Beiträge von Gonzo

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    Die Informationslage ist für mich aber auch recht vage (soweit ich bis jetzt nachvollziehen kann).


    Servicemanual und die beidem am Markt erhältlichen Reparaturhandbücher geben nur vor, ein "hochqualitatives, auf Ethylenglykol basierendes Frostschutzmittel mit Korrosionsschutz für Alumotoren im Verhältnis 1:1" einzusetzen. Sonst nichts, soweit ich sehe, damit sollte man nach den gängigen Tabellen irgendwo bei -40°C liegen wenn man von reinem Glykol ausgeht.

    Das würde zumindest auch zum gebrauchsfertigen Motul Motocool Expert passen (Frostschutz -37°C / Siedepunkt 135°C), das Louis für die MT-07 als kompatibel aufführt. Aber die können sich irren, wie sich in der Vergangenheit (Stahlbus Ventile...) gezeigt hat :)


    Oft sind die in Datenblättern und Produktbeschreibung zu findenden Informationen aber recht unzureichend, so dass man mindestens erst mal auf folgendes achten müsste (Liste kann gerne ergänzt werden) :

    -Glykolbasiert, die entsprechenden Features Korrosionsschutz und Tauglichkeit für Alu, dem Einhalten des Temperaturbereichs um -40°C ( äquivalent zum anzupeilenden Mischungsverhältnis 1:1), Verhindern des Mixens von "Silikatfrei" und "Silikathaltig"


    Das Einhalten des vorgegebenen Mischungsverhältnisses ist nach allem was ich so gelesen habe auch wichtig, da sich hierdurch ein Sweetspot bildet der verhindert, dass zum einen der Kram im schlimmsten Fall einfriert (logisch), zum anderen durch den Frostschutzmittelanteil auch der Siedepunkt des Kühlwassers entsprechend den zu erwartenden Betriebsbedingungen erhöht wird.
    Irgendwie ist das wichtig um Kühlreserven zu haben und Schaumblasenbildung/Überdruck zu verhindern. Wird auch der Grund sein, warum die Wassertemperaturanzeige locker über 100 °C im Stop&Go kommt ohne dass die Karre überkocht. Also recht wichtig für das Kühlsystem, auch wenn das Motorrad im Winter warm und trocken steht!

    Guckt man nun in das Datenblatt der Racing Dynamic Kühlflüssikeit von Polo so steht dort, dass es sich um bereits verdünntes Ethandiol handelt (lt. Wikipedia anderer Trivialname für Ethylenglykol). Also das richtige Mittel, aber eine weitere stärkere Verdünnung wäre eigentlich überhaupt nicht sinnvoll.



    Ganz gut kurz zusammengefasst bei Hella: https://www.hella.com/techworl…mittel-nachfuellen-2708/#

    Ich habe den alten Ring schon mal weiter verwendet, dies hielt dicht. Das kann einfach so funktionieren, aber wenn man ihn vorher kurz mit einem Gasbrenner glühen lässt wird das Kupfer wieder weich und es dichtet noch besser ab.


    Ansonsten gibt es z.B. bei Amazon auch solche Sortimentskästen, die sind nicht teuer und man hat für künftige Reparaturen an sämtlichen Motorrädern alles parat:


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    Dieses Set ist gerade auf 7,50€ reduziert:

    AMZANDY NEW Kupferdichtringe unterlegscheiben Verbindungselemente (Affiliate-Link)

    Der 6x10x1 aus dem Set passt gut und ist quasi deckungsgleich mit dem Ring der original von Yamaha verbaut war. Den fahre ich auch selber seit 2019. Eine Nummer größer (6x12x1) ginge natürlich auch:

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    Naja, man versucht immer eine Methode zu finden die unterm Strich in allen Möglichen Situationen am zuverlässigsten ist, denke ich.
    Wenn der Motor gelaufen ist hat man aus blödem Zufall oder sonst wie entstandene Effekte eliminiert (Kapillarität, Luftblasen, wassweissich)

    Ob das nun relevant viel ausmacht glaube ich auch nicht.

    Die Ausdehnung kann man natürlich ausklamüstern. Ich laufe ja Gefahr mich voll zu blamieren weil das so gar nicht mein Bereich ist, aber was solls :D


    Lernhelfer.de sagt zur Volumenausdehnung von Stoffen:

    Δ V = γ ⋅ V 0 ⋅ Δ T


    Also Volumenänderung = Ausdehnungskoeffizient * Ausgangsvolumen* Temperaturdifferenz
    Als Ausdehnungskoeffizient von Motoröl findet man grob 0,001 1/K. Müsste man für die jeweilige Ölsorte genauer prüfen.

    Als Ausgangsvolumen sind ganz komplett 3l im CP2 - 2.6 L ist ja nur die Nachfüllmenge bei Wechsel, weil immer noch was drin bleibt.

    Als Temperaturdifferenz nehmen wir einfach mal 75K (Differenz kühler Morgen zu heisser Motor )


    Folgt man der Beispielrechnung der Schülerhilfe und setzt einfach mal die eigenen Variablen ein ergibt sich:


    Δ V = 0,001 1/K * 3l * 75

    Δ V = 0,225l

    Ware also in dem Fall ein viertel Liter Volumenunterschied. Wenn man rund 150 ml Öl entnimmt sieht man das schon im Schaufenster als "etwas über Max" und "ein Ticken unter Max" Das ist natürlich immer so ein Gepeile Pi mal Auge, wenn der Pegel grob im Mittelbereich liegt passts schon.

    Ob Auto oder Motorrad ist ja relativ egal:

    https://www.autoscout24.de/inf…el-fuer-das-auto-waehlen/

    Zitat

    Beim Mischen eines blauen oder grünen Mittels mit einem roten entstehen dagegen unvorhersehbare chemische Reaktionen. Diese Reaktionen wirken sich dahingehend aus, dass der Korrosionsschutz eingeschränkt ist und die Schmierung der Kühlwasserpumpe nicht mehr funktioniert. Dadurch können bereits nach kurzer Zeit Schäden entstehen, die kostspielige Reparaturen nach sich ziehen.


    Da ich bei der MT-07 das Kühlwasser tauschen wollte hatte ich mich mal damit ansatzweise beschäftigt und auch Fälle gefunden, bei denen man sich nicht auf die Farbe des Kühlmittels verlassen konnte (silikathaltig/ nicht silikathaltig/ organisch / anorganisch). Hab dann einfach die Neubefüllung mit gelbem Mittel und MT-07 auf der Flasche drauf gemacht wo Louis sagt, das passt :D

    Bei mir war nach dem einzigen Ölwechsel, den ich extern hab machen lassen weil gratis, die Schaltung auch hakeliger. Habe ich sofort auf dem Weg nach Hause gemerkt.
    Selber hatte ich aber auch beim ersten Mal nach Handbuchmenge etwas zu viel eingefüllt und hinterher korrigiert, ich hau mal ein Bild zur möglichen Absaugung in die Galerie
    (Ja es geht auch anders mit Vor- und Nachteilen! Ablassschraube kurz auf- und wieder zudrehen etc.pp,...)


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    Trotzdem etwas mysteriös, dass es wiederholt das linke Lager betrifft.
    Wie dem auch sei, wenn du die Möglichkeit hast auf 0,1 mm genau zu messen, kannst du ja mal die Maße der neuen Hülse nehmen bzw. vergleichen.

    Das Lager muss richtig im Lagersitz aufliegen und die Distanzhülse zwischen den Lagern darf nicht gestaucht oder sonstwie zu kurz geworden sein (passiert gerne durch "Drehmoment hab ich im Gefühl" Schrauber), da sich die gegenüberliegenden beiden Lagerinnenringe dagegen abstützen. Is die Hülse zu kurz, werden die Lager axial verspannt, hatte bei Facebook erst einer an seiner MT-07.
    Das Sollmaß habe ich aber nicht parat. Mehr ist da eigentlich nicht, glaube ich.

    Mein alter 2006er Golf fürs Grobe hat diese Woche die erste richtige außerplanmäßige Reparatur bekommen. Einen neuen Kupplungssatz, es war auf einmal etwas darin gebrochen.

    Sonst bei 170K km nur Bremsen, Klimaservice, Ölwechsel, Kerzen Filter und mal Zahnriemen. Ein neues Schlossmodul in die Beifahrertür hatte ich selbst eingebaut und dabei gleich die Türbleche gecheckt sowie Schweller mit Endoskop durchgeguckt, bislang keine nennenswerten Rostansätze.
    Hab das alles nach Gutdünken mit Fluid Film zugeballert, jetzt kroch bei +30°C das Fett aus allen Ritzen ^^


    Und ein T-Shirt aus der Yamaha Paddock Collection hab ich mit gegönnt. Qualität sieht gut aus, aber das weiß man ja erst nach ein paar Wäschen genauer.

    2 große Blutbilder und 1x Analdrüsenwartung für unser 14,5 Jahre altes Mischlingsmodell, 1 Packung Antibiotika und für Freitag 1x Ultraschall Bauchraum beim TA vorbestellt. Ich muss auch langsam mal gucken was es Neues auf dem Markt gibt, Durchzug und Reichweite lassen langsam zu wünschen übrig.

    Da ist stinknormales Mehrzweckfett gemeint, die sind allesamt Lithiumseifen-basiert.


    Liqui Moly 3552 Mehrzweckfett 400 (Affiliate-Link)

    oder

    https://ballistol.de/produkte/…/technik/43/mehrzweckfett

    oder irgendwas anderes wo Mehrzweckfett für Kfz drauf steht.

    Das soll ja nicht für 30 Jahre unbemannt auf den Mars fliegen, sondern nur machen dass der Ständer flutscht.

    Lieber nicht so dünnes Sprühzeug, das soll auch mal ne ganze Saison da bleiben und nicht gleich nach dem ersten Regen weg sein.

    Schön vollschmatzen, was nach dem Zusammenbau rausquillt locker abwischen und gut ist.

    Riley Gale, der Mann am Mike bei Power Trip ist heute von uns gegangen. Maaaaaaan mit 35 Lenzen und andere kriechen ewig rum :pffff

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    Ganz ganz vielleicht gibt es ja nicht nur eine einzige Sorte Bio - Kettensägenöl und ich könnte mir vorstellen, dass die bestimmt 20 verschiedenen Sorten die so auf Anhieb zu finden sind auch unterschiedliche Eigenschaften haben.
    Aber ich bin kein Förster und kenne Kettensägen nur aus Doom :D

    Ich finde die Motorabdeckungen von Triple Clamp ja irgendwie ganz ansprechend, was Preis / Leistung und zu erwartenden Schutzeffekt angeht -wenn man so richtig offroad will.

    Nachteil wäre wohl die Optik und gaaaaanz eventuell weniger Wärmeabgabe über den Kupplungsdeckel (wenn man dieses Cover auch verwendet), kann nicht beurteilen ob das ins Gewicht fiele. Aber ansonsten wird Kraft gut verteilt, durch die eingegossenen Metallhülsen keine Probleme bei der Befestigung und auch an längere Schrauben haben sie scheinbar gedacht, um bei Einhaltung des Anzugsmoments ausreichende Gewindelänge zu gewährleisten.


    Bei dem Teil von SW-Motech hätte ich aus dem Bauch heraus Bedenken, dass da bei Stürzen irgendwas hinter hakt und in Folge die langen Befestigungsschrauben oder gar deren Innengewinde am Motorblock beschädigt werden. Generell jegliches seitliches Verdrücken des Schutzes wäre recht ungünstig, oder sehe ich das falsch? Hierdurch wäre die Befestigung/Anpressdruck des eigentlichen Wasserpumpendeckels unter Umständen an zwei Schraubverbindungen potenziell gefährdet (die vorderen beiden Schrauben des WaPu-Deckels werden zur Befestigung des Schutzbügels genutzt).
    Bei Touratech ebenso, nur nicht ganz so wahrscheinlich. Mag aber auch alles vom Monitor aus täuschen :denk

    Das Wasserpumpengehäuse am CP2 Motor ist schon noch aus Metall, so schlimm wird noch nicht gespart :)

    Wird wohl Aludruckguss sein, für Zink ist es Pi mal Daumen zu leicht.


    Es bewegt sich in der Stärke so zwischen ca. 3,4mm und in den dünnsten Bereichen die ich finden konnte 2,2 mm.


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    Der Austausch an sich ist auch nicht schwer, einfach abschraubbar und die in der Nut laufende Gummidichtung kann man (soll man lt. Yamaha aber nicht) weiter verwenden. Da wird der geplante Einsatzbereich des Motorrads und das eigene Gewissen wohl relevanter sein.
    Also, ob man wirklich abseits der Zivilisation durchs Gelände möchte oder häufiger echt offroad unterwegs ist. Wäre da nicht der Ölfilter fast gefährdeter - habe ich bei der Tenere gerade nicht vor Augen.


    Unser Wüsten-Jens ist mit seinen Erfahrungswerten ja gerade nicht da, aber wenn er Wasserpumpenschutz für nötig erachtet hätte - wir wüssten es.