Wartezeiten bei Neukauf und Zulassung?

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  • Hi,

    Da ich sehr lange aus dem Motorradleben raus war, bin ich nicht mehr so ganz auf dem Laufenden über die Abwicklungsmodalitäten bei Neuanschaffung. Früher bist du rein, hast dir dein Traumbike angeguckt und evtl. ausprobiert, gekauft und 1-2 Tage später abgeholt.

    Leider musste ich lernen, dass es wohl "heute" nicht mehr so läuft:

    Erstens war mein Wunschmotorrad (XSR 700 in der weißen 21er Lackierung) so gut wie nirgends zu kriegen, es sei denn, ich wollte vom Niederrhein bis nach Hamburg oder Chemnitz fahren. Also habe ich mich für eine schwarze entschieden, weil die eben da war und mir auch gut gefällt. Es ist aber wohl so, dass die Papiere nicht vor Ort sind, sondern nach Kauf erst bei Yamaha Deutschland angefordert werden müssen. Das dauert jetzt mittlerweile schon 10 Tage. Ist das normal??

    Wenn die dann mal da sind, braucht es nochmal ca. 3 Wochen! Vorlauf, um bei der Zulassungsstelle einen Termin zu kriegen. 🙈

    Das ist doch zum 🤮

    Mein einziger Trost ist das momentan noch beschissene Wetter 😉

    LG, der Michael

  • Ich denke das ist von Händler zu Händler unterschiedlich und Corona trägt dazu evtl. auch seinen Teil bei.


    Meine MT-07 hatte ich seinerzeit genau so gekauft. Rein, gefallen, gekauft, 3 Tage später abgeholt.


    Der Kauf der CB dieses Jahr war Coronabedingt mit Termin, Abstand usw. Sie war einen Tag vor meiner Besichtigung geliefert worden und noch in der Transportbox (siehe mein Avatar Bild). Raufgefahren, angesehen, zugeschlagen. Die Zulassungsbescheinigung Teil II habe ich gleich mitbekommen. Termin auf unserer Zulassungsstelle geht Online und super flott. Abgeholt habe ich sie dennoch erst 14 Tage später, wetterbedingt.


    Ich habe bei diesem Händler mittlerweile 2 Neumotorräder gekauft und die Fahrzeugpapiere waren jedes mal direkt verfügbar.

    Bei einem anderen Händler haben wir 2 Wochen später einen MP3 300 HPE Sport gekauft, auch da waren die Papiere direkt verfügbar.


    Ich weiß nicht warum manche Händler zwar die Fahrzeuge haben, aber keine Papiere dazu. Kommissionsware? :0plan

  • Hi Michael,


    von der Probefahrt bis zur Bestellung hat es bei mir zwei Wochen gedauert - Werkstatt unterbesetzt und Verkäufer in Urlaub. Dann hat's von der Bestellung bis zur Aushändigung der zugelassenen Maschine 14 Tage gedauert, obwohl die schon auf dem Hof stand. Corona? Homeoffice? Watt willste machen.

    Aber nu isse da und auch in der gewünschten Farbe.


    Gut Ding braucht Weile, freu Dich drauf.


    Gruß

    Jürgen

  • Tja, mein erstes Neufahrzeug habe ich 1991 bei ZTK in Schneverdingen gekauft, das ging fix, wie du oben geschrieben hast, binnen weniger Tage war es auslieferungsreif. Mein zweites habe ich letztes Jahr gekauft (XSR700 bei Yamaha Straubel), das dauerte ungefähr 3 Wochen, inklusive Anmeldung. Da soll wohl ein Lkw- oder Containerstau wegen Corona schuld gewesen sein, sonst hätte ich es eher bekommen, so die Aussage vom Händler.


    Ehrlich gesagt kann ich es mir nicht vorstellen, dass die Papiere 10 Tage brauchen sollen, die müssten doch bei jedem Krad beiliegen, das aus der Kiste geholt wird, oder? Aber was weiß ich schon.

    Achim

  • Ich kann jetzt auch sonst wirklich nichts Negatives sagen. Super freundliche, geduldige und faire Beratung, gut aufgehoben gefühlt. Auch beim Ausleihen einer 125er fürs WE zum Üben total unkompliziert und entgegenkommend. Papiere anfordern - auch ok. Was allerdings seitens Yamaha so lange dauert, um die einzutüten und zu verschicken, erschließt sich mir nicht. 🤔

  • Einen Termin bei der Zulassungsstelle kann man sich ja auch ohne Brief buchen.
    Bei meinem ersten kleinen Moped bin ich auch wochenlang der CoC Bescheinigung hinterhergerannt. Hatte der Händler verbummelt.
    Meine jetzige neue MT da waren die Papiere innerhalb eines Tages da.
    Online Zulassung geht bei vielen Zulassungsstellen mittlerweile auch. Vorausgesetzt man hat einen Perso mit Online Funktion.
    Dauert dann 1 Tag plus Postweg (Zumindest bei uns).

  • Für Niedersachsen gibt es ein zentrales Portal, wo man die Anmeldung vornimmt. Das geht dann bei uns direkt Online zur zuständigen Behörde (Stadt / Landkreis). Bei mir wurden die Unterlagen am nächsten Tag rausgeschickt.
    Bekommen hab ich dann alle Unterlagen und die nötigen Siegel und Plakette zum selbstkleben.

  • Also keine Ahnung wie das mein Händler macht. Aber sobald ich den Kaufvertrag unterzeichnet habe hat er die Papiere innerhalb 1-2 Tagen da. Kommen von einer Bank und nicht von Yamaha. Zulassungsstelle und Termin wird überall anders sein.


    Auch bei Bikes welche bestellt werden mussten, 2x MT-10 SP gekauft, waren die Maschinen nach 1 Woche da. Papiere 2 Tage später extra mit der Post. Also alles sehr schnell.


    Übrigens. Mein Händler hätte eine 2020er Weiß/Rot dastehen gehabt. Neu!

    YAMAHA MT-10 SP

    Zubehör: Akra, Blipper, Lauflichtblinker, Komfortsitzbank, kurzer KZH, Heizgriffe, Raximo Hebel in Gold, SP Connect Halterung, SW-Motech Tankrucksack


    YAMAHA XSR 700

    Zubehör: SC Project, Rizoma LED Blinker, Rizoma Kotflügel vorn, Rizoma Heckumbau, Heizgriffe, USB Dose, SP Connect Halterung, SW-Motech Tankrucksack

  • Ich denke das ist von Händler zu Händler unterschiedlich und Corona trägt dazu evtl. auch seinen Teil bei.

    Für alles muß heute Corona herhalten.

    STIHL z.B. liefert so gut wie keine neuen Motorsägen an seine Händler aus, wegen Corona usw......

  • 2015 im Juli die MT-04 gekauft. Am Samstag besichtigt, bezahlt, und 1,5 Wochen darauf am Dienstag inkl. Zulassung geliefert bekommen.


    Im November 2020 war ich Samstag die MT-09 besichtigen und am Donnerstag hab ich im dann das Geld vorbeigebracht und sie mitgenommen.

    Zulassungsstelle dauerte da circa 3 Tage bis ich nen Onlinetermin bekommen habe.

  • Wenn ich jetzt ein Fahrzeug zulassen wollen würde, dann wäre der erste freie Termin ohne Zulassungsdienst bei meiner zuständigen Zulassungsstelle der 11.06.

    Also wenn ich es eilig hätte müsste ich wohl noch mehr dafür zahlen. Was ein Trauerspiel hier.

  • Also keine Ahnung wie das mein Händler macht. Aber sobald ich den Kaufvertrag unterzeichnet habe hat er die Papiere innerhalb 1-2 Tagen da. Kommen von einer Bank und nicht von Yamaha. Zulassungsstelle und Termin wird überall anders sein.


    Auch bei Bikes welche bestellt werden mussten, 2x MT-10 SP gekauft, waren die Maschinen nach 1 Woche da. Papiere 2 Tage später extra mit der Post. Also alles sehr schnell.


    Übrigens. Mein Händler hätte eine 2020er Weiß/Rot dastehen gehabt. Neu!

    danke,

    ja, scheint wohl die Bank zu sein, und nicht Yamaha. Bis jetzt noch nichts neues. Wo ist denn dein Händler?

  • danke,

    ja, scheint wohl die Bank zu sein, und nicht Yamaha. Bis jetzt noch nichts neues. Wo ist denn dein Händler?


    Zwickau


    Motorrad Yamaha XSR700 Modell 2020 EURO 4, Baujahr: 2020, 0 km , Preis: 7.995,00 EUR. aus Sachsen (zweirad-mildner.de)

    YAMAHA MT-10 SP

    Zubehör: Akra, Blipper, Lauflichtblinker, Komfortsitzbank, kurzer KZH, Heizgriffe, Raximo Hebel in Gold, SP Connect Halterung, SW-Motech Tankrucksack


    YAMAHA XSR 700

    Zubehör: SC Project, Rizoma LED Blinker, Rizoma Kotflügel vorn, Rizoma Heckumbau, Heizgriffe, USB Dose, SP Connect Halterung, SW-Motech Tankrucksack

  • So, kleines Update:

    Heute den freundlichen angerufen, und etwas rumgemoppert. Plötzlich kam dann Bewegung in die Sache, und er hat mich ein paar Stunden später zurückgerufen. Die Papiere sind aufgetaucht, aber wohl fälschlicherweise bei einem anderen Händler. Morgen sollen sie aber da sein, und dann hoffe ich, dass die Anmeldung nicht so lange dauert.

    Online anmelden geht im Kreis Viersen ausschließlich mit dem neuen digital lesbaren Perso, und den habe ich leider nicht. Also hoffe ich, dass mein Dealer schnell einen Termin bekommt 😉

  • Es gibt ja schon seit Jahren ein Online-Portal, das eine An- und Abmeldung vollkommen problemlos von zu Hause aus ermöglicht. Der eigentliche Skandal ist doch, dass trotz Corona dieses Portal nur in einigen Ländern bzw. Landkreisen zur Verfügung steht. Dort muss der Untertan eben nicht mehr monatelang vorher einen Termin beantragen, nur um sich am Ende persönlich zu Kreuze kriechend bei einem eigentlich ganz einfachen Verwaltungsakt auch noch dem Risiko einer potentiell tödlichen Infektion auszusetzen.


    Warum also kann man diesen Webdienst nicht einfach bundesweit einheitlich entweder zentral oder halt, wenn es nicht anders geht, halt auch auf andere, lokale Server aufspielen? Das ist schließlich Software und damit bekanntlich kopierbar - mich interessiert ernsthaft, was dagegen spricht. Womöglich beauftragt jeder Kreis selbst irgendwelche Softwarehäuser, so etwas zusammenzupfriemeln. Und dann dauert es halt, bis auch nur ein Pflichtenheft erstellt ist und am Ende wird es natürlich auch unbezahlbar teuer. Immerhin hat dann jede Kreisbehörde-Software auch seine ganz eigenen Bugs und Sicherheitsrisiken. Apropos: Haben eigentlich alle Gesundheitsämter mittlerweile schon Computer, Internet und eine einheitliche Software, oder hantieren die womöglich immer noch mit Faxgeräten und jeweils hauseigenen Formularen herum?

  • Womöglich beauftragt jeder Kreis selbst irgendwelche Softwarehäuser, so etwas zusammenzupfriemeln.

    würde mich über einen Auftrag immer freuen! Und sorry ich pfriemle nicht, auch wenn ich nicht "SAPpple".
    Aber im Ernst, öffentliche Hand ist ist ein Thema für sich. Wenn so ein Auftrag ausgeschrieben wird, dann muß man 3 Referenzen mit der gleichen Lösung nachweisen - was aber bei individuellen Projekten nicht einfach ist und daher kriegen das immer die großen Firmen, die sich das zusammenreimen und gegen die am Ende auch keiner was sagen kann/will. Dafür ist es dann schweineteuer und ja, funktioniert trotzdem oft nicht.

    Außerdem wurden die "Standardverträge" so geändert, daß man egal was passiert, der Lieferant immer der Arsch ist - nie der Auftraggeber. Kleine Firmen machen da nix mehr, Risiko zu groß´.

    Außerdem wissen die Ämter zu 99% nicht was sie genau wollen bzw. sie wollen immer "alles", am Ende sollte die Software auch Kaffee kochen können. Siehe Transportflugzeug M400, ständig wurde das Pflicihtenheft erweitert und geändert und am Ende sollte die Kiste noch C02 neutral fliegen....

    Es ist definitiv eine Leichtes, passende Lösungen zu erstellen, das muß nicht bundesweit sein. Überleg mal, Lieferanten und Besteller haben auch oft sehr unterschiedliche Systeme und es klappt auch, es gibt ja auch tausend Schnittstellen für alles. Notfalls packt man das Zeug in eine XML-Datei.

    Geht alles, aber wir sind in D eben die Bedenkenträger und sehen zuerst immer, was könnte denn am Ende doch noch schiefgehen??? Die Ämter lassen dann die Finger davon, bei Firmen ist es eher die Frage, mach ich nix hab ich noch ein viel größeres Problem.

    Freiheit für die Straßen, weg mit dem Teer!

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