Gabel verbogen nach Unfall

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  • Hallo zusammen, hatte ca. vor einer Woche meinen ersten Motorradunfall. Bin mit ungefähr 30kmh im 45° Winkel in ne Leitplanke, Gabel ist sichtlich verbogen und Kratzer auf der Rechten Seite an der Verkleidung hat sie auch abbekommen, zudem ist der Rechte Spiegel kaputt und die seitlichen Schutzbleche am Vorderrad sind auch ziemlich hinüber. Sie Wird dann demnächst in meine Yamahawerksatt geliefert. Erste Prognose von einer Werkstatt in der Nähe vom Unfallort war, dass logischerweise die Gabel verbogen war und dass das Lenkkopflager auch was abbekommen hat, soll zwar kein Totalschaden sein aber auf den ersten blick auf die Gabel sagte einer, dass das nicht gut aussieht. Also muss ziemlich sicher ne neue Gabel rein. Jetzt würde mich interessieren was ungefähr an Reparaturkosten auf mich zukommen werden bzw. was es kostet, dass ich wieder sicher fahren kann (Kratzer sind mir also egal). Die Maschine soll natürlich auch einmal komplett auf mögliche weitere Schäden durchgeprüft werden. Vll hatte ja auch schon mal einer einen ähnlichen schaden und kann mir seinen Reparaturpreis nennen. Danke schon mal im Voraus.

  • Interessante Produkte für die Yamaha MT-07 bei Amazon:

  • Servus,

    schade zu hören, aber immerhin geht's dir gut.

    Bei mir haben damals die seitlichen Kotflügelteile je ca. 50€ und die Tauchrohre 280€ . Dazu kamen noch ca. 150€ für den damit einhergehenden Gabelservice und die Arbeitszeit. Das ganze in ner freien Werkstatt.


    Was die Teile kosten kannst du ggf. auch mal hier raus suchen: http://yamaha-ersatzteil.de/yamaha-ersatzteile.php)

    (z.B. Gabelbein rechts 1XB-23103-00 420€; Spiegel rechts 1RC262900000 50€-> eh ggf. auf nen schönen Zubehör wechseln, bietet sich ja an...)


    mfg Bernd


  • Niicz darf man fragen, warum Du in die Leitplanken bist? Leitplanken sind meistens außerhalb von Ortschaften und dann "nur" 30?

    Wenigstens ist Dir nix passiert, Rest kann man reparieren.

    Freiheit für die Straßen, weg mit dem Teer!

  • Niicz darf man fragen, warum Du in die Leitplanken bist? Leitplanken sind meistens außerhalb von Ortschaften und dann "nur" 30?

    Wenigstens ist Dir nix passiert, Rest kann man reparieren.

    war Außerorts ne Kurve die stark zumachte, hatte wohl einen schlechten tag und hab ziemlich behindert reagiert indem ich nur noch in die Eisen gegangen bin --> Unfall

  • wäre echt super glücklich wenn das bei mir auch so "billig" werden würde. Aber ich glaub mit einfach nur neuen Tauchrohren ist es bei mir nicht getan. Aber die Hoffnung stirbt zuletzt.

  • war Außerorts ne Kurve die stark zumachte, hatte wohl einen schlechten tag und hab ziemlich behindert reagiert indem ich nur noch in die Eisen gegangen bin --> Unfall

    Ziemlich genau so bin ich vor gut 20 Jahren in der Eifel in einen Bordstein geschlagen, war auch mein erster Unfall und danach waren auch zwei Standrohre faellig... Anfaengerfehler halt. Wichtig ist das dir nichts passiert ist.

    Lieber schneller fahren, dann dauert's nich so lang....

  • Ziemlich genau so bin ich vor gut 20 Jahren in der Eifel in einen Bordstein geschlagen, war auch mein erster Unfall und danach waren auch zwei Standrohre faellig... Anfaengerfehler halt. Wichtig ist das dir nichts passiert ist.

    ja, hauptproblem war dass ich schon länger keine unbekannte strecke mehr gefahren bin und einfach nicht mehr an so eine situation gewöhnt war, bin froh dass ich unverletzt geblieben bin, ist aber trotzdem ziemlich unnötig gewesen.

  • wenn Du was draus gelernt hast und jetzt erfahrener bist, war es nicht unnötig. Vielleicht wärst Du ohne diesen Unfall beim nächsten nicht in die Leitplanke, sondern in den Gegenverkehr.

    Aber klar, die Kohle jetzt tut schon weh. Das its jetzt im wahrsten Sinne des Wortes "Schmerzensgeld"!

    Freiheit für die Straßen, weg mit dem Teer!

  • Bei mir war keine Leitplanke da, sondern eine 1,5 meter Tiefe Regenrinne. Ich und Bike kopfüber reingestürtzt. Bei Bike nur Spiegel kaputt, bei mir die Speiche.

  • ja, hauptproblem war dass ich schon länger keine unbekannte strecke mehr gefahren bin und einfach nicht mehr an so eine situation gewöhnt war, bin froh dass ich unverletzt geblieben bin, ist aber trotzdem ziemlich unnötig gewesen.



    Ich wünsche mir, dass Du Dir Deinen Satz noch ein paarmal durchliest und geeignete Maßnahmen ergreifst.


    Eine unbekannte Strecke ist kein Grund für einen Sturz!


    Bremsen in der Kurve ist kein Grund für einen Sturz!


    Nach der Reparatur Deiner Maschine solltest Du Dich nach einem Fahrtraining umschauen.



    Für die Instandsetzung Deiner Maschine benötigst Du jemanden, der sich damit auskennt. Einfach alles so mal mit Neuteilen auszutauschen ist oftmals nicht erforderlich. Ich finde die Aussage "bla, bla Lenkkopflager tauschen", nicht gut bzw. zu kurz gegriffen.


    Hat es die komplette Gabel beidseitig erwischt, hilft ein Anruf bei den Gebrauchtteilehändlern. Ist es nur ein Standrohr, dann gibt es genügend Drittanbieter, die wesentlich günstiger anbieten, Anhaltswert um die 100 EUR/Standrohr. Beim Kotflügel ist es eben wieder der Gebrauchtteilehändler oder irgendwelche Online Plattformen, usw.


    Viel Erfolg bei der Instandsetzung und viel Vergnügen bei der Verbesserung Deiner Kradbefähigung,


    Gruss

    hombacher

  • Ich gehe mal davon aus, du meinst Tauchrohr. Ein Standrohr bekommst du glaube ich für die MT nicht bei Drittanbietern und erst recht nicht für 100€. Oder liege ich jetzt falsch ? :denk

  • Ich gehe mal davon aus, du meinst Tauchrohr. Ein Standrohr bekommst du glaube ich für die MT nicht bei Drittanbietern und erst recht nicht für 100€. Oder liege ich jetzt falsch ? :denk

    Standrohr heißt Standrohr, weil es steht und ins Tauchrohr taucht.


    Wie auch immer, nicht das beste, aber ein Beispiel und ich liege leider nur knapp daneben: https://www.lxs-motorbike.de/s…41mm-x-577mm,3,259,196751


    Oder auch komplett: https://www.boonstraparts.com/…-gabel-2017&ID=B10002PX89

  • Muss ich korrigieren, bei der Denkweise wäre ja kein selbstverschulderter Unfall möglich, eine unbekannte Strecke oder bremsen in der Kurve SOLLTE kein Grund sein, kann es aber. Bin wohl einfach erschrocken/kurz in Panik/ oder bisschen abgelenkt gewesen. Ich weiß genau, dass ich einen Fehler gemacht habe und was ich besser machen hätte können und was ich in Zukunft besser machen werde. Manchmal läufts halt scheiße. Ich denke aber jeder hat schonmal im Sport oder beim zocken etc. gegen einen Gegner verloren den man in 9 von 10 Fällen besiegt hätte.

    Außerdem habe ich nie gesagt, dass ich alles einfach neukaufe was kaputt aussieht und dann selbsteinbaue bzw. von irgendeinem x beliebigen einbauen lasse, mein Motorrad kommt wie beschrieben in eine Vertragswerkstatt und wird da auch durchgecheckt außerdem wurde sie auch schon in Österreich von einer Vertragswerkstatt angeschaut, daher kommen auch meine Aussagen.


    Aber verstehe mich nicht falsch, ich verstehe natürlich die Intention deines Kommentars und gebe dir auch recht aber manche dinge musste ich einfach richtigstellen.

  • Standrohr heißt Standrohr, weil es steht und ins Tauchrohr taucht.


    Wie auch immer, nicht das beste, aber ein Beispiel und ich liege leider nur knapp daneben: https://www.lxs-motorbike.de/s…41mm-x-577mm,3,259,196751


    Oder auch komplett: https://www.boonstraparts.com/de/teil/yamaha-mt-07-2016-2017-mt07-mt-07-fz-07-gabel-2017&ID=B10002PX8

    Sorry, stimmt. Bin von USD ausgegangen. Lag vermutlich daran, dass ich zu lange vor meiner Tenere lag :heil

  • hombacher so sehr ich Deine Ausfürhungen wirklich schätze bekam ich als Ratschlag für meine Guide-Tour: wenn einer Murks baut NIE belehren. Ich denke er weiß, daß er einen Fehler gemacht hat und sich zukünftig bemüht und an der Reaktion sieht man, daß Deine gut gemeinten Ratschläge nicht "optimal" angekommen sind".

    Ich habe mich gestern tatsächlich beim abbiegen dermaßen verbremst, daß ich (praktisch schon im Stand) mich an die Leitplanke hätten lehnen können. Hätte ich mir zugeschaut, hätte ich gesagt, der Depp gehört rausgeholt. Und hätte ein "Bei"-Fahrer mir genau dann noch einen Ratschlag gegeben, wäre das Faß übergelaufen, weil ich selber schon sooo sauer auf mich war.

    Wir machen alle mal Fehler - selbst wenn wir viele Fahrtrainings besucht haben. Wenn man die Fehler erkennt und versucht zu vermeiden, dann ist es in meinen Augen auch gut. Ich glaube, er hat viel aus dem Unfall gelernt.

    Freiheit für die Straßen, weg mit dem Teer!

  • [..]

    Wir machen alle mal Fehler - selbst wenn wir viele Fahrtrainings besucht haben. Wenn man die Fehler erkennt und versucht zu vermeiden, dann ist es in meinen Augen auch gut. Ich glaube, er hat viel aus dem Unfall gelernt.


    So schwer Texte oft den kompletten erforderlichen Informationsgehalt transportieren können, so sehr versagen sie oft auch beim Intonieren. Auch ich kann mich da nicht von Fehlern freisprechen.


    Und dennoch habe ich im Gegensatz zu Dir, da meine Zweifel:


    Muss ich korrigieren, bei der Denkweise wäre ja kein selbstverschulderter Unfall möglich, eine unbekannte Strecke oder bremsen in der Kurve SOLLTE kein Grund sein, kann es aber. Bin wohl einfach erschrocken/kurz in Panik/ oder bisschen abgelenkt gewesen. Ich weiß genau, dass ich einen Fehler gemacht habe und was ich besser machen hätte können und was ich in Zukunft besser machen werde. Manchmal läufts halt scheiße. Ich denke aber jeder hat schonmal im Sport oder beim zocken etc. gegen einen Gegner verloren den man in 9 von 10 Fällen besiegt hätte.

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    Das Kradfahren ist mit keinem Spiel zu vergleichen! Das ist erstmal eine sehr sehr ernsthafte Angelegenheit!

    Und mit diesem Wissen um den Ernst, sollte man auch erst aufsteigen. Ernst bedeutet hier, fokussiert auf das Fahren, kein "Türrilie" oder sonstiger Firlefanz der Ablenkung schafft.


    Maschine, Straße, Umgebung sowie andere Verkehrsteilnehmer werden ständig auf Unpassigkeiten abgesucht. Das geschieht im Wesentlichen unterbewusst, so dass noch Platz ist Spaß beim Kradeln zu empfinden.

    Dass der Fahrer dies dem Unterbewussten überschreiben kann liegt daran, dass er sein Handwerkszeug gelernt hat und stets einen prall gefüllt Werkzeugkasten mit seinen Befähigung mitführt. Wie schon geschrieben, unbekannte Strecke oder Bremsen in der Kurve sind kein Grund einen Unfall zu haben. Es wäre fatal nun aus dem Geschehen abzuleiten, bei unbekannter Strecke muss ich besonders verkrampft fahren oder wenn die Straße einen Bogen macht, da darf ich nie nicht bremsen. Darum ging es mir. Es darf eine Lektion gelernt werden, aber es muss die richtige sein! Daher mein Ratschlag sich einem Fahrtraining anzuschliessen.


    Es ist am Ende schöner berichten zu können, wie man aus einem initialen Fehler eben keinen Bums gebaut hat, sondern diesen abwenden konnte. So wie Du es tatest, B52

  • Ich weiß jetzt nicht ob das wirklich primär an mich gerichtet war, aber natürlich fokussiere ich mich auf dem motorrad nur aufs Motorrad fahren und höre keine Musik oder denke an was was mich ablenkt und natürlich achte ich auch die ganze Zeit auf meine Umgebung aber ich bin nun mal ein Mensch und da unterlaufen einem(wie in jeder Tätigkeit) auch mal Fehler, egal ob es sich um so ein ernstes Thema handelt oder nicht. Und jeder der behauptet er habe noch keinen größeren Fahrfehler beim Motorradfahren begangen ist bisher vermutlich noch nicht viel gefahren. Um es nochmal klarzustellen, das war mein erster größerer Fahrfehler und der endete leider sofort in einem Unfall, davor war ich nichtmal knapp an einem Unfall dran. Bei unbekannten Strecken zu verkrampfen oder gar nicht mehr in Kurven zu bremsen habe ich in Zukunft natürlich nicht vor. Ein Fahrsicherheitstraining habe ich auch schon des längeren vor.


    Die Aussage von B52 trifft den Nagel eigentlich auf den Kopf:daumen-hoch:

    hombacher so sehr ich Deine Ausfürhungen wirklich schätze bekam ich als Ratschlag für meine Guide-Tour: wenn einer Murks baut NIE belehren. Ich denke er weiß, daß er einen Fehler gemacht hat und sich zukünftig bemüht und an der Reaktion sieht man, daß Deine gut gemeinten Ratschläge nicht "optimal" angekommen sind".

    Ich habe mich gestern tatsächlich beim abbiegen dermaßen verbremst, daß ich (praktisch schon im Stand) mich an die Leitplanke hätten lehnen können. Hätte ich mir zugeschaut, hätte ich gesagt, der Depp gehört rausgeholt. Und hätte ein "Bei"-Fahrer mir genau dann noch einen Ratschlag gegeben, wäre das Faß übergelaufen, weil ich selber schon sooo sauer auf mich war.

    Wir machen alle mal Fehler - selbst wenn wir viele Fahrtrainings besucht haben. Wenn man die Fehler erkennt und versucht zu vermeiden, dann ist es in meinen Augen auch gut. Ich glaube, er hat viel aus dem Unfall gelernt.

  • hombacher so sehr ich Deine Ausfürhungen wirklich schätze bekam ich als Ratschlag für meine Guide-Tour: wenn einer Murks baut NIE belehren.

    damit ist sicherlich gemeint, dass man den direkt nach der Situation nicht vor der versammelten Mannschaft belehren soll, weil das zu Trotz führt.


    Wenn jeder seine Fehler selbstständig erkennen, einsehen und abstellen würde und keine Belehrungen nötig wären, sähe die Welt ganz anders aus.

  • Hab grad mit der Werkstatt telefoniert und die reparatur würde 4800€ kosten also totalschaden, fml. Irgendwelche vorschläge was ich jetzt am besten mache? :0plan

  • Nach wie vor stellt sich für mich die Frage, was ist kaputt und was möchte die Werkstatt alles reparieren?


    Andersherum, zwei, drei aussagekräftige Bilder vllt. für das Forum und den Kostenvoranschlag der Werkstatt wären schonmal ein Helferlein. Ansonsten eine weitere Werkstatt des gehobeneren Vertrauens anfahren, jemanden fragen, der sich mit Kradreparaturen auskennt.


    Oder eben mit der jetzigen Werkstatt die Verwertung besprechen und was Neues kaufen.