Rost RM 17

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  • Die Schwinge der Tracer ist ALU + 50mm länger.

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  • Ja, geht. Aber wie schon einige Male hier erwähnt: Firmen denken anders bzw. haben andere Anforderungen.

    Das gleiche Teil "einfach aus Alu zu machen" zieht halt einen Rattenschwanz an erneutem Durchrechnen, Prototypenproduktion, Durchtesten und Änderungen in der Produktion nach sich. Das ist sackteuer. Ein paar Schwingen mehr zu produzieren, gelegentlich durchzutauschen, und das Problem einfach bis nächsten Modellwechsel auszusitzen, ist wahrscheinlich einfach deutlich wirtschaftlicher. Dass die Tracer-Schwinge aus Alu ist, ist potenziell schon was aus der Kategorie "Lessons Learned" und war wahrscheinlich wiederum günstiger als das ganze Konzept mit dem dämlich losen Kettenschleifer zu überarbeiten. So läuft sowas halt.


    ... vielleicht ist das auch von den 900ern übernommen und einfach Glück, dass es schon im Regal lag? Bin mir nicht sicher, was da verbaut wird.

    Dank neuer Richtlinien wurde dieser Inhalt in meinen Bastelfred verbannt ... :kasper

  • Das meinte ich ja mit Flickschusterei. Die Folie ist nur ein schlechter Workaround für einen Konstruktionsfehler.


    Gruß Dirk

    Ein Workaround würde heißen, dass es funktioniert. Ich habe die tolle Folie von Yamaha dran (gekauft im Juli 2017), die ist aber zu klein -> Lack schleift trotzdem durch.

  • Hab ich mir gedacht, war mir aber nicht sicher. Es wäre doch bestimmt ein leichtes die Schwinge der MT auch aus Alu zu fertigen. Für ein paar Euro mehr ...


    Gruß Dirk

    Ja sicher wäre das vermutlich kein allzu großer Aufwand. Nur wo fängt man dann mit den Verbesserungen an (Schwinge, Gabel, Federbein...) und wo hört man auf... Da könnte man dann schnell in Preisregionen landen die das Konzept nicht hergibt


    Die MT ist aktuell das erfolgreichste Bike bei Yamaha. Tolle Optik, geiler Motor und Top Preis. Allerdings auch die bekannten Schwächen.


    Da Hand anzulegen ist wie einen ewig alten Server neu zu starten. Man weiß nicht ob es danach noch läuft...

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  • Moin‘ zusammen,


    stimmt - man unterscheidet meines Wissens nach drei Korrosionsarten bei Alu(legierungen):


    Lochkorrosion

    interkristalline Korrosion

    Schichtkorrosion


    Alle drei treten im pH Bereich zwischen 4 und 8 auf - in bestimmten Milieus.


    Wünsche Euch noch ein gutes Wochenende - und viel Spaß beim weiteren Recherchieren über das Thema Alukorrosion, welches äußerst spannend ist...

    Born tomorrow!

  • Für mich ist das Thema ehrlicherweise relativ simpel.

    Mit der Stahlschwinge habe ich überhaupt kein Problem. Ist als Werkstoff für diesen Einsatzzweck richtig gut geeignet, man muss beim Korrosionsschutz halt ein bisschen mehr aufpassen. Aber auch bei einer Aluschwinge wäre dieses Schleifen unter dem Kettenschleifer langfristig doof, da es Material abnimmt.

    Also - wie verhindern wir, dass der Lack und dann die Schwinge angeschliffen wird und irgendwann anfängt zu rosten?

    -> Irgendwas dazwischen, was nicht so leicht durchschleift, nicht sonderlich auffällt und bei Bedarf leicht austauschbar ist.

    -> Eine irgendwie geartete Folie. Kriterium ist, dass die mindestens so lange hält wie ein Kettenschleifer und den gesamten Bereich unter dem Kettenschleifer abdeckt. Außerdem entweder transparent oder schwarz, damit es nicht so auffällt.


    Ist in meinen Augen nicht schwer, da was zu finden und Yamaha macht ja schon genau das. Nur die Größe haben die halt verkackt. Peinlich, aber nicht so schwer zu beheben. Bei mir werde ich mit dem Händler zusammen schauen, dass es beim nächsten Versuch richtig ist, unabhängig von dem, was Yamaha da verbaut oder zusendet. Habe ja auch keinen Spaß daran die Schwinge tauschen zu lassen.

  • Der Unterschied bei Korrosion zwischen Alu und Stahl/Eisen dürfte doch wohl sein, dass sich bei Alu einfach eine Oxidschicht bildet und dann ist gut. Bei Stahl/Eisen bildet sich Rost, der schwächt das Material bröselt ab und irgendwann ist es einfach durch.


    Ich bin jetzt kein Metallexperte, beiweitem sogar nicht, aber das ist das was ich von Aluminium bisher beobachten konnte.


    Yamaha weigert sich einfach, aus welchen Gründen auch immer, diesen Kettenschleifer einfach abzudichten und zu fixieren. Das ist ziemlich egal ob man da nun Lack drauf hat, Folie drauf hat oder einfach nix macht, der Unterschied ist nur wie lange es dauert bis es durchgeschliffen ist. Das Problem ist doch, dass sich dieser Kettenschleifer zu leicht bewegen kann, dadurch Feuchtigkeit sowie Sand UNTER den Schleifer geraten und dort Anfangen das Material abzutragen. Das Einzige was bei meiner RM17 geholfen hat war einen dicken Finger Schmierfett drunter zu schmieren und regelmäßig zu erneuern. Der Lack war zwar bei Schwinge NR. 2 (richtig Nr. 2 warum sollte man auch aus Nr. 1 lernen @ Yamaha) trotzdem wieder ab aber zumindest gabs keinen Rost nur blankes Metall. Ich persönlich glaube auch nicht, dass Lackorgien, Folien oder ähnliches helfen ... irgendwer hatte es festgeklebt und ich glaube das ist auch der einzige Weg das Problem zu lösen. Bei meiner Aprilia ist dieser Kettenschleifer übrigens an der Schwinge fixiert ich kenne das eigentlich auch nur so, keine Ahnung warum Yamaha das anders gebaut hat.

  • Alpenradler darauf habe ich meinen Yamaha Händler auch angesprochen als er bei der 1000km Inspektion nachlackiert hat und die Folie aufklebte. Seine Antwort war, dass sich der Kettenschleifer bewegen können muss weil die Kette ihn sonst viel schneller durchschleifen würde. Deshalb ginge es wohl nicht bzw würde keinen Sinn machen.

  • Wegen der Notwendigkeit der Beweglichkeit kann man ja mit anderen Maschinen mit ähnlicher Kettenführungskonstruktion vergleichen.

    Ansonsten mit Sikaflex festpappen das Teil und gut ist.

    Wobei ich persönlich meine, mit einem Finger voll Fett unterm Schleifer bei jeder Kettenwartung fährt man die Schwinge auch so die nächsten 20 Jahre.

    Unnötig blöd ist es natürlich trotzdem.

  • [...]Das ist ziemlich egal ob man da nun Lack drauf hat, Folie drauf hat oder einfach nix macht, der Unterschied ist nur wie lange es dauert bis es durchgeschliffen ist.

    [...] Ich persönlich glaube auch nicht, dass Lackorgien, Folien oder ähnliches helfen ... irgendwer hatte es festgeklebt und ich glaube das ist auch der einzige Weg das Problem zu lösen. [...]

    Du hast recht, ein nicht fixierter Kettenschleifer mit Schmutz darunter wird das Material darunter immer angreifen, solange es nicht härter ist als der Schmutz (eher unwahrscheinlich).

    Da aber schon der Kettenschleifer nicht verschleißfest ist (wie auch?), sehe ich es als praktikabel an, ein Schutzmaterial oder Opfermaterial zwischen Schwinge und Kettenschleifer anzubringen, das mindestens so lange hält wie ein Kettenschleifer. Ist für mich dann einfach ein Teil des Kettenschleifers und alles ist gut. Wenn die das dann auch noch nur als Set verkaufen, passt's wirklich. Wechsel dauert auch mit der Folie keine 30 Minuten, wenn man weiß, was man macht.


    Hat eigentlich mal jemand geschaut, ob es auf der Unterseite der Schwinge das gleiche Problem gibt?