E-Mobilität - Fluch oder Segen? Hier ist DER Fred zum Thema

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    • Offizieller Beitrag

    ab 10kW muß man Netzentgelte zahlen, weil man dann ein großer Hersteller ist. Habe daher "nur" knapp 8kW, wird's größer muß auch der Regler gleich mächtig größer werden+teurer werden.

    Ja, Anlage aufspalten. Wäre ja interessant, ob ich nicht einfach eine zweite auf meine Frau laufen lassen könnte....

    Ich glaube das ist nur möglich, wenn es dann auch zwei Hausanschlüsse sind. Aber so sehr habe ich mich jetzt noch nicht damit beschäftigt, daher auch meine Überraschung über die maximale Größe :D

  • Und die Hardcore Fraktion will ja ein KKW hier am Rhein - das würde "alle Probleme sofort lösen". Könnte mich totlachen wenn es nicht so traurig wäre. Verflucht, jetzt bin ich wieder beim Bockmist...

    Mit KKW meinst Du ein Kernkraftwerk? Wer da von "sofort" redet hat ja keine Ahnung, für Planung und Genhmigungsverfahren und die sicher stattfindenden Prozesse wird da vor 15 Jahren bestimmt keine Schüppe Sand bewegt, wenn überhaupt.....


    Und Kernkraft löst keine Probleme, sondern schafft nur neue, da hast Du vollkommen recht, Bockmist.....

    Kaum macht man's richtig, schon funktionierts

  • Photovoltaik-Anlage:

    Ich ärgere mich mittlerweile täglich, das wir keinen Platz mehr für weitere PV-Flächen auf dem Dach haben, mit mittlerweile 11kW Peak ist alles komplett ausgereitzt. Während wir im Sommer noch einen Großteil der gefahrenen BEV-km direkt vom Dach tanken konnten, muss jetzt, im trüben November, immer mehr Strom aus dem Netz bezogen werden.


    Raumheizung:

    Außerdem müssten wir irgendwann auch mal unsere Heizung erneuern, nach 25 Jahren zeigt sich unsere Gasheizung zum Winter hin gerne mal etwas zickig. So eine moderne Wärmepumpe mit realen Leistungsziffern zwischen 3 und 4 ist in der Theorie natürlich klasse, vor allem in Verbindung mit unserem Niedrigenergiehaus. Sie braucht aber trotzdem viel Strom, aber der ist ausgerechnet im Winter knapp - zumindest der vom Dach.

    Respekt, da hast Du schon sehr viel erreicht und umgesetzt. Da steckt sicherlich sehr viel Herzblut in diesen Projekten.

    Hoffentlich hast Du bei all diesen umweltfreundlichen und sicherlich nicht sehr günstigen Investitionen, entsprechende Fördermittel bekommen.


    Ich hoffe, dass nächstes Jahr wieder Solaranlagen und Speicher vom Staat gefördert werden. Das Ganze muss sich auch rechnen, ferner würde man sich schwarz ärgern, wenn man nun zum Ende des Jahres ohne Förderung eine Anlage für sagen wir mal 20 k Euro kauft und in 3 Monaten eine Förderung von 40% bekommen würde.

    BMW R1200R LC, 2017-2019 Tracer700, vorher Kawasaki ER-6n

  • Tja, bei den Fördermitteln haben wir, bis auf dieses Jahr mit der Elektrokarre, ziemlich Pech gehabt. Als wir vor 26 Jahren gebaut haben, lag der Zinssatz für Hypotkeken bei weit über 8%. Da mussten wir uns schon beim Bau auf ein Minimum beschränken und sehr viel Eigenleistung einbringen. Trotzdem war viele Jahre das Geld knapp. Als dann endlich so viel abbezahlt war, dass auch mal Geld für weitere Investitionen übrig blieb, gab es gerade keine nennenswerten Fördermittel mehr.


    Die thermische Solaranlage und so ziemlich alles andere mussten also wir allein stemmen, aber mit viel Eigenleistung war das alles noch gut finanzierbar. Immerhin bekommen wir für den eingespeisten PV-Strom noch 12ct, das ist aus heutiger Sicht sogar viel. Allerdings haben ein paar Jahre zuvor die Bauern in der Umgebung noch fast 40ct bekommen und so ihre alten Feldscheunen flächendeckend mit PV-Anlage gepflastert. Die verdienen damit mittlerweile teilweise mehr Geld als mit ihrer Landwirtschaft. Immerhin haben all diese Investionen auch dazu geführt, dass wir nun sehr geringe Energiekosten haben. Das gesparte Geld kann man natürlich wieder in weitere Projekte investieren.


    Wer also Fördermittel abgreifen will und zudem etwas Geld zur freien Verfügung hat, sollte sich schon bald mal sehr ernsthaft mit so einem Elektroauto befassen. Das ist alles in allem im Moment schon ziemlich attraktiv und wird vielleicht auch nicht mehr lange so bleiben - s.o.. Der Topf für die privaten Wallboxen ist übrigens schon (wieder) leer - wir haben noch eine der letzten Überweisungen (900 Euro) bekommen.


    Aber für unseren Tesla haben wir 6000 Euro von der Bafa (und 3750.- vom Hersteller) abgegriffen und die gibt es ja zur Zeit immer noch. Auch die Betriebskosten sind sehr niedrig, rund 2 Euro pro 100km, wenn der Strom aus der heimischen Steckdose kommt. Kein Vergleich mit den 8-12 Euro, die man heutzutage auch für sparsame Autos an der Tankstelle auf den Tresen legt. Und dann braucht so eine e-Karre auch sehr wenig bis gar keinen Service, Tesla z.B. schreibt keinerlei Werkstattbesuche zum Garantieerhalt vor. Und am Ende stimmen auch die Wiederverkaufspreise für gebrauchte BEVs - den Dänen sei Dank. Unser Model 3 würde heute z.B. rund 5000 Euro mehr bringen, als wir - förderungsbereinigt - dafür bezahlt haben.


    Mal schauen, wie sich das entwickelt. Die Chancen, wieder mehr Förderung für PV und sonstige Investitionen in CO2-arme Technik zu bekommen, stehen ja angesichts unserer neuen Regierung gar nicht so schlecht.

  • Von 2 Eur / 100km koennen wir angesichts unserer Standard Strompreis nur traeumen, aber da ist das letzte Wort noch nicht gesprochen. Das wird optimiert. Solaranlage geht leider bei uns kaum, aber es gibt bessere Stromanbieter.
    Dass der E-Twingo den guten aktuellen wirtschaftlichen Benzin i30 quasi ersetzt, weil alle mit dem Twingo fahren wollen, das war meine Hoffnung und das passiert auch so. Ich wollte nie einen Zweitwagen, aber so kann man es nun argumentieren. Laengerfristig habe ich noch keinen Plan. Der Twingo bleibt sicher, auf dem bestehe ich.

    Zum Glueck haben auch wir sowohl die fette Foerderung fuer das Auto, als auch die Wallboxfoerderung gekriegt. Ohne Foerderung waere das fuer uns nicht machbar gewesen. Preislich sind qualitativ hochwertige E-Fahrzeuge nach wie vor Oberklasse.


    Haette ich nicht die saugute 2017er MT07, so waere auch dieses Thema bereits abgehakt, aber von der trenne ich mich nicht leicht. Den finalen Selbst-A.tritt habe ich mir noch nicht verpasst, aber das ist wohl nurmehr eine Frage der Zeit. Hier sind die Konsequenzen schwierig absehbar, weil das Nutzungsprofil sich stark geaendert hat und mir aktuell gar nicht klar ist, wie ich die MT in Zukunft nutzen moechte und werde. Derzeit steht sie fast nur gepflegt rum. Dafuer ist sie zu schade.


    Der kleine billige E-Roller ist fuer saemtliche kuerzere Strecken absolut klasse, macht auch viel mehr Spass als die Daten vermuten lassen, aber nervt mich inzwischen auch mit seinen typischen Macken. Ich vermeide bei dem Kaufpreis das Rumgeschimpfe, und er hat mich i.d.T. nie stehengelassen (relativ knapp allerdings), hat echt geschickte Sachen drin und dran, aber wirklich zuverlaessig ist er eben auch nicht, irgendwas ist dann doch immer, irgendwas nervt immer wieder mal, und da wuensche ich mir einfach eine bessere Qualitaet. Das waere auch zu einfach gewesen, wenn das Ding bei dem Preis perfekt funktionieren wuerde.

    Aber dieses billige Teil macht klar, der utilitaristische Teil meiner Mobilitaet ist damit hervorragend abgedeckt, und fuer den Spassteil davon gibts viel Potential, das man gelegentlich ausloten kann.

  • Bei uns im Konzern gab es gerade eine UVV Schulung (Dekra Online Kurs) für Dienstwagenfahrer, dabei war ein Großteil über E Autos.

    Die Schulung war sehr interessant, z.B. dass brennende E Autos auch mit Wasser gelöscht werden können, da das System die Stromspannung im Falle eines Unfalles oder Brandes runterfährt. Da hat sich bei den E Autos schon sehr viel in Sachen Sicherheit getan.

    Mal sehen, wann sie bei uns im Konzern zumindest Hybrid Autos einführen.

    BMW R1200R LC, 2017-2019 Tracer700, vorher Kawasaki ER-6n

  • Mal angenommen, man hat rund 4000 m² Grün/Ackerland und 800 m² Bauland am Dorfrand zur Verfügung, die man nicht bewohnen möchte und bei sandigem Boden und niedrigem Grundwasserspiegel geht auch sonst nicht viel. Ob sich da mittelfristig das Errichten eines kleinen Solarparks sinnvoll gestalten lassen könnte? Das gibt doch bestimmt von allen Seiten Knüppel zwischen die Beine.

    ┌─────────────────────────────────────────────────────┐
    ├ Wilbers Adjustline 640 + Promoto Federn progressiv • Bagster Presto Ready •
    ├ Cobrra Nemo 2 • MRA Racingscheibe • ABM Tachoverlegung • RoMatech KZH •

    ├ SW-Motech: Kobra Handguards • Hauptständer • PRO Tankring •

    └─────────────────────────────────────────────────────┘
    Die Sicherung der Blinker nennt Yamaha: Parking lighting fuse!



  • Nicht unweit hat ein findiger Grundstückbesitzer das auf seinem Grundstück gemacht.

    Solarpanels auf Stelzen montiert und die Fläche darunter vermietet er als Dauerstellplätze für Wohnmobile, Wohnwagen etc.

    Der verdient sich einen goldenen A... auf 2 Ebenen.


    Ich glaube die Stellplätze darunter waren sogar Bedingung für die Genehmigung. Sicher bin ich mir nicht mehr, ist schon wieder eine Weile her...

  • Mal angenommen, man hat rund 4000 m² Grün/Ackerland und 800 m² Bauland am Dorfrand zur Verfügung, die man nicht bewohnen möchte und bei sandigem Boden und niedrigem Grundwasserspiegel geht auch sonst nicht viel. Ob sich da mittelfristig das Errichten eines kleinen Solarparks sinnvoll gestalten lassen könnte? Das gibt doch bestimmt von allen Seiten Knüppel zwischen die Beine.

    Wär dann ja auch Gewerbe-im Wohngebiet, mmh..Bebauungsplan einsehen, Bauvorschriften checken...


    Bist du Einheimischer? Guter Draht zu Bürgermeister/Partei ist da bestimmt hilfreich. Evtl dient dein Vorhaben ja auch, um sich als Partei/Dorf zu profilieren.

    Wo trinkt denn der Gemeinderat sein Bier nach Sitzungen..?! :lachen:bier:daumen-hoch

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  • noch. Auch die Betriebskosten sind sehr niedrig, rund 2 Euro pro 100km, wenn der Strom aus der heimischen Steckdose kommt. Kein Vergleich mit den 8-12 Euro, die man heutzutage auch für sparsame Autos an der Tankstelle auf den Tresen legt. Und dann braucht so eine e-Karre auch sehr wenig bis gar keinen Service, Tesla z.B. schreibt keinerlei Werkstattbesuche zum Garantieerhalt vor. Und am Ende stimmen auch die Wiederverkaufspreise für gebrauchte BEVs - den Dänen sei Dank. Unser Model 3 würde heute z.B. rund 5000 Euro mehr bringen, als wir - förderungsbereinigt - dafür bezahlt haben.


    Mal schauen, wie sich das entwickelt. Die Chancen, wieder mehr Förderung für PV und sonstige Investitionen in CO2-arme Technik zu bekommen, stehen ja angesichts unserer neuen Regierung gar nicht so schlecht.

    Naja, etwas niedrig gegriffen, die zwei Euro/ 100 km. Mein Wagen braucht im Schnitt 20Kwh/ 100 km und zu Hause haben wir Ökostrom mit ca. 30 Cent/ Kwh, das wären dann 6 Euro. Ford hat ein Abkommen mit IONITY getroffen damit im ersten Jahr DC für 31 Cent brutto gezapft werden kann. 10 Cent/ Kwh kenne ich eigentlich nur für Industriestrom.

    Trotzdem sind ca. 6 Euro/ 100 km recht günstig. Mein Passat verlangte gern 6 - 7 Liter Diesel/ 100km, das wären beim aktuellen Dieselpreis dann mindestens ca. 9 Euro zu 6 Euro bei Strom.

    Aktuell habe ich in 3 Monaten 8000 km voller Freude zusammengefahren und möchte eigentlich keinen Verbrenner mehr haben.

    BG
    Andi

  • Naja, etwas niedrig gegriffen, die zwei Euro/ 100 km.

    Ja, stimmt - die Zahl habe ich Ende des Sommers ermittelt. Da lagen wir mit 14.9 kWh/100km und im Mittel etwa 15 ct/kWh (11.6ct für 77% PV-Anlage und 23.1ct/kWh Strompreis) bei rund 2,20 Euro/100km


    Über ein ganzes Jahr gerechnet werden die reinen Stromkosten schon deutlich darüber liegen. Eine erste Abschätzung: im Jahresmittel werden wir wohl eher 16.5kWh/100km verbrauchen und unser Strompreis hat sich zum 1.11.21 auf 25.4ct/kWh erhöht. Auch der PV-Anteil wird sinken, im Jahresmittel im Mittel geschätzt auf rund 50%. Damit lägen wir bei knapp 3 Euro im Jahresmittel. Deutlich mehr also, aber es bleibt immer noch ziemlich günstig ...


    Kostenseitig kommt allerdings vergünstigend hinzu, dass der Tesla als Dienstwagen in unserem Ingenieurbüro läuft. Da geht dann zuerst noch mal vom Strompreis die Mehrwertsteuer ab, den die wird ja als Vorsteuer vom FA erstattet. Und am Jahresende werden natürlich auch die verbliebenen Netto-Stromkosten noch als abzugsfähige Betriebskosten in die Jahresbilanz eingehen. Zusammen senkt das die reinen Stromkosten über's Jahr gerechnet noch mal um deutlich mehr als 30%. Ich habe übrigens genau deshalb noch einen geeichten Stromzähler in die Wallbox integriert - der kostet nur 50 Euro und macht die Sache laut meinem Steuerberater gegenüber dem Finanzamt wasserdicht.


    Einen richtig großen Posten auf der Kostenrechnung macht zudem die Tatsache aus, dass bei Elektroautos nur 0.25% des Bruttolistenpreises monatlich vom Finanzamt als geldwerter Vorteil berechnet wird - bei einem Verbrenner sind es gleich 4 mal so viel, also 1%. Bezogen auf den Vergleichzwischen Verbrenner und BEV ist der Unterschied schon erheblich: Wenn beide Autos brutto neu 50.000 Euro kosten würden, müssten beim Verbrenner 6000 Euro jährlich zusätzlich versteuert werden, beim BEV sind es dagegen nur 1250 Euro.


    Lange Rechnung, kurzer Sinn:

    Gerade für Leute, die viel fahren und zudem das Fahrzeug steuerlich absetzen können bzw als Dienstwagen hingestellt bekommen, senkt so ein BEV die Gesamtkosten pro Kilometer schon deutlich. Wenn der Strom dann noch großenteils vom eigenen Dach kommt, wird es aber erst so richtig günstig. Das Lustige, oder besser Erfreuliche daran: Je niedriger die Einspeisevergütung für den selbst erzeugten Strom liegt, um so günstiger sind am Ende die Stromkosten für's BEV. Früher oder später werden wir ohnehin weitgehend elektrisch fahren, also schnallt Euch auch bald so ein PV-Ding auf's Dach, wenn Ihr ein Eigenheim habt!

  • Ergänzung:

    Einen Beitrag zu niedrigen Kilometerkosten leisten auch die anderen Vergünstigen für BEVs: Da parkt man oft kostenlos in Innenstädten, so kommen beim Einkaufsbummel am Wochenende schnell mal 5-10 Euro zusammen. Dann ist das Geld für die Anfahrt schon wieder im Sack. Und auch beim Einkaufen selbst spart man Bares, denn vielerorts bekommt man, zumindest zur Zeit noch, kostenlosen Ladestrom direkt aus der Wallbox. Aldi, Lidl, Kaufland, Ikea, ..., manchmal liefern die Steckdosen nur 11kW, manchmal sind es aber auch schon 50kW. Unser Aldi, der Raiffeisenmarkt und auch sogar unser Lieblings-Italiener haben allesamt nicht nur eine Ladestation für Kunden am Parkplatz, sondern auch noch das ganze Dach voller Solarzellen. Das ist ökologisch sinnvoll und spart zudem pro Stunde Kaufen bzw. Abendessen schon wieder 3-15 Euro. Es läppert sich ...


    Ich kann nur jedem empfehlen, sich mal den großen Spaß zu gönnen und eine ausgiebige Runde mit so einer Elektrokarre zu drehen. Spätestens auf dem Heimweg von so einer Probefahrt beim Händler, Freund oder Kollegen fragt sich wohl jeder, wie lange er selbst wohl noch mit diesen altertümlichen und lahmen Rappelkisten herumgurken will, wo es doch mittlerweils so viel Besseres gibt.

  • Und noch ein Nachtrag zum Thema Kosten:


    Das man für eine e-Karre auch in den nächsten Jahre keine Kfz-Steuer abführen muss, dürfte ja, zumindest denjenigen, die schon ein BEV-besitzen, hinlänglich bekannt sein. Aber habt Ihr schon mal was von der THG-Quote gehört?


    Im Prinzip geht es darum, dass man seine CO2-Einsparung durch Nutzung von Strom statt Benzin/Diesel pauschal an Zertifikate-Händler verkauft. Das Geschäftsmodell dieser Händler beruht darauf, sich zunächst mit einem typisch deutschen Bürokratiemonster auseinanderzusetzen, um schließlich mit den von uns BEV-Fahrern aufgekauften CO2-Zertifikaten am Zertifikate-Markt zocken zu können.

    Das spart nun de facto nirgendwo auch nur ein Milligram Kohlendioxid ein, aber immerhin belohnt es die CO2-Sparer, indem diese vom Zertifikate-Handel mit profitieren. Und am Ende zahlt der CO2-Erzeuger die Zeche - und das sind dann z.B. alle Verbrenner-Fahrer, weil die Mineralölkonzerne halt diese Zertifikate kaufen müssen. Die haben übrigens zum Teil schon Töchter, die selbst Zertifikate kaufen. Alles irgendwie schräg, aber halt Gesetz.


    Egal, denn für uns BEV-Fahrer läuft es darauf hinaus, sich in so einem Laden zu registrieren, ein Foto vom Fahrzeugschein hochzuladen und dann auf die Kohle warten. Die kommt dann jährlich ab 2022 und bringt zur Zeit, z.B. bei carbonify.eu, etwa 345 Euro. Und weil es sich zu lohnen scheint, gibt es da mittlerweile schon eine ganze Reihe Anbieter mit unterschiedlichen Konzepten und Konditionen (emobia, fainergy, equota, ...) die aber im Prinzip alle das gleiche leisten.

  • Egal, denn für uns BEV-Fahrer läuft es darauf hinaus, sich in so einem Laden zu registrieren, ein Foto vom Fahrzeugschein hochzuladen und dann auf die Kohle warten. Die kommt dann jährlich ab 2022 und bringt zur Zeit, z.B. bei carbonify.eu, etwa 345 Euro. Und weil es sich zu lohnen scheint, gibt es da mittlerweile schon eine ganze Reihe Anbieter mit unterschiedlichen Konzepten und Konditionen (emobia, fainergy, equota, ...) die aber im Prinzip alle das gleiche leisten.

    Super TIpp! Danke!

    Fair wäre auch, dass Gartenbesitzer für ihre Bäume Zertifikate erhalten. Ich habe viele Obstbäume gepflanzt. Aber lieber melde ich diese nicht an, sonst muss ich noch Steuern auf einen "geldwertem Vorteil" zahlen....

    BMW R1200R LC, 2017-2019 Tracer700, vorher Kawasaki ER-6n

  • Super TIpp! Danke!

    Fair wäre auch, dass Gartenbesitzer für ihre Bäume Zertifikate erhalten. Ich habe viele Obstbäume gepflanzt. Aber lieber melde ich diese nicht an, sonst muss ich noch Steuern auf einen "geldwertem Vorteil" zahlen....

    nein, nein, hier in BW mußt (!) Du ab 12ar Beiträge in die Berufsgenossenschaft zahlen. Egal ob Du das Obst verfaulen läßt, selber ißt oder verkaufst, egal, gesetzliche Beitragspflicht. Dafür regen sich aber alle aus, wenn hier hektarweise Streuobstwiesen verschwinden....

    Freiheit für die Straßen, weg mit dem Teer!

    • Offizieller Beitrag

    Super TIpp! Danke!

    Fair wäre auch, dass Gartenbesitzer für ihre Bäume Zertifikate erhalten. Ich habe viele Obstbäume gepflanzt. Aber lieber melde ich diese nicht an, sonst muss ich noch Steuern auf einen "geldwertem Vorteil" zahlen....

    Stimmt, wäre eigentlich auch gut, die tun ja sogar aktiv was für die Umwelt

  • nein, nein, hier in BW mußt (!) Du ab 12ar Beiträge in die Berufsgenossenschaft zahlen. Egal ob Du das Obst verfaulen läßt, selber ißt oder verkaufst, egal, gesetzliche Beitragspflicht. Dafür regen sich aber alle aus, wenn hier hektarweise Streuobstwiesen verschwinden....

    Wahnsinn was es alles so gibt in diesem Land. Da kann man nur noch mit dem Kopf schütteln.

    Vielleicht gibt es deshalb einige Steingärten.... Nee, da bleiben wir lieber bei unseren Obstbäumen, gut für die Natur und gut für uns.


    Die neue Regierung hat ja viel vor, bin auf 2022 gespannt wie umweltfreundliche Investitionen staatlich gefördert und auch gefordert werden.

    BMW R1200R LC, 2017-2019 Tracer700, vorher Kawasaki ER-6n

  • Ich kann nur jedem empfehlen, sich mal den großen Spaß zu gönnen und eine ausgiebige Runde mit so einer Elektrokarre zu drehen. Spätestens auf dem Heimweg von so einer Probefahrt beim Händler, Freund oder Kollegen fragt sich wohl jeder, wie lange er selbst wohl noch mit diesen altertümlichen und lahmen Rappelkisten herumgurken will, wo es doch mittlerweils so viel Besseres gibt.

    So ein Erlebnis hatte ich Mittwoch:

    Bin mit meinem Vorgesetzten (BMW X5) und einem Kollegen zur Messe nach Köln gefahren.

    Nach dem ersten Überholvorgang entglitt meinem Vorgesetzten ein „huch, der beschleunigt aber ganz schön“. Danach wurde ich erst einmal ausgiebig zu Lademöglichkeiten, Herstellung der Akkus, Haltbarkeit und deren Entsorgung ausgefragt. Gut, daß ich mich schon sehr lange mit der Problematik auseinandergesetzt habe und ihm alle Fragen beantworten konnte.

    Mal sehen wie lange ich noch der einzige BEV Dienstwagenfahrer bin. :geht-klar

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