Tschau CB650F, doch was kommt nun?

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  • Hallo liebe MT07 Liebhaber :)


    Nach langer Zeit, die ich schon in dem Forum verbringe wird es nun wahrscheinlich doch Zeit für eine MT07.

    Hab mir letztes Jahr eine 2015er CB650F gekauft, hatte auf gut 8000km Spaß damit aber mir fehlt da eindeutig der Druck untenraus :) War damals eine Vernunftsentscheidung, weil halt bisschen bequemer und tourentauglicher als die Yamaha und preislich in etwa gleich. Ich bin bisher immer so Tagestouren zwischen 200 und 400km gefahren, werde in naher zukunft auch maximal 2 Tagestouren machen und liebäugle wieder mit der MT07 :) Bin in Österreich hauptsächlich in den Voralpen unterwegs


    Hab gerade zwei in Aussicht und kann mich nicht recht entscheiden, mein Budget liegt bei 5500€


    1. 2014er Modell mit Wilbers Federn vorne und hinten, Komfortsitzbank, RI- Auspuffanlage und paar optischen Schnickschnack (10000 km)


    2. 2017er Modell ohne Extras außer Kennzeichenhalter und andere Fußrastenanlage (15000 km)


    Beide zum etwa selben Preis, da frage ich mich was wohl die bessere Maschine wär, sind die 3 Jahre mehr überhaupt relevant?

    Gibt es unterschiede zwischen 14 und 17er modell?


    Würde mich über Tipps zur Kaufentscheidung freuen, danke und schönen Tag noch 😁

    Patrick

  • Die technische Entwicklung bleibt sicher nicht stehen.

    Der Wesentliche Unterschied 2014 zu 2017 ist die Umstellung von Euro 3 auf Euro 4.

    Umbauten:

    Evotech Performance Kühlerschutz - Bruudt Kennzeichenhalter - Probrake MIDI Kupplungs- & Bremshebel - Yamaha Komfort-Design Sitz - Akrapovic Komplettauspuffanlage E4 inkl. KAT - Bodystyle Kühlerabdeckung - ABM 0229 Alu-Lenker - Wilbers Gabelfedern - …

  • Preiseinschätzung von außerhalb AT ist immer ein wenig schwierig, da bei Euch die Fahrzeugpreise eh etwas höher sind. Aber generell würde ich zur MT sagen, ist es egal wie alt die ist.



    Nur sind bei Deinen Angeboten da schon ein paar Auffälligkeiten. Mein alter Leitsatz, ein lauter Auspuff ist eh nur für Leute, die nicht viel fahren, ist bei der 2014er wieder voll erfüllt.


    Wenn sie Dich interessiert, dann eher auf Standschäden achten, wie z.B. undichte Gabeldichtringe. Mal im Stand ein und ausfedern und schauen, ob noch alles dicht ist. Ebenso am Federbein, ob die Kolbenstange trocken bleibt. Wann wurde die Standuhr zuletzt geserviced? Im Gespräch haben eine Zubehörauspuffanlage (vor allem so ein Billigdingen) keinen Wert, wenn die Originalanlage nicht dabei ist. Wenn sie noch vorhanden ist, dann ist der Mehrwert immer noch gleich Null. Bei Blingbling Sachen würde ich es ebenso halten. Beim Fahrwerk ist schwierig, keine Ahnung wie alt das nun ist und auf was für einen Fahrer das abgestimmt ist. Habt ihr um die 30 - 50 kg Unterschied, dann ist es für Dich ohne Nutzen, sprich Du musst daran, bedeute auch keinen Mehrwert.


    Andersherum, die ältere Maschine sollte sich im Gespräch als wesentlich günstiger als die 2017 entpuppen, Ausnahme, die 2017 ist weit unterhalb des üblichen Marktpreises.

    Bleibt abschliessend zu sagen, beide anschauen, vor allem die Halter/Fahrer..., oder vllt. bist Du eher so ein Tracer Typ am Ende?

  • Vielen Dank für die schnellen zahlreichen Antworten!


    Ich würde sagen die 2017er ist relativ günstig mit 5200€ VB, mich stört an der halt das Originalfahrwerk, das einfach zu weich ist.

    Grundsätzlich würde mir die Tracer besser gefallen, ist aber derzeit nicht im Budget drinnen.


    Ich bin die MT07 schon ein paar mal gefahren, versprüht einfach mehr Emotionen :D

    Die CB650 ist halt so "langweilig" sauber gelaufen.. und in den ganzen Spitzkehren auf Pässen zieht sie nicht so schön raus :)

  • Ich wiege knappe 80kg, mit leder wohl etwas mehr.. fahre nur alleine bisher, die Freundin will ich erst mitnehmen wenn ich mehr erfahrung habe.

  • Meine Meinung, wenn Dir auch gedanklich die Tracer ins Konzept passt? Dann warte noch etwas.


    Dieses Jahr ist der Markt eh verrückt, keiner kann sagen, wie sich noch etwas entwickelt, und vor allem wohin. Dein Budget ist bekannt, also weisst Du, was Du dafür einkaufen kannst.

    Jetzt ist auch die Honda wertstabil, ähnlich wie bei der MT, eigentlich egal, ob Du die in diesem oder kommenden Jahr verkaufst.


    Die Tracer z.B. ist in DE eine lahme Ente bei den Verkaufszahlen. Teilweise starke Rabatte als Neufahrzeug oder eben schon Jahre alt als Neufahrzeug. Bei den Gebrauchtpreisen steckt sich das mitunter durch und die Dinger werden wirklich günstig gehandelt. Frage doch einfach mal bei den Tracer Angeboten an, ob sie auch mit Deinem Geld zufrieden sind. Oder eben nich bis kommendes Jahr warten, dann ist auch die Modellpflege durch und ie Alten evtl. zahlreicher im Angebot.

  • ich würde auch immer zu einer Unverbastelten tendieren, mal abgesehen von Kennzeichenhalter oder Blinker.

    Alles andere wie Fahrwerk oder Lenkererhöhung sind nicht auf dich abgestimmt, kann passen, muss aber nicht.

  • Wenn du Fahrwerk und Krawalltüte haben willst: nimm die erste. Frage beim Fahrwerk wie die eingestellt ist. Also auf welches Gewicht und welchen Fahrstil. Kann man normalerweise bei Wilbers angeben.

  • bei gleichem Preis würde ich mich für die 2017er entscheiden (meine beiden XSR und MT07 sind beider 2017er) ... würde an deiner Stelle auch von einem billigen Auspuff abraten, gerade in NÖ (schätze ich auf deiner Aussage mit Voralpenland) gibt es einige gute weiße Mäuse mit Kenntnis über Motorräder ;) btw. halte den Preis von 5.2k für ein 2017er Modell für absolut fair mit der km-Leistung


    Grüsse aus dem Alpenland (Pinzgau)

  • Ich würde immer ne 2014er vorziehen, allein weil ich z.B. den Euro3 Akra viel schöner finde :herz


    Unterschiede ansonsten gibts nicht so wirklich, die für dich als Fahrender von direkter Relevanz sind. Ohne den Zustand der beiden zu kennen würde ich sagen: ist wurscht :)

  • Danke für die vielen Meinungen :)

    Habe heute meine Honda zu einem recht guten Preis überraschend schnell verkauft.

    Die 2014er ist jetzt ausgeschieden, der Besitzer hat mir erklärt dass die Maschine seit 3 Jahren fast nur steht und 200km bewegt wurde. Außerdem hab ich mir videos zum RI Auspuff angesehen und sowas brauch ich nun echt nicht :daumen-runter

    werde mir die woche mal die 2017er anschauen und mit verhandeln geht sich mit meinem budget vlt sogar noch eine Komfortbank und das Federbein aus :)

  • Die ist halt leider auf 48PS gedrosselt, weiß jemand wie aufwändig die Elektronische drossel zu entfernen ist, bzw welche kosten auf einen zukommen zwecks ausbau und eintragen in den zulassungsschein?

  • Die 2014er ist jetzt ausgeschieden, der Besitzer hat mir erklärt dass die Maschine seit 3 Jahren fast nur steht und 200km bewegt wurde.

    Inwiefern ist das ein Problem? Ölwechsel, ggf. Batteriewechsel, ansonsten sollte das unproblematisch sein, wenn zudem keine Drossel ausgebaut werden muss.


    Den Zubehör Auspuff könnte man auch prima verkaufen und sich günstig einen originalen besorgen, gehen für unter 100€ bei Ebay weg.

  • Bleibt trotzdem ein Serienfahrwerk, was mMn nicht den Aufpreis wert ist. Dann lieber die Wilbersbefederte 07 nehmen und noch nen Federbein in der Herbstaktion schießen (ca . 400€), damit ist man meilenweit vorraus.

  • Die ist halt leider auf 48PS gedrosselt, weiß jemand wie aufwändig die Elektronische drossel zu entfernen ist, bzw welche kosten auf einen zukommen zwecks ausbau und eintragen in den zulassungsschein?

    Arbeitszeit maximal 1 Stunde, wenn du es zum ersten mal selbst machst. In der Werkstatt vermutlich die Hälfte der Zeit.

    TÜV - Leistungsänderung eintragen - 34,80€

    Zulassungsstelle - neue Papiere, Zulassungsbescheinigung I und II - 15,50€

    Umbauten:

    Evotech Performance Kühlerschutz - Bruudt Kennzeichenhalter - Probrake MIDI Kupplungs- & Bremshebel - Yamaha Komfort-Design Sitz - Akrapovic Komplettauspuffanlage E4 inkl. KAT - Bodystyle Kühlerabdeckung - ABM 0229 Alu-Lenker - Wilbers Gabelfedern - …

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