Beiträge von Wheeland

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    Ich denke mal das soll heißen, Aluminium hält keine Vibrationen aus.

    Das so zu pauschalieren halte ich für überzogen. Bei einer R1/MT-10 ist der ganze Rahmen aus Alu, viele Anbauteile wie Griffe, Hebel Lenker usw. werden aus Alu gefertigt, ich habe noch nie was von einer von Vibrationen zerbröckelten R1 gelesen.

    Ja, es gibt Alu und es gibt Alu. Deshalb ist es dann vielleicht auch nicht ganz so verkehrt das es ABEs gibt, wo die Teile geprüft wurden.

    er meint wohl, dass Aluminium als Werkstoff mit kubisch-flächenzentrierter Gitterstruktur keine echte Dauerfestigkeit hat. Heißt so viel wie "egal wie klein die dynamische Beanspruchung, irgendwann gehts kaputt" - ob man das selbst noch erlebt, sei mal dahin gestellt

    Hat die Anlage hier jemand?

    https://www.akrapovic.com/de/m…1&modelId=341&yearId=3731


    Kann man die mit db-Killer und KAT halbwegs zivil fahren?

    Diese Ankage hat keinen Kat und so wie es aussieht auch keinen Platz dafür. Man kann natürlich versuchen, einen anderen Kat aufzutreiben, der beispielsweise in das letzte Stück Rohr vor dem Schalldämpfer passt, aber dann ist auch jedwede Abstimmung wieder hinfällig.


    Abgesehen davon, dass die Anlage dann immer noch nicht straßenzugelassen ist.

    Wahrscheinlich ist das nichts neues für dich :) Es geht um die Linienwahl - spät einlenken, um früher beschleunigen zu können, bzw, nicht in den Gegenverkehr zu kommen.

    https://www.gaskrank.tv/tv/mot…97533768_1158116890887645

    das Video schildert es sehr anschaulich. Man sollte eventuell aber noch anmerken, dass das auch für andere Kurven gilt, also nicht nur für Kehren.

    In den Kehren sind die Meisten ohnehin sehr langsam, da kann meist auch noch stark korrigiert werden. Aber wenn weite Kurven schon am Rande der möglichen Schräglage der Maschine gefahren werden, sind keine schnellen Korrekturen zu engeren Radien hin mehr möglich.

    Wühl doch erstmal diesen Thread komplett durch. Da wird das meiste schon beantwortet sein.


    noch detaillierter wirds dann in dieser Übersicht inklusive zugehöriger Diskussion.


    Wenn du dann noch Fragen zu speziellen Anlagen hast, findest du in diesem Forenbereich Threads zu einzelnen Anlagen


    ja ich weiß, ist Arbeit. Ist eben so :0plan

    macht Sinn, danke für die Aufklärung

    mal zur Unterscheidung, es gibt hier axiales und rotatorisches Spiel. Mit ganz unterschiedlichen Ursachen und möglichen Folgen.


    Wenn sich die Ritzelmutter löst, verliert man nicht gleich die Zähne auf der Ausgangswelle. Im schlimmsten Fall fällt "nur" das Ritzel von der Welle.

    Schöner Prosatext, nur zu lange und keine Antwort auf mein Posting.

    nur mein erster Punkt sollte sich auf dich beziehen, sorry falls das nicht klar genug getrennt war. Danach einfach allgemeine Meinungsbekundung zum Sachverhalt.


    Ich mach halt einen Unterschied zwischen technisch besser und Zuverlässigkeit (ob die 790er KTM technisch besser ist als die Tenere 700 kann ich gar net beurteilen und ihr könnts auch net).

    gewagte These, Zuverlässigkeit ist allgemein eher ein Unterpunkt des technsichen Zustands. Über die Gewichtung kann man dann streiten meiner Meinung nach.


    Zumindest die Punkte Ausstattung und Leistungseckdaten kann man vergleichen, die stehen ja schon fest. Und da hat die 790 eindeutig die Nase vorn.


    Dein letzter Satz bezieht sich natürlich nur auf die Motorradsparte. Wenn die wegfällt tut das Yamaha halt mal so überhaupt nicht weh. Dazu ist der Konzern zu breit aufgestellt.

    vollkommen richtig

    1. das issn Logistik Problem und hat nix mit der Qualität des Motorrads zu tun,

    2. kannst Dir dann auch eine CRF250L oder WR125 kaufen und hast das gleiche Ergebnis wie mit wesentlich weniger Geldeinsatz ergo nach deiner Logik Tenere 700 ebenfalls ein schlechtes Produkt

    3. stimmt

    mit dem logistischen Problem wird man aber erst konfrontiert, wenn auch was kaputt ist. Und es entsteht auch dann erst in diesem Ausmaß, wenn die betroffenen Bauteile mal eben bei fast allen ausgelieferten Maschinen gewechselt werden müssen. Beides habe ich in in den letzten 5 Jahren diesem Ausmaß ausschließlich bei KTM/Husqvarna erlebt, wobei die Markteinführung der 310er BMW da auch ein guter Kandidat ist.

    Zudem soll die Fertigung der 790 ADV 2020 komplett nach China verlagert werden. Dann kann man nochmal 1-2 Jahre warten, bis die daraus resultierenden Krankheiten ausgemerzt sind. Nicht dass man in China nicht gut produzieren könnte, aber so eine Umstellung bringt in der Regel neue Probleme zum Vorschein.

    Allein was bei der 790 ADV bzw dem 790 Motor generell schon wieder alles undicht ist... Wenn der Motor die Suppe nichtmal drin halten kann, wieso sollte ich ihm dann vertrauen, dass er Kühlwasser und Öl zuverlässig trennt. Und das auch, sobald ich den deutschsprachigen Raum mal verlassen habe.

    Da sehe ich eigentlich sogar das größte Problem. Das Versagen von KTM bezieht sich trotz der sehr hohen Preise meist auf die Grundbausteine wie Dichtungen. Kleine, billige Teile, die bei Versagen aber schnell großen Schaden hervorrufen und die Reise einfahc mal für beendet erklären. Vom leckenden Tank der 790 mal ganz zu schweigen. Das sind Schadensbilder, da würde man bei igendwelchen Chinakrachern die Hände überm Kopf zusammenschlagen und einen Verkaufsstopp fordern, aber wenn man schon 16 Steine dafür rausgehauen hat sagt man "ready to race, das Ding hat halt Charakter".


    Es stimmt schon, dass die Tenere deutlich leichter sein könnte. Wäre dann aber deutlich teurer und eventuell auch nicht so robust. Vor allem durch den höheren Preis würde man sich viele potentielle Käufer kaputt machen, einigen ist sie ja jetzt schon zu teuer. Zuverlässigkeit ist in den ersten 10 Jahren eben erstmal nur ne Vermutung und lässt sich auch schwer in Zahlen fassen oder in einen angemessenen Preis umrechnen, wie das bei Leistungsdaten der Fall ist.


    Die wirklichen Dauerläufer der Fernreisenden sind so gut wie nie die leichten und kräftigen Maschinen ihrer Generation, sondern die etwas pummeligen, nicht ganz so gut im Futter stehenden Vertreter.

    Was heute an 660 Teneres, Honda Transalps und so weiter noch zuverlässig durch die Weltgeschichte eiert, ist erstaunlich. Und das mit Laufleistungen, die man heute in der oberen Mittelklasse der PKW schon vergeblich sucht. Vor allem die orangenen Pendants dazu suhlen sich eher in ner Ecke der Garage im eigenen Öl.


    Die MT-07 hätte auch 10 kg leichter und 15 Ps stärker sein können, dazu mit Ride-by-wire und Schaltautomat kommen können. Hätte dann zur Markteinführung eben 2000 mehr gekostet, einige Wehwehchen mehr gehabt und der Großteil der jetzt hier anwesendenen Gäste würde stattdessen Suzuki SV650 oder Kawa Z650 fahren. Man hat sich aber auf die (für mich!) richtigen Kernkompetenzen besonnen und das Resultat funktioniert wahnsinnig gut. Manch einer munkelt ja, dass es Yamaha nur wegen dem Erfolg der 09er und 07er Baureihe noch gibt. Davor ist nämlich keiner Schlange gestanden für die Marke.

    würde gerne das Blau der Griffe mit dem Blau des Motorrads vergleichen.

    Die werden ja mit sicherheit nicht den selben farbton haben

    kannst du leider knicken, bisher hat noch keiner eloxierte Griffe gefunden, die dem Race Blu der Yamaha entsprechen. Recht logisch eigentlich, dass man mit Eloxieren keinen Metalliclack nachbilden kann.


    Den Race Blu Lack kann man wohl für Unmengen an Geld kaufen, wird dir für die Hebel aber nicht helfen.

    für Abgasanlagen haben wir bereits reichlich Threads, bitte Suchfunktion nutzen oder das Forum durchstöbern. unter Zubehör wirst du fündig, wenn du es probierst.


    Ich mache hier zu.


    Edit: du hast in dem passenden Thread zur Übersicht über E4 Anlagen doch schon 2x selbst was gepostet?! Gehts noch?

    Interessiert den Beamten dann herzlich wenig, wo du das Teil gekauft hast. Du bist als Fahrer dafür zuständig, dass die Anbauteile den Bestimmungen entsprechen. Und dazu gehört auch die Einhaltung der Emissionsgrenzwerte der Maschine.


    So eine e-Nummer ist ein notwendiges, aber kein hinreichendes Kriterium für legalen Betrieb an der Maschine. Auch wenn dir das nicht gefällt.

    Krass finde ich, dass man inzwischen für eine Wettbewerbsenduro ungefähr so viel bezahlt wie für eine 700er Tenere. Also das tut echt weh, wenn man sich vor Augen hält, wie so ein Hobbyracer nach 3 Jahren regelmässigen Endurotrainings aussieht. Früher war Enduro noch ein relativ günstiger Motorsport, heute muß man sich das überlegen.

    Wird halt dann richtig teuer, wenn man glaubt als hobby-Gelegenheitsfahrer ne Wettbewerbsmaschine zu brauchen und die dann noch in der Vertragswerkstatt warten lässt.


    Gibt ja auch Leute, die fahren mit ner 125er um die Welt, andere halten das ohne ne BMW für 25t € mit Touratech-Ausstattung für weitere 8t € für unmöglich..

    ich zitiere mal frei aus der letzten Motorrad News:


    "Das Ding ist nicht kaputt, es ist einfach nur beschissen"


    Ging da zwar um ne K1600 GA, lässt sich aber auch ganz gut auf die Hinterradbremse der 07 adaptieren. Zu langer Leerweg, Wirkung geometriebedingt auch eher zu vernachlässigen.


    Fürs Abbremsen des frei drehenden Hinterrads brauchts nicht viel, dafür reicht sie noch

    das ist kein Rost, das ist die Anlauffarbe durch die Hitzeeinwirkung beim Schweißen. Nach etwas Betrieb läuft der ganze Krümmer in dieser Farbe an.

    Bremshebel nach der korrekten Anleitung von Rimini einstellen, steht aber auch im Handbuch. Ein Blick ins Handbuch ist bei solchen Sachen nie verkehrt. Ganz wichtig ist, den Bremslichtschalter nachzustellen. Mit dem nach unten stellen aber auch nicht übertreiben, sonst schleift der Hebel in Rechtskurven, spätestens beim Bremsen.


    Der Fuß hat auf oder über der Bremse auch nix verloren, wenn man gerade nicht bremsen möchte. Grundposition ist mit dem Ballen auf der Raste.