Spitze vom Schraubendreher abgebrochen und in der Schraube geblieben

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  • Moinsen,

    habe folgendes Problem.


    Ich wollte eine Halterung für die Koffer anbringen und dazu musste eine Strebe zwischen den beiden Fußrastenhalter vom Sozio gebracht werden.

    Die linke Seite funktionierte dann auch gut und die Halterung wurde angebracht.

    Nun wechselte ich zur rechten Seite und setzte den Schraubendreher (Kugelkopf) an und fing an zu drehen.

    Es machte einmal knack und ich dachte die Schraube löst sich. Leider war es der Schraubendreher der nun abgebrochen ist und die

    Spitze steckt nun in der Schraube.:wuetend

    Ich machte dann erst einmal Schluss um mich abzureagieren.

    Am nächsten Tag versuchte ich es mit ausbohren was leider überhaupt nicht funktionierte. heul

    Der Schraubendreher ist von der Firma WITTE "Maxx"


    Habt ihr da eine Idee was ich machen kann um den Kopf daraus zubekommen?


    Bitte melde dich an, um dieses Bild zu sehen.

    Grüße aus Hamburg

    Stefan


    Yamaha MT-07 2018 schwarz 48PS gedrosselt Original

    Griffheizung Original Yamaha*

    NEU: *steht zum Verkauf:daumen-hoch Anfragen gerne via E-Mail

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    Yamaha Tracer 900 GT nimbus grey Mod. 2019

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  • Also du kannst es erstmal mit einem Magneten probieren ( vorher mit einem kleinen Schlitzschraubenzieher daran rumnütteln das das Teil sich lockert), vielleicht funktioniert es auch mit einer anderen Schraube und Sekundenkleber.

    Wenn das alles nichts bringt versuchen anzubohren und eine holzschraube mit Gewalt reindrehen.

    Als letzte Alternative schweißpunkt setzen.

    :bier :rocker :D :freak

  • So ein Mist - hätte jetzt gerne gesagt, man sollte immer gutes Werkzeug nehmen, aber das hast Du ja...

    Versuche erst mal mit etwas spitzen, aber harten (Anreißnadel usw.) das Teil zu lockern. So ne Nadel kann man auch manchmal schräg "reinschlagen", so daß die Spitze etwas in einer Art Kerbe sitzt und man damit rauspopeln kann.

    Wenn das nix hilft sprüh mal (zusätzlich) etwas Caramba rein und lege das Moped schräg auf die Seite (soweit es eben ohne Nebenwirkungen geht). Dann versuch mal von hinten mit einem Holz dagegen zu schlagen oder über das Holz ein Schlagbohrer anzusetzen, der das Teil rausvibriert.

    Ansonsten doch versuchen, ein Loch reinzubohren und mit einer Schraube oder Vierkant rausdrehen. Wobei das a) mühsam ist und b) sicher ein paar dünne Bohrer kostet. Ein Dremel locker ansetzen ...

    Was man auch noch machen könnte: nimm einen z.B. fein Multimaster und kürze ein Metallsägeblatt so, daß es in die Senke paßt und dann einen Schlitz reinsägen, s0 daß man mit einem Schraubenzieher die Schraube rausdrehen kann. Möglicih wäre aber, daß der halbe Kopf abbricht und es noch blöder wird....

    Freiheit für die Straßen, weg mit dem Teer!

  • Der Inbusschlüssel oder das was von ihm noch übrig ist, ist erstmal Richtung "aufschrauben" in der Inbusschraube etwas verklemmt, deshalb geht der nicht so einfach zu entfernen.

    1. Hammer und Durchschlag mal leichte Schläge auf das Stückchen Inbusschlüssel, so dass er sich evtl. löst.

    2. Hammer und Nuss außen auf den Schraubenkopf, so dass sich der Rest vom Inbus evtl. löst.

    3. mit einem Spitzmeisel oder Körner den Inbus nach rechts (in Richtung Schraube zu) prellen.

    Umbauten:

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  • Moinsen,


    SUPER das ihr gleich so viele Ideen habt.

    Werde nachher einmal einiges an Werkzeug besorgen.

    Yamaha hat das mit dem Schweißen schon einmal verneint!

    Werde euch auf dem Laufenden halten ob und wie es letztlich funktioniert hat.

    Hoffe ich mache nichts am Gewinde kaputt.

    Mit dem ADM von Witte habe ich schon gesprochen.

    Der war echt nett hatte aber keine Lösung dafür.

    Bekomme den Schrauber und noch Bohrer vom ihm um es mit ausbohren zu versuchen.

    Immerhin etwas.

    So nun muss ich erst einmal einkaufen gehen (Werkzeuge).:toeff

    Grüße aus Hamburg

    Stefan


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  • 3. mit einem Spitzmeisel oder Körner den Inbus nach rechts (in Richtung Schraube zu) prellen.

    Das wird die Lösung sein. Der Inbus ist ja beim Linksdrehen abgebrochen und ist verkantet.

    So könnte er gelöst werden.

  • Würde auch einen der vorgeschlagenen Lösungsansätze mit losschlagen probieren. Bohren kannst du vergessen. So nen Inbus bohrt man nicht mal einfach so eben weg. Der ist sauhart. Da zerschießt du dir nur unnötig viele Bohrer. Außerdem hast du dann das Problem das du mit Pech auch noch den Innensechkant von dem Schraubenkopf zerstörst. Dann kannst du die Schraube gleich mit ausbohren und ne neue besorgen.


    Also lieber mit etwas klopfen. Auf den Inbus selber oder wie vorgeschlagen auf die Schraube mit ner Nuss die drüber passt.


    Die Schrauben waren bei mir damals auch echt fest. Was hier hilft ist wenn du eine Innensechskantnuss hast, die rein steckst und nen paar leichte Schläge mit dem Hammer auf die Nuss gibts. Dann mit ner Knarre lösen. Bewirkt Wunder.

  • Schweißen bringt andere Probleme mit sich, aber mit Sekundenkleber den Imbusschlüssel wieder ankleben und dann vorsichtig zu lösen, wäre ein Versuch wert. Der muss dann halt nur bruchgenau angeklebt werden.

    Ansonsten würde ich mit einem kleinen Flachmeißen das abgebrochene Stück entgegengesetzt durch leichte Schläge lösen und das Teil herausfummeln oder mit dem Staubsauger absaugen.

    Ergänzungen Tracer 700: Spiegelverlängerungen, Shad Topcase, Hinterradabdeckung Fechter, Schwingenschutz, Sturzbügel H&B

  • Abgesehen von der Problematik muss man beim Lesen des ersten Posting einfach mal feststellen, dass das falsche Werkzeug benutzt wurde um diese Schrauben zu lösen.


    Ein Kugelkopf-Inbus kann einfach nicht die Nm aushalten, die zum Lösen oder Anziehen der Fußrastenhalter erforderlich sind.

  • Abgesehen von der Problematik muss man beim Lesen des ersten Posting einfach mal feststellen, dass das falsche Werkzeug benutzt wurde um diese Schrauben zu lösen.


    Ein Kugelkopf-Inbus kann einfach nicht die Nm aushalten, die zum Lösen oder Anziehen der Fußrastenhalter erforderlich sind.

    Moin Breeze,

    da hast du wohl recht. Das weis ich nun auch.:daumen-hoch

    Ich habe die gleiche Art nur 8 mm für die Motoraufhängung genommen.

    Habe von SW-Motech die Sturzbügel angebaut. Das hat super funktioniert.

    Dann habe ich ja die ersten beiden Schrauben damit lose und wieder fest bekommen.

    Aber du hast natürlich recht, es war der falsche Schrauber.

    Ich habe nun daraus gelernt und mir Nüsse für die Knarre gekauft.

    Grüße aus Hamburg

    Stefan


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  • ...

    Ich habe nun daraus gelernt und mir Nüsse für die Knarre gekauft.

    So ein Satz Inbusschlüssel tut's übrigens auch:


    https://www.wiha.com/magento/m…tiftschluessel-369_S9.jpg


    Nur eben nicht die Seite mit dem Kugelkopf nehmen.



    Btw.: hast Du das abgebrochene Ende nun draußen?

    Wenn es nicht notwendig ist, ein Gesetz zu machen, dann ist es notwendig, kein Gesetz zu machen.
    Charles Baron de Montesquieu


    Was bisher geschah:

    - Tacho nach vorne mit Kit von LSL

    - GSG Sturzpads
    - Hebelleien von ABM (und zwar die SyntoEvo)
    - KZH von Evotech-rc.it (incl. Shin-yo Rückstrahler)
    - Kellermann micro Rhombus Dark
    - Magura Streetfighter FX auf LSL Klemmböcken
    - Lenkerendspiegelhaltekappen von Desmoworld + Highsider Ferrara Spiegel

    - Renthal Griffgummis
    - E3 Akrapovic

    - Wilbers vorn und hinten

  • Ich hab für meine Knarre paar Inbus Bits gekauft und einen Adapter von 3/8 auf Inbus.

  • Also ich gehe davon aus, dass das Prellen mit einem Durchschläger 4 oder 5 mm erfolgversprechend ist. Alternativ kannst Du auch einen schmalen Körner nehmen. Danach kannst du mit einem kleinen Schlitzschraubendreher testen, ob das Teil locker ist. (Beim Bohren wirst du mit hoher Wahrscheinlichkeit die Schraube ruinieren, Schweißpunkt und Sekundenkleber solltest du unbedingt vermeiden.) Wenn ja, Mopped leicht neigen, so dass der Schraubenkopf schräg nach unten zeigt und mit einem Gummi- oder Plastikhammer seitlich leicht an den Fussrastenträger klopfen-dann sollte das Teil rauswandern. Ein Magnet täte es sicher auch.

  • Also ich gehe davon aus, dass das Prellen mit einem Durchschläger 4 oder 5 mm erfolgversprechend ist. Alternativ kannst Du auch einen schmalen Körner nehmen. Danach kannst du mit einem kleinen Schlitzschraubendreher testen, ob das Teil locker ist. (Beim Bohren wirst du mit hoher Wahrscheinlichkeit die Schraube ruinieren, Schweißpunkt und Sekundenkleber solltest du unbedingt vermeiden.) Wenn ja, Mopped leicht neigen, so dass der Schraubenkopf schräg nach unten zeigt und mit einem Gummi- oder Plastikhammer seitlich leicht an den Fussrastenträger klopfen-dann sollte das Teil rauswandern. Ein Magnet täte es sicher auch.

    Dan erkläre mir bitte mal warum man das per sekundenkleber oder schweißpunkt unbedingt vermeiden sollte.

    :bier :rocker :D :freak

  • Sekundenkleber ist Kinderkram, da bekommst du nie die Festigkeit hin, um das Losbrechmoment zu erreichen. Außerdem ist die Gefahr groß das Sekundenkleber in den Zwischenraum Schraubenkopf/Inbusschlüsselrest kommt und ihn dadurch zusätzlich zur Verklemmung noch verklebt.


    Schweißpunkt setzen in der Vertiefung der Rastenanlage dürfte mit einem Schutzgaser ebenfalls schwierig sein, da du vermutlich nicht richtig in die Vertiefung reinkommst um einen Stift, kleine Schraube oder sowas aufzupunkten. Im dümmsten Fall verschweißt du den Inbusrest mit der Schraube, kokst das Alu an oder sonst was. Höchstens mit einer Bolzenschweißpistole könnte ich mir das vorstellen. Die hat aber kein Hobbyschrauber in der Werkstatt.

    Umbauten:

    Evotech Performance Kühlerschutz - Bruudt Kennzeichenhalter - Probrake MIDI Kupplungs- & Bremshebel - Yamaha Komfort-Design Sitz - Akrapovic Komplettauspuffanlage E4 inkl. KAT - Bodystyle Kühlerabdeckung - ABM 0229 Alu-Lenker - Wilbers Gabelfedern - …

  • Sekundenkleber ist Kinderkram, da bekommst du nie die Festigkeit hin, um das Losbrechmoment zu erreichen. Außerdem ist die Gefahr groß das Sekundenkleber in den Zwischenraum Schraubenkopf/Inbusschlüsselrest kommt und ihn dadurch zusätzlich zur Verklemmung noch verklebt.


    Schweißpunkt setzen in der Vertiefung der Rastenanlage dürfte mit einem Schutzgaser ebenfalls schwierig sein, da du vermutlich nicht richtig in die Vertiefung reinkommst um einen Stift, kleine Schraube oder sowas aufzupunkten. Im dümmsten Fall verschweißt du den Inbusrest mit der Schraube, kokst das Alu an oder sonst was. Höchstens mit einer Bolzenschweißpistole könnte ich mir das vorstellen. Die hat aber kein Hobbyschrauber in der Werkstatt.

    Da irrst du dich.

    Wir benutzen diese Techniken schon seit Jahren bei uns im Werkzeugbau, wo es fast täglich passiert das man Schraubenköpfe oder Torx/Vielzahn/ Imbuseinsätze abreist.

    Du glaubst garnicht was ein richtiger sekundenkleber ( Industrie Qualität) für eine Festigkeit erreicht. Funktioniert bei uns zu 70 Prozent immer.

    Und was das mit dem Schweißpunkt auf sich hat funktioniert auch hervorragend, das ist so fein da beschädigt man auch nichts. Per WIG den abgerissen Teil leicht anschmelzen, Schweißdraht reindrücken und das ganze rausziehen, fertig.

    Ich würde so was ja nich vorschlagen wenn ich mir nicht sicher bin das es funktioniert.

    :bier :rocker :D :freak

  • Genau das gleiche ist mir auch schon passiert, muss ich zu meiner Schande gestehen. Und das war an der Inbusschraube von der Lampenmaske.

    Einfach mit dem Körner mit Gefühl drauf und in meinem Fall mit einer Nadel rauspulen.

  • Bitte, wer an einem KFZ mit elektronischen Bauteilen per Lichtbogen Schweißen möchte, dann bitte einen übespannungsschutz bei der Batterie abklemmen, und bitte die Batterie nicht abklemmen. Die elektronischen Bauteile mögen sowas manchmal gar nicht.

    :bier :rocker :D :freak

  • .....

    Ich würde so was ja nich vorschlagen wenn ich mir nicht sicher bin das es funktioniert.

    aber dazu muß man schon etwas "Profi" sein und Erfahrung haben.... ich würde sicher nicht am Moped "rumschweißen" - aber beherrsche auch nur grob das Elektrodenschweißen am Schraubstock. Und das nicht immer....

    Freiheit für die Straßen, weg mit dem Teer!

  • aber dazu muß man schon etwas "Profi" sein und Erfahrung haben.... ich würde sicher nicht am Moped "rumschweißen" - aber beherrsche auch nur grob das Elektrodenschweißen am Schraubstock. Und das nicht immer....

    Ja das stimmt, aber man kann in so einer Situation zu einen Profi gehen z.b. Karosseriebauer.

    :bier :rocker :D :freak