Beiträge von hombacher

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    Öhm tja...


    So ein Bild von hinten schräg wäre natürlich das Optimum gewesen. Aber arbeiten wir nun damit. Sieht so aus, als ob der Auspuff bis ans Ende des Kotflügels geht. Dorthin wandern auch die Blinker bei den mir bekannten Kennzeichenhaltern. Es wird zu einem Platzproblem kommen. Siehe dazu auch das Startbild des Videos auf der Seite zuvor.


    Blinker in Kontakt mit dem Auspuff sind schlecht, ebenso Blinker die im Abgasstrom hängen. Mit anderen Worten, nur mit einer Eigenbaulösung wirst Du einen kurzen Kennzeichenhalter zum Fahren kriegen.

    Och manno! Bild vielleicht verkleinern? Du heisst doch Fast age und nicht Stone Age, da sollten doch so kleine Tools bekannt sein. Abhängig vom Betriebssystem gibt es da verschiedene Progrämmchen, die mal eben aus einem Millionen mal Millionen Pixel Bild ein einfaches 600 x 800 machen.

    VICtom Nils, ganz ehrlich, was sollen wir Dir aus der Ferne raten, wenn Du schon die Hälfte aller Hinweise als absolut nicht anwendbar negierst? Übrigens geben über 90% aller befragten Motorradfahrer an, sie würden sportlich fahren.


    Im Wesentlichen passt nicht zusammen Motorrad aus 2006, gelaufen 6.800 km, montiert Michelin Pilot Road 3. Ausgeliefert wurden die MTs mit Bridgestone, die Kilometerleistung ist jetzt nicht so viel, dass da unbedingt ein Neuer hätte drauf gemusst, eigentlich hält der länger, wenn der Fahrer als so besonnen eingeschätzt wird.

    Der MPR3 ist relativ alt in der Michelinhistorie, in 2016 schon nicht mehr aktuell, ohne Not baut den keiner drauf. Was ist denn hinten aufgezogen?


    Neben den oben schon genannten Punkten, die Du ernsthaft abarbeiten solltest, sind Dinge zu prüfen wie Lenkanschlag, vorne/hinten eine Spur, im Sinne von unfallfrei, Änderungen am Fahrwerk, Umbauten bzw. ist noch alles dicht, anderer Lenker montiert, noch alles fest, Gabel verspannt?


    Der feinfühlige Kradfahrer würde beim Lenkkopflager prüfen, ob es da eine Art Raststellung gibt. Gerade bei solchen Standuhren, wie Deine eine ist, kann es bei langem unbewegtem Lager zu einer Art Kontaktkorrosion kommen. Ein winziger Schaden in der Lagerschale, der dazu führt, dass der Lagerkörper, egal ob Kugel oder Kegel, genau wieder in diese Schadstelle zurückrollen möchte. Die Auswirkungen beim Fahren sind fatal, Du bewegst den Lenker raus aus dieser Position, er selber will aber wieder zurück, ihr schaukelt euch gegenseitig auf, ein Abflug kann die Konsequenz sein. Vielleicht von jemandem prüfen lassen, der nicht ganz so sportlich das Thema bearbeiten kann :)

    [..] Und das original Fahrwerk (und wir haben bereits das neue MT Modell) ist, im Vergleich zu vielen anderen Motorrädern, ein Witz. Billiger geht‘s nimmer. Da hätte ich lieber 500,- mehr gezahlt.


    Also toll ist m.E.n. anders. Man muss halt was dran machen damit sie toll wird. Dann ist sie auch toll.:daumen-hoch


    Wenn man die MT in ihrer Preisregion vergleicht, dann liegt sie wahrscheinlich gleich auf mit den Mitbewerbern. Darüber hinaus waren bei Yamaha die Fahrwerke erstmal, ausgenommen bei den Modellen der Hochpreisregion, gewöhnungsbedürftig bzw. ein Grund mal per Nacharbeit näher hinzuschauen.


    Insgesamt bin ich aber insoweit geläutert und möchte sagen, dass das MT Fahrwerk für viele Aspiranten erstmal gut in Ordnung ist. Entweder Fahrergewicht oder Ambition bringen dann die einfache Ausführung an ihre Grenzen. Wobei das bei den anderen in der Preiskategorie ebenso ist.

    Dazu kommt bei der MT noch das insgesamt Fahrwerks-Layout. Dieses bald liegende Federbei hinten, die insgesamt geringen Federwege. Alles ein wenig dem Gedanken eines niedrigen Motorrades, bei kurzen Radstand, geschuldet. Und da wir noch in dem "Adventure" Thread sind, da fliegt KTM deren Fahrwerksauslegung im Wesentlichen wieder um die Ohren.


    Haben einfach eine Duke 790 genommen, bissken rumgetüddelt und behauptet das ist eine 790 "Adventure". Der Motor baut wie bei der MT gleichermaßen hoch. Nur bei KTM die Anordnung Motor-Sammler-Schwinge, Federbein direkt angeschraubt und trotzdem wird die Maschine hoch wie länger und länger. Da wieder Agilität reinzubekommen, nicht einfach.

    Bei der 790 "Adventure" ist das nicht gelungen. Wie ich schon schrieb, auf der Straße sehr behäbig auch durch die tiefen Tankflanken, dazu ein sehr auf billig gemachtes Fahrwerk. Spricht schlecht an auf der Gabel und gibt sich pomadig auf der Hinterhand.

    Nur da sind wir dann plötzlich in einer Preisregion, wo ich schon ein wenig erwarten darf, dass das Fahrwerk zumindest unauffällig, vielleicht sogar gut funktioniert. Yamaha würde das so nicht passieren.

    Kedo Hamburg wäre für mich eine Anlaufstelle, mal reinzuschauen, aktueller Katalog Seite 418, 4er Stecker-Buchse. Es gibt noch einen österreichischen Versand, dort sollten dann aber schon ein paar Stecker zusammenkommen, um bei den Versandkosten nicht das Heulen zu bekommen.


    Dazu eine ordentliche Crimpzange...

    Hoi Ihrs,


    Ihr Sommerliebhaber, Motorradmodeopfer und Unfallchirurgen!


    Eigentlich war ich in Erwartung eines Sommers, dass er das letzte Jahr regelrecht in den Schatten stellt, aber so richtig ist er wohl noch nicht losgegangen. Trotzdem überlegte ich so vor mich hin, was es allein für die Tagesfahrt in Hitze wohl sein könnte, was ich mir da überziehen mag?


    Die brutalste Sommerkleidung ist bei den Herstellern u.U. unter dem Begriff "Air Ventilation" zu finden. Fahreranzüge mit sehr viel Durchlässigkeit, meistens großflächig Netzmaterial Außen, Protektoren und noch ein Innenfutter, gerne perforiert.

    Manche verstecken das dann auch und machen da eine Riesengeschichte draus, dass man kaum noch das Produkt selber erkennt:


    Rev'IT Tornado 2


    Irgendwie bin ich durch Zufall drauf gestossen und habe mich mal entschieden, mir so eine Jacke vom Tornado 2 zum Händler zur Inaugenscheinnahme zu ordern.

    Jacke machte einen guten Eindruck, ließ sich gut auf dem Körper an. Gegen das Licht gehalten sieht man die vielen großen Durchlassflächen.

    Für Kühle und Nässe gibt es so etwas wie eine leicht wattierte Regenjacke. Sieht sogar so zivil aus, dass man damit abends Madame auf Kradtour noch zum Dinner ausführen könnte.


    In Ermangelung von heissen Tagen, kann ich jetzt nur meine ersten Fahrten bei warmen Temperaturen heranziehen. Um die 20 °C, ich habe nach einer Weile gefroren. Und als die Temperaturen noch mehr zu sinken drohten sowie der Himmel sich immer wieder mit Wolken zuzog, da machte ich kehrt. Hammer was wurde ich ventiliert.

    Bei höheren Graden über 25 fängt die Jacke langsam an ihre Vorteile auszuspielen. Selbst Fahrten im Trödelverkehr bringen noch eine Menge Luftstrom an den Körper. Einmal Ortsschild passiert, geht es ungehemmt weiter mit Luft. Sehr angenehm. Ich bin mal gespannt, wie gut wir beiden auch an richtig heissen Tagen auskommen.


    Für den Super-Sommer habe ich mir aus dem Rev'IT Programm noch eine Kühlweste dazubestellt. Unterlieferant ist Hyperkewl. Eine hauchdünne Weste, die vor dem Fahrtantritt oder vor dem Einsatz nur in Wasser getaucht/getränkt wird. Leicht wringen und wenn tropffrei, schwuppdich anziehen. Die Verdunstungskälte gibt dann den Rest.

    Ich habe mich noch nicht getraut, siehe oben, die Temperaturen fehlen gerade. Ich werde sie mal mit auf Rennstrecke nehmen, die Weste.


    Warum gerade Rev'IT? Weil mein jetziger Fahreranzug von diesem Hersteller ist und ich im Hintergedanken einfach nur problemlos mit meiner bestehenden Hose den Verbindungsreissverschluss nutzen wollte. Auch die großen Drei haben Air Ventilation Anzüge im Programm. Teilweise werden diese bei Aktionen für kleines Geld abgegeben. Für die Fahrt bei Hitze sicherlich eine Überlegung wert.

    Reifen sollten vielleicht in einer eigenen Rubrik innerhalb von Tenere 700 behandelt werden. Ein Zusammen mit den anderen Reifen von MT, XSR und Tracer ist nicht wirklich hilfreich, oder, CP2 ?


    Ansonsten, hier noch ein Probefahrer, sieht nach einem anderen Event aus, als der Presse Termin in Spanien. Sehe gerade, nebenan in Portugal, viel Vergnügen:


    https://youtu.be/fg22_Q0Dxm4

    Vor Monaten hatte ich mich hier schonmal mitgeteilt. Die Vorgehensweise Yamahas, wie sie komplett ihren Händlern kündigte.

    Die Auflagen, wie mit einem neuen Vertrag der Laden, respektive das Ladengeschäft, auszusehen habe. Erste Ergebnisse sieht man bereits bei den Wieder- und Neueröffnen im neuen Farbschema und Shopaufteilung.

    Die teils schlechte Betreuung durch den Außendienst. Die ungenauen Angaben zu Verfügbarkeiten und bei Vorausbestellungen.

    Die über die Jahre uninteressanten Modelle.


    Aber auch erzählt von den winzigen Margen die Yamaha Deutschland an der Gesamtvertriebsstruktur hat. Auch deren Probleme beim ordern von Mengen wie Modellen.


    Alles so wenig schön, dass sich jeder Händler am Ende des Tages überlegen darf, ob da vielleicht auch gleichzeitig das Ende einer partnerschaftlichen Zusammenarbeit erreicht ist. Einige seit den ersten Tagen Yamahas in Deutschland so lange dabei, dass auch die Altersnachfolge überlegt sein will. Und ja, auch das Beenden kann eine Möglichkeit sein.

    Danke Rimini , hatte mich schon gewundert, dass bei einem Händler um die 130 EUR für einen Mosfet Regler ausgerufen werden. Also kein nennenswerter Vorteil und es kann auch gerne zum 50 EUR Regler aus dem Zubehör gegriffen werden.

    Finde ich außerdem interessanter als die EUR 265,95, die ich irgendwo für das Originalteil 1D7-81960-10 fand.


    Die Mai Zahlen sind raus. Platz 27 mit kumuliert 564 Stück. Zahlen sind hierher: https://www.bikeundbusiness.de/database_bike/


    Insgesamt war der Mai ein schwacher Monat, bzw. nach März ging es mit April und Mai nur bergab. Man könnte fast meinen, die großen Verkäufe sind bereits gemacht. Oder andersherum, die Bereinigung um Vorführer macht uns eh keiner und jetzt sind wir im normalen Verkauftrubel.


    Die normale Duke 790 (1.137 Stück) oder die beiden Supermotos SMC690 und Husqvarna 701 (knapp 1.400 Stück zusammen) verkaufen sich z.B. in ganz anderen Regionen. Da kann KTM den Einzylinder noch lange nicht tot schreiben.


    Für alle die über eine 790 "Adventure" nachdenken würde ich fast behaupten, einen Moment abwarten, die nächste riesen KTM Rabattaktion kommt bestimmt.

    Im KTM Forum bewertet man das Video als glaubhaften Beweis, dass die Tenere doch kein so tolles Geländemotorrad ist und einer KTM 790 Adv. unterlegen ist. :megalachen


    Ja doof.


    Es ist etwas irritierend, grundsätzlich sind alle Aussagen der Reporter und Testfahrer gekauft, die an dem Präsentationsevent in Spanien teilnahmen. Außer, da sagt einer mal was Negatives, hier z.B. dass der Tankverschluss nicht fest am Tank ist. Oder in dem 1000PS Video, wo der Tester herausfand, dass der Tacho bei hohen Geschwindigkeiten im Gelände wackelt. Nun ja, ein Umstand, dem Yamaha schon seit den 80ern frönt, mit dem positiven Nebeneffekt, dass der Kram auch nach 100 tkm funktioniert und dicht ist.


    Egal, der Tester hat was zu bemäkeln und schon ist es der objektivste Bericht von der Welt. Nach meinem Verständnis ist doch hier die Aussage, die neue Tenere 700 kann alles und man kann alles mit ihr machen, das sind Autobahn, das ist Pendlerbetrieb und das ist Gelände. Dazu ein unvergleichlicher Preis.

    Wenn man vergleichen wollte, dann wäre es allein die 790er KTM. Diese ist aufregend und in allen Punkten das komplette Gegenteil von der neuen Tenere 700.


    Tja, das wäre jetzt wirklich nicht die Aussage, die ich bräuchte und könnte mich bei aller orangenen Besoffenheit nicht beruhigen, für ein Motorrad wenigstens 14 kEUR ausgegeben zu haben. Da ist auf der einen Seite das Motorrad das Abenteuer, während man auf der anderen Seite mit der neuen Tenere 700 einfach zu den Abenteuern aufbricht.

    Oder da ich nur von meiner kleinen XSR700 sprechen kann, da schraube ich mit dem kleinen Dingen artig durch die Gegend und ich fühle mich großartig. Und eben dieses Gefühl kam auf meiner Runde mit der 790 "Adventure" nicht auf. Irgendwie war immer was am Krad, was meine Aufmerksamkeit wollte.

    Das mit der Gemeinheit hält sich für meinen Verstand in Grenzen. Im Wesentlichen wird niemand gezwungen, sich dieser Firma mit Geld um den Hals zu werfen.


    Der angebotene Bügel liegt im Preis in einem Bereich, wo sich andere auch bewegen. Für den angebotenen Verkaufspreis habe ich noch nicht dagesessen und ausgemessen. Ich habe nicht skizziert und gezeichnet. Ich habe kein Stück Rohr eingekauft, es nicht abgelängt, es nicht gebogen und ich habe auch noch keine kleinen Haltepunkte hergestellt, die u.U. mit anderen Komponenten aus meinem Produktangebot harmonieren. Eine Oberflächenbehandlung habe ich auch noch nicht vorgesehen.

    So gesehen ist der Preis schon recht nett, vor allem, wenn ich nur einen Bügel bräuchte. Außerdem sieht er noch nett filigran aus. Wenn ich so an manches Eigengewächs denke, wo Leute es auch "günstiger" konnten.