KTM in Schwierigkeiten

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Liebe Mitglieder: ich möchte an dieser Stelle auf ein neues Projekt von mir aufmerksam machen: www.japan-stromer.de bietet allen Fans der neuen Honda WN7 eine Plattform.

Dabei handelt es sich um das erste größere Elektromotorrad von Honda. Vielleicht finden das einige doch interessant und wollen dieser Technologie eine Chance geben.

Honda WN7 Forum

Die gewohnte Forensoftware und mich gibt's mit dazu ;-)
Euer Admin Markus

  • Bei KTM gibt es ein neues Thema; nachzulesen bei t-online oder auch bei Spiegel+:

    Zitat Spiegel-Online:

    „50 PS statt 15: Der österreichische Motorradhersteller KTM und seine Händler verkaufen entdrosselte Geländemaschinen, die nie auf die Straße dürften. Die Polizei und Verbände wie der ADAC ignorieren das Problem weitgehend.“

    Zitat t-online:

    „Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) prüft Vorwürfe gegen den Motorradhersteller KTM und seine Händler. Hintergrund ist eine Recherche von ZDF "frontal" und mehreren europäischen Medienpartnern. Demnach sollen autorisierte Händler Enduro-Motorräder so umgebaut haben, dass sie eigentlich nicht mehr auf öffentlichen Straßen dürften. Dennoch sollen sie mit Straßenzulassung verkauft worden sein.“

  • :geschockt das ist ja unerhört. Und jetzt sollen wir uns darüber aufregen?


    Bei Sportenduros ist das die Regel und seit Jahren/Jahrzehnten übliche Praxis über alle Hersteller hinweg. Abgesehen von ein paar Jungstern die als Heißsporn damit die Dorfstrasse rauf und runter und zur Eisdiele knallen, werden solche Moped vornehmlich offroad als Sportgerät bewegt. Eine Zulassung ist für Veranstaltungen teils vorgegeben, z. B. wenn Verbindungsetappen über öffentliche Straßen gehen.

  • Nix neues.

    Der Dumme ist letztendlich derjenig , der eine offene"KTModerwasauchimmer" illegal und ohne Versicherung auf öffentl. Gelände/Strassen bewegt.

    In dem og Beitrag wird leider auf die versicherungsrechtliche Seite überhaupt nicht eingegangen.

    Welcher Endurosportler baut denn seine "KTModerwasauchimmer" für eine Verbindungsetappe zurück auf die popelige zulassunsfähige Version..:brauen

    Ich könnte mich ja jetzt auch fragen, warum mir der Wasserskisport auf der Elbe verwehrt ist - einer internationalen Wasserstrasse..:lachen

    Motorsport vs öffentliche Intressen, ein Spielplatz für Lobbyarbeit auf beiden Seiten.

  • Aus meiner aktiven Zeit im Endurosport ist mir auch bekannt, das die Sportenduros offen gefahren wurden und anders ist die Sache auch nicht machbar. Im Gegenteil es wurden dann noch ein paar PS rausgeholt um ordentlich unterwegs zu sein. Es gab sogar kleine sogenannte Wettbewerbskennzeichen und es hat sich niemand daran gestört weil wir ja auch nicht am normalen Straßenverkehr teilgenommen haben.

  • Das beste an diesem "investigativen Bericht", sogar von einem Motorradfahrer, ist, daß die Maschinen dann soviel Dreck rausblasen wie eine Dampflok. Geht ja gar nicht.

    Altbekanntes zum Skandal hochsterilisiert. Lächerlich. Abgesehen davon haben m.W. die international fahrenden dafür auch den amtlichen Segen.

    Mein DEKRA Prüfer freut sich immer auf meine WR250 und die "strammen" 9kW. Im letzten Bericht stand: CO Messung nicht möglich. Geht doch, Plakette drauf und gut ist.

    Alles andere von den Vorredner stimmt auch

    Freiheit für die Straßen, weg mit dem Teer!

  • Gerne nochmal zur Erinnrrung: Solange das Motorrad zugelassen ist, muss die Versicherung bei Unfällen vollumfänglich haften. Möglicherweise kann sich die Versicherung dss Geld brim Halter wiederholen, aber auch hier gibt es Grenzen.

    Diese Regeln sind so gemacht worden, um das leer Ausgehen von Unfallopfern zu vermeiden.


    Ohne Versicherung ist ein Fahrzeug nur dann, wenn es nicht angemeldet ist. Zahlt man die Prämie nicht, dann wird das Motorrad zwangsstillgelegt. Erst dann erlischt die Versicherungsdeckung.


    Leider wird da sehr viel Unsinn erzählt.....

    Kaum macht man's richtig, schon funktionierts

  • Leider wird da sehr viel Unsinn erzählt.....

    Du hast recht..:brauen

    Vorsatz beim Versicherten könte aber zur Leistungsfreiheit seitens der Versicherung führen.

    Ist ein komplexes Thema, ich bin weder Jurist noch Versicherungsfuzzy.


    Wenn du Quellen hast, immer gerne her damit :winken

  • Soweit ich weiss ist es dem Gesetzgeber wichtig, dass die Unfallopfer auch dann Anspruch auf die Versicherungsleistung haben, wenn der Unfallversacher völligen Blödsinn veranstaltet.

    Zumindest war es in der Vergangenheit so, aber die Versicherungen schaffen es bestimmt, den Gesetzgeber zu beschwatzen. So wie die Lebensversicherer es geschafft haben, die Mindestrendite so weit zu drücken, dass sie garantiert Gewinn machen.......

    Kaum macht man's richtig, schon funktionierts

  • Das mit den Geländesportmaschinen praktizieren alle Hersteller. Die haben immer schon nur 10 oder 17 PS in der ABE-Variante gehabt, real immer deutlich mehr. Nur hat sich einfach niemand aufgeregt, weil diese Motorräder im Grunde nie auf der Strasse gefshren werden. Das sind reine Rennsportfahrzeuge, die alle 50 bis 100 Betriebsstunden eine kompkette Motorrevision erfordern.

    Warum hat man das in der Vergangenheit gemacht? Im Grunde recht einfach: In den Jahren vor den offenen Grenzen und dem Ostblock war es mehr oder weniger ein riesiger Bürokratieaufwand, ein nicht zugelassenes Motorrad ins Ausland zu bringen. Da brauchte es spezielle Papiere, damit sichergestellt wurde, dass das Motorrad nicht exportiert sondern nur zeitweise im Ausland war.

    Und weil man die Wettbewerbszweitakter nicht STVO-konform mit der gewünschten Leistung hinbekommen hat. Und man halt für manche Wettbewerbe eine Strassenzulassung braucht.

    Bei Rallyautos ist das übrigens genauso. Die haben alle Strassenzulassung, offiziell. Bei einer HU fallen die Dinger k8mplett durch.

    Kaum macht man's richtig, schon funktionierts

  • Es soll sogar Fahrräder geben, die nicht StV...usw. - konform verkauft werden! Ich habe so eins und ja, fahre damit auch eine Cardio-Runde am Abend ums Dorf.

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  • Es soll sogar Fahrräder geben, die nicht StV...usw. - konform verkauft werden! Ich habe so eins und ja, fahre damit auch eine Cardio-Runde am Abend ums Dorf.

    Du wirst in der Hölle braten 🍻

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  • Wenn man mit Händlern spricht wird ganz offen zugegeben, dass viele von diesen KTM`s nur wegen der Möglichkeit gekauft werden sie "plug and play" auf zu machen. Irgendwelche Ämter brauchen die da nur sehr sehr selten zu fürchten. Das KBA ist keine Ermittlungsbehörde und somit ein reiner Papiertiger. Bis die nalle Stellungsnahmen nund Eingaben geprüft haben gibts schon die übernächste Generation Mopeds. Polizei kommt nur durch Zufall bei einer der seltenen Kontrollen auf diese Manipulation. Und wenn? dann gibts nen Mängelbericht, das Teil wird in etwa 30 min. zurückgebaut, vorgeführt und dann zu hause sofort wieder in 30 ,min auf etwa 50 PS gebracht. Versicherungstechnisch? Mal ehrlich, wen von uns hat es damals gejuckt ob man versichert st oder nicht.
    Problematisch wirds für mich, wenn die Jungs und Mädels in Massen auftreten und mit viel Lärm dafür sorgen, dass sich die Nächste Bürgerinitiative gründet.
    Wir haben unsere 50er und später dann die 80er auch frisiert was geht....Im Unterschied sollten wir aber ein wenig technisches Verständniss und einige handwerkliche Fähigkeiten mitbringen die über plug&play hinausgingen. Und vor allem waren die Menschen damals nicht so allergisch gegen ein wenig Lärm und Gestank.

  • Reaktionen aus der Branche

    Warum der aktuelle Medienrummel größer ist als das praktisch
    KTM-Enduros im Kreuzfeuer: Warum der aktuelle Medienrummel größer ist als das praktische Problem
    www.1000ps.de
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    KTM ist in aller Munde und ein Abgasskandal wird beschrien. Zu Unrecht, wie MOTORRAD denkt. Der Skandal ist eigentlich ein anderer.
    www.motorradonline.de
  • Mal sehen bis einer merkt, daß die Maschinen kein ABS haben und dadurch potentiell eine Gefahr darstellen.....

    Allerdings kann man hier sehen, daß es auch offiziell Unterschiede gemacht werden, das könnte man praxistauglich ausweiden.

    Freiheit für die Straßen, weg mit dem Teer!

  • Habe ich mir gestern Abend angeschaut.

    Hat einen etwas anderen Ansatz zu dem Thema!


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  • Egal wie man es schönzureden versucht, es ist und bleibt illegal. Allerdings ist diese Praxis nichtder Aufreger, als der er dargestellt wird. Weil diese Mopeds einfach nicht im Strassenverkehr unterwegs sind. Es sind Geländesportmaschinen, die alle 50 oder 100 Stunden revidiert werden müssen.


    Aber die berechtigte Frage ist doch: Warum wird es bei Wettbewerben, die zum Teil auf öffentlichen Strassen stattfinden, und sei es nur eine ungezeitete Verbindungsetsppe, nicht dahingehend geprüft, ob die Fahrzeuge zulassungskonform sind? Eine Geräuschprüfung ist schnell gemacht.


    Nebenbei: Kein Auto, dass bei der Rallye Monte Carlo mitfährt, entspricht den Zulassungsbestimmungen.

    Kaum macht man's richtig, schon funktionierts

  • Vor dem Rennen gibt es eine technische Abnahme, es wird auch die Lautstärke gemessen.

    Es gab auf einem Rennen sogar mal einen Blitzer extra für uns, damit wir nicht schneller als 50 im Ort fahren. Und einmal sogar ne Verkehrskontrolle, die Papiere wurden geprüft. War alles nur reine Schikane.

    Es gibt ja schon für Wettbewerbsmaschinen Ausnahmen, z.B. brauchen wir kein ABS, warum man da nicht auch andere Dinge regelt wie Leistung verstehe ich nicht. Ist halt wohl nicht so wichtig....

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