Beiträge von johannes

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    So entscheidend ist der Filterwechsel bei den kurzen Wechselintervallen am Motorrad nicht. Doof ist's eigentlich erst, wenn der Filter nicht mehr filtern kann. Wenn man so viel Abrieb produziert, dass der Filter nach 5-10tkm voll ist, hält der Motor auch mit Filterwechsel nicht lang.

    Ich wechsle den Filter auch jedes Mal mit. Wenn ich aber mal aus Versehen keinen da habe, dann geht's auch ohne. Ohne schlechtes Gewissen.

    Nach dem Test mit abgesteckter Batterie würde ich für eine schnellere Identifikation des Fehlers die Hälfte der Sicherungen rausnehmen. Wenn es dann noch auftritt, die Hälfte der verbliebenen raus usw. Wenn es irgendwann weg ist, muss es eine der zuletzt entfernten sein. Dann kommt die Hälfte von denen wieder rein.

    Geht statistisch gesehen deutlich schneller. Man kann aber auch Pech haben, dass es genau gleich lang dauert wie eine nach der anderen auszuprobieren.

    Die Kunststoff-Ventilkappen sind halt definitiv nicht dicht. Wenn damit die Luft nicht raus geht, geht sie auch ohne nicht raus. Eigentlicher Zweck der Ventilkappe ist ein Schutz gegen Schmutz, der dann im Ventil hängen bleibt.

    Hatte mal beim PKW ein defektes Ventil. Zu dem Zeitpunkt wusste ich noch nicht, dass man die Ventileinsätze einfach tauschen kann. Mit Kunststoffkappen war das nach 3-4 Tagen bei so 0.5bar Druckverlust. Dann habe ich mir solche Ventilkappen geholt:

    Bitte melde dich an, um dieses Bild zu sehen.

    Kosten nahezu nichts und halten dicht.

    Entscheidender Unterschied zu den von dir verwendeten ist die Form der Dichtung und vielleicht noch die Vertiefung in der Mitte. Da sehe ich nicht genau, wie ausgeprägt die bei dir ist. Aber der O-Ring ist für eine Abdichtung gegen den Ventilschaft vollkommen ungeeignet. Da hat jemand das Ding einfach irgendwie zusammengerotzt und nicht nachgedacht. Man braucht da eine flache Gummidichtung. Die kann dann auch nicht verrutschen. Beim O-Ring drückt der Ventilschaft irgendwie auf den runden Teil und schiebt ihn mal nach innen mal nach außen weg, jenachdem wo der erste Kontakt ist. Und wenn der O-Ring nach innen geschoben wird, dann kann er das Ventil aufdrücken. Die flache Dichtung kann sich nicht nach innen wegschieben und ist damit komplett sicher.


    Gefahr durch Fliehkräfte ist glaube ich ein Märchen. Sonst würden Supersportmotorräder nicht mit Kunststoff-Kappen ausgeliefert werden. Ich bin mir bei meinem Reifenhändler auch sicher, dass er dann bei einem neuen Ventil immer ein Winkelventil empfehlen würde. Er empfiehlt auch andere Sachen, die die Hersteller ab Werk nicht machen. Ist früher viel Rennstrecke gefahren. Gummikappe stört ihn aber nicht, wenn man die Felge abgibt.

    Hab mal ne konkrete Frage:

    Sollen aus Überlebensgründen die Rastenschleifer(Angstnippel)dran bleiben? :kaffeemuede

    Nach den Erfahrungen die ich mit meinem Motorrad gemacht habe nicht. Mit demontierten Rastenschleifern kommen immer noch die Rasten weit vor anderen Bauteilen auf. Erst mit einer anderen Rastenanlage kommt irgendwann links der Seitenständer (lässt sich über Abschleifen des Anschlagpunkts deutlich eindämmen) und rechts Fußbremshebel oder Auspuff.

    Konnte auch bei einigen tausend km mit gelegentlich schleifenden Fußrasten keine Probleme beim Aufsetzen der selbigen feststellen. Die schleifen genau so entspannt wie die Rastenschleifer. Man sollte halt beim Aufsetzen nicht auch noch sein gesamtes Körpergewicht auf die Raste packen, dann kann es einen aushebeln. Das geht dann aber auch mit den Rastenschleifern.

    Achja: Bei Zubehörauspuffanlagen muss man mit Schräglage rechts vorsichtig sein. Am besten im Stand mal schauen, wie es aussieht und dann beim Fahren langsam rantasten. Die meisten stehen deutlich weiter raus, als die originale. Für das Aufsetzen der originalen muss man sich schon Mühe geben, aber geht. Mit den anderen kann das deutlich früher kommen. Eventuell sogar vor den originalen Fußrasten ohne Rastenschleifer.

    Das Lochblech nennt sich dB-Eater und ist in Deutschland zwingend zu verbauen. Hast ja schon selbst festgestellt, dass es deutlich lauter wird. Muss übrigens in der gesamten EU verbaut werden.

    Ansonsten lass einfach mal nen Bekannten mit etwas weniger Körpermasse fahren. Wenn es bei ihm auch nicht in Richtung 200 funktioniert, wird da was im Argen sein. Wie die Drossel bei der MT aussieht, weiß ich persönlich leider nicht. Kann dir aber bestimmt noch jemand hier weiterhelfen.

    Ohne dabei gewesen zu sein: Gute Beschreibung für eine klassische Gefahrensituation, in die man ab und an schon fast zwangsläufig mal reinkommt. Vermeiden lässt sich das durch den Zwang zu aufmerksamem Fahren. Das verringert die Chance, dass einen eine Kurve oder eine Situation in einer Kurve überrascht. 100% vermeiden lässt es sich aber in meinen Augen nicht.

    Vollkommen klar ist auch, dass man sich in so einer Situation anspannt oder sogar etwas verkrampft. Und gleichzeitig geht der Blick meist auf das Objekt, was man vermeiden möchte. Beides eher schlecht um heil aus der Situation raus zu kommen.

    Deswegen ist sowohl für das Vermeiden von solchen Situationen als auch den richtigen Umgang damit die Blickführung entscheidend. Man fährt da hin, wo man hinguckt. Genauso wie beim Skifahren. Und das kann man sogar relativ gut trainieren. Es muss das Ziel sein, auch bei langsamer Fahrt eine gute Blickführung zu haben. Immer drauf achten und sich selbst dran erinnern. Und dann kann man wunderbar auf freier Strecke oder Parkplatz Bremstests machen. Mir persönlich passiert es immer wieder, dass der Blick dann schnell nach unten wandert. Deswegen trainieren.

    Blickführung ist mit erheblichem Abstand das wichtigste. Bevor das nicht flüssig und ohne aktives Denken funktioniert, sollte man sich über Hang-Off definitiv keine Gedanken machen.

    Kein verkehrter Punkt. Insbesondere für die Leute mit wenigen tausend km im Jahr relevant. Da vergisst man schnell mal, wie der Reifen gerade drauf ist und erinnert sich an das letzte Jahr. Hängt aber auch von Reifen und Fahrstil ab. Kenne bei mir bisher nur den Effekt, dass der Vorderreifen um die Mitte etwas kippelig wird, also ganz leicht in die Kurve fällt und dann bei sehr hoher Schräglage sowohl vorne als auch hinten sich etwas "wehrt", weil dort der Verschleiß geringer ist. Hört sich dramatischer an, als es ist. Nervös wird da höchstens der Fahrer, wenn er es mal wieder vergessen hat ;)

    220€ für nen CRA3 hinten? oO

    Oder meinst du mit Ausbau der Felge usw. Selbst dann schon ziemlich teuer.

    Habe mir die Tage nen CRA3 für 137,27€ gekauft. Fahre erst noch den Sportsmart mk3 auf, dann wird zurück auf CRA3 gewechselt. Habe noch einen fast neuen Vorderreifen und einen Hinterreifen, der nur noch so 1000-2000 hält. Mit dem neuen Hinterreifen kann ich dann den Vorderreifen noch fertig fahren.

    tja, solche Verletzungen sollen ja damit verhindert werden....

    Aber warum gehen Die wieder davon ab. Das mit den Schlaufen...

    Wenn Keiner hier was Besseres, aktuelleres, weiss, schneid ich's morgen ab... :denk

    Ultimativer Schutz lässt sich halt nicht immer ultimativ gut verkaufen. Wenn ein Hersteller wie Held oder Alpinestars wegen dieser Brücke mehr negatives als positives Feedback bekommt, dann kommt das halt nicht mehr dran. Spart auch noch ein paar Cent in der Fertigung und die Leute sind zufrieden.

    Wenn es nur um Sicherheit gehen würde, würden wir alle nur noch mit 1-Teiler-Lederkombis mit integriertem Airbag rumfahren. Da hat keiner Lust drauf, also bauen die Hersteller auch deutlich weniger sichere Sachen.

    Frage zur Rosette. Senkkopfschrauben sind doch in zuvor angesenkte Bohrungen (Gewinde) zu Schrauben. Die Rosette gibt zwar der Senkung Halt, aber in die Senkung der Bohrung passt die dann ja nicht mehr. Hab ich noch nie gesehen, so'n Rosetten Dingsbums...

    Ist dann am Ende nichts anderes als ne Schraube mit deutlich größerem Kopf. Die gibt es nur nicht so wirklich. Zumindest nicht mal so eben.

    Mit der größeren Auflagefläche sollte das Nummernschild nicht mehr so leicht einreißen und auch insgesamt etwas satter aufliegen, da ja eine größere Fläche wirklich festgehalten wird. Sieht auch schick aus.

    Nur dass die Schnorrscheibe de facto genau nichts zur Sicherung einer Schraubverbindung beiträgt. Die meisten Normen für solche Scheiben wurden über die Jahre zurückgezogen, da sie nichts bringen.

    Mutter mit Kunststoff-Ring ist die beste einfach verfügbare und anwendbare Sicherung. Gibt auch noch konisch gepresste Muttern - auch gut, aber selten im Baumarkt verfügbar. Sicherungsscheiben nahezu jedweder Bauform gehören in den Schrott und bringen absolut nichts. Schaut mal, ob ihr am Motorrad irgendwo eine findet, die Yamaha im Werk verbaut.

    Wenn man keine Mutter hat, hilft nur Schraubensicherung. Die erfordert aber gereinigte, staub- und fettfreie Gewinde. Also jedes Mal Aufwand, wenn man so eine Schraube löst und wieder festzieht. Da nur ein Tip: Loctite hochfest sollte man als Faustregel nur für etwas verwenden, was man nie wieder lösen möchte. Das Losbrechmoment ist so hoch, dass man meist was kaputt macht. Man kann das durch Erhitzen deutlich abmindern. Aber man braucht so 200-400Grad. Für Alu ist das schon eher doof.

    Eine Erfahrung die ich mit der MT gemacht habe, die aber am Ende auf die meisten Motorräder zutreffen wird:
    Man manövriert sich irgendwann am Rande der Schräglagenfreiheit in eine ziemlich enge Ecke rein. Man ist kurz vorm Aufsetzen verschiedenster Teile des Motorrads, das Fahrwerk kann aufgrund der hohen Schräglage kaum noch arbeiten (und das originale von der MT schonmal garnicht) und die Reifen sind näher am Limit als sonst. Dann reicht eine Unebenheit, ein kleiner Fahrfehler oder ein kleiner Rutscher (Bitumenstreifen, Dreck, anderweitiger Kram,...) und man setzt auf bei gleichzeitig durch das leichte Rutschen oder die Unebenheit ohnehin schon schlechterem Grip und dann verliert der Reifen noch die Aufstandskraft und man schmiert zwangsläufig weg.

    Habe ich letztes Jahr durch Aufsetzen des Originalauspuffs geschafft. Vielleicht auch zuerst der Bremshebel. Bei der MT schmiert bei sowas eigentlich zuerst das Hinterrad etwas weg und weil dadurch noch mehr Gewicht auf die schleifende Stelle kommt, dann auch das Vorderrad.

    Wenn man das bei langsamer Geschwindigkeit auf übersichtlicher Strecke macht, ist die Gefahr ehrlicherweise überschaubar. Ich bin letztes Jahr so 3-4m gerutscht, die MT vielleicht 5. Maschine dank Sturzpads nur ein paar kleinere Ersatzteile, meine Lederkombi hat ne Schramme. Durch die hohe Schräglage ist das reine Stürzen nicht so kritisch, man fällt ja nicht weit. Wichtig ist, dass man sich sofort vom Motorrad löst. Je schneller man ist, desto gefährlicher wird es, weil man viel weiter rutscht.

    Damit will ich nicht sagen, dass man das im Straßenverkehr so ausreizen sollte. Ein paar km/h langsamer macht die Kurve auch noch sehr viel Spaß. Je nach Strecke muss man dafür aber auch nicht zu schnell fahren. Ich hatte so 30-40 in ner 70-Zone drauf. Die 70 fährt da nur kein Mensch mehr als einmal ^^.

    Ein Sturz sollte immer zum Nachdenken anregen. Das eine ist, wie es aus technischer Sicht zu dem letztlichen Rutschen oder anderweitigen Unfall gekommen ist. Die nächste Frage ist aber dann, wie wahrscheinlich dieser Sturz aufgrund der eigenen Fahrweise war und was man hätte anders machen können, um die Wahrscheinlichkeit zu verringern. Es gibt Sachen auf der Straße die man nicht sieht, wenn man da mit mehr als 50 ankommt. Wenn man so fährt, dass überhaupt keine Sicherheitsmarge mehr da ist, dann liegt man bei jeder einzelnen unerwarteten Situation. Das macht so eigentlich niemand auf der Straße, aber viele fahren mit sehr geringer Sicherheitsmarge. Nicht immer, aber immer wieder. Ich übrigens immer wieder mal auch. Bin ich nicht stolz drauf, ist aber so - siehe Sturz letztes Jahr. Und da muss man dann eben in sich gehen und für sich das richtige Maß finden. Es gibt nicht die eine richtige Sache. Und bei gleicher Geschwindigkeit kann die Sicherheitsmarge je nach Fahrer auch unterschiedlich ausfallen. Wenn der eine in der Extremsituation alles vom Motorrad nutzen kann, hat er mehr Marge als der, der nicht richtig Bremsen kann.

    Mein Vorgehen: Durch eigenes Trainieren/Übungen durchführen und Fahrsicherheitstrainings das fahrerische Können verbessern um in Gefahrensituationen besser reagieren zu können. Das erhöht erst einmal die Sicherheitsmarge bei ansonsten unveränderter Situation. Dazu versuche ich mir bei der Schräglage einfach Reserven zu lassen. Weil mir Schräglage trotzdem sehr viel Spaß macht, komme ich immer mal wieder mit den Fußrasten (trotz Gilles Anlage...) auf. Das ist für mich dann das Signal, sofort etwas Schräglage rauszunehmen. Ich habe ja kein Messgerät im Kopf, was das genau anzeigt. Habe aber auch z.B. am Seitenständer bzw. dessen Anschlag so gefeilt, dass als allererstes die klappbare Fußraste aufsetzt. Habe auch den Fußbremshebel dafür anders eingestellt. Meist fahre ich auch mit dem Stiefel so, dass der Zehenschleifer als erstes aufsetzt. Dann ist noch etwas mehr Luft zum Aufsetzen des Motorrads. Das betrifft die Schräglage des Motorrads. Ich bremse gerne mal recht stark vor einer Kurve. Ich fange aber früh genug an zu bremsen, dass ich nicht so hart bremsen muss, wie ich es letztlich mache. Ich muss also schon deutlich vor dem Einlenken die Bremse wieder öffnen. Damit habe ich Spielraum auf der Bremse, kann aber trotzdem voll reinlangen und mal das Hinterrad leicht ausbrechen lassen. Weil's Spaß macht. Aber wenn ich mich unwohl fühle oder das ABS plötzlich greift, kann ich die Bremse öffnen und komme immer noch problemlos sauber um die Kurve.

    Hang-Off wurde ja scheinbar im Video angewendet und ist so ein Thema für sich. Ich finde die MT dafür irgendwie nicht ideal. Zumindest nicht bis zum Knieschleifen. Etwas den Arsch versetzen und den Oberkörper seitlich verschieben passt ganz gut, je nach Kurve. Hang-Off erfordert aber viel viel Übung. Gerade der Ablauf bis zum Einlenken ist echt eine Herausforderung. Man muss eh schon mit Bremsen, Schalten, ggf. noch Kupplung relativ viel machen. Und dann muss man sich irgendwann auch noch umsetzen. Und gleichzeitig die richtige Blickführung haben (ist eigentlich mit Abstand das wichtigste beim Fahren). Das ist technisch sehr herausfordernd. Kann aber echt Spaß machen und ist bei richtiger Umsetzung auch im Straßenverkehr nicht per se gefährlicher. Auch in der Kurve ist es schwieriger. Man kann nicht so leicht korrigieren, hat weniger Kontakt zum Motorrad (bekommt also weniger mit) und der Körper ist in einer ziemlich unnatürlichen Haltung. Erfordert einfach alles Übung. Und für's Üben sollte man sich bekannte Strecken aussuchen und dort relativ langsam fahren. Jede Kurventechnik funktioniert auch weit unter dem Limit des Motorrads. Sieht vielleicht doof aus, aber das sieht es auch, wenn man beim Tennis-Training den 30. Aufschlag in Folge daneben haut. Einfach langsam rantasten, bis man sich bei moderaten Geschwindigkeiten wohl fühlt. Dann bei Bedarf Geschwindigkeit steigern. Nicht andersrum.

    Bei mir hing auch mal das Kennzeichen nur noch mit einer Schraube dran. Ursache war, dass der liebe Händler sich gedacht hatte, dass an der Stelle Muttern ohne Schraubensicherung ne schlaue Idee sind. Sind aber eher ne saudumme Idee.

    Habe das dann neu gemacht mit Senkschraube, Rosette und Sicherungsmutter. Alles aus Edelstahl, weil die Festigkeit einer Stahlschraube dort einfach nicht erforderlich ist und so Rost kein Problem wird. Die Rosette erhöht noch einmal die Auflagefläche, das hilft in diesem Fall bestimmt auch. Geclipste Kennzeichen mache ich nur am Auto.

    Haben wir nicht erst jüngst gelernt, dass man mit Stöpseln im Ohr mehr vom Motorrad aber weniger vom Wind hört?

    Mit Ohrstöpseln, die Filter drin haben, ja. Es kommt aber immer noch weniger vom Auspuff an als ohne Stöpsel. Nur halt viel weniger vom Wind, so dass man den zuvor vom Wind übertönten Auspuff mit einem Mal doch hören kann. Und das bei deutlich gesünderer Lautstärke für die eigenen Ohren.

    Man muss da halt immer auf dem Schirm haben, dass es relativ ist. Mit meinen ANC Kopfhörern habe ich die Musik so leise, dass ich ohne das ANC genau nichts verstehen würde. Ohne ANC müsste ich die Musik lauter drehen um die Umgebungsgeräusche zu übertönen. Oder ich mache die Störgeräusche weg. Genau das gleiche Konzept ist es auch bei guten Ohrstöpseln mit Filter und Wind+Auspuff.

    So, nu bin ich ENDGÜLTIG raus aus dieser Diskussion.

    Ich fasse mal zusammen, auf eine Anfrage wie man seine Akrapovic Anlage in geldwerten Zustand versetzen kann musste ich mir anhören das alle mit Sportauspuff völlig doof sind, mir wurden DB Diagramme von A bis C Methode durchgereicht und letztendlich empfohlen mir meine Mopete mit Ohrenschmalz einzubalsamieren. Untermalt mit links auf Wikipedia.

    Sorry Jungs da bin ich raus.

    Ich fasse auch mal kurz zusammen:
    Du wolltest eine illegale Modifikation an deiner Abgasanlage vornehmen, die zudem noch zu einer erhöhten Lärmbelastung aller Anwohner der Strecken die du so benutzt führt und mittelfristig auch zu mehr Streckensperrungen und Fahrverboten beiträgt.

    Von mir und anderen wurde dir erläutert, dass es illegal ist und warum es unabhängig davon eine schlechte Idee ist. Ich meine auch mal kurz Tipps gesehen zu haben, wie man das dennoch machen könnte.

    Und jetzt beschwerst du dich, dass dir nicht ausreichend geholfen wurde.

    Sorry Otto, da bin ich dann auch raus.

    Kann ich so nicht bestätigen. Ich finde auch, dass man mit den Alpine weniger vom eigenen Auspuff hört. Schont auf jeden Fall die Ohren, ob man das jetzt gut findet oder nicht.

    Spannend, bei meinem HJC Helm war es auf jeden Fall so, dass ich außerhalb der Ortschaften entspannter unterwegs war und auch mehr von der Maschine gehört habe. Sowohl mit Alpine als auch mit Otoplastik. Shoei jetzt habe ich nur mit Otoplastik getestet. Ich höre den Auspuff mehr als ausreichend, obwohl es der originale ist.

    Ohren schonen sollte doch frei von jeder Subjektivität sein, oder? Ohne Stöpsel tut man sich über mehrere Stunden Lautstärken von >90dB an. Da kann man auch mit ner Stricknadel ins Ohr gehen. Geht nur etwas schneller.

    Was TÜV oder Dekra machen ist uninteressant für die Straße, wenn man die Plakette danach hat. Auf der Straße zählt alleine das, was ein Ordnungshüter erwarten kann und verlangt. Es ist leider in Deutschland vorgeschrieben, dass eine ABE in Papierform mitgeführt und vorzulegen ist. Bei der MT meiner Frau hat die Dekra noch nie Dokumente sehen wollen, trotz Tieferlegung. Wenn ein Polizist bei einer Kontrolle darauf besteht (das ist sein Recht), dann ist eine Beschwerde sinnlos. Ausdrucken geht, aber es kann sein, dass er das Dokument komplett und nicht nur in Auszügen sehen möchte.


    Gruß

    Klaus

    Ist aber sehr unwahrscheinlich, dass da ein Beamter drauf besteht, wenn man dem nicht zuvor schon komisch gekommen ist.

    Und ansonsten ist es auch nur ein vergessener Fahrzeugschein - 10€. Grund für die Annahme, dass das überhaupt nicht erlaubt ist und damit eine Stilllegung gerechtfertigt ist, würde ich dann für sehr konstruiert vom Polizisten halten.

    Die Alpine Dinger sind super, aber nicht immer ganz leicht reinzubekommen. Bin über die Jahre mehrere Sätze davon gefahren, bis ich irgendwann zunehmend Probleme hatte. Meine Ohren haben sich da vielleicht etwas geändert.

    Die Otoplastik kann mit dem richtigen Filter eigentlich genau das gleiche, sitzt nur noch besser. Und oft gibt es mehr Auswahl beim Filter. Kostet halt einmal so 100-150€ und je Filtersatz bei Wechsel glaube ich 20€.

    Die Dinger sind aber eben genau passend und in 2 Sekunden drin. Etwas ansabbern, rein, fertig.