Negativfederweg Federbein messen/einstellen

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  • Hallo zusammen,

    ich dachte mir letztes Wochenende, dass ich mal die Einstellung des Fahrwerks ordentlich vornehme und als ersten Schritt die unterschiedlichen Federwege messe.

    Da komme ich aber spannenderweise auf andere Federwege als im Werkstatthandbuch stehen. Vorne gibt Yamaha 130mm an, ich bin mit normaler Gewalt aber nur auf 110mm gekommen. Hinten habe ich direkt am Federbein gemessen und habe zwischen Dämpfergehäuse und Anschlagpuffer nur 34mm Platz. Yamaha gibt 55mm Federweg an.

    Beides ist bei mir aber auch nicht ganz original. Vorne sind progressive Wilbers Federn drin. Hinten ist das Wilbers 640 Federbein drin. Maximale Ausfederung habe ich mit dem Constands Zentralständer gemessen. Vorne ist das definitiv voll ausgefedert, vielleicht habe ich die Gabel nicht ganz auf Block bekommen alleine? Hinten könnte ich mir noch vorstellen, dass das Federbein durch den Zentralständer nicht ganz entlastet wird.

    Hat jemand von euch die beiden Werte mal mit Originalfahrwerk oder auch geänderten Fahrwerkskomponenten nachgemessen?

    Wenn ich den Gesamtfederweg nicht richtig kenne, ist es natürlich auch schwierig, den Negativfederweg richtig einzustellen. Vorne ist nur die Frage ob es 110 oder 130 sind. Hinten ist der Unterschied aber sehr groß und solange ich nicht weiß, wieviel Platz zwischen Dämpfergehäuse und Anschlagpuffer im voll ausgefederten Zustand sein sollte, kann ich da eigentlich nichts messen :/

  • Am besten wäre mal bei Wilbers anzufragen. Am allerbesten einen Termin machen und hinfahren. Hatte mir sehr geholfen. Die haben alle Maße parat.

    Bei meiner auch die Länge der Distanzrohre in den Holmen, bei Tieferlegung.

  • Harley z.B. gibt als Federweg hinten z.B. den Weg der Schgwinge an, gemessen an den Achsbolzen...

    :verliebt Harley Davidson, weil Schlechtes muß nicht billig sein :rocker

  • Deine Herangehensweise ist nicht richtig.


    Du wirst durch Zusammendrücken niemals per Handkraft komplett durchfedern können.


    Die Federwege bleiben auch bei Einbau von Wilbers gleich.


    Hinten wird niemals am Dämpfer selbst gemessen. Das geht gar nicht, wegen der progressiv konstruierten Umlenkung.


    Mach es einfach so, wie Wilbers es in seinen Anleitungen angibt oder nach den einschlägigen Tips aus Motorradmedien.


    https://www.motorradonline.de/zubehoer/ratgeber-federung-daempfung-richtig-einstellen-teil-1fahrwerkseinstellung-am-motorrad-vornehmen/


    Fahrwerk-Spezial: Federung: Alles über die Motorrad-Federung
    In Teil eins des großen Fahrwerk-Spezials dreht sich alles um die Federung. Ohne sie geht nichts, das Abstimmen beginnt immer bei ihr. Ein Thema, bei dem nach…
    www.motorradonline.de

    Einmal editiert, zuletzt von Breeze ()

  • Am besten wäre mal bei Wilbers anzufragen. Am allerbesten einen Termin machen und hinfahren. Hatte mir sehr geholfen. Die haben alle Maße parat.

    Bei meiner auch die Länge der Distanzrohre in den Holmen, bei Tieferlegung.

    Sind über 200km nur Autobahn - nein Danke. Komme ja aus der Ecke, aber da gibt es einfach von Aachen aus keine annähernd interessanten Strecken. Selbst dann wäre der Zeitaufwand aber auch echt noch hoch.


    Habe auch Anleitungen mit Messung am Federbein gefunden, deswegen dachte ich, dass das auch gehen könnte. Und Yamaha gibt ja sogar den Federweg des Dämpfers selbst an, nicht dem vom Heck. Hatte mich aber mit der progressiven Umlenkung auch gewundert, wenn ich ehrlich bin.

    Was mich etwas wundert ist, dass die Anleitungen die Federwege meist absolut angeben. Das würde ja bedeuten, dass alle Straßenmotorräder genau den gleichen Gesamtfederweg haben. Finde da % Angaben viel schlüssiger. Dafür muss ich dann aber den Gesamtfederweg auch kennen. Habe für vorne für N1 15-25%, N2 25-35% und hinten N1 5-15% und N2 25-30% gefunden.

    Mit mm Angaben finde ich vorne für N1 20-35mm, N2 35-45mm und hinten N1 5-15mm, N2 35-45mm. Das sind aber nur die Bereiche die sich insgesamt ergeben. Da sagen unterschiedliche Anleitungen gerne mal +-5mm bei max/min. Und das ohne Angabe des Gesamtfederwegs. Wilbers sagt vorne N1 20-30mm, N2 30-40mm, hinten N1 10-20mm, N2 30-40mm. Aber drunter steht, dass bei Federwegen größer gleich 120mm 10-20mm drauf gepackt werden können. Wenn die MT07 vorne wirklich 130mm hat, wäre man also bei deutlich mehr. Genau deswegen finde ich die mm Angaben nicht ganz so toll. Für die %-Angaben fehlt mir aber bisher eine verlässliche Aussage für den Gesamtfederweg.

  • Mach es Dir doch nicht so schwer.


    Fang doch einfach mal damit an, dass Du mit deinem Gewicht schaust wie der N2 vorne ausschaut, wo Du eh nix rumstellen kannst.


    Taucht das Ding weiter als 45 mm ein, müsste etwas durch andere Hülsen vorgespannt werden.


    Hinten kannst Du ja vorspannen und dann sehen, ob hintere Federung und vordere einigermaßen auf dem gleichen Niveau einstellbar sind.


    Das ist mal der Anfang und dann kannst Du hinten noch ein bisschen zugeben, falls der N1 zu groß wäre, was ich bei Wilbers allerdings nicht glaube.

  • Habe jetzt eben mal das Gabelöl gewechselt - das sah nach fast 5 Jahren schon echt nicht mehr schön aus. Dann nochmal alles neu gemessen und hinten vom Sturzpad an der Achse zu einer Kante in der Verkleidung. Da nur alleine jetzt nicht super akkurat und auch nur in normaler Klamotte. Habe versucht das durch etwas Gewichtsverlagerung auszugleichen (vorne und hinten dann getrennt gemessen).

    Hinten bin ich jetzt bei N1 6-7mm, N2 31mm - sollte im Rahmen des brauchbaren sein. Tendenziell bräuchte ich wohl eine leicht stärkere Feder. Oder mehr Zeit im Gym. Vorne habe ich N1 31mm und N2 48mm. Da brauche ich mehr Vorspannung. Habe mir mal aus China günstige Versteller dafür bestellt. Da ich die progressiven Federn von Wilbers drin habe, sollte N1 auch etwas weniger runter gehen als N2. Mit N2 auf 35mm (-13) ist dann bei N1 vielleicht irgendwas zwischen 20 und 23mm - das geht ja.

    Dämpfung hinten kann ich einstellen und habe für die Einstellung im Stand glaube ich was brauchbares gefunden - habe die Zugdämpfung komplett auf gemacht und dann so lange zu, bis das Motorrad so gerade nicht mehr oder nur noch minimal über die Neutrallage hinausschießt. Das ist mit dem geringen N1 aber auch nicht ganz einfach.

    Gabel scheint mit dem 15er Öl von Ravenol nach wie vor in der Zugstufe erheblich unterdämpft. Die wippt nach wie vor mit viel Schwung über die Neutrallage hinaus. Bin mal gespannt ob ich beim Fahren einen Unterschied zum 10er Original merke. Die letzte Fahrt war Sonntag - da merke ich kleine Unterschiede schon nicht mehr.

    Hat es hier jemand geschafft, die Originalgabel nur mit Federn und anderem Öl gescheit einzustellen?

  • Da habe ich mich unklar ausgedrückt. Vorspannung einstellen scheint mir mit den progressiven Wilbers Federn und Einstellern für die Vorspannung recht gut machbar. Habe mir die hier bestellt:
    https://de.aliexpress.com/item…tPnz&gatewayAdapt=glo2deu

    Alternativ kann man auch nach passenden Unterlegscheiben suchen, die unter die Verschlussstopfen passen.

    Meine Werte haben sich bei ~85kg ohne Klamotte ergeben. Je nach Gewicht muss man natürlich mehr oder weniger machen. Für mich sieht es so aus, als ob die Feder im Anfangsbereich für mehr als 90-95kg dann nicht mehr super ist, weil N1 für ein gutes N2 dann sehr klein werden dürfte. Ideal wäre vielleicht 75-80kg. Ist aber ein bisschen Mutmaßung basierend auf meinen Werten. Im Rahmen 75-95kg würde ich schon damit rechnen, dass man das mit Vorspannung kompensiert kriegt.


    Worum es mir jetzt für die Gabel noch geht ist die Dämpfung.

    Wenn ich das richtig verstanden habe ist ein Basis-Test für die Einstellung der Zugstufe, dass man vorne/hinten mit etwas Schwung Gabel/Federbein reindrückt, dann loslässt und schaut, wie es wieder ausfedert. Für die Straße soll es dann ein bisschen über die Neutrallage hinausschwingen, aber nicht zu weit oder zu stark.

    Da man bei der Originalgabel keine Einstellmöglichkeit hat, kann man nur das Öl wechseln. Druckstufe muss man beim Fahren merken ob die ok ist und man muss mit dem Kompromiss aus Druck- und Zugstufe leben, den sich Yamaha ausgedacht hat. Ich glaube nicht, dass ich persönlich bei der Druckstufe viel merke, wenn ich es nicht innerhalb von ner Stunde mit Variante A und B fahre. So schnell kann ich kein Öl wechseln.
    Für mich ist damit aber der Ansatz, dass ich versuche die besser sichtbare Zugstufe mit dem Öl "richtig" einzustellen. Mit dem 5 Jahre alten Original 10W Öl von Yamaha war das auf jeden Fall viel zu wenig. Welche Viskosität deren 10W hat, weiß ich aber nicht. Da gibt es leider massive Unterschiede (Viskosität bei 40° Castrol 15, Ravenol 32,8, Motul 35,9 mm²/s). Ich habe vor ner Weile schon Ravenol 15W bei einer Bestellung mit dabei gepackt. Das liegt bei 47,2 mm²/s, sehr nahe am Castrol 15W (46,5), deutlich unter Motul 15W (58,1).

    Ich fahre nachher mal ne Weile und schaue ob sich das doch noch etwas einspielen muss. Aber auf den ersten Blick gestern Abend war das Resultat, dass die Dämpfung immer noch zu schwach ist. Damit bliebe dann noch 20W von Castrol (68), 20W von Ravenol (68,5), 15W von Motul (58,1) und 20W von Motul (81,1) mit stärkerer Dämpfung.


    Mittlerweile habe ich in einem anderen Forum eine Übersicht gefunden für verschiedenste Öle:

    Racing4Fun

    (Die Werte weichen teilweise minimal von den Herstellerwerten ab, hat sich vielleicht seitdem ein bisschen was getan, aber die Größenordnung ist richtig)


    Mit dem Ravenol 15W habe ich also weniger Dämpfung als mit dem Wilbers SAE 10. Was ein hemmungsloser Bullshit ist das eigentlich zwischen den Herstellern?

    Heißt für mich aber erstmal nur, dass mein Gedanke von "krass, ein 15er Öl ist doch eh schon dicker als alle empfehlen" so nicht korrekt ist. Erstmal fahre ich jetzt so ein paar Wochen rum und schaue, wie gut/schlecht es aktuell ist. Ideal wäre vermutlich Wilbers 10/15 und 20 und dann über die Mischung abstimmen. Bietet zumindest das größte Potential. Öhlins 20 ist auch sehr viskos. Aber bei mir wird es wohl eher Ravenol oder Motul. Da bekommt man den Liter für 10€ statt 25+€ bei Wilbers und Öhlins. 20€ für's rumprobieren ist was anders als 50€.

  • Ich habe mal gemischt nach Einbau Wilbers. Hatte aber ein Yamalube Öl drin, mit dem war es unterdämpft.


    Centistoke Werte vom Yamaha Öl besorgt, dann ein anderes gekauft, nur teilweise abgesaugt und im richtigen Verhältnis aufgefüllt.


    So bin ich bei ca. 43 Centistoke gelandet. Damit bin ich schon lange

    zufrieden.


    Es bleibt halt immer ein Kompromiss ohne Zugstufeneinstellung.


    Die Tracer7 Gabel ist dagegen wirklich klasse bei meinem Gewicht.


    PS: Nach den ungefähren Werten hinten, sollte die Feder für Dich passen. Keinesfalls eine härtere. Ich würde allerdings die Vorspannung etwas reduzieren, da die Feder sehr schnell ganz ausgefedert ist, wenn es mal schlechtere Pisten hat. Mit all den negativen Effekten.


    Versuche hinten den N1 auf 10 mm zu bringen, so fahre ich auch.


    Ob die Zugstufeneinstellung passt, ist auch in einer nicht ebenen Kurve leicht feststellbar.


    Schwingt das Hinterrad zu arg, wandert es nach außen weg, insbesondere beim Rausbeschleunigen, muss man halt ein paar Klicks schließen.

    Einmal editiert, zuletzt von Breeze ()

  • Da habe ich mich unklar ausgedrückt. Vorspannung einstellen scheint mir mit den progressiven Wilbers Federn und Einstellern für die Vorspannung recht gut machbar. Habe mir die hier bestellt:
    https://de.aliexpress.com/item…tPnz&gatewayAdapt=glo2deu

    Hallöchen,
    ich habe auch schon überlegt mir diese Versteller zu kaufen. Bin aber unsicher was die Qualität und Langlebigkeit betrifft.
    Gerade Fahrwerk oder Bremsteile aus Asien haben keinen guten Ruf. Daher bin ich auf einen Erfahrungsbericht von dir gespannt.

    Gruß Ralf

  • Hallöchen,
    ich habe auch schon überlegt mir diese Versteller zu kaufen. Bin aber unsicher was die Qualität und Langlebigkeit betrifft.
    Gerade Fahrwerk oder Bremsteile aus Asien haben keinen guten Ruf. Daher bin ich auf einen Erfahrungsbericht von dir gespannt.

    Gruß Ralf

    Werde auf jeden Fall berichten. Solange die Dinger maßhaltig sind, mache ich mir keine wirklichen Sorgen. Die Kappen von Yamaha sind auch aus wald- und wiesen-Alu. Bei dem Gewinde gibt es da keine nennenswerten Anforderungen an die Gewinde. Gilt so zumindest für die äußeren Gewinde. Die, die für die veränderte Vorspannung sorgen sind etwas stärker belastet. Wenn die aufgeben ist das aber nicht unmittelbar gefährlich. Gibt ne gute Chance dass man es eh sieht und ansonsten ist dann halt die zusätzliche Federung durch das Luftpolster weg. Damit sollte man noch nach Hause trudeln können. Habe aber auch schon mehrere Leute mit den Dingern gesehen, die keine Probleme haben. Muss das nur als Ingenieur natürlich auch technisch rechtfertigen :D


    Erster Fahreindruck gestern ist übrigens, dass das 15er Öl die Situation doch schon deutlich verbessert hat. Habe so ein paar Kurven, wo mir meistens das Vorderrad ein wenig wegwandert. Nicht super kritisch, so eine Art Untersteuern eher. Das war gestern nicht oder erheblich weniger. Aber das muss ich nochmal weiter testen. Würde ja auch etwas Sinn machen, wenn das Vorderrad über die Unebenheiten besser auf der Straße liegt bei besserer Dämpfung. Das ist ja am Ende des Tages Sinn der Sache. Nachwippen gibt es aber immer noch und von der Tendenz sollte noch mehr Dämpfung da doch noch helfen. Ich glaube aber, dass ich das Gabelöl jetzt nur absaugen werde. Bremse ab, Schutzblech ab, Rad raus, Gabelrohre raus - das war dann doch recht aufwändig. Wenn ich den Lenker löse, bekomme ich Feder usw. nach oben raus und das letzte Bisschen Öl muss ich nicht raus haben - ist ja gerade auch neu.


    Habe mir jetzt das Ravenol 20W bestellt. Hat schonmal 45% mehr Viskosität. Bei mir ist FC Moto um die Ecke, da bekomme ich Motul, Ipone und BelRay für 12-17€ pro Liter, falls es noch viskoser sein muss. BelRay geht mit dem 30W bis knapp über 100 mm²/s. Ravenol ist aktuell mein Favorit, weil die mit beim Viskositätsindex deutlich besser aufgestellt sind. 15W ist bei 190, das 20W noch bei 161. Bei vergleichbarer Viskosität wie dem 20W ist Castrol noch in der Nähe mit 143, Motul 103-116, BelRay 109, Ipone 110-115.

    Daran wird es sicher nicht komplett scheitern, aber eine stabilere Viskosität über Temperatur erweitert den Temperaturbereich in dem die Gabel toll funktioniert. Ist auch für das Abstimmen natürlich besser, weil der Einfluss der Umgebungstemperatur geringer ist.

    Einmal editiert, zuletzt von johannes ()

  • Pass auf beim Schutz"Blech"abbauen,

    Da sollte man alles an Streben abschrauben. Mir ist der Kotflügel gebrochen, weil ich den komplett in einem Stück, zwischen den Holmen raus haben wollte. Tja, ja. 100€ Lehrgeld für nen Neuen...

  • Ich glaube aber, dass ich das Gabelöl jetzt nur absaugen werde. Bremse ab, Schutzblech ab, Rad raus, Gabelrohre raus - das war dann doch recht aufwändig. Wenn ich den Lenker löse, bekomme ich Feder usw. nach oben raus und das letzte Bisschen Öl muss ich nicht raus haben - ist ja gerade auch neu.

    Ich habe auch das Gabelöl "gemischt". Da in jedem Holm 403 ml Füllmenge angegeben ist habe ich folgendes gemacht:
    - Vorderrad mit Constands-Montageständer entlastet.
    - Obere Verschlußkppe abgeschraubt
    - Je Holm 200 ml Öl abgesaugt (Geht gut mit einer Vakuumpume für Bremsflüssigkeit)
    - Danach je Holm 200 ml W15er Öl eingefüllt. Somit ca W12,5
    - Verschlußkappe wieder drauf
    Gabel dämpft etwas besser. Aber immer noch recht weich.
    Grüße Ralf

  • ConnorMcleod

    Bei mir wird das ne manuelle Sache (mangels Pumpe...) und ich werde versuchen so viel wie möglich rauszubekommen. Deswegen auch Lenker lösen und auf den Tank oder nach vorne legen, damit Distanzhülse und Feder rauskönnen.

    Welches 10er und welches 15er Öl hast du genommen? Da gibt es ja leider enorme Unterschiede. Mein 15W von Ravenol ist z.B. dünner als das SAE10 von Wilbers und das 20W was ich jetzt bestellt habe entspricht ungefähr dem SAE15 von Wilbers. Das muss man scheinbar als Referenz mit angeben, wenn man vergleichen möchte.

  • Nach dem Befüllen mit Öl sollten die kleinen, eingeschlossenen Luftbläschen, genügend Zeit haben, um aufzusteigen.

    Man kann sich in der Apotheke eine 100/ 200ml Spritze (ohne Nadel) besorgen, einen passenden, durchsichtigen Schlauch aufstecken und damit Öl raussaugen, und auch wieder damit genau auffüllen.

  • Nach dem Befüllen mit Öl sollten die kleinen, eingeschlossenen Luftbläschen, genügend Zeit haben, um aufzusteigen.

    Man kann sich in der Apotheke eine 100/ 200ml Spritze (ohne Nadel) besorgen, einen passenden, durchsichtigen Schlauch aufstecken und damit Öl raussaugen, und auch wieder damit genau auffüllen.

    Wilbers schreibt, dass man den ausgebauten Holm 20x durchpumpen soll. Wenn man nur absaugt und nicht über Kopf auslaufen lässt, dürfte es weniger schlimm sein. Und dann so einfüllen, dass das Öl am Holm innen runterläuft und nicht in das schon eingefüllte reintropft. Wenn das Öl dann noch möglichst warm ist und man nach dem Einfüllen mal nen Kaffee trinkt, sollte das passen. Oder mal über Nacht stehen lassen.

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