Rahmen meiner MT-07 verzogen?

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  • Servus! Vor ca. einem Monat habe ich mir bei einem Yamaha Vertragshändler mein erstes Bike gekauft. Eine gebrauchte MT-07 (Bj. 2017, 3000km, eigentlich perfekter Zustand). Bin damit bis dato ca. 1500km gefahren und echt zufrieden.

    Allerdings habe ich als ich den Kennzeichenhalter wechseln wollte (also die Verkleidungsteile entfernt waren), bemerkt dass der Rahmen nicht ganz parallel zum Hinterrad steht. Wie man in den Bildern ganz gut sieht, wirkt das Hinterrad etwas nach links verdreht. Leider ist mir das vorher nicht aufgefallen. Erscheint mir als Laie auf jeden Fall nicht so gesund. xD

    Sollte ich das mal vermessen lassen? Wurde mir da wirklich ein Unfallfahrzeug angedreht? (Ansonsten ist das Motorrad ja wie neu)

    Bin für jede Rückmeldung dankbar :)

  • Interessante Produkte für die Yamaha MT-07 bei Amazon:

  • Als erstes würde ich mal checken ob das Hinterrad gerade läuft. Idealerweise mit einem Kettenlaser.

    Ist das gegeben würde ich seitlich links und rechts am Reifen mal eine Messlatte zum Rahmen hoch anlegen, um einen evtl. Versatz zu ermessen.


    Auf den Fotos schwer zu erkennen. Es gab hier übrigens schon mal was ähnliches bei einer XSR mit einem Reifen der nicht mittig war.

    Mit gewissen Abweichungen muss man als rechnen, ist normal.

    Umbauten:

    Evotech Performance Kühlerschutz - Bruudt Kennzeichenhalter - Probrake MIDI Kupplungs- & Bremshebel - Yamaha Komfort-Design Sitz - Akrapovic Komplettauspuffanlage E4 inkl. KAT - Bodystyle Kühlerabdeckung - ABM 0229 Alu-Lenker - Wilbers Gabelfedern - …

  • Das was Thirk schreibt würde ich auch als erstes prüfen. Die Skala an der Schwinge sollte nur als Anhaltspunkt für die Ausrichtung dienen, weil sie ungenau ist.. Danach mit Kettenlaser genau einstellen und noch mal prüfen. Sitzt das Rücklicht denn richtig in der Halterung? Sieht schon recht schief aus.


    Gruß Dirk

    Möge der Grip mit Euch sein! :rocker Und immer schön unliken!:brauen

  • Nach der Prüfung, ob das Rad parallel zur Fahrzeugachse eingebaut ist (s.o., lange Latte bis zum Vorderrad geht ganz gut dafür), solltest Du die Karre akribisch auf Sturzspuren untersuchen: Lenkeranschläge, Fußrastenanlage, Brems/Schalthebe, Auspuffblende, Kratzer am Motorgehäuse, hintere Fußrasten, Lenkerendgewichte, Brems/Kupplungshebel am Lenker, Achsmuttern, Blinker, ...


    Wenn dort irgendwelche Auffälligkeiten zu sehen sind oder auch nur einige Neuteile verbaut sind, würde ich unverzüglich mit dem Händler reden - Du hast ja 6 Monate Gewährleistung. Wenn der sich querstellt, würde ich von einem Sachverständigen ein Gutachten ausstellen lassen, das kostet nicht die Welt und Du hast was in der Hand. Der wird dann ggf. auch eine Vermessung veranlassen. Zeigt sich, dass das ein Unfallschaden ist, rede noch mal mit dem Händler - der muss dann alle Kosten übernehmen, auch die für den Gutachter. Spätestens wenn der sich dann immer noch sperrt, geht's zum Rechtsanwalt. Meistens knicken die Händler nach dem ersten Brief ein, ansonsten geht es vor Gericht. Wenn Du Recht bekommst, zahlt das am Ende alles der Händler - und das weiß der natürlich.

  • Ich würde noch sämtliche Schrauben prüfen, wo du noch nicht dran warst. Die "Mäckelchen" vom Inbus bekommste normalerweise nicht wieder gut weg.