Batterie Lebensdauer

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  • Hallo Leute,

    vor der ersten Tour nach dem Winter hab ich meine Tracer700 Baujahr 3/2017 ans Ladegerät gehängt. Denk man sich ja nichts dabei...

    Erste Tour 150 km, nicht angehalten. Zu Hause abgestellt, kein Problem.

    Drei Wochen später, am Abend vor der zweiten Tour (geplant ca.1000km übers Wochenende) Batterie schwach, startet nicht. Über Nacht geladen, alles gut. Wochenende alles gut gelaufen. Auch mehrfach starten unterwegs kein Problem.

    Dritte Tour letztes Wochenende: wieder vorher über Nacht geladen. Erster Tankstop nach 150km, Batterie leer. Angeschoben, weitergefahren ca. 250km.

    Am nächsten Morgen Batterie leer.

    Spätestens jetzt war klar, ich hab ein Problem, das nicht mit einem Ladegerät zu beheben ist. Da ich mir nicht vorstellen konnte, das eine Batterie in Erstausstatterqualität nach 2 Jahren tot ist, hab ich erst mal wild spekuliert: Lichtmaschine - Laderegler - Heizgriffe - Steckdose zum Telefon aufladen...was könnte die Ursache sein?

    Die Werkstatt meines geringsten Misstrauens hat dann die Batterie mit einen teuren Testgerät geprüft - Batterie verbraucht stand in der Anzeige.

    Das ist zwar das kleinste aller möglichen Übel, aber normal ist das nicht, oder?

    Langes Leben und Spaß dabei wünscht
    Melli_Blue


    Andreas M.

  • Hast du nebenverbraucher an deinem Motorrad installiert, diese könnten zum Beispiel schlecht installiert, oder defekt sein und dir die Batterie leer Saugen.

  • Von Batterie benutzen geht Sie aber nicht kaputt. Während der Fahrt hat die Lichtmaschine genug Leistung, die Batterie wird nicht leer beim Fahren - sondern geladen.

    Ich hab Heizgriffe mit automatischer Abschaltung, nur sporadisch benutzt. Mobilfon-Lader am original Nebenverbraucher-Anschluss. Steht aber im ersten Post schon.

    Keine Zusatzscheinwerfer, alles andere Original, keine LED-Blinker mit Widerstand oder so ein Dreck...

    Langes Leben und Spaß dabei wünscht
    Melli_Blue


    Andreas M.

  • Es muß nicht unbedingt an der Qualität der Erstausrüsterbatterie liegen.Richtige Pflege der Batterie von Anfang an ist ausschlaggebend für die Lebensdauer selbiger.Motorrad wird geliefert,aufgebaut,vorgeladene Batterie angehängt,fertig.Kunde übernimmt das Fahrzeug und fährt damit.Eine vorgeladene Batterie sollte vor Benützung vorerst einmal vollgeladen werden.Die wenigsten Händler laden die Batterie einmal voll.

    Die Batterien unserer Fahrzeuge werden je nach Stillstandszeit an's Ladegerät gehängt und werden einmal im Jahr einem Kapazitätstest unterzogen.

  • Man kann drüber philosophieren, was der Grund für ein vorzeitiges Ableben ist. Ich würde da eher pragmatisch rangehen und sagen: Es war wohl ein Montagsmodell und du hattest einfach Pech. Neue rein und weiter geht's. Wenn die nächste wieder innerhalb von zwei Saisons schlapp macht, kann man sich vielleicht gedanken machen. Wenn das einmal bei einem 20€-Produkt passiert, wäre es mir die Mühe nicht wert. Fertigungsschwankungen gibt es überall.

  • Von Batterie benutzen geht Sie aber nicht kaputt. Während der Fahrt hat die Lichtmaschine genug Leistung, die Batterie wird nicht leer beim Fahren - sondern geladen.

    Ich hab Heizgriffe mit automatischer Abschaltung, nur sporadisch benutzt. Mobilfon-Lader am original Nebenverbraucher-Anschluss. Steht aber im ersten Post schon.

    Keine Zusatzscheinwerfer, alles andere Original, keine LED-Blinker mit Widerstand oder so ein Dreck...

    Tja die Steckdose oder die Heizgriffe können bei einem Fehler auch bei nicht benutzen die Batterie leer saugen.

    Auch eine Batterie die durch viele zusätzliche Nebenverbraucher belastet wird kann schneller altern ( wenn die Ladekapazität einer Batterie nur immer bei 60-70% ist zum Beispiel ) und so zum vorzeitigen Tod führen. Kann auch ein Defekt bei der Lichtmaschine sein oder Ladestromregler .

    Es gibt da viele Möglichkeiten.

  • Und da bei dir 2 Dinge elektrisch verändert sind ( Nebenverbraucher, Heizgriffe) würde ich da mit der Fehlersuche anfangen.

    Wenn es ein Fehler gibt.

  • Das wäre nicht der erste Batterie die nach 2 Jahren bereits ihren Geist aufgibt.


    Kommt wie bei vielen auf die richtige Pflege an. Wenn man z.B. die Maschine zum Saisonende einfach nur abstellt und nach 6 - 7 Monaten jeweils erst wieder die Batterie lädt, ist nach 2 Jahren die Kapazität der Batterie am Ende.


    Ein Zellenschluss ist natürlich auch möglich. Das kann sogar noch früher passieren.


    Mach eine neue Batterie rein, und zum nächsten Saisonende die Batterie ausbauen trocken und kühl lagern und alle 4-6 Wochen laden.

  • Meines Erachtens nach liegt das nicht an der "Pflege" der Batterie sondern hauptsächlich an deren Qualität.

    Weil eine "normale" hochwertige Batterie ca. 5 bis 6 Jahre hält solange man sie nicht tief entlädt. Bei meinem knapp 12 Jahre alten Auto hab ich heuer das zweite Mal eine Batterie getauscht. Die erste nach 6 Jahren (total im Arsch) und die zweite nach ca. 5,5 Jahren nach einer Prüfung in der Werkstatt im Rahmen der Inspektion. Beides Mal von Banner. Das Auto wird kaum bewegt, ca. 4000 Km im Jahr und steht meist die ganze Woche herum um dann mal eben am WE zum Einkaufen gefahren zu werden.

    Ich hatte lange Zeit eine Yamaha XJR 1200 bei der ich sogar erst nach über sechs Jahren die Original Batterie ersetzt habe. Bei Polo und Louis werden gerne Hausmarke Batterien angeboten, die allein von den schlechten Bewertungen Bände sprechen. Genauso dürfte es bei den Budget Motorrädern aussehen. Die Qualität der Batterie schwankt weil sie billig sein muss.


    Gruß Dirk

    In Continental we trust :rocker

  • Meine MT (MJ 2014) hat noch immer die erste Batterie, die nie übern Winter ausgebaut/abgeklemmt und nur einmal geladen wurde. Mein Octavia hat vor glaube ca. 3 Jahren ne neue bekommen, weil die alte hinüber war. Die war noch die Erstausrüstung von 2005. :kaffeemuede

    Dank neuer Richtlinien wurde dieser Inhalt in meinen Bastelfred verbannt ... :kasper

  • Es muß nicht unbedingt an der Qualität der Erstausrüsterbatterie liegen.Richtige Pflege der Batterie von Anfang an ist ausschlaggebend für die Lebensdauer selbiger..

    Also meine Moppeds stehen immer draußen, auch im Winter. Die Batterie bleibt drin (wozu auch ausbauen?). Im Frühjahr setz ich mich drauf und fahr los. So war das bei meinen letzten vier Moppeds. Ach und die Batterien haben ungefähr 6 Jahre gehalten. Ohne Probleme und ohne Defekt.

  • Hallo Melli

    Hatte das selbe Problem wie du, auch selbes Bj. , immer nachladen ging mir auf die Nerven, bin dann zum Händler, bitte checken. Ergebnis, kaputt also neue rein. Ich war damals der Meinung, geht auf Garantie, aber Fehlanzeige, Yamaha gibt auf Baterien, wie auch die meisten Hersteller nur 6 Monate, wenn ich gewusst hätte wie teuer die ist, hätte ich sie mir selbst besorgt und eingebaut. Erklärung des Mechanikers, kann aber und zu mal passieren, Qualitätsschwankung. Habe mich geärgert, bin in die Garage gefahren, ein Beruhigungsbier getrunken, jetzt ist alles wieder gut.

  • Ich würde die auch tauschen, so eine Batterie ist ein Relation gesehen doch einer günstig Teil.


    Und da bei dir 2 Dinge elektrisch verändert sind ( Nebenverbraucher, Heizgriffe) würde ich da mit der Fehlersuche anfangen.

    Wenn es ein Fehler gibt.

    Wie ich das lese sind beide auf Zündungsplus geschaltet, was soll da also passieren? Meine originalen Heizgriffe schalten sich automatisch ab. Und die Dose hängt wie gesagt am Nebenverbraucher, der auf Zündungsplus geschaltet ist.

  • Nennt bloß nicht die Marke und Typ der vorzeitig verschiedenen Batterien, sonst könnte man ja Rückschlüsse ziehen ob sich Yamaha ab irgendwann evtl. die teuren Yuasa bei der Erstausrüstung gespart hat ;)

    Wenns vorne rasselt und hinten stinkt isse in Ordnung...

  • Ich würde die auch tauschen, so eine Batterie ist ein Relation gesehen doch einer günstig Teil.


    Wie ich das lese sind beide auf Zündungsplus geschaltet, was soll da also passieren? Meine originalen Heizgriffe schalten sich automatisch ab. Und die Dose hängt wie gesagt am Nebenverbraucher, der auf Zündungsplus geschaltet ist.

    Wenn es ordentlich gemacht wurde und fehlerfrei funktioniert gebe ich dir recht. Aber die Elektrik kann manchmal schon ein böser Schelm sein. Ich hatte mal bei meinem 5er Golf ein Problem wo auch innerhalb von 4-6 Tagen die Batterie tot war, da ich den Fehler nicht sofort gefunden habe, die Odyssee ging über ein halbes Jahr, habe ich noch 2 Batterien verheizt.

    Grund war es damals eine defekte Sicherung car hifi die ca 0,7-0,9 Am zog.

    Ist ja nicht das Problem mal den Ruhestrom und Ladestrom zu messen ob alles in Ordnung ist, nich das die neue Batterie gleich wieder geschrotet wird.

  • Reicht ja auch schon wenn der Regler eine Macke hat, mehr ist seitens Bordelektrik nicht für die Batteriepflege zuständig.

    Die Ladespannung bei 5000 rpm soll lt. Manual 14.0 V an den Batteriepolen betragen. Weiteres ist bei der Komponentenprüfung leider nicht angegeben. Aus den allg. Spezifikationen kann man noch entnehmen, dass der DC Regler-Ausgang 14.9 V nicht überschreiten sollte. Zu viel Ausgangsspannung würde jedoch eh weitere Effekte wie permanent sterbende Leuchtmittel / Steuergeräte nach sich ziehen, also eher unwahrscheinlich.

    Denkbar wäre höchstens eine zu geringe Ladespannung und somit kein vollständiges Laden der Batterie, was zu einer schnellen vorzeitigen Sulfatierung führt und somit Ausfall/ Verschlechterung der Batterie nach sich zieht. Zu viele elektrische Verbraucher könnten auch zu diesem Szenario führen, aber die Lichtmaschine der MT hat eigentlich ganz schön Dampf und der AUX ist entsprechend abgesichert. Müsste man ausmessen.

    Wenns vorne rasselt und hinten stinkt isse in Ordnung...

  • Nennt bloß nicht die Marke und Typ der vorzeitig verschiedenen Batterien, sonst könnte man ja Rückschlüsse ziehen ob sich Yamaha ab irgendwann evtl. die teuren Yuasa bei der Erstausrüstung gespart hat ;)

    Ich glaube, dass meine Tracer noch eine Yuasa drin hatte. Fürs wissen bin ich grade zu faul um in die Tiefgarage zu gehen :0plan