Beiträge von johannes

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    Der Grat zwischen Sound und Lärm ist halt mitunter sehr schmal und Sound sagen auch die Leute, die eigentlich Lärm meinen. Das macht die Diskussion auch oft so schwierig, weil man etwas aneinander vorbei redet oder reden kann.

    Und "oh geiler Sound gefällt mir" sagen die Leute ohne dB Eater halt auch. Mir ging es explizit um Leute, die eine Klappenauspuffanlage bei einem Motorrad, dass die nicht ab Werk hat, nachrüsten. Wenn man da irgendwann zwischen anschauen und Montage die grauen Zellen anschmeißt, wird einem vielleicht klar, was man da gerade an sein Motorrad schraubt.


    Vielleicht muss man sich auch mal überlegen, bis zu welcher Geschwindigkeit man denn wie viel vom Auspuff hören möchte. Je schneller man wird, desto schwerer hat es der Auspuff, die Ohren des Fahrers noch zu erreichen. Wenn man bei 120 noch "guten Sound" haben möchte, dann ist das für alle anderen schon reichlich nervtötend. Ich höre meinen Auspuff auch gerne, aber mir reicht das, wenn das beim Beschleunigen oder in Kurven mit unter 70 der Fall ist. Beim dahintrudeln muss ich nicht den Auspuff hören. Das macht es ja dann in anderen Situationen auch noch viel lauter. Bin mal eine Triumph Daytona 675 mit Akrapovic Anlage gefahren. Die ging mir nur noch auf den Keks nach ner halben Stunde. Und Akra ist ja jetzt noch nicht einmal krass laut. War aber die ganze Zeit bei 100 so ein Dröhnen/Brummen. Vorher war ich immer vor dem Bekannten, da habe ich nichts gehört. Hinter ihm war's auch als Hinterherfahrender nicht angenehm. Er hatte die Maschine mit dem Auspuff dran gekauft - kann man dann auch nicht mehr so viel machen.

    Es wäre schon eine Gaudi wenn ich meine Tracer so klingen lassen könnte wie meines Sohnes Harley Sport Glide mit (selbstverständlich zulässigem) Klappenauspuff.

    Mann jemandem mit nem zulässigen Auspuff nicht die gleichen Vorwürfe machen wie mit einem nicht zulässigen - das vorweg.

    Die legalen Klappenauspuffanlagen an egal welchem Gefährt sind aber schon ein spezielles Thema. Der Hersteller der Anlage nutzt eine Gesetzeslücke aus. Er macht das, weil einige Kunden eben einfach nur laut geil finden, egal wie sehr es anderen auf die Nerven geht. Auch wenn es legal ist, halte ich Leute mit so einem Auspuff für wenigstens egoistisch, wenn nicht etwas asozial. Man hört das Ding doch selbst. Fehlt da jede Empathie für andere Leute?

    Ein Auto. Zumindest quasi. Sondertilgung von mehr als 2/3 des Darlehens. Geld auf der Bank verursacht eh nur Gebühren, da ist die Tilgung ein WinWin, da auch noch ohne jegliche Ausgleichszahlung. Trotzdem ne große Zahl zum Eintippen :D

    So wie es bei der MT und ein paar anderen Motorrädern die ich kenne verkabelt ist, ist es genau das gleiche bei beidem. Dann habe ich lieber Verschleiß im Killschalter als im Zündschloss. Letztlich ist das alles per Relais gesteuert und weder im Zündschloss noch im Killschalter fließen annähernd relevante Ströme. Sonst bräuchte man ja auch dickere Kabel. Wüsste auch nicht, warum das jemals anders gewesen sein sollte. Relais gibt es ja schon echt lange. Vielleicht irgendwann in den 80ern zum Kosten sparen, keine Ahnung. Letztlich bleibt dann nur noch der mechanische Verschleiß von so einem Schalter. Und auch da habe ich dann lieber Verschleiß im Killschalter als im Zündschloss. Dürfte was günstiger sein, den auszutauschen.

    Ist auch mir völlig fremd, der Gedanke an den Killschalter. Bei älteren [tm] Motorrädern bleiben dann Licht, Zündung etc. an, was recht schnell zur Batterieentladung führen würde, heute dürfte das jedoch anders sein (vermutlich macht der Killschalter das gleiche wie das Zündschloss, ist ja eh alles im Bus integriert).


    Gegen letztere These spräche aber der Eingangspost, warum dann die Ölfunzel angeht. Offenbar ist der Killschalter also doch noch was anderes als "Zündschloss aus".

    Achim

    Ja, Licht und Zündung bleiben an und wenn man das Motorrad so nicht nur für ein paar Minuten stehen lässt, ist irgendwann die Batterie leer. Mit Bus ist da übrigens nichts, das ist noch ganz simple Elektrik. Der Killschalter nimmt einfach die Spannungsversorgung von Zündung und Einspritzung weg. Mit dem Zündschloss wird auch noch die Spannungsversorgung der restlichen Elektrik und Elektronik abgeschaltet. Ist anders als beim Auto getrennt schaltbar, damit man auch mal schnell den Motor ausschalten kann. Muss man am Ende des Tages auch schon haben um die Funktion vom Seitenständerschalter zu ermöglichen.

    Warum ist das bei Yamaha drin und Kawasaki hat es zum Beispiel komplett nicht. Die laufen tutti sauber ohne irgendwelches geknalle.

    Ist jetzt natürlich Spekulation:

    Möglicherweise verbrennen die den überschüssigen Kraftstoff noch im Brennraum mit sehr später Zündung, so dass kein spürbares Drehmoment produziert wird. Mit dem Originalauspuff ist das bei der MT07 auch nicht so ganz einfach zu erreichen. Wenn man nur dahin tuckert, kommt da eigentlich nichts.

    Hat die Kawa E-Gas oder direkte mechanische Ansteuerung der Drosselklappen so wie die Yamaha? Mit E-Gas hat man viel mehr Möglichkeiten in der Motorsteuerung. Oft ist die Einführung von E-Gas auch der Punkt wo bei der Motorsteuerung von relativ simpler Struktur zu etwas komplexeren Funktionen gewechselt wird.

    Das zuviel an Sprit lässt sich auch programmieren - motorschonend geht aber anders...

    Regressiv-infantile Knallerei von Männern in/auf lauten Kisten... :weia

    Ja, bei modernen PKW-Motoren ist das nur noch Spielerei und eigentlich idiotisch. Teilweise wollen die Hersteller das bei ihren sportlichen Modellen unbedingt haben, weil die Kunden es halt geil finden. Oft eine massive Herausforderung, damit die Haltbarkeit des Kats sicherzustellen.

    Bei Saugrohreinspritzern ist das in einem gewissen Umfang nicht zu vermeiden. Ist dann aber auch nicht sonderlich extrem.

    du sagst es. Ich hab auch mal gefragt was ich machen muss das mein Auspuff mehr Fehlzündungen bekommt... ja kam nicht so gut in dem Forum an.. na ja

    Beim Originalauspuff: Einfach mal ne Weile fahren. Bei mir mit ca. 24tkm hört man die schon ganz gut.

    Ansonsten ist meine erste Empfehlung für mehr Auspuff-Sound: Gute Ohrenstöpsel mit Filter. Dann muss der Auspuff nämlich nicht die Windgeräusche übertönen. Für mich reicht in der Form dann nämlich auch der Originalauspuff absolut aus. Unter 100 höre ich beim Gasgeben aus Kurven oder beim Anbremsen definitiv den Auspuff und auch das gelegentliche Blubbern.


    Randnotiz: Das sind keine Fehlzündungen, sondern Nachreaktionen des unverbrannten Kraftstoffs in der Abgasanlage. Wenn man vom Gas geht, wird zwar nicht mehr eingespritzt, aber im Einlasskanal ist immer noch Kraftstoff auf den Wänden. Da nicht gezündet wird, kommt der halt durch den Zylinder in die Abgasanlage und verbrennt dann dort.

    Wer kauft sich denn schon einen Helm mit Design? In weiss sind die eh am schönsten, und dann klebt man sich eben ein eignes Design drauf. Zumal die in weiss ja auch wesentlich günstiger sind als mit Design.


    Und die Form der Arais ist wohl unerreicht elegant, keine unnötigen Kanten und Ecken.

    Bei der Farbe bin ich bei dir. Alternativ noch High Vis.

    Die seitlichen Abdeckungen an den Arais finde ich aber wirklich nicht elegant sondern eher altbacken. Wäre mir im Zweifelsfall aber noch egal, wenn die gut sitzen würden. Dazu kann ich aber nichts sagen, weil Arai sich weigert, eine integrierte Sonnenblende zu verbauen. Wenn die Sicherheitsbedenken legitim wären, müsste man das in irgendwelchen Tests mal gesehen haben. Die Normen erfüllen auch sämtliche Helme mit integrierten Sonnenblenden. Also dann doch nur Arroganz, die letztlich Kunden kostet.

    Für die Rennstrecke wegen mir noch ok, aber auf der Straße ist der Sicherheitsgewinn durch eine gut funktionierende integrierte Sonnenblende nicht zu vernachlässigen.


    Gekauft habe ich mir nur ne Pizza vom Lieferdienst - war aber lecker :)

    Hallo zusammen, nach dem zweiten Anlauf habe ich heute den Öler endlich verbaut. Anbei ein paar Detail-Fotos. Nach der erste kurzen Ausfahrt heute bin ich vorerst mal sehr zufrieden. Ich hoffe das bleibt auch so. Euch ein schönes WE. 😀

    Damit bleibt leider relativ wenig Öl auf der Kette. Normalerweise tropft man auf/an das Kettenrad und dann wird das Öl gleichmäßig über dem Umfang des Kettenrads verteilt und in alle Kettenglieder gedrückt. Bei dir kommt der Tropfen auf 1-3 Kettenglieder, einiges geht direkt daneben und eine Verteilung auf die restlichen findet überhaupt nicht statt. Seitlich an das Ritzel ginge noch. Ist nicht so gut wie am Kettenrad, aber ok. Aber vom Bauraum schwierig.

    Das mit den Bobbins auf dem Bild von Thirk ist nochmal ne Größenordnung schlimmer als bei mt7fan auf der Unterseite.

    Bei den Bobbins ist ja schon in der Hauptbelastungsrichtung ne tolle Ausgangsstelle für Risse geschaffen worden. Und so ein Gewinde hat schön scharfe Angriffspunkte - perfekt.

    Auf der Unterseite ist aber auch nicht viel besser. So eine Schwinge wird ja auch quer zur Fahrtrichtung gebogen, wenn man mal auf die wahnwitzige Idee kommt eine Kurve zu fahren.


    Löcher in Schwingen zu bohren ist eine wirklich wirklich dumme Idee. Wenn man den TÜV Prüfer fragt, sollte der nur eins zulassen: Schwinge ersetzen. Ansonsten sollte man ihm den Ingenieurstitel entziehen.

    Die Abmagerung bekommt aber die Motorsteuerung mit. Wenn es dauerhaft deutlich abmagert, dann sollte die Motorkontrollleuchte angehen. Heißt jetzt nicht, dass alles tutti ist, aber unglaublich krass glaube ich auch nicht. Und wenn man über Abmagern etwas bis zum Ölverbrauch kaputt macht, dann sollte das sehr viel Verbrauch sein. Ich weiß jetzt bei der MT auch nicht, ab wann das einsetzt. Wenn man magerer als Lambda 1.2 wird, wird es auch definitiv nicht mehr wärmer, eigentlich ab 1.1 schon nicht mehr wirklich. Und dann muss es auch noch in einem Bereich passieren, wo die Temperaturen bis davor kritisch waren. Das wäre eher Vollgas, wo man dann gerne anfettet um zu kühlen. Da reicht dann ggf. auch etwas weniger fett schon aus. Grundsätzlich stimmen die japanischen Hersteller aber mit sehr großer Sicherheitsmarge ab. Würde mich eher wundern.

    Mit dem Endoskop kann man sehen, ob im Brennraum und den Auslasskanälen oder nur in den Auslasskanälen Ruß-Ablagerungen sind. Ein bisschen hat man immer, aber wenn der Motor über Ventilschaftdichtungen oder Kolbenringe relevant Öl verliert, sieht man das. Und wenn es nur in den Auslasskanälen ist, sind es eben die Ventilschaftdichtungen.

    Im Brennraum kann man auch noch sehen, ob es an Kolben oder Laufbahn Auffälligkeiten gibt. Wobei Metalloberflächen auf dem Endoskop immer dramatisch aussehen. Man denkt sich bei den meisten Endoskopbildern hinsichtlich Laufbahn nur "ach du scheiße". Insbesondere wenn alles in Ordnung ist ;)

    Methusalem

    Weißt du denn zufällig, was den hohen Overhead verursacht? Mehrwertsteuer vergisst man manchmal auf die Schnelle - OK. Aber auch dann finde ich die Diskrepanz zwischen Mechaniker-Lohn und Kosten für den Kunden noch ziemlich hoch. Bei mir kommt, je nach Marge für das konkrete Angebot, brutto ganz grob die Hälfte dessen an, was die Kunden vor Mehrwertsteuer zahlen. Das scheint mir in den Werkstätten eher in Richtung 1/4 oder noch weniger zu gehen. Materialkosten können es nicht sein, das wird alles mit massivem Aufschlag gesondert abgerechnet. Kontrolle durch den Meister, anteilig der Verwaltungsapparat (Chef, Buchhaltung...), Werkstattmiete, Abschreibung Werkstatteinrichtung, Betriebskosten (Strom, Gas, Wasser). Wenn der Laden nicht gerade in der Innenstadt ist, verstehe ich nicht, wo das Geld verloren geht. Denn reich geht aus ner Motorradwerkstatt niemand raus.

    Verstehe die Stundensätze auch nicht. Das ist mitunter mehr als meine Firma für gut ausgebildete, promovierte Ingenieure verlangt. Und die haben auch eine Menge teures Equipment etc. Mir erschließt sich das nicht. Dazu wird noch mit über 100% Aufschlag bei einigen Sachen gearbeitet.

    Wo geht denn das Geld hin? Beim Mechaniker kommt es offensichtlich nicht an.

    Guck dir an, wie Erdöl in Nigeria gefördert wird. Ich denk mal in Summe tut sich das eben nichts.

    Nigeria förderte 2020 2.1% des weltweit geförderten Erdöls. Der Anteil des unter miserablen Bedingungen geförderten Lithiums und Kobalts dürfte etwas höher sein. Der Prozess zur Gewinnung ist auch inhärent gefährlicher als beim Erdöl. Nicht dass das bei Erdöl alles easy ist. Aber es braucht halt nen wirklichen Unfall.

    Kurvensucher

    Krass, hätte nicht gedacht, dass das so schlecht ist. Bin keinen VW der letzten 3 Jahre mit DSG und ACC gefahren, nur Handschalter. Aber ich würde beim DSG jetzt erwarten, dass ich eigentlich nur noch lenken muss. Beim Handschalter muss man halt Anfahren und Schalten noch machen und da arbeitet man manchmal etwas gegen die Elektronik. Hätte gedacht, dass wenigstens das innerhalb der Fahrspur mit dem Tesla problemlos geht, ist ja nichts Neues.

    Für mich wäre Level 4 ein absoluter Traum. Dann wären auch Ladestopps wieder ne andere Geschichte. Ist dann ähnlich zum Bahnfahren mit Umsteigen. Fahre grundsätzlich recht gerne Auto. Glaube auch, dass ich das gut kann. Aber von der km-Leistung ist ein großer Anteil einfach nur Transport und verlorene Lebenszeit. Volle Flexibilität + nicht selbst Fahren ist eine tolle Perspektive für die Zukunft.


    Bloargh

    Die Sicherheitsbedenken für das Hacken sind nicht einmal mein Punkt gegen Keyless-Go. Auf bekommt man so auch die meisten anderen Autos. Ich finde einfach, dass das Zündschloss ein guter Ablageort für den Schlüssel ist. Und ich will sicher wissen, dass das Auto abgeschlossen ist. Ich sehe für mich persönlich absolut keinen Vorteil (wenn ich keine Hand für den Schlüssel frei habe, bekomme ich auch die Tür nicht auf...) und potentiell den ein oder anderen Nachteil.

    Bloargh  Kurvensucher

    Danke für die Erfahrungsberichte. Ist auf jeden Fall interessant. Will Tesla für mich auch nicht zwingend ausschließen. Man gewöhnt sich dann doch irgendwie an viele Sachen wenn man so drüber nachdenkt. Parke an der Straße, da gibt es ein zwei Macken wo ich mal kurz in den Himmel gucken muss um nicht zu weinen. Mit der Zeit schaut man dran vorbei.

    Golf 8 Menü kann ich zufällig was zu sagen, weil meine Freundin einen fährt und ich jetzt auch schon etwas mehr Strecke damit gemacht habe. Menü ist im Vergleich zum Golf 7 erheblich anders und man muss sich natürlich dran gewöhnen. Aber am Ende des Tages kein großes Problem. Die Touch-Elemente für Klima und Lautstärke sind idiotisch angebracht. Genau da legt man intuitiv den Daumen hin um stabiler am Display zu arbeiten. Gewöhnt man sich aber mit der Zeit auch dran. Hat halt als Menü-Konzept auch dieses Haupt-Menü mit Unter-Menüs ohne viele Schnellwahltasten. Einzelne gibt es noch, z.B. für Klima. Das ist aber alles auch nur relevant, wenn man während der Fahrt an der Navigation rumspielen möchte oder einem das Audio-Menü im Tacho nicht reicht. Alles andere geht rein über Lenkrad und Tacho. Das finde ich ganz angenehm. Ich vermisse die Karte im Gesamt-Tacho - das ist aber glaube ich einfach ein Ausstattungs-Ding. In Summe für mich voll OK und kein massiver Rückschritt vom Golf 7, den ich jetzt schon fast 40tkm fahre.

    Wirklich gut ist aber der verbesserte ACC. Der funktioniert auch beim Handschalter quasi bis zum Stillstand und springt beim Stehenbleiben nicht raus. Verkehrszeichenerkennung ist super integriert, auch die Verkehrszeichen die in der Karte hinterlegt sind passen meist und das Auto fährt dann genau richtig. Selbst fürs Abbiegen wird sauber abgebremst und beim Abbiegen der Abstand zum Vordermann gut gehalten. Da war ich echt beeindruckt. War echt am überlegen mir nen Golf 8 Jahreswagen zu holen dieses Jahr. Potentiell mit DSG, dann funktioniert der ACC bei Stop&Go noch besser. Aber der aktuelle Markt ist da echt nicht so sexy.


    a421337

    Die Frage ist ja, wie oft man diese coolen Fahrleistungen nutzt. Es gibt Eigenschaften beider Antriebstränge wo der Vergleich immer zum Vorteil des anderen ausfallen wird. 0-100 wird der Tesla immer gewinnen. Zeit für 1000km wird der Verbrenner immer gewinnen, weil der halt in deutlich weniger Zeit nachtankt. Da wird man einfach keinen Äpfel zu Äpfel Vergleich hinbekommen. Kannst ja schon oft genug zwei Verbrenner nicht sauber miteinander vergleichen. Gibt bei jedem Auto Vor- und Nachteile. Man muss wissen, welche Aspekte für einen essentiell sind, welche vielleicht ein NoGo sind, welche ein nettes Gimmick sind und welche einfach irrelevant sind. Und da unterscheiden sich die Leute auch massiv. Für mich ist ne Anhängerkupplung zum Beispiel ziemlich egal. Meine Mutter will unbedingt eine. Ich will nen ACC, meine Mutter traut dem Ding nicht. Es gibt viele Leute die Keyless-Go total gut finden. Ich bin bereit es zähneknirschend zu akzeptieren.

    Bloargh

    Habe halt irgendwie noch keinen Tesla gesehen, wo nicht wenigstens eine Tür, Heckklappe oder Motorhaube (ja, da sitzt nicht der Motor, aber halt der Deckel vorne) schief im Auto hängen. Rücklichter zwischen Heckklappe und Karosserie sind auch oft schrecklich. Wobei da der Golf 7 auch nicht toll ist, aber dafür links und rechts wenigstens gleich.

    Fängst aber beim Tesla Model 3 einfach bei 50k€ an aktuell und beim Golf knapp unter 30k€. Abgesehen vom Antriebstrang gibt es nichts, wo ein Mehrpreis für den Tesla gerechtfertigt ist in meinen Augen, in einigen Bereichen wäre sogar eher ein Mehrpreis vom Golf legitim. Klar, der Einstiegsgolf ist nicht so super spaßig. Aber wenn ich nen GTI für knapp unter 40k€ nehme, bin ich immer noch deutlich unterm Tesla.

    Was ich gerade nicht kenne ist die wirtschaftliche Betrachtung hinsichtlich Betriebskosten. Für mich ist ein Elektroauto aufgrund der lokalen Infrastruktur unabhängig vom Modell ungeeignet. Damit stellt sich die Frage (noch) nicht. Aber 10-20k€ ausgleichen ist auch nicht so ganz einfach.

    Glaube aber auch, dass man mit Tesla aktuell am besten bedient ist, wenn die persönlichen Umstände gut sind für ein E-Auto und man bereit ist den Aufpreis zu zahlen.

    Aus Interesse: Was hat denn das Einstiegs-Model 3 vor nem halben Jahr gekostet? Fast voll ausgestattet mit Basis zu vergleichen hinkt für mich etwas. Variant kostet auch mehr, hat aber auch mehr Platz als das Model 3.

    Aber ja (und das habe ich glaube ich auch schon öfter gesagt), in der Stadt vor allem Innenstadt, ist ein E-Auto schwierig. Zumindest würde ich kategorisch nur das große T in den Raum werfen, wenn ein Supercharger in der Nähe ist und die täglichen Km dem deutschen Durchschnitt entsprechen. Dann muss sich einmal die Woche an den SuC stellen (ggf. sogar weniger) und dann wars das.

    Leider wahr. Und bei Tesla passt für mich der Preis nicht zur Verarbeitung. Leider sehe ich die schon fast albern schlechten Spaltmaße einfach und würde mich jedes Mal ärgern. Sehe das ja schon wenn ein Tesla neben mir an der Ampel steht. Und das Bedienkonzept beim Model 3 grenzt für mich schon fast an gefährlich. Scheibenwischer am Bildschirm einstellen? Ernsthaft? Klima, Sitzheizung mag ich zwar auch lieber als Knopf, aber das braucht man auch nicht andauernd. Machen ja genügend andere mittlerweile ähnlich. Aber während der Fahrt sicherheitsrelevante Einstellungen auf den Touch Display legen ist für mich ein NoGo. Und dann kostet das Ding neu auch noch fast doppelt so viel wie mein Golf.