Beiträge von Gonzo

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    Wieso Stromversorgung der Einspritzung?


    Im Service Manual steht dazu "Charging Voltage is abnormal", also ebenfalls die dreiphasige Lima, Regler und Kabelverbindungen prüfen.


    Ladespannung messen wäre erstmal das einfachste (14V @ 5000 rpm). Aber Vorsicht, falls da Werte über 15 V an den Batteriepolen anliegen würde ich den Versuch wegen Gefahr größerer Beschädigungen abbrechen.

    Mal anders herum gefragt:

    Wer würde sich denn diese Maschine kaufen wollen und wer nicht? Was sind die Gründe?


    Ich habe kein Kaufinteresse an KTMs, weil ich der Technik und der Qualität nicht vertraue.

    Ich schließe mich den Ausführungen an.

    Vor der MT hatte ich mich ernsthafter für die Dukes interessiert und schon Händler gesucht, aber ohne jetzt in die Tiefe zu gehen nach etwas Recherche über den Winter "Finger weg" beschlossen.

    Ich wollte auch mit gewisser Wahrscheinlichkeit ruckelfrei 50 fahren könne ;)

    Das kannste vielleicht schleifen, mit Rostumwandler behandeln und provisorisch mit Rostschutzgrundierung/Farbe bepinseln/sprühen (was auch immer Mittel der Wahl ist). Aber dass der Motor gleich raus fällt denke ich nicht, noch ists ja eher oberflächlich.

    Das Stück auf dem Bild sieht aber schon ranzig aus wie drei Winter durchgefahren und unter der Laterne geparkt.

    Ich weiß ja nicht wie der Rest wirkt. Die Ecken rings rum sehen für mich so aus als ob ich in 2-3 Jahren mit dem Rahmen im Kofferraum zum Lacker oder Beschichter fahren würde. Yeeeah neue Farbe aussuchen! :brauen

    Nehmt mit original Auspuff bloß nicht die Alpine MotoSafe Race, da hört man vom Motor gar nix mehr, das ist gruselig beim Fahren. Es gibt die Variante "Tour" mit weniger Dämpfung, werde ich demnächst testen.

    Ich sehe keine Vorteile, bis auf ein paar Gramm weniger Gewichtsersparnis wenn man will. Ehrlich gesagt war mit der ganze LiPo Kram schon beim Modellbau immer unheimlich, das sind so Akkus bei denen ich am liebsten beim Laden mit Feuerlöscher daneben stehe :D


    Anfang des Jahres hatte der Clemens Gleich von seinen Erfahrungen berichtet:

    https://www.mojomag.de/2019/01/13370/

    In Yamahas 700er passt ja u.a. auch die NX NTZ10S für ganze 29,90€ ,lt. Spezifikation wie die Yuasa. Fährt man einen Batteriemörder, kann man die jedes Jahr mit dem Ölwechsel tauschen...:bier

    Die LiMa der MT07 Serie leistet ca.400W bei 5000U/min.Ich glaube eher das der ungeregelte Ladestrom im Moped der Batterie zu schaffen macht.

    Ja, ideal ist das nicht. Aber damit haben alle zu kämpfen, auch die bei denen der Akku nun 4-5 Jahre hält. Wird wohl vom Nutzungsprofil abhängen wie sich der ungeregelte Strom auswirkt. Wobei der vom Ladezustand abhängige Innenwiderstand der Batterie ja den Ladestrom definiert und so der Strom während des Ladens bis "Batterie voll" abnimmt --> immer möglichst voll halten schadet jedenfalls nicht.

    Reicht ja auch schon wenn der Regler eine Macke hat, mehr ist seitens Bordelektrik nicht für die Batteriepflege zuständig.

    Die Ladespannung bei 5000 rpm soll lt. Manual 14.0 V an den Batteriepolen betragen. Weiteres ist bei der Komponentenprüfung leider nicht angegeben. Aus den allg. Spezifikationen kann man noch entnehmen, dass der DC Regler-Ausgang 14.9 V nicht überschreiten sollte. Zu viel Ausgangsspannung würde jedoch eh weitere Effekte wie permanent sterbende Leuchtmittel / Steuergeräte nach sich ziehen, also eher unwahrscheinlich.

    Denkbar wäre höchstens eine zu geringe Ladespannung und somit kein vollständiges Laden der Batterie, was zu einer schnellen vorzeitigen Sulfatierung führt und somit Ausfall/ Verschlechterung der Batterie nach sich zieht. Zu viele elektrische Verbraucher könnten auch zu diesem Szenario führen, aber die Lichtmaschine der MT hat eigentlich ganz schön Dampf und der AUX ist entsprechend abgesichert. Müsste man ausmessen.

    Ich würde da auch nicht dran rumbohren glaube ich, obwohl ich Linksausdreher und Helicoil im Regal habe. Hab aber auch einen Motorenbauer im Nachbarort mit MT-10 fahrenden Gesellen. Vielleicht antesten und das Material ringsrum etwas mit Heissluft erwärmen. Aber wenn sich zeigt dass nix geht lieber aufhören. Der Bolzen ist mit Chance schön im Alu festgefressen und ob im Zweifelsfall bei richtig Pech die Wandstärke für eine Gewindegröße mehr ausreicht ist von der Couch aus geurteilt zumindest zu überdenken.

    Nennt bloß nicht die Marke und Typ der vorzeitig verschiedenen Batterien, sonst könnte man ja Rückschlüsse ziehen ob sich Yamaha ab irgendwann evtl. die teuren Yuasa bei der Erstausrüstung gespart hat ;)

    (Und zusätzlich zum Kalibrieren Lehrgang machen, lässt man 5 Leute mit dem gleichen Schlüssel 5 identische Verbindungen festziehen, bekommt man 5 x unterschiedliche Ergebnisse.

    In der Firma prüfe ich fertig montierte Teile eigentlich nur frei Hand z.B. 18 Nm mit T-Griff Steckschlüssel, da merkt man aber schon bei identischen Schraubverbindungen wie die trotz kalibrierter Dremomentknarre unterschiedlich vorgespannt sind. Ist bei uns in dem Fall nicht so dramatisch, im Flugzeugbau gehts erst mal zur Schulung bevor die Mutter aufs Gewinde darf.)

    Bei meinen alten Zweitaktern wurde immer gesagt, die Achse muss auch ohne Spanner auf Position bleiben. Die Kettenspanner dienen nur der Positionierung. Aber ausprobiert hab ich es nie die weg zu lassen.

    Bei so einem 3,7 PS Boliden wird die HA mit 35 Nm angegeben, keine Sicherung. Die 21 PS MZ soll 80 Nm bekommen, keine Sicherung. (Da hatte es auch mal einer zu gut gemeint, die Distanzhülsen waren gestaucht und ich hab mich gewundert warum alles doof sitzt).

    Die Hinterachsmutter der 23 PS Yamaha SR400 ist dann schon wieder mit sportlichen 129 Nm im Manual angegeben.

    Ich glaube, bei Yamaha mögen sie es grundsätzlich gerne so fest, dass es kurz vor ab ist :peitsche

    Bei der Gilles Titanmutter besteht allerdings schon die Gefahr, dass du zum Moped kommst und jemand anders konnte die Mutter gebrauchen :)


    Ich werde erstmal auf Gewindegänge reinigen und einen Hauch anti-seize Keramikpaste setzen, wie an anderen Stellen auch je nach Lust und Augenmaß. Wobei an meinen anderen Mopeds auch keinerlei Schraubensicherung an der Hinterachse ist.

    In dem Inspektionsintervalle und Kosten - Thread habe ich schon etwas verbal grob angemerkt, warum ich dem Ruminspizieren der Werkstätten für mich persönlich teilweise skeptisch gegenüber stehe. Ich wollte anfangs auf die Frage antworten, woher die Zweifel rühren und ob ich in einer Werkstatt arbeiten würde. Aber das wäre in einem Preisauflistungsthread zu offtopic gewesen.


    Aber schon getippt hatte ich:


    15 Jahre in einer Werkstatt gearbeitet und ein paar davon als Werkstattleiter, allerdings nicht für Motorräder aber im elektromechanischen Bereich für japanische Maschinen.


    Ich sehe nur den theoretischen Umfang der Wartung (20k z.B. mit Kerzenwechsel, Lenkkopflager zerlegen/reinigen/schmieren, Umlenkung ausbauen/reinigen/schmieren, WeDis erneuern...), wie lange man einen Mann für den Bruttobetrag inkl. EK-Materialkosten an der Maschine arbeiten lassen kann um seinen Schnitt zu machen und stelle für mich eine private Vermutung an, ob es realistisch ist die Punkte ordentlich (in meinem Sinne, mit auch mal nach links und rechts gucken) in dieser Zeit zu erledigen.


    Dann habe ich beobachtet, dass im Motorradbereich die Fachhändler zuletzt eher ab- als zugenommen haben und vermute, dass der Profit je nach Lage und Deckungsbeitrag unter Umständen nicht ganz so fett ausfällt. Yamaha hatte letztens auf der Homepage sogar nach neuen interessierten Händlern gesucht. Dann wird der Geschäftsmann gerne optimierend kreativ, erhöht die Schlagzahl und wie sich das in Bereichen, die der Kunde nicht sofort/kurzfristig sieht auswirkt kann ich mir ganz konkret ausmalen. (Beispiele und pers. erlebte Negativerlebnisse entfernt, sonst platzt noch einem der Leser ne Ader - aber ich habe echt mal einem Mechaniker gezeigt wie man einen Schiebervergaser zusammensetzt ohne dass das Mopped mit Vollgas startet :D ). Summa summarum habe ich lieber in Bücher und Spezialwerkzeug investiert und sitze wie gehabt ein paar Tage in der Saisonpause oder bei Notwendigkeit in der Garage. Das wollte ich eigentlich nicht mehr, aber es macht ja auch Spaß und ich habe Zeit alles ganz in Ruhe zu machen.

    Dies heißt nicht, dass jede Werkstatt pfuscht, ich jedem Kundenbetrug unterstelle oder sonstwas, falls sich gleich einer echauffieren möchte.

    Gerade wenn ein Mann so ein gängiges Modell irgendwann ständig in den Fingern hat wird er schnell und kennt sich anbahnende Schwachstellen, was ein großer Vorteil für den Kunden sein kann. Auch ist gerade bei so einer Schleuder mit Bumms jede Form von Wartung besser als ein rollender Reparaturstau der getreten wird so lange er rollt...

    Ich habe auch "meine" Werkstätten für Auto und Mopped, wo ich hingehe wenn mir Zeit, Bock, Ahnung oder Drehbank fehlen :)


    Aber genau das was du in diesem Fall erlebt hast meinte ich im anderen Thread mit "Huschi Pfuschi" beim Abhaken der Prüfpunkte. Vor allem wenn sowas bei einem naked Bike an dem nix dran ist und alles offen zu befingern ist nicht auffällt. 1000er Wartung - Ach da is eh nix, Ölwechsel und weg, dann die nächste - noch 4 bis Feierabend. Gute Nacht :bier

    Ist es möglich, dass der Bremssattelhalter nicht richtig zwischen Rad und Schwingenarm (Nut<->Widerlager?) gesessen hat und so beim Anziehen der Radachse verdrückt wurde? Der Gedanke liegt ja nahe, wenn es vor dem Radausbau funktioniert hat und dann nicht mehr.

    Den Inspektionsumfang schafft man als Werkstatt zu vertretbaren Kosten auch nur, wenn man die Hälfte weg lässt oder Huschi Pfuschi macht. D.h. Bremsflüssigkeitsbehälter nicht pingelig säubern, Membranen nicht vom letzten Wassertröpfchen befreien,... Da geht dann halt nur auf-raus-rein-zu-fertig. Belagwechsel ist ja auch gerne so ne Sache wo Zeit gespart wird, wo andere bei der Gelegenheit ne Stunde alle Führungen und Kolben sauber prökeln. Drehpunkte der Hebel nur fix von außen einschieren und nicht zerlegen/reinigen/fetten etc. pp. wie mans zu Hause macht.

    Aber wenn man den Hobel nach 2-3 Jahren eh wieder abgibt und nur die Garantie will, kann man das Motorrad auch in eine Werkstatt geben.


    Achso, 20.000er für die MT-07 sollte hier in der Nähe von Uelzen beim Yamaha Händler lt. Kostenvoranschlag 340-370€ kosten

    Die rot eingekreisten "Blechkabel" heißen Pipe 1 und Pipe 2. Yamaha-Artikelnummern kann man schnell im Ersatzteilkatalog finden, aber ich muss jetzt mit dem Hund raus :D

    Guck ob der schwarze runde Deckel von der Wasserpumpe nicht auch evtl. was im Anschlussbereich abbekommen hat, der wäre links unten auf 8 Uhr in deinem Kreis.


    Edit: Rohr 1 - 1WS-12481-00

    Rohr 2 - 1WS-12482-00


    Fall die O-Ringe, welche zum Wasserpumpendeckel hin abdichten neu müssen (93210-235A1), gehen auch normale ausm KFZ Sortiment mit 25mm Innendurchmesser.