Stellung Schalthebel und Bremshebel

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  • Nachdem ich gestern die erste Ausfahrt im neuen Jahr hatte (sie stand jetzt 3 Monate), fiel mir auf, dass die Stellung von Bremshebel und Kupplungshebel irgendwie gar nicht passt.


    Mir fällt auf, dass sich kaum einen Gang rein bekomme (Hochschalten) , wenn der Schuh schon etwas Druck von unten auf den Schalthebel ausübt. Ich musste dann immer noch mal neu ansetzen, den Schalthebel von unten etwas Luft verschaffen, und konnte dann erst den Hebel von unten drücken und hochschalten. (Habt ihr das auch so??)


    Ergo muss der Schalthebel nach oben gesetzt werden, damit ich einfacher drunter komme, der Schuh, solange ich in der Hochschaltphase bin, und der schuh "dauerhaft" unter dem schalthebel ist, etwas Luft zum Hebel hat. (schwieriger Satz)


    Ich muss dazu sagen, habe ganz neue Stiefel, die vielleicht auch noch etwas steif sind.

    Wie ist das bei euch?


    Beim Bremshebel ist es ähnlich. Ich fahre gerne in Kurven mal "gegen" die Hinterradbremse. Spüre aber erst Wirkung wenn ich die Fussspitze sehr weit runter drücke.


    Aber meine eigentlich Fragen sind: Stelle ich die Hebel zu hoch, (also nicht extrem zu hoch, schon klar) KÖNNTE eine "Dauerbelastung" gerade auf dem Schalthebel sein, wenn der Fuß in "Fahrtruhestellung" (was ein Wort) Druck auf den Schalthebel ausübt. Könnte das negative Auswirkungen haben (Früher hiess es mal beim Auto, man soll die Hand nicht dauernd auf dem Schalthebel ablegen)

    Ich hoffe ich konnte mit chaotischen Worten, mein "Problem" schildern.

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  • der Schalthebel muss zwischen den Schaltvorgängen vollständig entlastet werden. Dass der Hebel mit neuen (und steiferen) Stiefeln gerne mal etwas nachjustiert werden muss, ist normal.


    Wenn du grade nicht schalten willst, hat der Fuß aber weder unter noch auf dem Schalthebel was verloren. Beim Fahren sollte die Balle auf der Raste stehen, erst zum Schalten dann vorschieben.



    Die Fußbremse hat in der Tat einen sehr großen Totbereich. Solange die Bremse nicht dauerhaft anliegt und das Bremslicht nicht dauerhaft leuchtet, spricht technisch nichts dagegen, den Hebel dauerhaft leicht zu belasten. Aber auch hier hat der Fuß nix auf dem Hebel verloren, wenn man grade nicht bremsen möchte

    Einmal editiert, zuletzt von Wheeland ()

  • Du hast es mit einfachen Worten besser beschrieben. :daumen-hoch


    Um die Entlastung des Schalthebels zwischen den Schaltvorgängen geht es. Bei "Dauerbelastung" lässt sich nicht schalten.
    Da werde ich nachjustieren.


    Beim Bremshebel ebenfalls, da ist der Hinweis auf die Bremsrückleuchte ein guter Hinweis, die sollte natürlich nicht ungewollt leuchten.

  • [..]


    Beim Bremshebel ebenfalls, da ist der Hinweis auf die Bremsrückleuchte ein guter Hinweis, die sollte natürlich nicht ungewollt leuchten.



    Das sind dann zwei getrennte Einstellvorgänge.


    Den Bremshebel passig zur Schuhsohle, wenn der Fuß vom Ballen nach vorne gleitet. Und dann erst am Bremslichtschalter drehen.

  • Ein nicht zu seltener Anfängerfehler ist bei Paßfahrten, dass der Fußbremshebel zwischen den Kehren nicht gänzlich entlastet ist.


    Hier ist man ja geneigt nicht dauernd den Fuß mit den Ballen zurück auf die Raste zu setzen.


    Das minimale unbemerkte Schleifen des Belages sorgt für eine starke Überhitzung der Bremsflüssigkeit und einen anschliessenden Totalausfall der Bremse.


    Das führt natürlich u.U. nur zu einer Schrecksekunde evtl. auch zu einem Unfall.


    Nach dem Abkühlen kann es auch wieder weggehen.


    Ist Mitfahrern in den letzten Jahren zweimal passiert.


    Also lieber nicht zu weit nach oben stellen.

    Einmal editiert, zuletzt von Breeze ()