Stammtisch-Geschichten

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  • Ja, aber solche "Leute" gibt es überall. Schade, daß sowas einem beim Stichwort Belgien immer einfällt.

    Meinst du mit "Leute" die eigtl Täter? Gibt ja noch mehr Schuldige..

    Geschichte passiert, Geschichte widerholt sich - und sollte eben gerade deshalb nicht verdrängt werden: Gehört wie das Bier zB eben zu Belgien.

    Für mich gibts da ein System, begünstigt durch politische und gesellschaftliche Umstände, das solche Täter deckt und ihre strafrechtliche Verfolgung erschwert.

    Ich denke da an die vielen braunen Gestalten die in Deutschland ab 1945 in Politik und besonders in die Justiz zurückkehrten.

    Schwarze Roben, braune Gesinnung – DW – 11.10.2016
    Nach 1945 arbeiteten viele NS-Juristen weiter im Staatsdienst. Wie braun das Justizministerium war, hat jetzt eine Historiker-Kommission mit schockierenden…
    www.dw.com

    Nach dem Krieg waren Staaten wie Chile, Paraquay, Argentinien bevorzugte Ziele von Nazis/Kriegsverbrechern, sog "Rattenlinie"

    Und auch das unrühmliche Verhalten von offiziellen deutschen Institutionen mit der Colonia Dignidad während der Militärdiktatur Chile führe ich auf solche Seilschaften zurück.

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  • Ja, meinte ich, und ja, nix verdrängen, aufklären, alles. Aber es wäre auch ungerecht ganz Belgien als Kinderschänder zu sehen.

    Ja Geschichte wiederholt sich leider, 39 Überfall Polens, 22 Überfall Ukraine, beides durch wahnsinnige. Und dann noch die kleinen Tragödien, wo man gerne nicht so hinschaut, Sudan, Myanmar, Mali...

    Da sieht man, wie gut es uns geht, bei allen "Problemen"...

    Freiheit für die Straßen, weg mit dem Teer!

  • Ich hatte mal das Vorhaben, am hiesigen 6 Stunden Mofarennen teil zu nehmen.
    Auf einer meiner damaligen Außendienstfahrten erspähte ich ein Gefährt für einen ersten Versuch auf einem Schrottplatz. Eine vollständige Mobylette. Ich durfte sie für 15€ gleich mitnehmen. Die Zeit bis zum Rennen war zwar recht knapp aber ich dachte, das wird schon!
    Nun war ich allerdings ein paar Tage vorher beim Kartfahren untersteuernd etwas unsanft in die Bande eingeschlagen und spürte seit dem ein leichtes Pieksen in der Brust.
    Während ich die Mopete nun mit Ach und Krach alleine ins Auto hievte piekste es dann auf einmal so richtig doll und auf der Fahrt nach Hause ging Atmen und das Bedienen vom Schaltknauf immer schlechter. Bin dann Richtung nach Hause und die letzten Kilometer nur noch im 3. Gang gefahren für jede Geschwindigkeit. Hab dann erst mal im Angesicht des sicheren Todes meine Freundin auf Arbeit angerufen, nach Luft japsend auf der Couch gewartet und dann sind wir ins Krankenhaus gefahren zum Röntgen. Die erschreckende Diagnose war: könnte ne Rippe angeknackst sein, ist aber nix zu sehen. Eine Schachtel Ibu und paar Tage ausruhen.
    Die nachfolgende Auszeit zog sich dann etwas, die Zeit zu knapp, ich hatte keinen Elan das Projekt zu verfolgen und dann stand mir das Ding im Weg rum. Also hab ich die Mobylette mit ein paar Sätzen bei (damals) Ebay Kleinanzeigen eingestellt und sofort meldete sich jemand mit Mobyletten-Sammlung aus Soltau, dem ich das Teil für 120 € verscheuerte.

    Tja, so endete mein Mobyletten - Rennteam ohne je ein Meter gefahren zu sein
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  • Ich hatte vor meiner 35 Jahre dauernden Moped-Pause in der Zeit von 1979 bis 1986 sieben verschiedene Motorräder, und mit fast jedem irgendein bleibendes Erlebnis.

    Mein erstes Motorrad hatte ich schon vor meinem Führerschein gekauft, eine Honda CB250G

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    (ne Schrottmühle, aber ich hatte damals 0 Ahnung). Es konnte also nach bestandener Prüfung sofort losgehen.

    Ab Dortmund auf die B54 Richtung Süden, ins Volmetal, ungefähr bis Schalksmühle, da fing das Ding an zu ruckeln.

    Ok, lieber umdrehen und nach Hause, bevor was kaputt geht. Auf die nächste Auffahrt zur A45, ich wollte ja schnell nach Hause. Nach ein paar Kilometern: Ruckel, ruckel, aus!

    Hmm. Zum nächsten Streckentelefon und den Pannendienst gerufen. Der stellte dann nach einigen Startversuchen fest, dass der Tank leer war, weil der Benzinhahn von Anfang an auf Reserve stand. 🙈

    Nachdem ich mir eine Mitgliedschaft aufschwatzen lassen hatte, war er bereit, mir 5l Sprit zu verkaufen.

    Also weiter Richtung Heimat.

    Allerdings konnte ich plötzlich nicht mehr höher als in den 2. Gang schalten, also bin ich im 2. Gang mit ca. 100km/h bis nach Hause gefahren. Da der Drehzahlmesser sowieso kaputt war, konnte ich auch keine Drehzahl sehen; war halt etwas laut. :freak

    Als ich nach ca. 30 Kilometern in Dortmund an der Autobahnausfahrt kurz halten musste, gab es ein mehrfaches "Plopp" und alle vier Ventikappen sind geplatzt, und das Öl kochte oben aus dem Motor. Das war das Ende meines ersten Motorrads. :weia

    (Fortsetzung folgt)

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  • Hier mal was für Edmund1964

    Auf Mallorca kam aus dem Gebirge Richtung Soller ein spanischer Jüngling mit seiner Perle auf dem Sozius an der Autoschlange vorbeigebraust, in der ich auch mit dem Auto steckte. Er Jeans und T-Shirt, sie Tanktop und Shorts - ein herrliches Weib, soviel ich in der Kürze sehen konnte. Höchstens fünf Minuten später kamen wir um eine Kurve, in der Rollsplitt lag und die an einem Schotterparkplatz vorbeilief. Das Motorradpärchen stand dort neben ihrer verkratzten Kiste - so viel Blut, zerfetzte Haut und Panik hab ich weder vorher noch danach wieder gesehen, will ich auch nicht!

  • ..

    ein spanischer Jüngling mit seiner Perle auf dem Sozius an der Autoschlange vorbeigebraust ...

    Oh, den kenne ich auch: Ich biege mit dem Auto nach rechts in den Kreisel zur Schnellstrasse ab, da drückt sich der Typ noch rechtser vorbei. :wow

    Auf mein Hupen gab er mir das internationale Zeichen für Freundschaft :finger-

    Ich hab da kein Mitleid wenn dem Typen was passiert... :egal  :pfeifen

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