Amaturen lösen - Winkel von Brems- und Kupplungshebel

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  • Hab' die Suche zwar bemüht, aber nichts gefunden.


    Ich wollte heute, nachdem ich an meiner Rastenanlage endlich alles für mich perfekt eingestellt habe, dem Thema Lenker widmen.


    Also neuen Brems- und Kupplungshebel angebaut (gar nicht so schwer wie erwartet) und anschließend wollte ich dann den WInkel von den Hebeln zum Lenker ändern.
    Dabei hab ich allerdings das Problem, dass ich auf der linken Seite beim Kupplungshebel die Mutter, die die Amatur fixiert, nicht gelöst bekomme. Habe es mit Maul- und Ringschlüssel probiert und bevor ich die gelöst bekomme, mach ich die Mutter rund.


    Wie habt ihr die gelöst? Auch auf der anderen Seite sind die Innensechskantschrauben so fest angezogen, dass ich diese ohne Beschädigung glaube ich nicht gelöst bekomme.


    Irgendwelche Tipps von alten Schrauberhasen? Oder auch von jedem anderen der eine Idee hat :D

  • Interessante Produkte für die Yamaha MT-07 bei Amazon:

  • Eigentlich sind gerade diese Verschraubungen nur leicht angezogen, allerdings ist links keine Mutter, sondern eine Schraube. Drehst Du am richtigen Teil? Bei den Inbusschrauben würde ich vor allem ein "frisches " Bit nehmen, damit nichts vernudelt wird.

  • Genau. Auf Grund der Drehmomentangabe hab ich mich auch so gewundert, warum das so fest angezogen ist. So arg kann sich ja das Losbrechmoment auch nicht unterscheiden


    Links hab ich es dann anscheinend am falschen Teil versucht, ich guck nochmal nach.



    Edit: Also auf linker Seite (Kupplungshebel) ist es definitiv eine Mutter die die Lenkerklemmung fixiert.
    Rechts hat es dank T-Griff Schraubendreher nun funktioniert

    Einmal editiert, zuletzt von Sproud ()

  • Links sollte aber definitiv keine Mutter sein ;)
    Wie auch, da ist ja normalweise ne Schraube drin. Dann frag ich mich was für ein komisches Teil du da verbaut hast?
    Ach ja, ist ne Sechskantschraube mit Flansch. Deshalb sieht es für dich vielleicht aus wie eine Mutter :D
    Quasi so was:

    Dateien

    • schraube.JPG

      (28,04 kB, 40 Mal heruntergeladen, zuletzt: )
    • serveimage.jpg

      (2,88 kB, 207 Mal heruntergeladen, zuletzt: )

    Hier standen mal alle Veränderungen aber keine Lust jeden Monat alles zu aktualisieren  :D 

  • Manchmal ist man auch einfach zu blöd :D mein "deifinitiv eine Mutter" bezog sich da lediglich auf die optische Komponente. Dass eine Mutter ohne Schraube sowieso keinen Sinn ergeben würde, hab' ich ja auch noch außer Acht gelassen :klatschen


    Genau die meinte ich natürlich, aber das Problem, dass der Kopf mehr leidet als dass sich die Schraube lockert, bleibt leider bestehen

  • Also ein mal ein kräftiger Ruck sollte eigentlich ausreichen. Mit ner vernünfigen Knarre oder nem guten Ringmaulschlüssel ist das eigentlich kein Thema. Nicht lange herum nudeln sondern ein mal schlagartig (und in die richtige Richtung ;) ) dann sollte die sich lösen. Ist M6 soweit ich weiß, die kann gar nicht so fest sein.
    Die bekommt gerade mal 11 Nm beim festziehen.

    Hier standen mal alle Veränderungen aber keine Lust jeden Monat alles zu aktualisieren  :D 

  • Nein, hat ein ganz normales Gewinde. Aber wer weiß in welche Richtung du probiert hast ;)
    Versuche es mal mit er Knarre. Das muss gehen. Sonst ne Nuss drauf und mit dem Hammer ein paar kleine Schläge auf die Nuss. Hilft auch manchmal.

    Hier standen mal alle Veränderungen aber keine Lust jeden Monat alles zu aktualisieren  :D 

  • Die Schraubendrehrichtung hat mir mein Opa beigebracht "Solang (...)" ich denke jeder kennt es :D


    Es wird wohl der Hammer werden müssen, die passende Nuss hab' ich nämlich nicht drüber bekommen. Deshalb auch nur mit Maul- und Ringschlüsseln probiert und da ist der Kopf durchgerutscht über die Kanten

  • Zitat

    Meine MT kennt nur mich, keine Vorbesitzer :)


    Ich mach mich da morgen nochmal ran mit meiner Knarre.


    jonas : richtige Richtung? Hat die etwa ein Linksgewinde? :geschockt Ich hoffe doch nicht


    dann haben die beim zusammen bauen aber recht komisch angezogen.
    wobei... war bei mir auch so. Die Schraube die den Motor am Rahmen hält... das waren keine 50nm so einfach wie die sich lösen ließ.


    Gesendet von meinem ONE E1003 mit Tapatalk

  • Ich hab' es jetzt auch an schon häufiger an der MT gedacht, dass sich Schraubverbindungen für die angegebenen Drehmomente arg schwer lösen lassen oder gefühlt locker waren. Bisher hab' ich das immer als gegeben oder handwerkliches ungeschick hingenommen

  • Es wird wohl der Hammer werden müssen, die passende Nuss hab' ich nämlich nicht drüber bekommen. Deshalb auch nur mit Maul- und Ringschlüsseln probiert und da ist der Kopf durchgerutscht über die Kanten

    dann wars wohl nicht der richtige Schlüssel. :0plan


    Wenn der Schraubenkopf jetzt schon Verformungen hat und die Nuss nicht mehr passt, dann die Nuss mit einem Hammer auftreiben. Hochwertiges Werkzeug verwenden, bei Billigzeugs sind die Toleranzen zu groß, da macht man sich Schrauben häufiger mal kaputt, vor allem, wenn die Schrauben schon nicht so fest sind vom Werkstoff her.

  • ich weiss nicht was die Händler alles zusammenbauen müssen. Wäre mal interessant zu wissen.


    Also aus eigener Erfahrung kann ich nur sagen wie das bei Suzuki und BMW läuft. Bei Suzi hast du Glück wenn das Vorderrad schon drin ist. Lenker und Armaturen werden nie angebaut geliefert. Kommt alles auseinander.
    Bei BMW ist quasi alles fertig bis auf Scheibe und Spiegel (ggf. noch kleinere Teile), aber Lenker und Räder sind immer schon dran.
    Ich denke bei den Japanern also auch bei Yamaha ist es gleich. Also wird es wohl der Händler angezogen haben ;)

    Hier standen mal alle Veränderungen aber keine Lust jeden Monat alles zu aktualisieren  :D 

  • ja genau das war auch meine Vermutung... die Schrauben haben schon manch komisches Drehmoment. Bei den gebrauchten die ich vorher gefahren bin habe ich es häufiger auf die Vorbesitzer geschoben... aber jetzt wird das schwierig.

  • Ja, das Werkzeug war mal hochwertig (das ist älter als ich :D )


    Richtige Verformungen hat sie nicht, hab rechtzeitig aufgehört und dann hier den Thread erstellt. Wird schon klappen morgen, ich bleib da positiv. Die ganze Schrauberei kann ich ja nur durch lesen und dann durchführen lernen

  • Dein Problem ist schon seltsam. Ich habe erst gestern selbige Schraube problemlos gelöst. Werkzeug Hazet Doppelringschlüssel tief gekröpft. Links rum gedreht.


    Nix Hammer nötig!!!!

    Wenn es nicht notwendig ist, ein Gesetz zu machen, dann ist es notwendig, kein Gesetz zu machen.
    Charles Baron de Montesquieu


    Was bisher geschah:

    - Tacho nach vorne mit Kit von LSL

    - GSG Sturzpads
    - Hebelleien von ABM (und zwar die SyntoEvo)
    - KZH von Evotech-rc.it (incl. Shin-yo Rückstrahler)
    - Kellermann micro Rhombus Dark
    - Magura Streetfighter FX auf LSL Klemmböcken
    - Lenkerendspiegelhaltekappen von Desmoworld + Highsider Ferrara Spiegel

    - Renthal Griffgummis
    - E3 Akrapopovic (JETZT NEU - mit Kat)

  • Zum Thema komische Schrauben durfte ich am Wochenende auch eine kleine Erfahrung machen...


    Habe das ganze Heck auseinander gebaut um an den KZH zu kommen.
    Bis dahin alles gut und Zusammenbau auch alles gut, bis auf die LETZTE Schraube, die den Sitz fest macht.
    Die blöde Schraube hat einfach nicht gepasst (ja es war die Richtige) und ich musste das Gewinde neu schneiden.
    Schon sehr merkwürdig wenn man bedenkt, dass die komplett neu ist :denk