Dunlop Trailmax Mission

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  • Ich habe unmittelbar vor meiner Reise in die Auvergne den Dunlop Mission bei meiner Tenere aufziehen lassen. Der Meridian hatte bis dahin über 8.000 km ausgezeichnete Dienste geleistet und wäre wahrscheinlich für weitere ca. 3.000 km gut gewesen. Insgesamt hat sich der Mission nunmehr für gut 4.600 km erfreulich gut bewährt.


    Positiv aufgefallen von Beginn an: Einwandfreie Agilität, Einlenkverhalten tadellos, kein Surren, Pfeifen oder sonst. Geräusche egal bei welchem Tempo (bis ca. 150). Kein Aufstellmoment beim Bremsen in Kurven. Sehr guter Gripp auf trockener Fahrbahn (beim französischen Asphalt vielleicht auch nicht wirklich überraschend) - ich gebe aber zu, dass ich mich langsamer als sonst an die Schräglagen herangetastet habe (immerhin war ich mit 3 Alukoffern und insgesamt ca. 45 kg Gepäck, inkl. Koffer unterwegs). Herausragender Gripp auf regennasser Fahrbahn, keine Unruhe oder Neigung zum Rutschen feststellbar. Ich musste, bezogen auf meine normale Fahrweise eigentlich nur geringfügig Tempo reduzieren. Ich hatte mehr als ausreichend Gelegenheit den Mission auf nasser Fahrbahn zu testen.


    Weniger testen konnte ich das Offroadverhalten des 50:50 Reifens, insgesamt nur ca. 50 km. Reicht aber für folgende Bewertung. Gewöhnliche Schotterpassagen und trockene Lehmpassagen einwandfreier Gripp. Musste im Wald auch einige feuchte (nasse) Passagen mit Pfützen zurücklegen, fand den Gripp durchwegs zufriedenstellend.


    Negativ aufgefallen: Bei starkem Rollsplitt ist noble Zurückhaltung angebracht, bei weniger Splitt hält sich die Rutschneigung in kontrollierbaren Grenzen. Gar nicht gefallen hat mit das Verhalten auf Daumenkuppen großen Steinen (extrem grober Kies) der nicht mit Erdreich gemischt war. Hier habe ich jegliche Vorderradführung vermisst, tat mir schwer, das richtige Tempo zu finden und bin regelrecht "daher geschwommen". Da der Hinterreifen aber auch auf diesem Untergrund tadellos funktionierte, konnte ich auch diesen Abschnitt ohne wirkliche Probleme bewältigen, war aber ehrlich froh, als ich wieder "festen Boden unter den Füssen" hatte.

    Im Vergleich zu den Konkurrenzreifen ist der Mission in der Anschaffung um einiges teurer. Ich erwarte mir aber eine km-Leistung von über 10.000 km, vor allem nachdem der Reifen auf dem franz. Asphalt zwar sichtbar Profil abgebaut hat, aber immer noch genügend Fett übrig ist. Somit würde sich der hohe Preis wieder relativieren.


    Fazit: für meinen Hauptverwendungszweck (mehrheitlich Asphalt) ist der Meridian die bessere Wahl. Dennoch kann ich den Mission wärmstens weiterempfehlen, vor allem für diejenigen, die mehr abseits vom Asphalt ihr Glück suchen. Optisch passt der Mission mit seinem groben Profil perfekt zur Tenere. Sollte ich eine mehr Offroad orientierte Reise planen (Island) wäre der Mission ganz oben auf meiner Liste der geeigneten Reifenwahl.

  • Hatte mal den Metzeler Karoo3 auf der XT.

    Auch bei nassen Wiesen gut.

    Autobahn mit 170km/h kein Problem.

    Aber im Splittbett hat wohl kein Reifen richtig Haftung, dann schwimmst halt.

    Hab ich am Parkplatz hinterm Haus, mit der Mt und CRA fahr ich da schön piano

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