Ich ärgere mich, bringt aber nix...

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  • Hallo zusammen,

    das Thema heisst ja Smalltalk, auch off Topic.

    Die Überschrift sagt es schon, ich ärgere mich.

    Ich muß ein Formular ausfüllen und ans Finanzamt schicken. Mache ich es nicht werde ich bestraft.

    Es geht um die neue Grundsteuer.

    Wir, meine Frau und ich, besitzen seit 50 Jahren ein eigenes Haus, meine Frau und ich haben es von unserem Geld bezahlt. Damit wir es besitzen und drin wohnen dürfen müssen wir dem Staat Haus- und Grundsteuer zahlen. Ist halt so.

    Nun ist es irgendwelchen Sesselfurzern eingefallen die Grundsteuer zu reformieren, es muß jeder Hausbesitzer ein Formular ausfüllen dessen Sinn garantiert keiner versteht. 4 oder 6 Seiten sind es, es ist auch eine Anleitung dabei wie das Ausfüllen gehen soll.

    Ich frage mich was die "Entwicklung" dieses Formulars und die Umsetzung der Neuerungen Geld kostet. Da sitzen ganze Heerscharen von Spitzenbeamten in ihren klimatisierten Arbeitsräumen und lassen nachdenken wie man etwas noch komplizierter machen kann als es schon ist. Dafür werden diese Leute auch noch bezahlt, sehr gut bezahlt, und sie tragen tolle Titel wie Inspektor, Oberinspektor, Steuerrrat oder was weiß ich. Wenn diese Leute eine gewisse Anzahl ihrer Lebensjahre in ihren Diensträumen abgesessen haben erhalten sie eine großzügige Pension. Ob sie produktiv und leistungsorientiert gearbeitet haben oder nicht spielt keine Rolle.

    Ich habe nichts gegen Beamte, eine meiner Schwiegertöchter ist Finanzbeamtin, Sie ist sehr fleissig (obwohl Beamtin!) und auch sehr gewissenhaft. Sie muß mehr oder weniger häufig zu Schulungen, es ändert sich ja beinahe täglich was im Steuerrecht. An ihr sehe ich dass viele Änderungen wenig produktiv sind und auch die Mitarbeiter belasten. Dem Staatsapparat ist das wurscht, der Staat wird ja nicht nach betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten geführt.

    Ich muß jetzt das Formular ausfüllen, ob ich will oder nicht.

    Ich hasse Formulare, eigentlich.

    NIcht alle.

    Ich habe im Berufsleben selber sehr viele Formulare ausgefüllt, da stand oben "Verbindliche Bestellung" oder "Kaufvertrag". Ungefähr 4600 Stück waren es. Diese Formulare habe ich geliebt und sehr gern ausgefüllt. Ich habe damit den Menschen große Freude bereitet, sie bekamen nämlich ein neues oder gebrauchtes Auto wenn sie ihren Namen rechts unten mit einem Kugelschreiber hingeschrieben haben. Und ich bekam eine Provision wenn sie ihr Auto bezahlt hatten. Noch lieber war es mir wenn sie ihr Auto nicht selber bezahlt haben sondern von einer Bank bezahlen ließen, da musste ich natürlich auch Formulare dafür ausfüllen. Natürlich bekam ich dafür auch Geld.

    Hilft alles nichts, ich muß das Grundsteuerformular ausfüllen. Das bringt mir kein Geld, wahrscheinlich kostet es Geld.


    Ich hoffe mit meinem "Roman" ein wenig zur allgemeinen Erheiterung beigetragen zu haben... :taetschel

  • Ohne Steuerprogramm eine Einkommenssteuererklärung zu machen ist eine fast unmögliche Tätigkeit.

    Meine Schwester hat keinen PC. Ich mache das für Sie. Die Papierbögen haben wir nach bestem Wissen ausgefüllt. Die Daten muss ich nur noch in mein Steuerprogramm eingeben. Sie ist Seit 17. Juli 21 Witwe. Einzelveranlagung machen wir. Was ist mit den Pensionseinkünften Ihres Ex Mannes. Steuererklärung für 2020 wurde nicht gemacht. Weia. Die Finanzämter bieten keine Auskunftsgespräche an. Das ärgert mich sehr.

  • Ich habe noch was für dich.
    Die Daten, die du in die Formulare eintragen musst, sind bei den Ämtern in irgendeiner Form sowieso vorhanden. Oftmals auch schon in der EDV.
    Amt A könnte diese Daten jetzt auch elektronisch und innerhalb von Millisekunden an Amt B schicken, aus irgendwelchen Gründen wird dies aber nicht getan.
    Vorgeschobener Datenschutz und/oder generelle Unfähigkeit eine funktionsfähige Schnittstelle zu schaffen, die die Werte von ein paar Variablen liest, verarbeitet und wieder ausgibt?
    Ich weiß es nicht, aber nun kommt Methusalem ins Spiel als direkter Teil der Deutschen IT- Zukunft. Du bist jetzt offiziell eine kostensparend outgesourcte humanoide I/O Datenverarbeitungseinheit :matrix

    Ich bekomme übrigens gar kein Formular vom Bundesland meines Besitzes, bin auch noch der Verwaltungs-Sonderfall Erbengemeinschaft und wurde bisher aus irgendwelchen Gründen bei jeglichen Anschreiben komplett übergangen. Aber jetzt krieg ich was und dann soll ich das alles freestyle bei Elster einhacken. Aber da muss ich mich auch erst mal rein-authentifizieren. Bin ich gerade bei, hab das seit 15 Jahren nicht mehr gesehen...

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  • Steuergesetz ist eine Sache für sich, wie die anderen Gesetze auch.

    Wir alle reden Deutsch, die ganzen Texte sind so formuliert wie zu Zeiten des Deutschen Kaiser.

    Diese Formulierungen macht es einem schwierig es zu verstehen, wenn man nicht ständig damit zu tun hat.

    Gruß


    Hubert

  • Servus Franz,


    ich bin da ganz bei Dir...


    habe Online schon mal angefangen das Formular auszufüllen... wurde aber dann nach 28 Tagen automatisch gelöscht.. :(

    Die Daten liegen ja bei den Finanzämtern alle vor, nur die qualifizierten Finanzbeamten haben keine Zeit, wegen ihren Halbtags-Jobs


    und jetzt find ich auch das Passwort nicht mehr zum ELSTER-Zugang...

    :verliebt Harley Davidson, weil Schlechtes muß nicht billig sein :rocker

  • ich wollte die Grundsteuererklärung auch gerade an diesem verregnetem Wochenende machen. Leider habe ich den Schrieb mit den Zugangsdaten nicht mehr, also email ans Finanzamt geschrieben.


    Dieses Jahr durfte ich gleich 3x Zensus machen, 2x online und 1 Interview. Nun hat sich von der Abfallwirtschaft ein Kontrolleur angemeldet, möchte sich über unsere vorschriftsmäßige Kompostierung überzeugen, da wir keine Biomülltonne haben. Wir bringen unseren Grünschnitt per Anhänger zur Deponie, eine Tonne würde uns nicht reichen.


    Aber was solls, Deutschland ist als Lebensmittelpunkt, wenn die Rente in ein paar Jahren kommt, nicht alternativlos.

    BMW R1200R LC, 2017-2019 Tracer700, vorher Kawasaki ER-6n

  • Deutsche Kardinaltugend: Jammern auf Spitzenniveau!

    In anderen Ländern hast du auch teilweise absurdeste Bürokratie, halt anders als hier, aber auch nicht besser. Dazu dann gern noch ordentlich Korruption, so dass zu den Formularen auch noch Bakschisch dazu muss.


    Ich hab grad für 2 Häuser mit insgesamt 8 Grundstücksteilen und 3 Besitzern die Grundsteuerneuanmeldung gemacht. Wenn man alles ordentlich vorbereitet - und dafür gab es ausführliches Infomaterial, wo man z.B. die Flurstücke recherchiert - dann dauert das 20 Minuten.


    Dafür, dass ich in einem Staat leben darf, wo die meisten Dinge recht reibungslos funktionieren, dass z.B. nach wie vor eins der besten Bildungssysteme und Gesundheitssysteme hat, nehme ich das auch mal in Kauf.

    Klar, schöner wär ohne und vieles ginge besser/einfacher, aber woanders ist es eben auch nicht besser.

    The road of excess leads to the palace of wisdom. (William Blake: Proverbs of Hell)

    • Offizieller Beitrag

    Ich habe nun jetzt lange genug im öffentlichen Dienst gearbeitet und verstehe so langsam, warum es tausende Formulare mit selben Inhalt in komplizierter Sprache gibt.

    Da gibt es einen Bearbeiter, der findet es so übersichtlich, der nächste will es anders und schwupps gibt's ein weiteres Formular.

    In den letzten Jahren habe ich dazu Begriffe gelernt, die ich zuvor nicht kannte bzw. unter einem normalen Begriff kenne.

    Dieses Denken einiger Bearbeiter ist schon echt crazy.

    Man muss es verstehen und übersetzen können.

    Dann klappt es auch.

  • wollte heute vormittag mich auch mal um die Grundsteuergeschichte kümmern, habe dann erst gescheckt das man sich vorher bei Elster anmelden muss, und das dies dann auch noch 2 Wochen dauern könnte.

    Na ja machste nix drann, ist dann halt so.

    Aber auf den Sack geht mir das schon.

    Egal, erst mal ne Moppedtour gemacht um zu entspannen :brauen

  • Man kann auch einen Termin mit dem Finanzamt machen, dort dann Papierformulare "beantragen" (die werden dann wohl zugeschickt, vorrätig sind diese nicht), diese ausfüllen und wieder über einen persönlichen Termin im Finanzamt dann als korrekt absegnen lassen. Das hat mein Nachbar gemacht (man muss viel Zeit dafür haben). Dann wird man auch erkennen, das nur die Wohnfläche den Finanzämtern fehlt, den Rest haben sie schon.

    Wer allerdings wie ich aus altem Erbe noch eine Wiese hat, für die bisher keine Steuer fällig war, wird in diesem Rechtstaat leider feststellen, dass er sich nicht konform verhält. Diese Wiese liegt im Saarland, ich wohne seit langem in Hessen. Das saarländische Finanzamt war nicht in der Lage, mir für diese Wiese ein Aktenzeichen zu generieren. Aber ohne Aktenzeichen kann ich die geforderte Grundsteuererklärung nicht machen. Irgendwie schon seltsam, dieser Staat. Dem Finanzamt ist bekannt, dass mir die Wiese gehört, aber eine Berechnung zur Erzeugung eines Aktenzeichens bekommen sie nicht hin! Für andere landwirtschaftliche Grundstücke hat es allerdings geklappt.

    Das wird noch etwas werden. Formal müssten sich alle Eigentümer melden, nur wie? Meine E-Mail dazu wurde nie beantwortet, nach 30 min Warteschleife habe ich irgendwann mal jemanden an die Strippe bekommen, hat aber auch nicht viel bewirkt.

    In Hessen kann man alle Daten zu den Grundstücken elektronisch unter dem Aktenzeichen abrufen, das ist gut gelöst, im Saarland muss man auf ein Schreiben hoffen. Warum ist das alles so unterschiedlich? Na klar, weil wir eine Republik mit Bundesländern sind, in der jedes Land sein eigenes Süppchen kocht, meistens nicht digital.


    Gruß

    Klaus

  • Ich habe mich mal durchgearbeitet, durch das Formular.

    Ich habe es auch ausgefüllt. Immer wieder bin ich auf Begriffe wie Flurnummern, größe und Lage von Landwirtschaftlichen Grundstücken gekommen.

    Die im Finanzamt wissen offenbar nicht dass ich keine landwirtschaftlichen Grundstücke mehr besitze, ich habe sie alle vor knapp 3 Jahren meinen Söhnen übergeben. Also habe ich meine Daten und die meiner Frau ins Formular geschrieben, das sollte reichen, so gebe ich den Mist ab. Und wenn es denen nicht passt sollen sie sich melden. Dass die Weitergabe von Daten und deren Änderungen eine gewisse Zeit in Anspruch nimmt verstehe ich ja. Es hat aber alles Grenzen. Ein Teil meiner landwirtschaftlichen Flächen lag in einer Nachbargemeinde. Bis zum Frühjahr 2022 wurde von dieser Gemeinde regelmäßig die Grundsteuer eingezogen obwohl ich nach dem ersten Fall bereits die Übergabe der Grundstücke gemeldet habe. Also ließ ich die Lastschrift im heurigen Frühjahr zurückgehen. Da kam plötzlich Bewegung in die Bude. Ich bekam eine Mahnung mit Rückforderung der Stornogebühr die ich selbstverständlich mit einem höflichen Kommentar beantwortet habe.

    Die Gemeindeverwaltung hatte trotz allem immer noch nicht verstanden dass die Grundstücke nicht mehr in meinem Besitz waren und forderte einen Nachweis für die Übergabe.

    Ich gab der Gemeindeverwaltung zu verstehen dass die Übergabe im Notariat in Altötting beurkundet worden war und von dieser Stelle allen relevanten Behörden gemeldet worden sein müsste. In zweieinhalb Jahren sollta das doch zu schaffen sein. War es offensichtlich aber nicht. Ich bat höflich sich behördenseits um die Auskünfte zu kümmern, es sei doch wohl nicht die Sache des Bürgers.

    Was sitzen da für Gestalten in den Büros, was machen die eigentlich ?

    In der freien Wirtschaft gäbe es für derartige Schlampereien ein Abmahnung.

    Und zur Formulierung des Fragebogens und der dazugehörigen "Bedienungsanleitung" frage ich mich allen Ernstes welcher Normalbürger das verstehen soll, wem fallen solche Schwurbeleien denn ein ?

  • Die im Finanzamt wissen offenbar nicht dass ich keine landwirtschaftlichen Grundstücke mehr besitze, ich habe sie alle vor knapp 3 Jahren meinen Söhnen übergeben. Also habe ich meine Daten und die meiner Frau ins Formular geschrieben, das sollte reichen, so gebe ich den Mist ab.

    ...

    Die Gemeindeverwaltung hatte trotz allem immer noch nicht verstanden dass die Grundstücke nicht mehr in meinem Besitz waren und forderte einen Nachweis für die Übergabe.

    Ich gab der Gemeindeverwaltung zu verstehen dass die Übergabe im Notariat in Altötting beurkundet worden war und von dieser Stelle allen relevanten Behörden gemeldet worden sein müsste. In zweieinhalb Jahren sollta das doch zu schaffen sein. War es offensichtlich aber nicht. Ich bat höflich sich behördenseits um die Auskünfte zu kümmern, es sei doch wohl nicht die Sache des Bürgers.

    Wenn diese Überschreibung notariell gemacht wurde, dann müssen deine Söhne einen Grundbuchauszug über die Änderungen der Eigentumsverhältnisse erhalten haben. Es kommt ein Einheitswertbescheid mit der künftig zu zahlenden Grundsteuer. Wenn sie das nicht bekommen haben, dann ist das nicht eingetragen. Die Gemeindeverwaltung kann nichts verstehen, es gibt einen offiziellen Weg durch alle Verwaltungsinstanzen. Wenn dieser an einer Stelle warum auch immer unterbrochen wurden, dann geht nichts. Die Beamten in den jeweiligen Behörden können selbst nichts für ein Durcheinander. Für landwirtschaftliche Nutzung gibt es eine Ertragsmesszahl, die von einer anderen Behörde durch Berechnung zu ermitteln ist. Wenn das nicht getan wurde, dann gibt es keine Anschreiben eines Besitzers, weil es noch kein Aktenzeichen gibt. In Hessen kann man alle Daten zum Grundstück über das Aktenzeichen abrufen. Man muss das zwar in einem Online-Shop "kaufen", zahlt aber Null Euro.

    Prüf doch mal, ob die Benachrichtigung über den Wechsel der Eigentumsverhältnisse tatsächlich im Grundbuchamt eingetragen wurde. Wenn ihr keine Schreiben hat, dann hat ein Notariatsangetellter das verpennt, denn dieser muss das vornehmen lassen.


    Warum du den Namen deiner Frau eingetragen hast, verstehe ich nicht, denn dann müsste sie ja im Besitz dieser Grundstücke gewesen sein. Es muss eine Erklärung abgegeben werden, wer der Besitzer zu welchen Anteilen ist. Das kann formal jeder machen. Ich könnte das über meinen Elster-Zugang für dich mit den erforderlichen Daten auch machen. Bei landwirtschaftlichen Gründstücken gibt es üblicherweise keine Adresse, daher muss man die Flurdaten angeben, bevor man die Eigentumsverhältnisse erklärt.


    Gruß

    Klaus

  • Ganz einfach erklärt:

    Die Übergabe wurde notariell beurkundet, alles wie es sich gehört. Den Namen meiner Frau habe ich eingetragen weil unser verbliebener Besitz, also unser Wohnhaus, uns zusammen je zur Hälfte gehört.

    Was mich ärgert ist die Tatsache dass die Gemeindeverwaltung meinen Hinweis ein Jahr vorher ignoriert hat und versucht hat die Behördenschlamperei auf uns abzuwälzen.

  • Ich habe es auch ausgefüllt. Immer wieder bin ich auf Begriffe wie Flurnummern, größe und Lage von Landwirtschaftlichen Grundstücken gekommen.

    Die im Finanzamt wissen offenbar nicht dass ich keine landwirtschaftlichen Grundstücke mehr besitze, ich habe sie alle vor knapp 3 Jahren meinen Söhnen übergeben. Also habe ich meine Daten und die meiner Frau ins Formular geschrieben, das sollte reichen, so gebe ich den Mist ab.

    Scheinbar willst du dich aufregen. :)

    Dass ein Grundstück zugeordnet werden kann, braucht es eine Nummer. Die Flurnummer - speziell bei Grundstücken, die keine Adresse haben.

    Das Stück Wald, dass du deinen Söhnen gegeben hast, haben diese anzugeben. Warum hast du dich damit überhaupt beschäftigt? Überall steht / hörte man, dass derjenige die Erklärung abzugeben hat, dem das Grundstück am 01.01.22 gehört. Also?


    Einen deiner Söhne kenn ich ja ganz gut. Der macht das alles sicher mit links - oder gibt es seiner Frau. Sie macht es im Notfall im Schlaf.

    Ansonsten habe ich jetzt hier in / für Bayern bereits 3 solcher Erklärungen machen dürfen (nicht alle gehören mir) und muss sagen, dass die Begriffe zwar doof sind, es aber bei uns wirklich wenig abgefragt wird.

    Letztlich müssen wir in Bayern nur angeben, welches Grundstück es ist, wem es gehört, wie groß es ist und wieviel Wohn / und oder Nutzfläche es hat.

    Bei Landwirtschaft noch die Ertragsmeßzahl, die mit einem Klick im Bayernatlas zu lesen ist, so man weiß, welches Grundstück einem gehört.


    Das langwierigste bei Gebäuden ist ja, herauszufinden, was alles NICHT anzugebene Fläche nach DIN 277 oder Wohndingsverordnung ist. Aber auch sowas geht schon. Habe ich heute Vormittag in einer Stunde für ein Gebäude mit ca. 200 Räumen erledigt.


    Die wichtigste Frage für Franz wäre gewesen: Bin ich zuständig? Bei deinem Wohnhaus ja, beim Rest nein. :) Dann hättest dich gar nicht so sehr aufregen müssen.

  • Ganz einfach erklärt:

    Die Übergabe wurde notariell beurkundet, alles wie es sich gehört. Den Namen meiner Frau habe ich eingetragen weil unser verbliebener Besitz, also unser Wohnhaus, uns zusammen je zur Hälfte gehört.

    Was mich ärgert ist die Tatsache dass die Gemeindeverwaltung meinen Hinweis ein Jahr vorher ignoriert hat und versucht hat die Behördenschlamperei auf uns abzuwälzen.

    Nein, das ist nicht ausreichend. Eine notarielle Übergabe ist nur dann für Behörden rechtwirksam, wenn die neuen Eigentumsverhältnisse im Grundbuchamt eingetragen werden. Daher hatte ich gefragt, ob die entsprechenden Auszüge aus dem Grundbuch auch an euch alle gegangen sind. Wenn nein, dann bringt das nichts. Der Notar muss diese Eintragungen vornehmen lassen.


    Gruß

    Klaus

  • Ich hatte auch noch nichts zur neuen Grundsteuer erhalten, weil ich zum 01.01.22 zwar Eigentümer war, aber noch nicht im Grundbuch stand. Der im Grundbuch eingetragene war als verstorben vermerkt. Eine Lücke in der Matrix.

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