Beiträge von Gonzo

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    Manch Unterbrecherzündung macht auch beim 1Zylinder im UT einen schwachen HV-Impuls am Zündspulenausgang, wenn der Kontakt wieder schließt. Bei "dummen" älteren Transistorzündungen kann man das auch mal messen, da muckt 180° nach dem ZZP der Zündimpulsgeber kurz auf. Führt dann aber i.d.R. zu keinen Nebenwirkungen, alles zu schwach und eh nix Zündfähiges in Kerzennähe... hier aber sehr wahrscheinlich alles egal, die MT ist ja schlau und hat einen richtigen Kurbelwellensensor, nach dessen Signal der richtige Zeitpunkt für den Funken ausgewürfelt wird.

    Ich hatte bei den Kerzen nach 19998 km ca. 0,95 mm Elektrodenabstand (Soll 0,8-0,9), ein 0,9er Blatt ging locker durch, das 1er dann gar nicht mehr

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    Der Stecher erklärt heute bei Youtube übrigens megafette Verbrennung mit Leistungsverlust durch Ausatemproblem wegen dicht geschmolzenem Katalysator nach wegprogrammierter Schubabschaltung bei der MT-09. Wenn ich das auf die Schnelle richtig gecheckt hab :)

    Ja genau, der Riegel geht nicht zurück, weil das Schloss sich nicht mehr dreht sobald der Schlüssel draußen ist. Das ist das Problem, welches das einfache Zudrücken des Deckels ohne Schlüssel verhindert und nicht so einfach zu lösen ist.


    Das ist mechanisch fest miteinander verbunden über diese beiden zylindrischen Pins unten am Schließzylinder, die in die Aussparungen am Riegel greifen :|

    Kurbelkammer? Meinst du den Brennraum? Dann ja, so ein Motor kann auch mit Saugrohreinspritzung ganz wunderbar absaufen. Und wenn die Zündkerzen wirklich nass sind, wird es schwierig.

    Ja, Brennraum ist die richtige Vokabel. Ich verfalle immer wieder in die Welt der Schlitzgesteuerten :)


    Ich finde auffällig, dass solche Startschwierigkeiten erstmalig nach Auspufftausch auftreten und nicht mal das Starthilfespray geholfen hat. Da müssen die stöchiometrischen Verhältnisse unter Kompression entweder echt ungünstig sein oder die feuchten Kerzen wirklich keinen Funken mehr zu Stande bringen.

    Letzteres kann ich mir immer schwer vorstellen, kann man im Freien mit >10.000V doch locker 1 cm Funkenstrecke überspringen. Muss ich mal auf der Werkbank ausprobieren.

    14er, hab ne normale Langnuss genommen und die Kerze am oberen Kontakt mit schlanker Zange raus geholt.

    Die neuen zum Eindrehen an einem Stück Benzinschlauch (über den Isolator geschoben) runter gelassen und daran die ersten Umdrehungen im Gewinde gemacht...


    Wenn man so lange probiert hat zu starten ist jetzt die Kurbelkammer doch bestimmt sowieso voll abgesoffen? Beim Alteisen würde ich Vergaser abziehen und ohne Kerze und Krümmer paar mal Kicken. Bei Einspritzung kann man wohl einfach die Stecker von den Injektoren abziehen, aber keine Ahnung ob das Fehlercodes produziert. Ohne Kerzen ne Nacht stehen lassen hat ja auch schon Wunder gewirkt

    Hast mal probiert ein paar Sekunden mit Vollgas (=Drosselklappen auf Durchzug) zu orgeln?
    Der Auspuff ist auch frei und nicht irgendwie dicht? Ich weiß, die lief.... Lach nicht, ein Kumpel hatte mal ein gelöstes Blech im Endtopf dass den ab und an blockiert hat ^^


    Die ECU ist der Kasten mit dem dicken Stecker rechts vom Tank


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    Da is auch nix anders dran. Ob du Zündung und Einspritzung nu mit dem einen oder dem anderen Schalter den Saft abdrehst...


    Die Wegfahrsperren-LED fängt 30 Sekunden nach "Zündung aus" an regelmäßig zu blinken.

    Beim Anschalten geht die dann ein mal kurz an und wieder aus:


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    Zündimpuls kannst du auch direkt primärseitig am Stecker auf der Spule messen, an den HV Ausgang kommst du ja nicht ran um ein Kabel drum zu tüdeln...hab ich aber noch nicht gemacht

    Wenn der Startschalter in Ordnung ist, müsste bei den Steckern oben an den Zündspulen an einem der beiden Pins (Kabel rot/sw) Batteriespannung anliegen (Zündung an).
    Die kommt über die Ignition Sicherung zum Startschalter und geht in dessen Mittelstellung sowie Anlassstellung stumpf direkt weiter zu den Zündspulen.


    Einen Funken gibts dann an der Kerze wenn die ECU den anderen Pin auf Masse legt.


    Wenn sie von der Wegfahrsperre keine entsprechende Freigabe bekommt, tut sie das nicht. Aber dann gibt es eigentlich einen Fehlercode im Display oder als Blinkcode der roten LED (5x langx 3x kurz z.B.)

    Wie die rote LED nun konkret beim Schlüssel einstecken funzelt müsste ich mal nachgucken...aber is so kalt da draußen ^^



    PS: die Ignition Sicherung bestromt zwar nicht den Anlasser, aber das Starting Circuit Cut of Relay, welches dann wiederum das Starter Relay für den Anlasser anziehen lässt.

    Da der Anlasser dreht, sollte die also ok sein.

    Moin,
    stand die denn schon ein paar Wochen oder lief sie vor dem Umbau noch regelmäßig?


    Den Stecker von der ECU kannst du mal fix abziehen und rein gucken (Feuchtigkeit/Gammel ? :0plan ) und wieder ordentlich rauf stöpseln. Verkleidung hast du ja bestimmt eh gerade ab.


    Bei Zweifel an der Zündung eine Kerze raus und nach Altväter Art Zündfunken prüfen. Bei 20.000 sind die Kerzen eh im Wartungsplan für den Austausch vorgesehen. Von daher könnte man sich jetzt im Winter da schon mal ran wagen, auch wenn sie in der Praxis länger halten. Ja, da muss man etwas schrauben. Außerdem ist eig. alles doppelt vorhanden (Kerze, Zündspule, Einspritzung,...), wenigstens ein Zylinder müsste laufen oder ein Fehlercode im Display kommen.


    Schwarzer starker Qualm liest sich ja für einen Benziner eher ungewöhnlich, man könnte direkt nach dem raus Schrauben gucken ob die Kerzen verölt oder außergewöhnlich feucht sind.


    Ohne irgendwelche Zahlen und Buchstaben...an die beiden schmalen Kontakte wird die Steuerspannung kommen, weil da nur ein kleiner Strom fließen muss.


    Halt da mal 12V ran, dann wird Klack machen...der Schalter zwischen den beiden großen Kontakten an die Deine Verbraucher kommen (großer Strom muss da durch) ist geschlossen.

    Das rote Teil wird ja einfach nur von einer Feder wieder in seiner Führung zurück gezogen. Die hätte eventuell etwas kräftiger ausfallen können, bei etwas mechanischem Widerstand hakelt es an der Stelle, davon wurde häufiger berichtet.

    Bei einigen Maschinen ist auch die Feder oder deren Aufhängung kaputt gegangen, aber dann flutscht der Schalter natürlich gar nicht mehr von alleine zurück.

    Kann auch nur bisschen Dreck zwischen Schalter und Gehäuse sein. Bevor man alles zerlegt hab ich die Erfahrung gemacht, dass es auch reichen kann wenn man ein Stück gefaltetes Papier rings rum durch den Spalt zieht.
    Zum Schluss mit einem Hauch Silikonöl dran.


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    Ich habe für die alten 2Takter die gelben Philips VisionMoto und bei der Yamaha X-tremeVision Moto. Weil die mal in der Motorrad gut getestet wurden, wie viel Wert man dem auch immer beimessen will.

    Sind aber nicht oft kaputt gegangen, eigentlich nie weil ich immer mal eine ins Regal lege wenns die im Angebot gibt und dann irgendwann, nach über einem Jahr, mal prophylaktisch vorab tausche.

    Wenn man mal zwei gleiche Scheinwerfer parat hätte, könnte man Philips und Osram zum Vergleich nebeneinander an eine Autobatterie hängen.

    Abschneiden?

    Ich habe das schwarze Ding sowie die darunter liegende Feder komplett entfernt und alles wieder zusammen gebaut. Dann lässt sich bei geöffnetem Deckel der Schlüssel entfernen, was vorher nicht möglich war.

    Geht doch wieder mit Kontaktspray, dann lass das erst mal so. Blank machen funktioniert ansonsten mit Glasfaserstift / -radierer oft gut.


    Wenn du da lange mit so einem Gasbrateisen drin rumbrutzelst machste mehr Schaden als alles andere, Löten auf Gammelschichten geht sowieso nicht.


    Mir waren gerade in einer teuren LED Taschenlampe die Batterien ausgelaufen und der gekapselte Schalter ließ ums Verrecken keinen Strom mehr durch. Hab das ganze Ding auch nur mit Teslanol Oszillin eingesuppt, über Nacht stehen lassen und nun geht er wieder seit Wochen als ob nie was gewesen wäre.

    Jetzt muss nur noch einer ergründen, wozu die ganzen Löchlein, Kanäle und Kügelchen gedacht sind ;)


    Ohne die Stifte im Schließzylinder sollte dann ja ein einfaches Zudrücken des Deckels irgendwie möglich sein. Aber immer dran denken, dass das Ding dann auch wirklich wieder auf geht...

    Hab die alte Leuchtstoffröhre mal gegen eine neue Philips LED Illumination ersetzt. Das ist schon ein Unterschied in der Butze, hätte ich mal eher machen sollen


    Vorher - Nachher

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    Ein Detail ist vielleicht noch zu beachten. Unter dem schwarzen Pin befindet sich natürlich eine winzige Druckfeder in dessen Führung. Sonst würde er sich ja nicht gegen den Teller mit der Gummidichtung drücken.


    Diese sollte man auch entfernen. Sie kann zwar eigentlich nirgendwo hin, aber der Teufel ist ein Eichhörnchen und es wäre blöd wenn sich irgendwie der Mechanismus daran verklemmt.

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    Kopiere ich noch mal oben rein.


    Mit etwas Fett wie z.B. LM 47 am Schnapper, auch da wo die beiden Zapfen des Schlosszylinder rein greifen, schließt es sich auch gleich etwas geschmeidiger.


    Fürs Schließen des Tankdeckels komplett ohne Schlüssel sehe ich keine gute Möglichkeit, wenn man die Abschließbarkeit des Deckels erhalten will. Der Schnapper bewegt sich nur zum Einrasten zurück, wenn der Schließzylinder beweglich ist. Dies ist er nur, wenn der Schlüssel steckt.
    Man könnte evtl. einen Schließzylinder umbauen so dass er nicht verriegelt, aber dann lässt er sich auch mit jedem Gegenstand drehen.

    Ich habe mir das eben aus Interesse mal kurz angeguckt. Der Hinweis mit dem Hochziehen der Gummidichtung hats dann recht einfach gemacht.


    Für die Verriegelung des Schlüssels scheint dieser schwarze Pin verantwortlich:

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    Nun kann man die Kappe auf der Rückseite des Schlosses abschrauben. Das sind zwei Schwarze Kreuzschlitz-Schrauben, JIS Schraubendreher passt optimal.

    Achtung: die Einfüllöffnung des Tanks mit irgendwas verstopfen, damit nichts hinein fällt ;)


    Dann sieht das Innenleben der Kappe so aus:


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    Den schwarzen Plastik-Pin rechts oben nehmen wir einfach raus und passen vorher auf, dass uns das restliche Innenleben nicht weg fliegt.


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    Ein Detail ist vielleicht noch zu beachten. Unter dem schwarzen Pin befindet sich natürlich eine winzige Druckfeder in dessen Führung. Sonst würde er sich ja nicht gegen den Teller mit der Gummidichtung drücken.


    Diese sollte man auch entfernen. Sie kann zwar eigentlich nirgendwo hin, aber der Teufel ist ein Eichhörnchen und es wäre blöd wenn sich irgendwie der Mechanismus daran verklemmt.


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    Nun schraubt man die Kappe einfach wieder hinten ans Schloss, kein Pin mehr der durch die federnd gelagerte Dichtung betätigt wird.
    Original könnte etwas Sicherungslack an den Schrauben gewesen sein, das erscheint mir auch sinnvoll.


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    Und schon geht der Schlüssel immer raus


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    Ich habe das jetzt nur schnell runter gerasselt und in der Garage ein paar mal den Deckel auf und zu gemacht. Mir ist nichts Nachteiliges aufgefallen, würde das aber noch etwas testen.


    PS: Zu drücken ohne Schlüssel ist noch so eine Sache, die überdacht werden muss. Eventuell nicht ohne irreversible Änderungen machbar, hatte leider nur ein paar Minuten Bastelzeit :/