Gabelfedern austauschen / Wilbers oder Öhlins

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  • Guten Morgen alle zusammen,

    ich würde gerne an meiner MT-07 (2019) die Gabelfedern austauschen lassen.

    Mit meinen zarten 80-85kg .. je nach Sportumfang *lach*.. bin ich wohl nicht ganz in dem Auslegungsbereich der Std Feder(?)
    Selbst wenn doch würde ich gerne die Gabel ein wenig straffer haben wollen damit es beim Anbremsen weniger nickt, aber eben auch nicht Knüppelhart.
    Rennstrecke fahre ich nicht und kann ich vom fahrerischen her auch gar nicht ;)


    Bisher dachte ich das sich das Öhlinsset hier anbieten würde.

    https://www.ohlins.eu/de/products/motorcycle/fsk-108--5374/


    Nach ein wenig querlesen hört man aber oft Kommentare wie ... Knüppelhart, lineare Federn sind nix, mach das nicht, ist nix für Landstraßen hier sondern nur topfebener Strecke (Rennstrecke)


    Als Alternative wird dann Wilbers genannt.

    https://www.wilbers.de/shop/Mo…progressiv.html?year=2019


    Nun bin ich total überfordert was denn nun *lach*

    Vielleicht wer von euch mit Erfahrungen in beiden Richtungen und kann mir einen Tipp geben?
    Ich denke auch hier wird es wieder grob viele Meinungen geben aber evtl. kann ich mir ja nun was raus ziehen.

  • Die Öhlins haben keine Zulassung und würden damit für mich schon mal ausscheiden.


    Ich hatte in meiner MT-07 die Wilbers Gabelfedern (Zero friction - progressiv) mit dem Öl von Wilbers in der empfohlen Konfiguration SAE 10.


    Das macht das ganze auf jeden Fall ein ganzes Stück besser, wobei du dir keine Wunder erwarten darfst.

  • das die Öhlins keine zulassung haben hatte ich auch gelesen. Würde aber vermutlich in einer normalen Kontrolle erstmal nicht auffallen.
    Aber die wären für mich dann auch raus.

    Die Wilbers waren bis grade noch interessant aber wenn du sagst man darf keine Wunder erwarten dann überlege ich zweimal ob es die Arbeit / Kosten wert ist. Der Kauf wäre nicht das Problem aber die Werkstatt kosten dann oben drauf.

    Wäre mir wohl zu viel für nur ein bisschen besser.

  • Werkstattkosten? Ich kenne die MT-07er Gabel nicht in- und auswendig, aber normalerweise schraubt man oben den Stopfen raus (ist ja keine USD), holt die Feder raus, neue rein und Stopfen zu. Wenn eine Werkstatt dafür Unsummen verlangt ist es ein Saftladen.

    Das kann man auch selber machen, man sollte die alte Feder natürlich gut abtropfen lassen oder besser den Ölstand kontrollieren (steht in der Anleitung bei den Federn dabei).

    Mir persönlich wäre das egal, ob die Öhlins ne Zulassung haben, aber sie müssen natürlich passen und besser sein als die WIlbers, Ob dsa so ist, keine Ahnung.

    Freiheit für die Straßen, weg mit dem Teer!

  • Aaaaaalso, das ist ja alles recht komplex, aber dann doch meist einfacher als man denkt. Wenn Du es mit einfachen Mitteln schaffst, spürbare Verbesserungen herbizuführen, dann ist doch schon mal wass geschaft. Meist reichts ja, wenn eine gute Lösung rauskommt, denn die funktioniert i.d.R. über einen breiten Bereich, eine perfekte Lösung eben nur für genau die engen Rahmenbedingungen, für die sie definiert ist.


    So, los gehts, ich weiss jetzt nicht, was Du genau bemängelst, aber hier mal aus meinem fast 40-jährigen Erfahrungsschats ein bissel was.

    Als ich meine XT660X beim Händler abgheholt habe, und die vom Seitenständer nahm ist die vorne um 5 cm eingesunken, nachdem ich mich (grosser Junge) draufgesetzt habe nochmal um 5 cm. Beim Bremsen ist die Gabel fast durchgeschlagen, da war die Feder einfach zu weich. Also eine Wilbers-Feder reingemacht, ab da wars dann richtig gut. Hat von Urlaub mit viel Gepäck, auf der Renne, Zweipersonenbetrieb und dem Weg zur Arbeit sommers wie winters gut funktioniert.

    Bei km 40.000 und ein bisschen hat die Gabel ein bissel geleckt, also Standrohre ausgebaut, zu meinem Werkstattburschen, der hat die Dichtringe getauscht und leider entweder dickers Öl oder zuviel oder beises reingemacht, ab da war die Dämpfung nicht mehr da, Fahrverhalten vor allem bei Fahrbahnwellen in Schräglage nicht mehr so doll. also, Brühe raus, Öl laut Herstellervorgabe rein, wieder gut.


    Für Dich kämen da erst mal nur härtere Gabelfedern in Frage, sonst würde ich nix ändern. Wenn Du Wilbers nimmst, sei bei der Angabe Deines Gewichtes ein bissel zurückhaltend, beim Wilbers wirds oft zu hart.


    Ich weiss grad nicht, ob die MT ne Upside down oder ne konventionenne Gabel hat, bei einer Konventionllen brauchst nicht mal das Öl tauschen, Stopfen raus, Hülse und Feder raus, andere Feder rein, Stopfen zu, fertsch. Obere Standrohrklemmung musst auch lösen, sonst bekommst den Stopfen nicht raus. Und nur immer eine Seite nach der anderen. Wenn Du das alleine machst, dann Kotflügel vorne raus und ein Kantholz zwischen Reifen und Gabelbrücke klemmen, damits vorne nicht einsackt.


    Das sollte erst mal reichen, um das Fahrverhalten zu verbessern.

    Kaum macht man's richtig, schon funktionierts

  • ich hab keine angst am bike zu schrauben aber bremsen und fahrwerk lasse ich lieber von der werkstatt machen. Ich weiss nicht ob ich alles an werkzeug da habe und hab keine möglichkeit die gabel komplett zu demontieren. wollte mir die standrohre der gabel auch schwarz folieren oben in der gabelbrücke und unten dann schwarz faltenbalgsäcke drauf machen. scheitert daran das ich die gabel nicht komplett ausbauen möchte. Können würde ich es theoretisch aber habe angst die dann falsch einzubauen was zu schaden / unfall führen könnte.


    :D

  • wie Elwood schreibt, bei einer konventionellen Gabel einfach alte Feder ruas, neue rein, da kann man kaum was falsch machen. Aber klar, man sollte immer nur das machen, was man sich zutraut. Ne Werkstatt macht das in 15min und gut is.

    Vielleicht kaufst Du die Federn gleich da und läßt Dir ein gutes Angebot mit Einbau machen.

    Wenn die wie bei meiner XT mit "oje oje oje" anfangen, kannste wieder rausgehen.....

    Freiheit für die Straßen, weg mit dem Teer!

  • ließt sic h wirklcih sehr einfach :) sollte machbar sein.

    sprich kann ich die kiste hinten auf den montage ständer stellen vorne kanntholz passend rein und dann oben gabelbrücke / klemmung der standrohre eins nach dem anderen lösen also eins lösen deckel oben auf feder rausziehen gut abtroffen lassen neue feder rein deckel drauf fertig und nächste seite. und das wars dann ?

    muss ich die tauchrohre um keinen micro milimeter verstellen. nur wieder mit korrektem drehmoment alles verschrauben.


    wenns wirklich so easy ist dann hol ich mir die wilbers federn für vorne.

  • Für Wunder benötigst du eine komplette Cartridge, die dann allerdings auch ein vielfaches kostet, oder ein anderes Bike.


    Aber ich schrieb ja, "das macht das ganze auf jeden Fall ein ganzes Stück besser". Und wenn ich nun sage, "würde ich jederzeit wieder tun" solltest du schon erkennen, das es wirklich was bringt.


    Der Einbau, wenn du das Öl nicht mit wechselst, ist von jedem halbwegs begabtem Schrauber machbar. Hatte ich HIER mal beschrieben.

    Etwas aufwändiger, aber ebenfalls machbar ist das ganze inkl. Ölwechsel. Dann würde ich allerdings die Holme ausbauen. Auch das hatte ich mal HIER beschrieben.

  • ließt sic h wirklcih sehr einfach :) sollte machbar sein.

    sprich kann ich die kiste hinten auf den montage ständer stellen vorne kanntholz passend rein und dann oben gabelbrücke / klemmung der standrohre eins nach dem anderen lösen also eins lösen deckel oben auf feder rausziehen gut abtroffen lassen neue feder rein deckel drauf fertig und nächste seite. und das wars dann ?

    muss ich die tauchrohre um keinen micro milimeter verstellen. nur wieder mit korrektem drehmoment alles verschrauben.


    wenns wirklich so easy ist dann hol ich mir die wilbers federn für vorne.

    Genau so isses. Ggf. musst Du den Lenker wegbauen, um die Stopfen sauber raus zu bekommen.

    Ein Problem ist, dass die Austauschfedern meist ein bissel aus dem Standrohr rausgucken. Dann musst den Stopfen mit der Feder reindrücken und dann den Stopfen festschrauben. Also feste runterdrücken und den Stopfen mit Gefühl richtig in die erste Windung reindrehen. Dazu brauchst Du ein passendes Werkzeug. Also eine Ratsche mit Verlängerung und der passenden Inbusnuß. Wenn du sowas zum ersten Mal machst, dann mit dem richtigen Werkzeug und viel Gefühl. Wenn der Stopfen schief ins Tauschrohr reingedreht wird, dann ist die Welt echt Schei**e......

    Kaum macht man's richtig, schon funktionierts

  • Genau so isses. Ggf. musst Du den Lenker wegbauen, um die Stopfen sauber raus zu bekommen.

    Ein Problem ist, dass die Austauschfedern meist ein bissel aus dem Standrohr rausgucken. Dann musst den Stopfen mit der Feder reindrücken und dann den Stopfen festschrauben. Also feste runterdrücken und den Stopfen mit Gefühl richtig in die erste Windung reindrehen. Dazu brauchst Du ein passendes Werkzeug. Also eine Ratsche mit Verlängerung und der passenden Inbusnuß. Wenn du sowas zum ersten Mal machst, dann mit dem richtigen Werkzeug und viel Gefühl. Wenn der Stopfen schief ins Tauschrohr reingedreht wird, dann ist die Welt echt Schei**e......

    ok danke, hab grad auf youtube ein video gesehen da hat einer das auch gemacht auch mit lenker wegbauen etc.
    also das was er dort macht trau ich mir zu und sollte ich hin kriegen. :)

    Schraube nicht das erstemal aber bin da allgemein einfach lieber vorsichtig.

    Werde wenns wetter besser wird wieder meine letzten 1000-1500 km noch mit der standard feder verbringen dann kommt die gute zur 10.000 er inspektion und danach kommt die neue feder rein.


    Dank euch :) MIr hats aufjedenfall weitergeholfen.

  • Guten Morgen alle zusammen,

    ich würde gerne an meiner MT-07 (2019) die Gabelfedern austauschen lassen.

    Mit meinen zarten 80-85kg .. je nach Sportumfang *lach*.. bin ich wohl nicht ganz in dem Auslegungsbereich der Std Feder(?)
    Selbst wenn doch würde ich gerne die Gabel ein wenig straffer haben wollen damit es beim Anbremsen weniger nickt, aber eben auch nicht Knüppelhart.

    Vielleicht wer von euch mit Erfahrungen in beiden Richtungen und kann mir einen Tipp geben?
    Ich denke auch hier wird es wieder grob viele Meinungen geben aber evtl. kann ich mir ja nun was raus ziehen.

    in wieweit kennst Du dich aus mit Gabelfunktionen?

    straffer ist nicht unbedingt härter... (die meisten Geräte sind zu Hart eingestellt)


    Mit der Vorspannung spielen mittels Beilagscheiben (was aber immer zulasten des SAG geht).


    mögliche unprofessionele Versuche wären:

    Ein wenig straffer könntest du auch haben wenn Du mit dem Luftpolster "spielst", dann ggf. mit der Ölviskosität...

    ABER: 10er Öl von X ist nicht gleich 10er Öl von Y !! Siehe Liste anbei


    Laß dich mal beraten bei Wilbers bzgl. der Federrate...

  • Das Austauschen der Gabelfedern gegen härtere oder progressive führt meist zur Erkenntnis, dass das eigentliche Problem hinten liegt.

    Ich hab mir 2014 progressive Federn vorn eingebaut. Das war dann schon Mal deutlich besser, aber nicht der Weisheit letzter Schluss, da das Federbein hinten Kacke ist. Also am besten gleich vorn und hinten machen. Bei Wilbers bekommst du auch gleich ein "maßgeschneidertes" Federbein auf dein Gewicht und Fahrstil angepasst.


    Gruß Dirk

    In Continental we trust :rocker

  • Es gibt deutliche Unterschiede bei der Federung je nach Modelljahr. Bei den früheren Modellen (2014/2015) lohnt sich auf jeden Fall die Umrüstung auf ein Wilbers-Fahrwerk mit Einstellung des hinteren Zentralfederbeins auf Gewicht und Fahrtyp. Bei den neueren Modellen wäre ich mit einer Empfehlung vorsichtig. Vielleicht kann Gabelöl mit einer anderen Viskosität bereits eine akzeptable Lösung sein. Natürlich kann man auch auf Öhlins umsteigen, das ist garantiert besser, aber die teuerste Lösung.


    Zu Beginn des Threads stand, dass es sich um eine MT-07 aus 2019 handelt. Daher sollte jemand, der hier eine Umrüstung gemacht hat, mal den Unterschied beschreiben.


    In der MT-07 meiner Frau ist ein Wilbers-Fahrwerk auf 85 kg plus/minus 10 kg für Tourenfahren spezifiziert drin. Das war der Kompromiss zwischen ihr und mir. Mein Kampfgewicht inkl. Klamotten liegt bei ca. 100 kg, das Fahrwerk ist dafür signifikant besser als das Original-Fahrwerk (BJ 2014). Wenn ich tauschen würde, dann würde ich auch hinten tauschen, das dürfte am Ende mehr Ruhe ins Fahren bringen.


    Gruß

    Klaus

  • Das Austauschen der Gabelfedern gegen härtere oder progressive führt meist zur Erkenntnis, dass das eigentliche Problem hinten liegt.

    Ich hab mir 2014 progressive Federn vorn eingebaut. Das war dann schon Mal deutlich besser, aber nicht der Weisheit letzter Schluss, da das Federbein hinten Kacke ist. Also am besten gleich vorn und hinten machen. Bei Wilbers bekommst du auch gleich ein "maßgeschneidertes" Federbein auf dein Gewicht und Fahrstil angepasst.


    Gruß Dirk

    Moin Dirk,

    das ist so nicht ganz richtig. Bei vielen Mopeds sind die vorderen Federn viel zu weich, das hintere Ferderbein jedoch ganz gut gelungen, bei anderen hast hinten eine Luftpumpe zur eigentlich ordentlichen Gabel, dann wiederum beides Mist oder beides ok. Das ist immer abhängig vom Moped.

    Hast du jetzt eine Möhre vor dir, die beim unbelastet stehen schon zu 1/3 vorne einfedert, beim draufsetzen schon zu 2/3, dann kann man da durchaus erst mal nur die Gebel pimpen. Bei meiner XT660X hats genau so gut funktioniert. Das Abstimmung des Federbeins ist bei diesem Motorrad im Gegensatz zur Gabel gelungen. Also reichts aus, nur vorne zu pimpen.


    Wenn der Themenstarter meint, vorne ists zu weich, dann erst mal da ansetzen. Wenn er dann zufrieden ist, dann wars das. Kommt er dann zur Erkenntnis, hinten könnte es auch noch besser sein, dann geht man da auch noch ran.


    Ist ja auch ein Kostenthema, Federn ohne Öl kosten so um 100 €, ein Austauschfederbein für ein Strassenmoped sollte dann ja immer die hydraulische Federvorspannung haben, damit fällt es leichter, die Feder für hohe Zuladung ein wenig vorzuspannen, sonst muß das Federbein raus. Und da sind wir dann schnell bei 800 € für ein Federbein.

    Kaum macht man's richtig, schon funktionierts

  • Das trifft es schon ziemlich genau, denn man darf Dämpfung und Federung/Durchhang nicht durcheinanderbringen. Und das ganz große Fahrwerksfass kann man ja immer noch aufmachen, wenn die einfachsten Dinge nicht ausreichen.


    Mit 85kg liegt der TO gar nicht mal so weit oberhalb des Auslegungsgewichts. Ich würde, genau wie WinaBiu, zunächst einmal die Vorspannung in der Gabel anpassen, also erhöhen. Das ist absolut kein Hexenwerk und kostet keine 5 Euro:

    Mopped vorn unterstützen, die beiden Stopfen oben in der Gabel (nacheinander) rausdrehen, ein paar (etwa 1..2cm Gesamtdicke) passende, große Karossriescheiben einlegen und Stopfen wieder reinschrauben. Danach sollte der Durchhang bei 25-30%, also 30..40mm mit Fahrer liegen. Ersatzweise kann man billige China-Versteller mit Gewinde einbauen, unsere haben rund 30 Euro gekostet.


    Das hilft auf jeden Fall weiter. Begleitend kann man auch das alte Gabelöl mit einem Stück Schlauch und einer dicken Spritze aus der Apotheke absaugen und wahlweise ein etwas hochviskoseres Öl einfüllen. Wenn man das Luftpolster (Zollstock) etwas kleiner wählt, erhöht sich auch die Progression der Federung. Das hat einen ganz ähnlichen Effekt wie eine progressive Feder und ist viel billiger.


    Und wer das Geld für die progressiven Federn rumliegen hat, kann die natürlich auch gleich einbauen. Der Durchhang muss dann aber oft trotzdem justiert werden - siehe oben.

  • Bloss kein dickeres Öl reinmachen, wenn nur die Feder zu schlapp ist. Das hilft genau garnix, im Gegenteil, das machts nur noch schlimmer. Spricht die Gabel aufgrund der stärkeren Dämpfung nicht mehr sauber an, und das in Schräglage, dann bekommt man einen harten Lenkimpuls ins Moped, das fühlt sich an als obs einknickt, wenig vertrauenserweckend.


    Man muß das Problem schon in der richtigen Reihenfolge abarbeiten, also erst Feder, dann Dämpfung.


    Der Tip mit den Scheiben ist ganz ok, da kann man sich dann schon mal ein Bild machen, ob die Richtung stimmt.

    Kaum macht man's richtig, schon funktionierts

  • ließt sic h wirklcih sehr einfach :) sollte machbar sein.

    sprich kann ich die kiste hinten auf den montage ständer stellen vorne kanntholz passend rein und dann oben gabelbrücke / klemmung der standrohre eins nach dem anderen lösen also eins lösen deckel oben auf feder rausziehen gut abtroffen lassen neue feder rein deckel drauf fertig und nächste seite. und das wars dann ?

    muss ich die tauchrohre um keinen micro milimeter verstellen. nur wieder mit korrektem drehmoment alles verschrauben.


    wenns wirklich so easy ist dann hol ich mir die wilbers federn für vorne.


    Genau so isses. Ggf. musst Du den Lenker wegbauen, um die Stopfen sauber raus zu bekommen.

    Ein Problem ist, dass die Austauschfedern meist ein bissel aus dem Standrohr rausgucken. Dann musst den Stopfen mit der Feder reindrücken und dann den Stopfen festschrauben. Also feste runterdrücken und den Stopfen mit Gefühl richtig in die erste Windung reindrehen. Dazu brauchst Du ein passendes Werkzeug. Also eine Ratsche mit Verlängerung und der passenden Inbusnuß. Wenn du sowas zum ersten Mal machst, dann mit dem richtigen Werkzeug und viel Gefühl. Wenn der Stopfen schief ins Tauschrohr reingedreht wird, dann ist die Welt echt Schei**e......

    mrxnfr Falls dich das interessiert: ich haben die Wilbers Zero Friction drine und hatte letztens die Gabel meiner RM04 (keine Ahnung, ob die Gabel der anderen Modelle identisch ist) offen. Da hat nichts rausgeguckt. Ich konnte den Stopfen oben ganz normal auf- und zuschrauben (Gabelbrücke lösen usw.) ohne verrückte Aktionen. Das einzige worüber ich mich informieren würde wäre wie das beim Tausch mit eventuellen Hülsen läuft, die noch oben rein müssen. Ich glaube die sind dann aber bei den neuen Federn mit dabei. Bei mir waren meines Wissens nach keine drin. Kann auch sein, dass ich gerade was durcheinanderschmeiß aber ich wollte es mal erwähnen, damit vielleicht jemand mit mehr Ahnung was dazu sagen kann.

  • mrxnfr Falls dich das interessiert: ich haben die Wilbers Zero Friction drine und hatte letztens die Gabel meiner RM04 (keine Ahnung, ob die Gabel der anderen Modelle identisch ist) offen. Da hat nichts rausgeguckt. Ich konnte den Stopfen oben ganz normal auf- und zuschrauben (Gabelbrücke lösen usw.) ohne verrückte Aktionen. Das einzige worüber ich mich informieren würde wäre wie das beim Tausch mit eventuellen Hülsen läuft, die noch oben rein müssen. Ich glaube die sind dann aber bei den neuen Federn mit dabei. Bei mir waren meines Wissens nach keine drin. Kann auch sein, dass ich gerade was durcheinanderschmeiß aber ich wollte es mal erwähnen, damit vielleicht jemand mit mehr Ahnung was dazu sagen kann.

    Danke für dein Feedback.
    also im Video auf Youtube hat der VideoErsteller glaub ich eine MT07 von vor 2017 zu erkennen an den Blinkern an der Frontmaske statt an der seite unter den lufthutzen wie bei meiner bj 2020

    er hat den deckel von der federgabel oben geöffnet eine hülste (ca. 10-15cm lang) raus geholt und dadrunter ein metallring und dann die feder. dann die neue feder rein und den ring drauf und so wie ich es sehe / verstehe im video die gleichen original hülsen wieder rein und zu gemacht.

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