welche Drehmomentschlüssel sind gut ?

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  • Moin moin,


    So als anfänger hat man vll n schlechtes gefühl für die anzugsmomente und möchte gern auf nummer sicher gehen, gerade wenn es um kette spannen geht und man die achsmutter wieder richtig fest machen will.


    Welche drehmomentschlüssel habt ihr so? Gibt ja von bis...
    n proxxon kann ja schon mal 90€ kosten, dafür bekommt man bei ebay auch 3 für.


    Besten Dank

  • Wenn du den nur für ab und zu mal Hinterrad anziehn brauchst, kannste auch die günstigen Dinger dies bei Louis/Polo und gelegndlich auch bei Aldi gibt nehmen.
    Wenn man das Ding öfter braucht würde ich mich bei Gedore oder Stahlwille umschauen.

  • Zwischen Aldi und Stahlwille gibt es noch die Dinger von Proxxon, die tun es ganz gut für den Rest.



    Das billige Zeugs hat eine völlig blöde ablesbare Skala und wenn es nicht ganz stimmt ist es bei
    den hohen Momenten nicht ganz so schlimm wenn es mal ein wenig differiert. Den Rest mit Proxxon,
    Format und Co.



    Bei täglichem Einsatz in der Werkstatt würde ich auch zu Hazet, Stahlwille etc greifen.

  • Die Teile von Proxxon sind jetzt auch nicht high end. Aber für den normalen gebrauch sind die vollkommen in ordnung ;)
    die billigen dinger halten nicht so lang. Sind schnell ungenau. Hab einmal damit erfahrung gemacht und hab mir einen proxxon gekauft. Hazet, snap on, etc. ist natürlich nochmal was anderes.


    Wichtig ist immer, den Drehmomentschlüssel zurück zu stellen, wenn er weggelegt wird. Auch darf man damit keine schrauben lösen.

    Termignoni Titan, LSL Lenker, SW Motech Lenkererhöhung, Syntho Brems- und Kupplungshebel, Kellermann LED Blinker, Kurzer KZH, Handguards, Ermax Scheibe, MotoCage Rahmen, MotoCage SidePads, Rote Lufteinlässe, Wilbers 640+625, Craze Kühlerschutzgitter
    [size=8][color=#666666]

  • die Dinger von proxxon halte ich für eine gute Wahl für Hobbyschrauber. Von ganz billigem Werkzeug halte ich nix, da kauft man erfahrungsgemäß immer zweimal.


    Die richtig teuren Werkzeuge halte ich für übertrieben, wenn man damit kein Geld verdienen will.

  • Ich habe Hazet, würde aber heute wohl lieber Stahlwille (Manoskop) nehmen.


    Ich GLAUBE (was zu überprüfen wäre), dass man deren Drehmomentschlüssel


    A) schneller verstellen kann (kein drehen notwendig)


    und


    B) sie nach Gebrauch nicht auf "Null" stellen muss.


    Das sind wie gesagt aber keine gesicherten Informationen.



    LINK:
    http://www.werkzeug-news.de/Forum/ftopic8348.html

    Wenn es nicht notwendig ist, ein Gesetz zu machen, dann ist es notwendig, kein Gesetz zu machen.
    Charles Baron de Montesquieu


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  • Sehe ich auch so, die verlinkten Schlüssel habe ich auch und vom Rad noch einen Wera 1-25 Nm. Da mit kann man schon gut und mehrfach arbeiten.
    Die Produkte für den gewerblichen Dauereinsatz sind dann eher wieder Statusobjekte im Privathaushalt, kann man kaufen, aber nötig ist es nicht.


    Das Set bei eBay erscheint mir auch zu günstig, da bleibt pro Schlüssel nichts mehr übrig, der Hersteller macht Gewinn, der Distributor, der Verkäufer bei eBay und am Ende sind das dann 15 EUR Werkzeuge (pro Stück).

  • GertMT07


    Wenn ich mir einen neuen Drehmomentschlüssel kaufen wollen würde, wäre meine Wahl ein Stahlwille Manoskop.


    Soweit ich weiß, müssen diese nicht nach der Benutzung wieder entspannt werden und wenn ich das richtig sehe, geht die Verstellung auch schneller.


    Du suchst aber nach besonders platzsparenden. Da ist mir leder so nichts bekannt.

    EDIT

    Bei Stahlwille gibt es welche, wo man den Einsatz vorne tauschen kann:

    https://www.tbs-aachen.de/Dreh…i5231_49022.htm?cookies=2


    PS

    Snap On ist ein sauteurer US Hersteller, der bei manchen Leuten scheinbar Kultstatus besitzt.

    Ich würde Snap On Werkzeuge aber nicht über Hazet und Stahlwille sehen.

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    Einmal editiert, zuletzt von Wicked ()

  • hat aber Lebenslang Garantie .

    Preislich für Hobbyschrauber ganz weit weg. :geschockt

    Die Garantie wäre mir nicht wichtig.


    Garantie für Schraubenschlüssel dürfte in den wenigsten Fällen nötig sein, und eine kaputte Knarre kann man auch mal ersetzen ( oder reparieren).


    Ich persönlich finde dem Chrom Look der Snap On Werkzeuge auch weniger schön.

    Die glatten Griffe der Knarren scheinen mir auch wenig praktisch.

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  • Ich habe in meinem Leben schon so einige Drehmomentschlüssel besessen und benutzt - durchweg noch aus meiner Studentenzeit, also billige und uralt, zum Teil sogar vom Feinkost Albrecht. Irgendwann habe ich mich mal gewundert, wie viel doch 25NM sind und einfach mal mit Schraubstock, Bandmaß und Federwaage nachgemessen. Der besagte Schlüssel zeigte dann auch keine 25, sondern gleich 41NM. Ich hab das (also das Nachmessen) daraufhin mal mit allen 4 Drehmomentschlüsseln gemacht und sie gleich darauf allesamt ins Altmetall entsorgt. Nur der älteste und einfachste Schlüssel, noch vom Vater geerbt, (übrigens ein Gedore mit Zeiger, aber ohne "Knack") war immer noch der genaueste und hängt auch heute noch für alle Fälle neben den neueren Hazets an der Wand.


    Da man das Zurückdrehen nach Gebrauch im Eifer des Gefechts ja doch immer mal wieder vergisst, sollte man auch darauf achten, dass ein neuer Drehmomentschlüssel nach Gebrauch nicht auf Null gestellt werden muss. Außerdem ist es sehr praktisch, wenn so ein Schlüssel auch einen großen Einstellbereich hat. Das gilt allerdings nur, wenn er auch von einem renommierten Hersteller stammt und ein Messprotokoll für das jeweilige Exemplar mitgeliefert wird. Denn einfach irgendwas imposantes draufdrucken kann man auch in China ...


    Im Ergebnis habe ich nun 4 Drehmomentschlüssel. Einen ganz kleinen von Proxxon, der aber nur im Elektroniklabor gebraucht wird. Die beiden Hazets (5108/2.5-25 und 5121/20-120NM) machen 95% aller Arbeiten. Für die Superduke (Achsmutter 250NM!) und den Radwechsel an Fahrzeugen hat sich so ein richtig langes und recht schweres Teil bewährt. Das stammt aus einer mittleren Preisklasse von BGS und war beim gelegentlichen Nachmessen immer mehr als genau genug - obwohl ich gerade den eigentlich zurückstellen müsste und ich es oft vergessen habe.


    Wer sich also teures Werkzeug leisten kann, macht nichts falsch. Wer das nicht kann, oder will sollte sich zumindest eine Federwage (z.B. in Form einer digitalen Kofferwaage) besorgen und seine Drehmomentschlüssel hin und wieder mal nachmessen. Dabei kann man sich auch eine Eichtabelle machen und sie auf den Schlüssel kleben, z.B. erst eingestellte Zahl, dann was rauskommt.: 20/24 , 30/33, 50/50, 70/68, 100/93. Ideal ist das zwar nicht, aber viel besser als so ein vermurkstes Schätzeisen, dass einen in falscher Sicherheit wiegt.

  • Drehmomentschlüssel sollten, wenn man es ernst meint, regelmäßig kalibriert werden.

    (so sagt man jedenfalls)


    Ich gebe zu, dass meine von Hazet, seit dem sie beim Hersteller kalibriert wurden, keine weitere Kalibrierung erfahren haben.


    Im Inter-Netz finden sich (nach kurzer Suche) schon ein paar Anleitungen, wie man dies selber bewerkstelligen kann.

    Ich dachte immer, das Werkzeug müsste dazu beim Hersteller eingeschickt werden.

    :denk

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