Anhänger für 2 Tracer / 1 Tracer + MTBs

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  • Hallo zusammen,


    kurze Frage in die Fachwelt hier: kann mir jemand einen Anhänger zum Verladen/Transport einer Tracer + 2 MTBs empfehlen? Längere Tour mit dem Moped wäre sicher schön, aber unter Dezemberbedingungen eben nicht. Daher die Idee "rauf auf einen Anhänger und mit Auto dann eben lostuckern"


    Danke schonmal

    Viele Grüße

  • Al Pine Kaufen oder mieten?

    Änderungen Tracer:

    Windschild, Eigenbau mit Gutachten

    Kellermänner

    Kurzer KZH

    Soziushaltegriffe schwarz gepulvert

    Spritzschutz Hinterrad, Eigenbau , schwarz

    Navihalter, Eigenbau , schwarz l

    Tachobedienung linke Lenkerarmartur

    Speedohealer V4, STS

    Fahrwerk Wilbers

    Gabelstopfen, Aluminium, blau

    Stahlflex Spiegler, schwarz, blaue Fittings

    Bremsentlüfterventile Stahlbus mit blauen Kappen

    Brems-/ Kupplungshebel verstellbar

    Kühlerabdeckung in schwarz

    Komfortsitzbank original

    Shad Sh36

    Bobbins in Blau

  • Noch'n

    Beitrag zum Thema.

    Zusammen mit meinem Freund habe ich einen Anhänger von Stema gekauft .

    Ich glaub einen STP 850 mit Boden. Den Boden hielten wir für sinnvoll um besser/ einfacher zu verladen. Inzwischen ist er soweit modifiziert, dass drei Mopeds der MT- Klasse transportiert werden können.


    Bei einem Urlaub mit Motorrad haben wir auch unsere Fahrräder mitgenommen und diese auf der zweiten Schiene wie " ein" Motorrad verzerrt. Hat wunderbar geklappt.

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  • ich würde mir einen normalen Anhänger holen, also Pritsche mit Bordwand, weil das unterm Strich viel praktischer ist. Vorne kann man einfach sogar mit Holz was bauen, wo die Vorderreifen stabil drinstehen oder gleich einen Fahrradständer nehmen.

    Die billigen Anhänger haben ja Holzboden, da kann man dann hinten oder wo man will und braucht, versenkbare Verzurrhaken einlassen. Dann ist man auf alles vorbereitet und kann auch mal ggf. eine Werkzeugkiste, Benzintanks mitnehmen oder das Gartenlaub wegfahren....

    billig und vielseitig, wenn man etwas schrauben kann und will. Die Stema gibt's ja für unter 500,-, aber einen gebrauchten tut's ja dann auch.

    Ach so: zum raufschieben (Profis fahren... ) nimmt man eine Alurampe.

    Freiheit für die Straßen, weg mit dem Teer!

  • Ich teile die Meinung von B52-Jürgen.

    Wir (meine Söhne und ich) haben einen Unsinn-Anhänger mit 750 kg Gesamtgewicht, ungebremst, die Pritsche ist aus einer 15-mm-Siebdruckplatte und 2,10 Meter lang, Innenbreite ist 108 cm, die Bordwände sind aus Aluprofil, 4 stabile und verschiebbare Zurrösen sind ebenfalls vorhanden. Sollten wir Motorräder damit transportieren wollen würden wir die hintere Bordwand abnehmen, man muß eine Schraube dafür rausdrehen, und eine entsprechende Schiene auf der Bodenplatte befestigen. 2 Schienen nebeneinander gingen auch. Eine Auffahrschiene haben wir ebenfalls. So ist der Anhänger sehr vielseitig einsetzbar.

    Ich habe für den Anhänger € 750,- bezahlt, inklusive Deichselstützrad. Das sind 250 Euro mehr als für einen Baumarkt-Blechkastenanhänger mit 8 mm- Bodenplatte und sonst nix dran. Und auf jeden Fall praktischer als ein reiner Motorradanhänger. Er könnte auch problemlos mit einer Plane aufgerüstet werden.

  • Ich hab für diesen Zweck nen Wohnanhänger wo die Tracy rein passt. Und wenn der zuhause bleiben soll kommt sie bei mir auch auf nen normalen PKW-Anhänger. In meinem Fall ist das ein Saris Wood. Kostet zwar locker das 3-Fache von nem Baumarkt / Stema Anhänger aber hat dafür 1350KG zgG, 1,33 Breite und 2,55 Länge.


    Aber hey in den meisten Fällen tuts auch ein einfacherer Anhänger für zwei Mopeds und da möchte ich mich meinen Vorrednern anschließen dass ein normaler Kastenanhänger deutlich universeller nutzbar ist als ein reiner Motorradtrailer.

    Bei zwei Mopeds + Fahrräder etc. würde ich allerdings nen gebremsten nehmen. >500KG ungebremst kann nicht jedes Auto ziehen... 750KG gebremst aber wohl.

  • Ich hab seit 2015 einen gebrauchten Stema MT750 ungebremst, einfach weil ich nix kompliziertes haben will. Auf den Hänger habe ich ein 4mm-Aluriffelblech draufgebaut, aber unter die Stelle, wo die Hinterräder der Mopeds stehen noch einen Träger drunter geschweisst, dazu vorne ein paar einfache Wippen, das Ganze dann mit M12er Ringschrauben garniert, ein herrlicher Anhänger.


    Da haben wir immer zwei Mopeds draufgehabt, einen Pavillion in der Mitte und 2 grosse Packsäcke mit Tisch und Stuhl.


    Seit ich wieder alleine zu den Trackdays fahre hab ich eine 280-Liter Alubox auf die rechte Seite gestellt, da passt jede Menge Kram rein. Die Alubox ist mit ein paar Schrauben befestigt und innerhalb von 5 Minuten auf oder abgebaut. Allerdings sollte sie zum Runterheben leer sein, da kommen schon mal schnell 100 bis 150 kg zusammen.


    Ich kann da mit einem Moped in der Mitte fahren, ein Moped links und Kiste oder zwei Mopeds, wenn ich arg pressen würde gingen ggf. auch drei kleine Mopeds.


    Der Stema ohne Bremse ist für mich die erste Wahl gewesen, das Ding ist sowas von Technik-los, das komplizierteste ist die Elektrik. Den könnte ich auch mal 2 Jahre in die Ecke stellen, ok, dann brauch ich ggf. neue Reifen, aber das ist dann schon sehr übersichtlich. Einen Hänger mit mechanischer Bremse wollte und will ich in der Klasse nicht, zuviel Broscherei wenn man den nicht regelmässig nutzt.


    Was man bei der Auswahl des Anhängers auch immer beachten sollte ist das Gesamtzuggewicht (max. zulässiges Gesamtgewicht von Zugfahrzeug und Hänger), in Frankreich darf man unter 3500 kg 130 fahren, in Belgien 120 und in den Niedrerlanden 90, liegt man über 3500 kg dann sinds nur noch 80 (ok, FRankreich glaub ich 90 bis 7,5 Tonnen).


    Da kann man mit dem Stema MT850 mit Bremse und Stossdämpfern schon mal drüber kommen, aber da hilft ja ablasten.


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    Kaum macht man's richtig, schon funktionierts

    Einmal editiert, zuletzt von Elwood1911 ()

  • wie machst Du das mit der Rampe? Die ggf. als Bordwand montierbar oder wenigstens außen auf dem Boden einfach "festmachbar" wäre top.

    Ich habe auch meinem normalen Hänger halt einen Dielen (Brett) liegen, aber sowas festmachen ist immer doof. Da ich Bordwände habe reicht ein reinlegen, aber es kleppert dann halt. Meinen Hänger gibt es auch mit zwei Einschubfächer unter der Pritsche für "richtige" Rampen, aber das ist dann alles schon ein gaaanz andere Liga.

    Freiheit für die Straßen, weg mit dem Teer!

  • Meinst Du mich? Beim Stema wird die Rampe auf der Ladefläche mit zwei M8er-Schrauben befestigt. Das funktioniert allerdings nicht, wenn ich ein Moped in der Mitte stehen habe, da passt dann wegen der Wippen die Rampe nicht mehr so richtig, die mach ich dann mit Spanngurten fest.

    Kaum macht man's richtig, schon funktionierts

  • Was man bei der Auswahl des Anhängers auch immer beachten sollte ist das Gesamtzuggewicht (max. zulässiges Gesamtgewicht von Zugfahrzeug und Hänger), in Frankreich darf man unter 3500 kg 130 fahren, in Belgien 120 und in den Niedrerlanden 90, liegt man über 3500 kg dann sinds nur noch 80 (ok, FRankreich glaub ich 90 bis 7,5 Tonnen).


    Da kann man mit dem Stema MT850 mit Bremse und Stossdämpfern schon mal drüber kommen, aber da hilft ja ablasten.

    Halt halt! Das ist Quatsch! Dein Anhänger ist bauarbedingt für eine Geschwindigkeit von 80Km/h zu gelassen. Nix mit 130! Du riskierst deinen Versicherungsschutz.

  • Das kommt drauf an, für wieviel der Hersteller den Anhänger freigibt.

    Mein gebremster Motorradanhänger ist bis 140 km/h freigegeben. Sobald ich damit in Frankreich fahre, muß ich das 100er- Schild abdecken. Dann sind die 130 kein Problem.


    Grüße

    Thommy

  • Halt halt! Das ist Quatsch! Dein Anhänger ist bauarbedingt für eine Geschwindigkeit von 80Km/h zu gelassen. Nix mit 130! Du riskierst deinen Versicherungsschutz.

    Das ist nicht richtig. In den Fahrzeugpapieren steht eben keine bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit drin. In Deutschland gilt allerdings ein Tempolimit für meinen Hänger von 80 km/h, das ist richtig. Aber ein Tempolimit macht ja noch lange keine bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit, Denn dann dürften ja alle Autos aus Frankreich in Deutschland auf Landstrassen nur 80 und auf Autobahnen nur 130 fahren, weil die das ja zuhause auch nur dürfen. Das ist jedoch Unfug.


    Was die Versicherungen aus unterschiedlichen Gesetzen machen ist klar, sie versuchen immer Leistungen einzuschränken. Klar versuchen die es, aber bis zum EuGh ist solch einen Klage bisher noch nicht gekommen. Und da sehe ich die Versicherung eher auch zur Leistung verpflichtet. Aber da gehts ja nur um Kasko-Schäden. Bei Haftpflicht kommt die Versicherung eh nicht raus. Da man ja in Frankreich nix falsch macht, wenn man 130 mit hänger fährt, worauf soll sich denn eine Regressforderung der Versicherung stützen? Auf die nicht existierende max. bauartbedingte Höchstgeschwindigkeit meines anhängers oder ein deutsdhes Tempolimit? In Frankreich?


    Aber mit dem Versicherungsschutz mit Anhänger und Ladung ist das sowieso so eine Sache. Mir ist mal der Anhänger umgekippt (ich war doof) und das drauf transportierte Motorrad wurde beschädigt. Ich hab bei meiner Versicherung nachgefragt (Auto hat Vollkasko, und die zählt, wenn sich was bewegt), und die sagten, dasss die Ladung auf dem Hänger bei einem selbstverschuldeten Unfall nicht über die Vollkasko des Zugfahrzeugs mitversichert ist, müsst man extra machen. Hab dann gefragt was es kostet, waren um 500 € im Jahr, aber ohne Schäden beim auf- und abladen. Da hab ich gefragt, ob mein motorrad über die Vollkasko versichert wäre, wenns beim aufladen runterfällt, Aussage war nö, weil das eben kein Verkehrsunfall oder Ruheschaden ist.


    Also, zum Schluss bleibt folgendes: Man darf in Frankreich mit Hänger 130 fahren, solange das Gesamtzuggewicht unter 3,5 Tonnen liegt, es sei, man hat eine 100-km/H-Zulassung, denn die begrenzt die Höchstgeschwindigkeit auf 100 km/h, und die gilt immer, es sei lokal gilt was niedrigeres.


    Und da Versicherungen eh nie zahlen maht das mit dem Kasko-Versicherungsschutz im Grunde auch nix aus, und Haftpflicht, da kommen sie nicht drumrum.

    Kaum macht man's richtig, schon funktionierts

  • Das kommt drauf an, für wieviel der Hersteller den Anhänger freigibt.

    Mein gebremster Motorradanhänger ist bis 140 km/h freigegeben. Sobald ich damit in Frankreich fahre, muß ich das 100er- Schild abdecken. Dann sind die 130 kein Problem.


    Grüße

    Thommy

    Wo steht bei Deinem Hänger die Freigabe der 140 km/h?


    Mit der 100er-Freigabe hast du für das Gespann eine Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h in den Papieren drinstehen, da ändert auch das Abdecken des Schildes nix, das machts im Grunde nur schlimmer, denn das ist Vorsatz.


    Ob dich in Frankreich jemand anhält ist was anderes, aber die 2100 km/h gelten dann auch immer und überall, es sei, es gelten noch niedrigere Tempolimits. In den niederlanden mit Hänger 90, auch wenn Du die 100er Zulassung hast.

    Kaum macht man's richtig, schon funktionierts

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