Haltbarkeit eurer MT-07 Batterie

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  • Gut.....dann hatte ich da ein Denkfehler!


    Werde die Batterie jetzt nochmal komplett laden und die Suche nach dem Stromfresser geht weiter.......

    Zum Glück ist Winter😀

    Das Ladegerät sagt einem doch wenn die Batterie voll ist. Dann sind mehr als 13 Volt drauf (ca. 13,8 Volt an einer LiFePo4 kurz nach abschließen des Ladegerätes). Der Vorschlag mit dem Strommessen/Amperemessen von Restarter ist schon eine gute Idee falls die Batterie sich wieder schnell entlädt. Warum ist das Navi nicht am Nebenverbrauchsstecker angeschlossen? Da gehört der Anschluss hin. Ans Hauptlicht würde ich da nichts anschliessen. Zur Not noch ans Standlicht. Eine Batterie kann nach drei Jahren schon mal das zeitliche Segnen. Oft tragen auch Billigladegeräte (oder vermeitlich gute Geräte von den zwei großen Händlern), die im Winter ständig an der Batterie hängen, zum vorzeitigen Batterietod bei. Was Fachwerkstätten angeht. Da gibt es ein paar die diesen Namen verdienen und mindestens genauso viele deren Stärke vor allem im Rechnungsausschreiben und Pfuschen liegt, leider. Das Argument, das hat ja eine Fachwerkstatt gemacht, das muss funktionieren sagt oft genug das Gegenteil davon aus.

    Einmal editiert, zuletzt von mischa2 ()

  • Thema Fachwerkstatt hatten wir schon, da bin ich absolut deiner Meinung.


    Mein Ladegerät zeigt an, dass die Batterie komplett geladen ist. Beim nachmessen mit Multimeter hat sie jedoch nur 12,4V


    Ladegerät kaputt??? Multimeter kaputt (unwahrscheinlich)??? Batterie kaputt???


    :0plan

  • Lass die Batterie mal die 6,5 Stunden dranhängen, dann lass die Batterie 0,5 Stunden ruhen, dann mit Messgerät messen. Der Wert sollte dann den aktuellen Ladezustand anzeigen. Nur die Ruhe. :kaffeemuede

    Ja schon....nur bin ich mir nicht sicher, ob die Batterie überhaupt geladen wird, wenn das Ladegerät voll anzeigt....weil das ist ja so ein intelligentes Teil und meines Wissens ladet das Ding nur bei Bedarf...oder?

  • Wieviel zeigt es denn während des Ladevorgangs an? Ich denke das die Batterie "breit" ist.

  • Was hast du für ein Ladegerät ?

    Ich verwende eines von Ctek, ist zwar nicht das billigste, nach meiner Meinung lohnt es sich aber auf Dauer. Ctek-Geräte haben eine "Pulsfunktion", sie sind in der Lage Sulfatierungen der Batterie vorzeubeugen und teilweise auch zu beseitigen. Sulfatierung entsteht wenn die Batterie nicht voll geladen wird und verkürzt die Lebensdauer der Batterie gewaltig. Die Spannung zu Ladebeginn sollte übrigens bei 14,4 Volt liegen. Ich besitze mehrere Fahrzeuge und in (fast) allen erreichen die Batterien sehr zufriedenstellende Lebenszyklen. So musste ich an meinem Suzuki Jimny die erste Starterbetterie nach genau 12 Jahren ersetzen. Die in meinem Mercedes B 180 CDi ist inzwischen 8 Jahre alt und ich hoffe dass sie diesen Winter noch überlebt. Die Batterie meines größeren Traktors hielt fast 13 Jahre, ein Prügel mit 125 Ah Kapazität, sie musste auch einen Anlasser mit 3kw Leistung antreiben.

    Ich habe am Anfang das Wort "fast" in Klammern gesetzt. Warum ? Die Aufbaubatterie meines Wohnmobils hauchte bereits nach 2 Jahren ihr Leben aus, eine sauteure GEL-Batterie. Ich habe sie durch 2 billige Blei/Säure-Versorgungsbatterien ersetzt, die sind z.B. nicht als Starterbatterien geeigent weil sie keine hohen Ströme abgeben können. Ich habe mit diesen Batterien nunmehr eine Kapazität von 200 Ah im Aufbau meines Wohnmobils. Wenn sie ca. 5-6 Jahre halten sollten wäre ich zufrieden. Ersetzen werde ich sie dann durch einen LiFePo- Akku, das ist momentan die Zukunft. Gäbe es auch fürs Motorrad, kostet aber relativ viel Geld, hält aber dafür 8-10-Mal so lang wie eine Bleibatterie, darüberhinaus ist sie unempfindlich gegen Tiefentladung. Eine Bleibatterie soll nach Möglichkeit nicht mehr als zu 50% Ihrer Kapazität entladen werden sonst nimmt sie Schaden. Möglicherweise wurde die Batterie des Themenstarters mal tiefentladen, dann schmeisst er sie am besten weg, kauft eine neue und pflegt sie regelmäßig mit einem guten Ladegerät.

    Über meine Motorradbatterie kann ich noch nichts sagen, ich habe das Krad erst seit August 2019. Ich weiß nicht mal was für eine Batterie da eingebaut ist. Morgen werde ich mal die Sitzbank abnehmen und das Ladegerät anschließen.

  • Methusalem


    vielen Dank für deinen ausführlichen Beitrag. Ich werde mir ganz sicher eine qualitativ hochwertige Batterie kaufen, falls meine futsch sein sollte. Die von Dir empfohlene wird‘s wohl werden....

    Was mein Ladegerät angeht, denke ich mal nicht gerade hochwertig....um die 20€....hatte ich auch bisher nicht benutzt weil nicht nötig gewesen.


    Wie auch immer....ich habe wieder was neues dazu gelernt und das ist super!!!

    😃

  • Noch ein Rat:

    Kaufe dir ein Ctek MX5 Ladegerät und schließe es regelmäßig an. Ich nehme an dass du auch ein Auto hast, auch hier läßt es sich verwenden und trägt ganz bestimmt zu einer Verlängerung der Batterielebensdauer bei.

    Bei einer neuen Batterie würde ich schon Markenware kaufen, aber nicht die LiFePo, im Motorrad kann sie ihre Vorteile nicht ausspielen.

  • Die CTEK Ladegeräte (z.B. MXS 5.0) haben einen "Recond" Modus. Mit dosierter Überspannung wird hier die Batterie regeneriert. Habe damit schon mal eine Autobatterie gerettet. Kann helfen, falls die Batterie tiefenentladen wurde. Ist auf alle Fälle einen Versuch wert.

  • Bei einer neuen Batterie würde ich schon Markenware kaufen, aber nicht die LiFePo, im Motorrad kann sie ihre Vorteile nicht ausspielen.

    Kommt ganz auf die Sichtweise an... Ich empfinde bei einer LiFePo-Batterie den Gewichtsunterschied als größten Vorteil und den spielt sie mit Sicherheit gerade beim Motorrad aus. Ob einem das gesparte Gewicht den Mehrpreis wert ist, dass muss wohl jeder für sich selbst entscheiden...

  • Findling Das Ctek MXS 5.0 ist gerade bei Amazon im Angebot (aber nur noch knapp 10 Minuten):

    Dieser Link von Amazon ist nicht gestattet

  • Bei einer neuen Batterie würde ich schon Markenware kaufen, aber nicht die LiFePo, im Motorrad kann sie ihre Vorteile nicht ausspielen.

    Warum? Gerade im Motorrad kann sie ihre Vorteile ausspielen. Die meisten Motorräder sind nur zwischen April und Oktober zugelassen. Da spielt schon mal das Argument der Startschwierigkeiten bei Temperaturen unter 0 °C keine Rolle. Viele Motorräder werden auch in der Saison wenig bewegt (Zeitmangel, Zwei- bzw. Drittmotorrad vorhanden usw.).

    Die Vorteile der LiFePo4: nicht mal 30 % des Gewichtes einer Bleibatterie, im Gegensatz zur normalen Batterie wesentlich geringere Selbstentladung.

    Nach meinen Unfall stand mein Zweitmotorrad, das erste war ein Totalschaden, gut 6 Monate ungenutzt und ohne Aufladung rum. Ich hatte in der Zeit zu tun wieder auf die Beine zu kommen und dementsprechend andere Sorgen. Die LiFePo4 hatte ohne Aufladung nach den 6 Monat keine Probleme die Maschine zu starten.

    Ein Ladegerät was nicht auch Lithiumbatterien laden kann würde ich nur kaufen wenn ich mir sicher bin nicht irgendwann auf LiFePo4 umzusteigen.