-Baureihe weist einige Einschränkungen ob der gewollten Fahrwerksgeometrie, der Federwege sowie der Baulage/Anschlagspunkt vom Federbein. Die MT wird immer ein kurzes, agiles und eher sportliches Motorrad bleiben. Das wird mit den üblichen Änderungen und Teilen aus dem Regal erstmal kein touriger Raumgleiter. Dies geschrieben wäre mein Anraten ohnehin der Spezialist vor Ort, der mal drüberschauen mag. Auch wenn ich für diesen immerwieder wiederholten Hinweis belächelt werden sollte.


    Bei mir sind nun über 30 tkm mit dem geänderten Fahrwerk draufgerollt. Übern Winter geht mein Fahrwerk definitiv zum Service zu einem Fachmann. Einfach weil er es kann und ich eben nur Zerlegen, Zusammensetzen kann.

  • Tja, ich weiß nun auch nicht wie ich weiter machen soll. Ich versuche jetzt herauszufinden, ob bei meinem Federbein wirklich der richtige Tune verbaut wurde. Ansonsten könnte ich testweise ein 10er Gabelöl verwenden, falls es echt von der Gabel kommen sollte. Ich kriege aber an Unebenheiten deutlich spürbar zwei Schläge ab und der zweite ist immer stärker wie der erste. Ich nehme also an, dass das Federbein hier aus irgendwelchen Gründen bockiger als die Gabel ist, trotz 20er Öl.

    Ansonsten keine Ahnung.. gibt ja keine Möglichkeiten außer der Zugstufe hier zu optimieren.

  • Kennst Du denn Deinen genauen Negativfederweg, sprich hast Du den schon mal gemessen.


    Das hat zwar nix mit der Federhärte zu tun, aber damit, in welchem Arbeitsbereich der Dämpfer ist.


    Und das macht schon einen Unterschied.


    Also messen, komplett entlastet, ohne Fahrer, mit Fahrer.


    Die mm geben dann schon mal Aufschluss, ob etwas grundlegend nicht passt.


    Dann sehen wir weiter.

  • Ja der Negativfederweg wurde penibel nach Vorgabe eingestellt. Hab ich schon vor einiger Zeit gemacht. In Auslieferposition war der Negativfederweg viel zu groß.