Beiträge von johannes

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    Eben, es geht nicht darum, ob sich jemand behindert fühlt. Und es ist mal garantiert nicht so zu interpretieren, dass man ohne triftigen Grund die erlaubte Höchstgeschwindigkeit ausnutzen muss.


    Man muss es einfach einsehen: Sich darüber aufzuregen, dass jemand unterhalb der erlaubten Höchstgeschwindigkeit fährt ist zwar für viele nachvollziehbar, aber eine rechtliche Grundlage gibt es dafür einfach nicht, wenn man nicht über 50 auf ner geraden Landstraße bei bestem Wetter ohne Abbiegungen spricht.

    Mich würde es ja interessieren, wie die Fraktion "alles unter erlaubter Höchstgeschwindigkeit gehört bestraft" sich auf der ein oder anderen Strecke rund um den Nürburgring fühlen würde. Dürfte ich dort mit Streckenkenntnis drängeln, hupen und nörgeln, weil ihr als nicht Ortskundige deutlich langsamer fahrt? Da gibt es genügend Streckend, wo man mit 70 in ner 100 Zone schon sehr sehr zügig unterwegs ist.

    Sobald es unübersichtliche Kurven gibt, ist es am Ende immer gerechtfertigt, etwas langsamer zu fahren. Man muss ja auch bedenken, dass viele Autos vollkommen legale, aber wirklich wirklich schlechte Reifen drauf haben. Und das gepaart mit nem ab Werk schlecht konstruierten Fahrwerk, das so gerade noch durch den TÜV ging führt zu einem ganz anderen "Limit". Und wenn man die Strecke nicht kennt, muss es erlaubt sein, eine etwas größere Sicherheitsmarge zu lassen für enger werdende Kurven, schlechten Asphalt, Dreck usw.

    Dort wo es überhaupt keinen Grund gibt langsamer zu fahren, kann man ja im Regelfall auch überholen, wenn der Gegenverkehr einem keinen Strich durch die Rechnung macht. Man ärgert sich aber meist über langsame Leute, wenn man nicht überholen kann.

    Verstehe ja, dass man sich ärgert. Mache ich auch. Aber ich ärgere mich halt, dass ich nicht so fahren kann, wie ich es gerne möchte. Deswegen ist nicht der vor mir fahrende ein Idiot oder hätte eine Strafe verdient.

    Wirklich regen mich die Leute auf, die sich Mist zusammenfahren. Langsam aber rund ist ok. Wird bei nächster Gelegenheit halt überholt. Zügig aber mehrfach je Kurve einlenken, immer halb im Gegenverkehr, plötzliches grundloses vom Gas gehen und wieder hart beschleunigen und vollkommenes ignorieren der Rückspiegel - das geht mir wirklich auf den Keks. Hatte da heute noch so nen Spezi auf ner F800 vor mir. Fuhr die Kurven ganz sauber, aber trödelte dann immer mal wieder spontan total rum, eierte auf den geraden wild in seiner Spur rum und hat sich nicht einmal bequemt, in den Spiegel zu schauen und mich vielleicht durchzuwinken. Viel gefährlicher als jemand Unerfahrenes, der konstant mit 80 bei 100 unterwegs ist.

    Oder man nimmt einfach geometrisch passende 12.9er Schrauben. Abgesehen von Zylinderköpfen und anderen Motor-Innereien sind die immer geeignet. Meist haben die dann eine höhere Festigkeit als die originalen, das ist aber abgesehen von den genannten Stellen auch kein Problem, da nicht mit Dehnschrauben gearbeitet wird.

    Bin auch ein großer Verfechter der Alarmschlösser.

    Kein Schloss, keine Kette etc. hält ner Akkuflex mehr als 1-2 Minuten stand. Wenn es transportabel sein soll, eher deutlich unter 1 Minute.

    Man kann also das Motorrad rein mechanisch nicht davor schützen, dass es weg kommt. Also muss man den Dieb davon abhalten, es bei diesem Motorrad zu versuchen/durchzuziehen. Das geht in meinen Augen entweder dadurch, dass der Dieb nicht weiß, dass das Motorrad da ist (Garage o.Ä.), ein spannenderes Objekt daneben steht (kann man selbst nur bedingt beeinflussen) oder dadurch, dass man Aufmerksamkeit auf den Dieb lenkt.

    Ergo Alarmschloss mit soviel Radau wie verfügbar. Dann noch eins, was bei jeder Lageveränderung auslöst, nicht nur bei einer bestimmten Beschleunigung. Die Dinger sind netterweise auch noch recht gut zu transportieren und ganz konventionell an der Bremsscheibe zu befestigen.

    Gas komplett zu, relativ niedrige Drehzahl beim Einsetzen vom "Knallen" ?

    Dann entzündet sich da einfach ein bisschen Gemisch in der Abgasanlage. Ist soweit normal und absolut unkritisch für Motor und Abgasanlage.

    Gibt mehrere Aspekte, die da rein spielen können:

    1) Unmittelbar nach dem man vom Gas gegangen ist, wird zwar ggf kein Kraftstoff mehr eingespritzt, es ist aber noch ein Film flüssiger Kraftstoff auf den Wänden der Einlasskanäle (der sogenannte Wandfilm). Da der Motor ja weiter dreht, verdampft der Wandfilm, geht durch den Motor und wenn das Gemisch zündfähig ist, entzündet es sich in der Abgasanlage.

    2) Übergang von Schubabschaltung zu Leerlaufregelung. In der Schubabschaltung wird, normalerweise, kein Kraftstoff eingespritzt. Kann man auch umprogrammieren. Ab einer gewissen Drehzahl (etwas oberhalb vom Standgas) wird wieder angefangen einzuspritzen, aber mit sehr später Zündung, um die Drehzahl dann bei Standgas einzufangen. Späte Zündung, damit nicht der volle bzw. idealerweise überhaupt kein Vortrieb entsteht, bis man bei Leerlaufdrehzahl angekommen ist. Wenn man so spät zündet, brabbelt das schonmal etwas in der Abgasanlage. Auch unkritisch.

    Es ist schon eher unwahrscheinlich, dass wirklich etwas defekt ist. Wenn die Ganganzeige nichts anzeigt, bedeutet das, dass die Schaltwalze zwischen zwei Gängen steht, also nicht ausreichend weit rotiert wurde. Wenn sich Motor und Hinterrad drehen, ist es sehr unwahrscheinlich, dass du einen Gang einfach nicht reinbekommst. Man kann mal Pech haben und es hakelt etwas. Aber dass ein Gang überhaupt nicht rein geht, kann eigentlich nur im Stand passieren. Liegt daran, dass es dann durch die stehende Getriebeausgangswelle dazu kommen kann, dass die Zähne der Schaltmuffe einfach nicht in die Löcher im Zahnrad greifen. Wenn das Hinterrad sich dreht, kann das kaum passieren.

    Es ist deutlich wahrscheinlicher, dass dein Schalthebel nicht richtig eingestellt ist und du einfach nicht zuverlässig "durch" trittst. Man muss dazu auch wissen, dass beim CP2 der Schaltweg nicht für alle Gangwechsel gleich ist. Also 1-2 kann einen leicht anderen Weg haben als 2-3 oder 3-4. Probier vielleicht mal einfach, deinen Schalthebel ein paar mm nach oben zu stellen.

    Ein Phänomen, was man mit der Zeit kennen lernt: Am Ende einer längeren Tour schaltet sich oft das Getriebe schlecht. Da ist dann nichts kaputt, sondern man ist einfach etwas erschöpft und tritt nicht mehr vollständig durch.

    Mehrere Gänge auf einmal schalten war für mich bisher vollkommen unproblematisch. Schalte oft genug von 4-6 nach 2. Im Stand mehrere Gänge schalten klappt im Regelfall nicht.

    Das mein ich mit Digital.

    Ich versuche das nach Möglichkeit aber auch noch relativ rund zu machen. Also langsam aus der Bremse raus und langsam ins Gas rein. Und auch mal kurzzeitig Bremse und Gas zusammen. Das würde für mich jetzt nicht unter Digital fallen. Aber es wird natürlich der Reifenverschleiß gefördert, wenn man "unnötig" beschleunigt oder abbremst. Wenn man das dann in Schräglage macht, natürlich auch auf den Seiten des Reifens.

    Manchmal ist es aber auch ganz nett, maßgeblich mit Motorbremse zu fahren. Kommt massiv auf die Strecke und Tagesform an.

    Fakt ist aber, dass es nicht die eine richtige Art zu Fahren gibt.

    Würde den Reifen runter schmeißen. Oder wenigstens beim Reifenhändler vorbei schauen und seiner Einschätzung folgen. Rein auf Fotos ist das oft etwas schwer.

    Wenn der CRA3 so lange hält bei dir und du mit dem Fahrverhalten zufrieden bist, ist das kein verkehrter Reifen für dich. Eine der positiven Eigenschaften ist ja, dass er schon kalt ziemlich guten Grip liefert, schnell warm wird bzw. nicht viel Temperatur braucht und auch bei Nässe gut funktioniert.

    Bei mir hält der deutlich weniger, aber ich fahre ausschließlich zum Spaß und mag es, mit Gas aus der Kurve zu fahren. Ich mach auch hartes Bremsen. Alles nicht förderlich für die Laufleistung des Reifens, aber dafür förderlich für meinen Spaß :)

    Es fährt halt doch auch immer der Bauch mit.

    Ich werde mir keinen PR4 mehr auf ein Motorrad schnallen, weil ich mit dem drauf bei Nässe meine Bandit geschrottet habe. War vermutlich Fremdkörper/Dreck auf der Fahrbahn, aber ich verbinde damit im Hinterkopf/Bauch halt doch dieses schlagartige Wegrutschen des Hinterrads. Gibt genügend andere gute Reifen, dass ich es mir leisten kann, auf den zu verzichten.

    Und so oder so ähnlich geht es vermutlich einigen. Irgendwann schlechte Erfahrungen gemacht und es ist für das Bauchgefühl besser, wenn man was anderes nimmt. Da die Unterschied hinsichtlich Sicherheit eh relativ gering sind, hat man auch keine Nachteile.


    Für mich ist es mittlerweile noch sehr wichtig, dass ein Reifen sehr wenig Trennmittel hat. Weiß nicht wie es bei anderen Reifen ist, aber beim BT023M ab Werk ist das katastrophal bzw. halt ganz alte Technik. Habe die Maschine damals im Regen abgeholt und das war, gerade nach 1.5 Jahren ohne Motorrad, echt ne heikle Tour zurück mit Nässe+Trennmittel. Da ist der CRA3 wirklich großartig. Man merkt schon einen Unterschied, aber man kann ihn aus der Werkstatt raus auf der Kante fahren. Schmiert einmal auf der gesamten Lauffläche leicht, dann ist die Einfahrschicht weg. Der vordere Sportsmarkt Mk3, den ich jetzt über die Aktion hier im Forum bekommen habe, sieht aber auf den ersten Blick auch sehr gut aus - da scheint es Fortschritte gegeben zu haben.


    Zu Bridgestone: Ich war mit dem BT023 (ohne M) auf der Bandit äußerst zufrieden. Aber habe Bridgestone im Touring-Bereich eher als Marke für schwere Motorräder im Kopf. Verkehrt wird der T31 sicherlich nicht sein, aber es gibt für die MT bessere Reifen.

    Wenn das wirklich ein Bremsflüssigkeitsbehälter ist, wirst du in spätestens ein paar Wochen Probleme mit der Dichtigkeit bekommen. Die Membran, die für Bremsflüssigkeit gedacht ist, verträgt sich nämlich nicht so wirklich mit Mineralöl und quillt auf. Ohne ist der Behälter aber nicht dicht.

    Wenn man das nur einmal montiert und nie wieder auseinander baut, kann es gut gehen. Dauerhaft ist das aber auch nicht.

    Gibt auch Behälter für Kupplungen, die mit Mineralöl funktionieren. Da muss man etwas recherchieren, weil teilweise auch Bremsflüssigkeit für die Kupplung verwendet wird.

    Meine Anrede zielte darauf ab, dass du hier einen sehr aggressiven Ton an den Tag legst, der schlichtweg unangemessen ist. Mein Ziel war es, dir das auf eine etwas lustige Art bewusst zu machen. Hat offensichtlich nicht geklappt.


    Du versuchst immer(!) alle Seiten zu betrachten, willst dir die andere Seite aber nicht anhören - das passt nicht ganz zusammen.

    Man muss für ein E-Bike auch kein Elektrofan sein. Sind witzigerweise die wenigsten E-Bike Nutzer die ich kenne. Ein E-Bike ist aber einfach vom Fahrerlebnis und den Möglichkeiten die es bietet ein wirklich tolles Gefährt. Das ist das, warum die Leute es kaufen. Das ist auch etwas, was am Ende Elektroautos leisten können müssen, wenn sie den Großteil unserer Mobilität ausmachen sollen.


    Von den meisten hier würde ich übrigens behaupten, dass sie versuchen, deinen Standpunkt nachzuvollziehen. Nur bedeutet das ja eben nicht, dass man ihn teilt. Man versucht dann aber dem Gegenüber zu erklären, warum man mit gleicher Faktenlage zu anderen Schlussfolgerungen gekommen ist. Weithin wird das als Diskussion bezeichnet.


    Noch ein Versuch: Auf den ersten Blick ist ein E-Bike ökologisch betrachtet nur sinnvoll, wenn man unmittelbar ein Mindestmaß an Fahrten mit dem Auto oder Motorrad dadurch ersetzt. Der Break-Even ist aber wohl schon nach unter 200km erreicht. Das ist wahrlich nicht viel. Da müsste man das E-Bike schon wirklich explizit nie nutzen, wenn es auch mit dem Auto ginge, um das in ein paar Jahren nicht zu erreichen. Es ist also vorsichtig gesagt etwas unwahrscheinlich, dass man da nicht zumindest neutral raus kommt, selbst wenn man nur direkten Ersatz von Fahrten anschaut. Ok, man hat dann noch den Bereich CO2-Ausstoß bei der Stromherstellung. Dann muss man vielleicht doch noch ein paar hundert km mehr fahren, abhängig von der sonstigen Fahrleistung.

    Aber was du vollkommen außer acht lässt, sind sekundäre und tertiäre Effekte. Meine Großeltern haben sich ganz ganz früh E-Bikes geholt (jetzt brauchen die die nicht mehr) und sind damit auf dem platten Land durch die Gegend gedüst. Einfach als Freizeitaktivität. Vorher, und als das dann irgendwann nicht mehr ging, sind sie häufiger mit dem Auto irgendwo hin gefahren und haben dort gegessen. Das waren ganz andere Orte und mit dem Fahrrad gings auch nicht zwingend ins Restaurant. Also kein direkter Ersatz. Aber man hatte halt einer Alternative zur Freizeitbeschäftigung mit dem Auto. Andere Beispiele. Bei mir daheim machen viele Leute mehrfach im Jahr mehrtägige Radtouren mit Kegelverein, Stammtisch usw. Weil es daheim irgendwann öde wird, aber nicht alle super sportlich sind, reist man dann gerne mal mit der Bahn oder mit nem Auto mit Dachgepäckträger ein paar hundert km in eine andere Ecke von Deutschland. Mit den E-Bikes kann man auch bei eingeschränkter Sportlichkeit deutlich größere Etappen noch fahren. Und spart sich dann die Anreise per Bahn/Auto. Und es werden auch mehr Radtouren bei den Leuten >50 gemacht. Jetzt fahren die natürlich auch wieder nur im Kreis und würden sonst nicht die gleiche Strecke mit dem Auto fahren. Aber man würde sonst statt ner Radtour vielleicht mit dem Auto zur Nordsee fahren. Oder ins Ruhrgebiet oder irgendwo anders hin.

    Etwas pragmatischer ausgedrückt: Wenn mir das E-Bike Fahren so viel Spaß macht und ich es häufig mache, dann habe ich weniger Zeit um mit dem Auto zu fahren. Einkaufstätigkeiten usw. finden trotzdem statt. Aber wenn man sein Auto nicht nur zum Einkaufen und zur Arbeit benutzt, wird man am Ende weniger km mit dem Auto zurückgelegt haben.


    Ein Beispiel was viele hier vielleicht verstehen: Ich fahre mein Motorrad einzig und ausschließlich zum Spaß. Meine Garage ist 15 Minuten mit dem Rad entfernt, das Auto steht vor der Türe. Ich fahre aber wenigsten 1x im Jahr meinen Bruder besuchen. Wenn das Wetter es hergibt, mache ich das mit dem Motorrad, weil auf der Strecke schöne Routen sind. Dazu kommt dann noch, dass ich an den Wochenenden wo ich mit dem Motorrad unterwegs bin, nicht noch mit dem Auto zur Sauna fahre oder einen Kumpel besuchen.

    Ok, die CO2 Bilanz ist dabei sicherlich doof. Aber es ging mir nur um den indirekten Ersatz des Autofahrens.

    Lieber Aron - trink mal nen Tee und atme tief durch.

    Jede kleine Sache, mit der man seinen CO2 Ausstoß verringern kann, ist erst einmal positiv. Wenn man dann immer noch die ein oder andere Aktivität hat, die viel CO2 raus bläst, macht das die anderen Sachen bei denen man spart nicht ungeschehen. Sonst könnte ich durch mehrere Dienstreisen nach Asien dann auch gleich sagen ich heize mit Kohle bei offenem Fenster - macht ja nichts mehr aus. Ist jetzt arg polemisch, aber die gleiche Logik.

    Für mich ist ein E-Bike auch dann ok, wenn man dadurch Aktivitäten macht, die man vorher garnicht gemacht hätte. Bewegung und frische Luft ist gut für die Gesundheit. Und CO2 Ausstoß im Gesundheitsbereich ist auch nicht gerade niedrig. Etwas weniger abstrakt verbringt man dann mehr Zeit mit dem E-Bike Radeln. Da bleibt auch weniger Zeit, das Auto oder das Motorrad in seiner Freizeit zu verwenden. Man fährt vielleicht nicht die gleiche Route oder verfolgt die gleichen Aktivitäten mit dem E-Bike wie mit dem Auto. Aber man macht etwas mit dem E-Bike anstatt etwas mit dem Auto zu machen.

    Und dass das bei dir im ländlichen Raum nicht der Fall sein soll kann ich mir fast nicht vorstellen. Bei mir in der Heimat hat die ganze Generation >55 ein E-Bike zuhause rumstehen und fährt bei vernünftigem Wetter nur noch mit dem E-Bike Leute im Dorf besuchen. Das sind dann immer nur so 5-10km pro Strecke, oft auch weniger. Ab 2-3km haben das vorher aber die wenigsten mit dem Fahrrad gemacht. Denn auf dem Land hat halt auch jeder sein Auto zuhause stehen, falls man doch mal in die Stadt muss. Die Strecken fallen einem aber vielleicht nicht auf, wenn man so drüber spricht.

    Kurvensucher

    Was spricht gegen den ID3?

    Eigentlich erfüllt der alles in der 58kW Variante. Preislich muss man ein bisschen schauen, aber so auf die Schnelle ging das schon unter 40k€. Design ist Geschmackssache.

    Bei dem Peugeot wundert es mich, dass der nicht bei Qualitätsanmutung und direktem Fahrgefühl rausfällt. Habe genau das Modell noch nicht gefahren, aber andere Peugeots. Mein Fazit war bisher, dass französische Autos möglichst viel Distanz zwischen Fahrer und Fahrbahn bringen möchten. Bei den größeren Renaults teilweise so stark, dass man sich anfangs fragt, ob das Lenkrad denn mit den Vorderrädern verbunden ist oder ob da noch ein ganz großer Schwamm dazwischen gebaut wurde.

    N'abend

    Gerne würde ich eine neue Kette montieren. Natürlich mit Ritzel und Kettenblatt. Diese wird mit einem Vollnietschloß geliefert.

    Nun suche ich hier im Forum ein Mitglied, welches ein solches Gerät sein eigen nennt und es mir vielleicht einmal zur Verfügung stellen würde.

    Frag vielleicht mal den Bernd/hombacher, falls du seine Kontaktdaten hast. Könnte mir vorstellen, dass der was da hat.

    Saugrohrdrucksensor wird es nicht sein. Der Start erfolgt ziemlich sicher noch nach der konventionellen Variante, die auch bis vor Kurzem bei PKW noch üblich war. Da gibt es eine Start-Kraftstoffmenge. Die hängt nur von Umgebungstemperatur und Motortemperatur ab. Sobald die Motordrehzahl eine Schwelle überschreitet, wird jeder Zyklus gezählt, egal ob eine Verbrennung stattfindet oder nicht. Mit diesem Zyklus-Zähler wird dann die Einspritzmenge noch für den Rest des Startvorgangs vorgegeben. Bei der nächsten Drehzahl-Schwelle geht die Motorsteuerung in den Nach-Start und es wird erneut gezählt. Im Nachstart wird aber schon auf die Drosselklappe oder den Saugrohrdruck geschaut und es gibt nur noch eine Faktor für zusätzlichen Kraftstoff (Nachstart-Faktor). Der wird dann langsam auf 1 runter gerampt und dann läuft alles ganz normal. Spielt sich aber alles innerhalb von wenigen Sekunden ab.


    Gas geben beim Starten hilft auf jeden Fall, wenn die ersten paar Startversuche ohne Erfolg waren. Es wird nämlich noch die gleiche Kraftstoffmenge eingespritzt, aber es kommt mehr Luft an (zumindest wenn man nicht über die erste halbe Sekunde des Anlassers spricht). Meine MT springt manchmal nach dem Winter etwas störrisch an. Da bleibe ich einfach auf dem Anlasser und gebe immer mal wieder ein bisschen Gas. Nicht langsam aufdrehen, sondern immer nur kurz ein bisschen und das erhöhe ich dann langsam. Langsam immer weiter auf kann man aber auch durchaus mal testen. Irgendwann fängt sie dann an zu husten und dann klappt's kurz danach. Hatte das auch mal nach diversen Startversuchen mit schwacher Batterie und Anschieben mit dem ADAC Menschen dann. Nur wussten er und ich, dass Gasgriff-Spielereien helfen und es hat nur so 30-50 Sekunden gedauert, nicht 3 Minuten.

    Mir wurde mal von einem KFZ-Mechaniker erzählt, dass manche Autohersteller die Benzinzufuhr während des Anlassvorgangs unterbrechen, wenn währenddessen Vollgas gegeben wird.

    Diese Funktion würde extra dazu dienen, nach erfolglosen Startversuchen wieder ein zündfähiges Gemisch zu erreichen

    und nicht noch mehr Benzin im Brennraum kondensieren zu lassen.

    Kenne diese Funktion mit Vollgas nicht. Kommt aber auf jeden Fall wenn dann aus dem Bereich der elektronischen Gaspedale und Drosselklappen. Ist dann ein ganz anderes Paar Schuhe mit den Möglichkeiten als beim CP2 Motor. Die Motorsteuerung kennt ja nicht einmal die Drosselklappenposition.

    Hast du die Zündung schon mit 1/4 Gas angestellt? Also Gas gegeben und dann erst den Schlüssel auf Zündung an gedreht? Dann wäre das vielleicht denkbar. Aber Anschlag lernen bis 1/4 Gas ist seeeeehr ungewöhnlich. Normalerweise sollte die Schwelle für den Lernbereich deutlich niedriger sein. Hast du denn nach dem Ausgehen nochmal versucht zu starten oder direkt Zündung aus/an?


    Prinzipiell ist ein Ottomotor ja recht einfach für den Motorstart. Man braucht Zündung und Kraftstoff. Das Problem ist, dass die Kraftstoffmenge aber auch noch zur Luftmenge passen muss. Und da kommen die mit Abstand meisten Start-Probleme her. Und je länger man rumprobiert, desto weniger weiß man, was im Motor gerade Sache ist. Und oft ist es auch immer weiter vom Optimum entfernt. Starthilfe-Sprays sind da wirklich eine gute Option. Bei der MT muss zwar der Fahrersitz ab, aber das geht schon noch relativ zügig. Das Problem beim Benzin ist, dass der Bereich des Kraftstoff/Luft-Verhältnisses wo es funktioniert nicht sonderlich groß ist. Die Starthilfe-Sprays haben Inhaltsstoffe mit sehr breiten Zündgrenzen. Und im Rahmen der ersten paar Verbrennungen haut es dann den eventuell überschüssigen Kraftstoff noch mit raus. Und die Motorsteuerung kommt in den Nach-Start, wo alles schon viel besser funktioniert. Kurz danach tut's dann auch die Lambda-Sonde und dann läuft der Motor.

    Für mich sieht das Zahnrad nach Waterjet oder Laserjet aus. Und dann wurde das noch von oben und unten geschliffen bzw. außen auch angefast, aber die Zähne nicht entgratet.

    Das ist schon schlampig gearbeitet bzw. schlampiger Arbeitsprozess. Und die Grate werden zwar sicherlich schnell weg sein, aber dabei dann halt auch die Oberfläche der Rollen etwas beschädigen. Jenachdem, wie die Rollen ausgeführt sind, kann das halt doof sein.


    Was mich viel mehr wundert ist, dass der Platz für die Rollen unterschiedlich breit zu sein scheint auf den Bildern. Und zwar recht deutlich. Weiß jetzt nicht, ob wenigstens noch die Kontaktflächen die gleiche Kontur in Laufrichtung der Kette haben. Wenn nicht, wäre das schon sehr merkwürdig. Das müsste doch eigentlich über die Teilung der Kette festgelegt sein?

    Hab eine Vermutung, warum mittlerweile bei nahezu allen 10W-40 ausschließlich angegeben wird:

    Alle modernen Motoren sind wassergekühlt mit hinreichend gut ausgelegtem Kühlsystem und außerdem im Regelfall noch einem Öl-Wasser-Wärmetauscher. Damit ist dann die Temperatur des Motoröls relativ unabhängig von der Umgebungstemperatur und hängt maßgeblich von Drehzahl, Last und Wassertemperatur ab. Die Wassertemperatur wird vom Thermostat geregelt.


    Einfluss der zweiten Zahl auf Verhalten in kaltem Zustand ist vermutlich Einbildung. Es kann auch noch sein, dass das eine Öl an der oberen und das andere and er unteren Grenze der Toleranz liegt was die Viskosität angeht. Klack beim Einlegen des ersten ist aber auch kein wirklich tolles Kriterium.

    Bei meiner Bandit ließ sich das Getriebe bei harter Gangart mit 10W-50 etwas weicher schalten. Weniger hakelig trifft es wohl besser. War aber auch luftgekühlt - da wird das Öl bei harter Gangart im Sommer deutlich heißer.