Hinterradbremse / -reifen "schmiert"

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  • Morgen zusammen,


    folgendes Thema/Frage.

    Bei starkem Anbremsen mit der Hinterradbremse bzw gleichzeitigem bremsen mit dem Gang, "schmiert" die Hinterradbremse und/oder das Rad.


    Kann nicht genau beurteilen ob es an der Hinterradbremse liegt, die im allgemeinen sehr schwach ist und nur wenig Bremswirkung hat, oder beim bremsen mit dem Gang der Druck über die Kette aufs Rad so stark wird das der Reifen schmiert und seifig wird.


    Fühlt sich dann alles etwas schwammig an, aber nicht nach einem wegrutschen, des Reifens.

    Kennt ihr das auch? Gibts da Lösungen/Verbesserungen?


    Danke und Grüße

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  • Was heißt denn "schmieren"? Wie soll der Reifen seifig werden?

    Klingt, als würde das Rad blockieren. Bist du im Regelbereich des ABS? Hinterradbremsen brauchen nicht stark sein, da sie eh wenig Bremswirkung haben, bevor der Reifen blockert / das ABS regelt.

  • Kenn ich und fühlt sich für mich normal an. Der Reifen rudert ein bisschen rum und gut ist. Könnte mir vorstellen dass es daran liegt dass vorne mehr Last ist und der HR weniger Grip hat.

  • Fühlt sich dann alles etwas schwammig an, aber nicht nach einem wegrutschen, des Reifens.

    Kennt ihr das auch? Gibts da Lösungen/Verbesserungen?

    Wenn du mit der Motorbremse den Hinterreifen abbremst, hat das ABS keine Möglichkeit einzugreifen, so dass das Hinterrad kurz blockiert. Das kannst du verhindern, indem du entweder gefühlvoller einkuppelst oder die Drehzahl vor dem Einkuppeln an den Entsprechenden Gang und die gefahrene Geschwindigkeit anpasst. Sprich, du gibst vor dem Einkuppeln etwas Gas.


    Und zur Stärke der Hinterradbremse: sie sollte das Hinterrad schon in den ABS-Regelbereich bringen. Da das jedoch auf Grund der dynamischen Radlastverteilung beim Bremsen relativ früh geschieht erreichst du damit keine große Bremswirkung.

    ...sollte aber eigentlich bekannt sein, wenn du in der Fahrschule aufgepasst hast...

  • @TE

    du beschreibst einen Vorgang der so der Normalität entspricht. Die Motorbremse ist halt beim CP2 recht ordentlich...

    Du kannst dir ein Moped mit Anti-Hopping-Kupplung zulegen (z.b. MT-09, MT-10) oder halt dein Verhalten den technischen Gegebenheiten anpassen.

    Umbauten:

    Evotech Performance Kühlerschutz - Bruudt Kennzeichenhalter - Probrake MIDI Kupplungs- & Bremshebel - Yamaha Komfort-Design Sitz - Akrapovic Komplettauspuffanlage E4 inkl. KAT - Bodystyle Kühlerabdeckung - ABM 0229 Alu-Lenker - Wilbers Gabelfedern - …

  • Die Anti-Hopping Kupplung wird das auch nicht vollständig vermeiden können.

    Was du beschreibst kenne ich unter dem englischen Begriff "Under-Rotation".

    Bedeutet, dass du das Hinterrad zwar nicht bis zum Blockieren abbremst, aber so stark, dass die Geschwindigkeit der Reifenoberfläche deutlich geringer ist als die Fahrzeuggeschwindigkeit. Nennt sich dann Schlupf. Aber eben Bremsschlupf, kein Antriebsschlupf und auch nicht primär von der Bremse hervorgerufen, sondern durch hartes Einkuppeln.

    Wenn man dabei noch leicht auf die Hinterradbremse tippt, wird man feststellen, dass das ABS quasi sofort anfängt zu regeln, aber nichts bewirken kann.

    Ich mache das sogar hier und da ganz gerne bewusst, um das Hinterrad beim oder kurz vorm Einlenken ein wenig ausbrechen zu lassen. Geht dann minimal in Richtung Supermoto vom Fahrstil. Nett ist, dass sich das quasi mit Garantie wieder gerade zieht, wenn man es nur über die Kupplung macht. Es muss ja nur der Motor auf die richtige Drehzahl gebracht werden.

  • Hallo,

    vor dem Runterschalten mit Zwischengas die Motordrehzahl an die Umdrehungszahl des Hinterrades anpassen,

    dann hast du auch kein ausbrechendes oder (je nach dem) wegschmierendes Hinterrad.

    Ein Ketten angetriebenes Fahrzeug ist da einfacher runterzuschalten, wie zum Beispiel die früheren Kardan angetriebenen

    Moppeds. Ein Kette wirkt da wie ein kleiner Energiepuffer,


    Grüsse

    Einzylinder (aus dem bald ein Zweizylinder wird)

  • Wenn du mit der Motorbremse den Hinterreifen abbremst, hat das ABS keine Möglichkeit einzugreifen, so dass das Hinterrad kurz blockiert.

    Das mußte mir jetzt aber schon mal erklären wie ich: 1. mit der Motorbremse aktiv das Hinterrad abbremse (was nicht geht), 2. wie allein durch die Motorbremse das Hinterrad blockieren soll (was nicht passiert).

  • Das mußte mir jetzt aber schon mal erklären wie ich: 1. mit der Motorbremse aktiv das Hinterrad abbremse (was nicht geht), 2. wie allein durch die Motorbremse das Hinterrad blockieren soll (was nicht passiert).

    Das ist jetzt nicht dein Ernst?

    Warst du in der Fahrschule?

    Fährst du schon Motorrad?


    Beide von dir infrage gestellten Behauptungen sind richtig, deine in Klammern angeführten Korrekturen falsch.


    Solltest du noch kein Motorrad fahren, dann noch mal für dich zusammengefasst:

    Zu 1. Wenn man fährt, einen oder mehrere Gänge runterschaltet und die Kupplung kommen lässt, kommt es zu einer Verzögerung, ohne dass du die Bremse benutzt.

    Zu 2. Wenn du in einem niedrigen Gang zugüg fährst und den Motor abschaltest, ohne die Kupplung zu ziehen, wird dir das Hinterrad blockieren.

    In der Kurve schnell fahren kann jeder. Aber auf der Geraden - da braucht man Leistung!

    2 Mal editiert, zuletzt von Malte ()

  • Schlaf mal drüber @fridolin, dann fällt es dir vielleicht wieder ein. :denk

    Umbauten:

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  • .... Zu 2. Wenn du in einem niedrigen Gang zugüg fährst und den Motor abschaltest, ohne die Kupplung zu ziehen, wird dir das Hinterrad blockieren.

    ... oder fahr einfach mal ohne Öl los... ist auch spannender... 😉

    Tracer 700 17- , XL1200N (Modi.) 11- , FXDB 1584 (Modi.) 09- , MT01 RP18 (Modi.) 07-09, FZS1000S RN06 04-07, FJ1200 1XJ (st. modi.) 95-14, XJ600 51J (Modi.)90-95

  • 1. brauchst Du net beleidigend zu werden,

    2. sind meine Behauptungen keine Behauptungen sondern Tatsachen.

    3. Deine Ausführungen haben mit meinem Post rein gar nichts zu tun, lies mal ganz genau was ich geschrieben habe.

    Aber für dich schreib ichs nochmal:

    "Das mußte mir jetzt aber schon mal erklären wie ich: 1. mit der Motorbremse aktiv das Hinterrad abbremse (was nicht geht), 2. wie allein durch die Motorbremse das Hinterrad blockieren soll (was nicht passiert)."


    Es steht NICHTS drin von Runterschalten, es steht NICHTS drin von Motor abschalten während der Fahrt.

    Aber damit Du es auch wirklich verstehst:

    Erklär mir wie ich durch Gaswegnahme das Hinterrad abbremse und dann auch noch blockieren soll. Richtig! Beides geht mit der "Motorbremse" nämlich nicht.

  • Schlaf mal drüber @fridolin, dann fällt es dir vielleicht wieder ein. :denk

    Was soll mir da wieder einfallen? Tatsachen, die ihr anscheinend gar nicht kennt???

  • :pop2corn

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  • Jetzt wirst du aber etwas kindisch...


    Wenn du das Gas wegnimmst, verlangsamt sich dein Fahrzeug durch die Motorbremse, die auf das Hinterrad wirkt und es abbremst.

    Und wenn die Beiträge vorher von Runterschalten und Anti-Hopping etc. schreiben, ist es doch lächerlich, wenn du das Gegenteil behauptest und im Nachgang die Regeln änderst.

    Umbauten:

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  • Es steht NICHTS drin von Runterschalten, es steht NICHTS drin von Motor abschalten während der Fahrt.

    Aber damit Du es auch wirklich verstehst:

    Erklär mir wie ich durch Gaswegnahme das Hinterrad abbremse und dann auch noch blockieren soll. Richtig! Beides geht mit der "Motorbremse" nämlich nicht.

    Ach, jetzt geht es also doch um die Posts vor dir?

    Ja dann kannst du ja nachlesen, dass es sehr wohl auch ums Schalten und Einkuppeln ging.

    Und in dem Zusammengang sind deine Annahmen nunmal falsch.


    Und lass ich jetzt mal alle vorherigen Posts außer acht, und sehe einfach nur deine Behauptungen, dann habe ich dir die geforderten Erklärungen gegeben.


    Und wenn du auch ohne Gangwechsel einfach vom Gas gehst, spürst du die sagenumworbene Macht der Motorbremse.

    Klar führt die nicht zum Blockieren, aber das war ja auch nicht die Frage.

    Fakt ist aber, dass die durch den Motor ausgeübte Verzögerung das Rad blockieren kann. Aber das hatten wir ja schon.


    Entscheide dich also in Zukunft dafür auf Posts einzugehen, oder frage allgemeine Dinge ohne Kontext zu einem bestehenden Thema.

    Dann aber bitte im eigenen Thread.



    Aber damit Du es auch wirklich verstehst:

    Erklär mir wie ich durch Gaswegnahme das Hinterrad abbremse und dann auch noch blockieren soll. Richtig! Beides geht mit der "Motorbremse" nämlich nicht.

    Das ist ja ne richtig gute Erklärung!

    Es ist also so, weil es so ist!

    In der Kurve schnell fahren kann jeder. Aber auf der Geraden - da braucht man Leistung!

    Einmal editiert, zuletzt von Malte ()

  • Fakt ist aber, dass die durch den Motor ausgeübte Verzögerung das Rad blockieren kann. Aber das hatten wir ja schon.

    Stimme dir nahezu vollständig zu. Der Part ist minimal unpräzise bzw. zwar technisch korrekt, aber nicht im praktischen Sinne.

    Wenn wir annehmen, dass es im Interesse des Motorradfahrers ist, dass der Motor an bleibt, wird das Hinterrad nicht blockieren (Drehzahl = 0). Es fühlt sich wiederum durchaus so an, weswegen die Beschreibung naheliegend/verständlich ist.

    Was passiert ist, dass das Hinterrad deutlich langsamer rotiert als es beim "Mitrollen" der Fall wäre. Man hat also sehr hohen Schlupf. Der ist dann so hoch, dass der Grip nachlässt und das Hinterrad fängt an zu rutschen. (Hier nochmal der bekannte Hinweis: Schlupf hat man, außer bei stehendem Motorrad, immer!)

    Dadurch, dass das Hinterrad eben nicht vollständig blockiert hat man 2 positive Effekte. Zum Einen ist das Verhalten nicht so heftig wie bei einem z.B. durch die Hinterradbremse blockierenden Rad und damit auch leichter unter Kontrolle zu halten. Zum Anderen behebt sich das "Problem" in jedem Fall von selber, ohne dass man irgendetwas aktiv unternehmen muss. Der Motor wird eben auf die passende Drehzahl hochgezogen und je näher er dran ist, desto geringer ist die Verzögerung am Hinterrad und es kommt automatisch wieder in den normalen Schlupf-Bereich.

  • ...Zum Einen ist das Verhalten nicht so heftig wie bei einem z.B. durch die Hinterradbremse blockierenden Rad und damit auch leichter unter Kontrolle zu halten. Zum Anderen behebt sich das "Problem" in jedem Fall von selber, ohne dass man irgendetwas aktiv unternehmen muss. Der Motor wird eben auf die passende Drehzahl hochgezogen und je näher er dran ist, desto geringer ist die Verzögerung am Hinterrad und es kommt automatisch wieder in den normalen Schlupf-Bereich.

    Dann kommt jetzt mein Dipfalscheißen-Beitrag :lehrer

    - Es geht hier um die 2017er MT und die hat ABS, also kein stehendes Hinterrad.

    - Und in Abhängigkeit von Ort (Gerade/Kurve) und Untergrund wird man da u.U. auch aktiv was unternehmen müssen, um gegebenenfalls nicht abzufliegen.:brauen

    Umbauten:

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  • Dann kommt jetzt mein Dipfalscheißen-Beitrag :lehrer

    - Es geht hier um die 2017er MT und die hat ABS, also kein stehendes Hinterrad.

    Wenn man das Hinterrad durch runterschalten blockiert macht das Abs gar nichts und könnte es auch technisch nicht...

    Lieber schneller fahren, dann dauert's nich so lang....

  • Wenn man das Hinterrad durch runterschalten blockiert macht das Abs gar nichts und könnte es auch technisch nicht...

    Wer hat das behauptet?

    Ließ dir doch bitte einfach zuerst den Beitrag den ich zitiert habe durch, dann klärt sich vieles bereits beim Lesen...

    Zitat war "...nicht so heftig wie bei einem z.B. durch die Hinterradbremse blockierenden Rad und damit ..."

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