Servus,
ich habe vor einen kleinen Service selber zu machen, da der letzte Service in 2024 war. Der Vorbesitzer hat 2025 keinen Service mehr gemacht, weil er nur 2-300km gefahren ist.
Ende nächster Saison wird sehr wahrscheinlich die 20tausend km Wartung zumachen sein, welche ich dann bei Yamaha gleich machen werde.
Hättet Ihr Empfehlungen für mich bzgl. ÖL, Zündkerzen, Ölfilter, etc.
Ich fahre eine Yamaha MT 07 aus 2022.
LG Serhat
Material Empfehlungen für Service
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Liebe Mitglieder: ich möchte an dieser Stelle auf ein neues Projekt von mir aufmerksam machen: www.japan-stromer.de bietet allen Fans der neuen Honda WN7 eine Plattform.
Dabei handelt es sich um das erste größere Elektromotorrad von Honda. Vielleicht finden das einige doch interessant und wollen dieser Technologie eine Chance geben.

Die gewohnte Forensoftware und mich gibt's mit dazu ;-)
Euer Admin Markus
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Hi Serhat,
Zündkerzen würde ich drin lassen, die werden bei der 20.000er inspektion eh gewechselt. Ölfilter + Luftfilter kann ich von Hiflo empfehlen (HFA4707 & HF204), Öl ist oft eine Glaubenssache. Ich habe bei motorrad-ersatzteile24.de einen 5l Kanister Fuchs Silkolene Comp 4 10w40 gekauft für günstige 28,60€ (solange der Vorrat reicht). Du kannst aber auch Motul 5100, 7100 oder Liqui Moly street race rein füllen. Wichtig ist nur die "JASO MA2" Norm beim Öl und dass es die API S* erfüllt (was jedes aktuelle Öl von namenhaftern Herstellern tut). Viskosität 10w40 reicht.
Gruß
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Für den Zündkerzenwechsel wuf jeden Fall Pressluft besorgen. Die Kerzen wohnen in tiefen Löchern, und wenn da Knies reinfällt, und das tuts immer, fällt der dann beim Kerze rausdrehen ins Kerzenloch. Und das ist für garnix gut.
Wie der Mopedfahrer schon schrieb, Öl ist in Ordnung, wenn es den Werksvorgsben entspricht. Luftfilter würde ich entweder Original oder K&N nehmen.
Zündkerzen hslten i.d.R. locker über 50.000 km. Elektronische Zündungen und bleifreies Benzin sind da sehr hilfreich gewesen. Zudem schreiben US-Normen seit Jahrzehnten vor, das Zündkerzen mindestens 50.000 Meilen halten müssen. Der Wechsel ist also eher was für den Kopf als fürs Motorrad.
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Für den Zündkerzenwechsel wuf jeden Fall Pressluft besorgen. Die Kerzen wohnen in tiefen Löchern, und wenn da Knies reinfällt, und das tuts immer, fällt der dann beim Kerze rausdrehen ins Kerzenloch. Und das ist für garnix gut.
Wie der Mopedfahrer schon schrieb, Öl ist in Ordnung, wenn es den Werksvorgsben entspricht. Luftfilter würde ich entweder Original oder K&N nehmen.
Zündkerzen hslten i.d.R. locker über 50.000 km. Elektronische Zündungen und bleifreies Benzin sind da sehr hilfreich gewesen. Zudem schreiben US-Normen seit Jahrzehnten vor, das Zündkerzen mindestens 50.000 Meilen halten müssen. Der Wechsel ist also eher was für den Kopf als fürs Motorrad.
Ist es aber sinnvoll einen K&N Luftfilter beim meinem Motorrad einzubauen, weil meiner ist noch gedrosselt auf 48ps.
Danke für euere Ratschläge.
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Der K&N-Filter macht immer Sinn, der ist mehr oder weniger dauerhaltbar, kann gereinigt werden, ist also eine Einmalinvestition.
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Wechsle Öl (10W40) und Ölfilter.
Der Rest ist relativ uninteressant. -
Also ein Bremsflüssigkeitswechsel könnt jetzt schon Sinn machen. Meine kaufte ich 2023 und machte 2025 die 20.000er Inspektion inkl Bremsflüssigkeit (teuer...) und merkte n Unterschied wie Tag und Nacht beim Druckpunkt.
Strecken kann man das ein wenig mit Kabelbindern über nacht wohl, half mir zumindest davor ein wenig
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und merkte n Unterschied wie Tag und Nacht beim Druckpunkt.
Wenn da vorher noch viel Luft im System war, glaube ich dir das. Sonst nicht, alte und neue Bremsflüssigkeit haben unterschiedliches Siedeverhalten, aber beim Druckpunkt bei kalter Bremse sind beide genau gleich. Und ich wage mal zu behaupten: auch 10 Jahre alte Bremsflüssigkeit tut bei fast allen hier das gleiche wie alle zwei Jahre gewechselte welche.
Das ist so ähnlich wie bei den Zündkerzen, von Elwood in Beitrag #3 beschrieben: die halten locker 80 tkm aus, werden jedoch nach der Hälfte präventiv getauscht. Schadet nicht viel (nur dem Konto), nutzt aber auch nicht wirklich.
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Ich hab 1981 meine KFZ-Lehre in einer freien Werkstatt begonnen (und 1984 erfolgreich abgeschlossen). Was man da so alles gesehen hat 🤪.
Die Kundenautos bei uns waren alle älter als 10 Jahre, Bremsflüssigkeit war i.d.R. immer so alt wie die Autos. Und gebremst haben die Alle.
Zudem gibt es auch so gut wie keine Unfälle wegen überalterter Bremsflüssigkeit, also Dampfblasen. Wenn es beim Fahren Probleme gibt, dann zu 99,999 % nur wegen Fading, also Überhitzung von Belag und Scheibe. Und dann greift man fester in die Bremse, um das zu kompensieren. Und dann passierts: Man glaubt, dass der Druckpunkt matschig wird, wird er aber nicht.
Denn eins ist mal sicher: Bei einer Dampfblase im System ist der Bremsdruck NULL, NIENTE, NIX, GARNIX. Und dann kann man das i.d.R. auch nicht mehr weitererzählen.
Bremsflüssigkeit ist das unproblematischste an einer Bremsanlage. Was allerdings nicht heisst, dass man sich garnicht drum kümmern sollte. Grade bei ABS-Systemen sollte man öfter wechseln. Aber damit das auch richtig gut funktioniert braucht man bei vielen Motorrädern mittlerweile einen Tester, der auch die Flüssigkeit im ABS-Modul umwälzt.
Also: Wechseln ist okay, das ABS ab und zu zum Arbeiten bringen. Aber ob man den Wechsel alle 2, 5 oder 8 Jahre macht, völlig egal.
Und nur das Zeug reinmachen, was der Hersteller original reinmacht. Das funktioniert. Bremsflüssigkeitsvoodo ist völliger Blödsinn.....
Der Druckpunkt mit alter Bremsflüssigkeit ist übrigens nicht anders als mit neuer Bremsflüssigkeit. Wie Achim auch schin schrieb. Wenn es Unterschiede gibt, dann liegt das oft an geringerem Lüftspiel durchs Pumpen, ggf hat man such die Bremsbeläge gewechselt und die Kolben zurückgedrückt, was auch Auswirkungen aufs Lüftspiel hat. Ist keine Luft drin, dann ists immer gleich. Flüssigkeiten lassen sich halt nicht komprimieren....
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Natürlich kann man Flüssigkeiten komprimieren - wie sonst würden 10 Bier in meinen kleinen Magen passen? Und genau dann spürt man einen genauen Druckpunkt etwas darunter.
Die noch vorhandene Luft dazwischen wird mit Kurzen entlüftet, weil ein klarer Obstler eine geringere Viskosität hat.
So sieht's aus, das ist moderne Wirtschaft, sorry Wissenschaft.
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wenn seit dem letzten Service erst 300km gefhren wurde, würde ich gar nix machen sondern erstmal nur Ölstand kontrollieren, Kette und Reifen prüfen und dann fahren - fahren - fahren...
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Wenn da vorher noch viel Luft im System war, glaube ich dir das. Sonst nicht
Weiß nicht, meine kaufte ich wie gesagt 2023 und 2025 kam neues rein.
Ich spürte sofort einen sehr scharfen Druckpunkt, konnte praktisch fühlen wann die Bremsbacken die Scheibe berühren, zuvor war das eher so ein schwabbeliger Bereich
Bremsen funktionieren wahrscheinlich genauso gut und Bremskraft ist wahrscheinlich genauso stark, nur mag ich einen präzisen Bremspunkt mehr

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Das hat nur nix mit der Bremsflüssigkeit zu tun, ist nur ein verändertes Lüftspiel.
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Also ein Bremsflüssigkeitswechsel könnt jetzt schon Sinn machen. Meine kaufte ich 2023 und machte 2025 die 20.000er Inspektion inkl Bremsflüssigkeit (teuer...) und merkte n Unterschied wie Tag und Nacht beim Druckpunkt.
Bin ich bei dir, ich habe das auch schon oft gemerkt nach dem Wechsel auf frische Flüssigkeit. Ob das jetzt das Lüftspiel ist, dass sich während dem Wechsel der Bremsflüssigkeit geändert hat oder mini Luftblasen oder gar die Flüssigkeit selbst, kann ich aber nicht sagen. Alles zwei Jahre wird spätestens gewechsel, Rennbremsflüssigkeit muss sogar 2x pro Jahr. Deshlab "normale" DOT4 auf der Straße. Wenn das mit dem Kabelbinder über Nacht geholfen hat, dann war wahrscheinlich etwas Luft im System.
Denn eins ist mal sicher: Bei einer Dampfblase im System ist der Bremsdruck NULL, NIENTE, NIX, GARNIX. Und dann kann man das i.d.R. auch nicht mehr weitererzählen.
Die Menge macht das Gift, es kommt immer auf die Größe der Blase an. Ich bin schon ein paar mal auf der Strecke in der Kurve gerade aus gefahren, erst der Wechsel auf RBF660 mit höherem Trockensiedepunkt konnte Abhilfe schaffen. Nachdem die Bremse einmal überhitzt war, war der Druckpunkt selbst nach dem Abkühlen nicht mehr auf der selben Level wie davor mit der alten Bremsflüssigkeit. Also irgendwas ist da mit ihr passiert... Wenn die Bremse einmal überhitzt war und der Druckpunkt danach dauerhaft schlechter bleibt, dann ist die Flüssigkeit chemisch angegriffen worden. Beim Sieden entstehen nicht nur Dampfblasen, sondern die Additive können abbauen, es kann zu Mikrogasbildung kommen und der Nasssiedepunkt sinkt. Die Flüssigkeit ist dann faktisch „verbraucht“, auch wenn sie "neu" aussieht.
Du schraubst ja auch viel so wie ich das sehe. Dann kennst du doch auch sicherlich das Szenario, wenn man Luft im Sattel hat und gerade manuell entlüftet (Druck aufbauen, Entlüfternippel öffen -> schließen, Bremshebel loslassen, Druck wieder aufbauen...), dann merkt man einen immer deutlicher werdenden Druckpunkt am Bremshebel je weniger Luft drin ist. Und kurz bevor man der Meinung ist: "passt so, das lass ich!" hat man einen Druckpunkt der für den Laie ohne große Ansprüche in Ordnung ist. Pumpt man dann noch 1-2 mal durch, ist der Bremspunkt i.d.R. top!
Das selbe Szenario bei der hydraulischen Kupplung. Sie funktioniert und das Moped rollt mit eingelegtem Gang bei laufendem Motor NICHT davon, man findet aber den Leerlauf nicht so einfach. Dann findet man beim Entlüften des Systems ein paar Bläschen und direkt findet man den Leerlauf wieder. Davon kann ich ein Lied singen.
Also vielleicht hat die zwei Jahre allte Bremsflüssigkeit etwas Wasser angezogen. Dieser kleine Anteil Wasser lässt mini Dampfblasen entstehen und schon ist dein Druckpunkt nicht mehr wie früher. Wie gesagt, ich habe das auch schon gespürt nach einem Wechsel auf frisch Bremsflüssigkeit.
Bei Autos sehe ich das etwas gelassener, die wenigsten Leute bringe da eine Bremse ans Limit.
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Das war dann garantiert keine Luftblase. Das war Fading, und der Rest ist Einbildung.
Bei uns kommen Leute mit Mopeds auf die Rennstrecke, die haben die Bremsflüssigkeit Jahre nicht gewechselt, die guten Rennbremsbeläge drin und da gibts nie Dampfblasen. Obwohl die Bremse da schon richtig heiss wird.
Gerne nochmal: Dampfblasen im Bremssystem sind die absolute Ausnahme, kommt so gut wie nie vor. Es ist halt gutes Marketing der Breksflüssigkeitshersteller, jedes Fading auf die Bremsflüssigkeit zu schieben.
Tut mir leid, Dir da vehement zu widersprechen, das Dampfblasengerede ist nun mal Unfug.
Und zum Entlüften: Man muss das schon richtig zuende machen, das stimmt.
Bei Autos ist es im Grunde noch schlimmer: Selbst im Urlaub bei Passabfahrten mit völlig unterdimensionierter Bremse, Überladung und zehn Jahre alter Bremsflüssigkeit komnts zuallererst zum Fading wegen überhitzter Beläge als zu Dampfblasen.
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Das war dann garantiert keine Luftblase. Das war Fading, und der Rest ist Einbildung.
Fading bei einem kalten Motorrad? Da hab ich bissl zweifel dran.
Man hat am kalten Motorrad vorher richtig gespürt wie die Kraft sich langsam aufbaute, bzw der Gegendruck kam. Squishy eben.
Direkt nach dem Wechsel war es eine ziemlich harte kante im Vergleich.
Vielleicht mags auch dran liegen, dass ich von der Werkstatt aus dot 5.1 eingefüllt bekommen habe, statt wie vorher (wahrscheinlich) dot 4.
Aber mir wurde schon einmal Einbildung vorgeworfen, dabei hab ich das symptom der Klebekupplung damals ziemlich früh erkannt

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Das ist voll der Unfug, zwischen DOT 4 und 5.1 gibts keinen Unterschied im Gefühl...
Klebende Kupplungen sind ein real existierendes Problem 😉
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Guck einfach mal in den Beitrag von mir, da wirst du ähnliche Kommentare sehen, da es noch nirgends offiziell bekannt war

Woran es letzten Endes lag keine Ahnung. Aber nach dem Wechsel war der Druckpunkt um einiges definierter.
Vielleicht hat Yamaha mal wieder was verkackt und das ist ne 2. Rückrufaktion wert, wenn das laut dir unmöglich sein sollte und die Bremsanlage sicherheitsrelevant ist? Oder es ist einfach normal dass das system undefinierter wird? 🤷
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Beschreib doch mal genau, was Du unter undefiniert verstehst.
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Letztlich dass ich das Gefühl hab genau zu spüren wann die Bremsbacken die Scheibe berühren, da der Gegendruck nicht linear, sondern progressiv steigt.
Bei meinem Fahrrad mit Hydraulik Bremssystem ist das noch um einiges einfacher, da vorher alles sehr weich ist ohne wirklich Gegendruck und sobald die Berührung entsteht man den Gegendruck hat.
Das ist finde ich sehr nützlich um präzise leichte Bremsimpulse zu geben, generell mag ich es wenn die Maschine direkter reagiert, daher mag ich die neue mt07 mit E Gas bspw. Nicht so.
Woran das nun bei meiner liegen keine Ahnung, was ich aber weiß, dass es zum einen mit der kabelbinder Methode etwas Abhilfe schaffte und nach dem Wechsel auch nochmal.
Vielleicht zieht das Bremssystem auch minimal Luft, die bekanntlich komprimierbar ist und dieses schwammige am Kontaktpunkt der backen erklären könnte.
Es ist definitiv nicht Temperatur bedingt, da ich dieses Verhalten oft auf den ersten Metern bemerke
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