Leben und Basteln mit der Tracer 7

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  • Servus Gemeinde,


    Nachdem ich ja schon mit dem Pappwindschild experimentiert habe - siehe meine Galerie - ging es dann zur Sache.


    3,5 cm abgeklebt. Mit dem Dremel mit dünner Trennscheibe, auf der niedrigsten Einstellung mit der man noch durchkommt, abgeflext. Mit feinem Schleifpapier für Holz die Unebenheiten beseitigt und anschließend mit einem Schwamm und S100 Kratzerpolitur die Kante so glatt geschliffen, dass sie aussieht wie Original.


    Passt mir mit 172 cm Größe jetzt perfekt. Wind geht noch über die Handyhalterung, Tankrucksack und Schultern. Helm liegt verwirbelungsfrei im Wind. Auf der Bahn kann man auch mal höher stellen, was dann auch völlig ausreicht um komplett geschützt zu sein und das Visier mückenfrei zu halten.


    PS: Den Dremel am besten von oben ansetzen bzw. anders rum halten.


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    Einmal editiert, zuletzt von Breeze ()

  • Erstmal Danke für das Feedback..kommen wir jetzt zu etwas völlig anderem....


    Die Federelemente..


    Immer ein schwieriges Thema und natürlich auch abhängig von der Beladung und dem Einsatzzweck.


    Deshalb kann ich nur für einen Solofahrer mit ca. 75 Kg in Montur sprechen.


    Aus dem Laden kam sie mit der Grundeinstellung:


    Vorne: 15 mm ausgeschraubte Vorspannung und 6 Klicks offen.

    Hinten: Stufe 4, eineinviertel Umdrehungen offen.


    Bei meinem Gewicht ergab das folgende Messungen:


    N1 = Negativfederweg ohne Fahrer, N2 = Negativfederweg mit Fahrer


    Vorne: N1 30 mm, N2 52 mm Unterschied 22 mm

    Hinten N1 6 mm, N2 27 mm Unterschied 21 mm


    Fazit: Weder vorne noch hinten passt dies für mein Fahrergewicht. Und man merkt es natürlich auch beim Fahren, wobei man zuerst das verdammt harte Federbein im Focus hat


    Also erstmal, der Einfachheit halber, die Gabel eingestellt. Der allgemein übliche Unterschied zwischen N1 und N2 sollte ca. 10 mm betragen, 22 sind jedenfalls viel zu viel.


    Bei der 130 Gabel können es auch etwas mehr sein. Bei Einschrauben der Vorspannung auf 11 mm beträgt der N2 nur noch 41,3. 11,3 mm Unterschied sind o.k.


    Das fährt sich auch schön straff ohne Komforteinbüßen, alles gut. Die Zugstufeneinstellung lasse ich erstmal so.


    Hinten wird wahrscheinlich zum Problemkind geraten. Noch nie hatte ich das Vergnügen mit einem derart harten Teil. Selbst meine straff, sportlich abgestimmtem WP und Wilbers der Vergangenheit sind dagegen Komfortsänften.


    Ein N1 von 6 mm auf Stufe 4 zeugt schon davon, dass die Federrate höher ist. Auf minimaler Vorspannung sind es auch nur 9 mm.

    und 21 mm Unterschied mit 75 Kg Fahrer sind einfach zu wenig. Punkt.


    Also niedrigste Vorspannung eingestellt, so komm ich wenigstens auf einen Unterschied von 25 mm. Dass ist die allgemein niedrigste Empfehlung, was so normalerweise ausgesprochen wird. Und im Fall dieses Federbeins noch ziemlich unkomfortabel.


    Man müsste rein rechnerisch 105 Kg auf das Mopped packen damit 35 mm erreicht werden, was für ein Federbein mit 142 mm Federweg immer noch an der unteren Grenze von 25 % des Federweges wäre.


    Die High Speed Dämpfung ist auch nicht so dass Ding dieses Federbeins. Sprich, beim schnellen Einfedern, Absätzen etc., geht es ins Kreuz. Das Teil ist extrem bzw. viel zu straff abgestimmt.


    Da die Zugstufendämpfung bei billigen Federbeinen auch immer leichte Auswirkungen auf die Druckstufe hat (die Bohrungen wirken in beide Richtungen) habe ich dies auch aufgedreht. Macht keinen merklichen Unterschied.


    Das einzig Gute ist, es macht nix, dass alles auf "weich" gestellt ist. Die Fuhre liegt auf ebener Piste gut, es wippt nix nach, beim Rausbeschleunigen etc.


    Auf kurz oder lang brauche ich wohl wieder ein alternatives Federbein....besser dies, als einen Orthopäden.


    Wer weiß die Federrate des Original-Federbeins?





    3 Mal editiert, zuletzt von Breeze ()

  • Kettenspannung, Grundlängung, Markierungen


    Nach nur 430 km ist die Grundlängung der neuen Kette schon 10 mm über dem max. Kettenspiel von 35 mm.


    Man sollte hier also frühzeitig vor dem 1000er KD ein Auge drauf werfen.


    Hier gleich mal den Laser ran gehalten und festgestellt, dass sie exakt läuft.


    Das Einstellen ist aufgrund der Aluschwinge und dem anderen System etwas einfacher oder sagen wir schöner gelöst als bei der MT.


    Nachdem Einstellen noch mal mit Laser überprüft und geschaut, ob es auch mit den Markierungen passt. Auch hier ist alles korrekt. Links und rechts gleich. Also alles gut und exakt.

  • Das kann ich so von meiner 2020er Tracer 700 auch bestätigen. Musste auch vor dem 1000er Service schon die Kette nachspannen.

    Bei ersten Mal hat das auch mit den Markierungen gepasst, jetzt beim 2. Nachspannen bei knapp 2000km passen die Markierungen nicht mehr ganz. Ausgerichtet habe ich mit dem Laser, angelegt am Kettenblatt und die Abweichung am Ritzel gecheckt. Bei Ersten Mal hab ich nur über die Kette geguckt.

    Kann es sein, dass das Ritzel etwas schwimmend gelagert ist und sich somit minimal bewegen kann bei einer Radumdrehung?

    Wie genau äußert sich ein leicht schräg laufendes Hinterrad beim Fahren?

  • ...3,5 cm abgeklebt. Mit dem Dremel mit dünner Trennscheibe, auf der niedrigsten Einstellung mit der man noch durchkommt, abgeflext. Mit feinem Schleifpapier für Holz die Unebenheiten beseitigt und anschließend mit einem Schwamm und S100 Kratzerpolitur die Kante so glatt geschliffen, dass sie aussieht wie Original....

    Super Arbeit, da bekomme ich doch glatt Lust mir meine Scheibe auch mal genauer anzuschauen :)

  • wo hast du denn diese Hausnummern her? :denk

    Ganz so einfach ist es nicht, und irgendwelche "üblichen" Werte gibt es eigentlich auch nicht

    Ich konnte die Maschine meiner Frau problemlos einstellen, sie ist nicht so weit entfernt von deinem Gewicht

    die Federraten passen eigentlich

    Das Federbein steht jetzt auf Stufe 3.

    Die Gabelvorsspannung hat 6 sichtbare Ringe.


    Die Dämpfungseinstellungen hängen dagegen vom persönlichen Geschmack und dem Fahrstil ab.

  • Gabel

    N1: 20...25% des Federweges

    N2: 30...35% des Federweges


    Federbein

    N1: 5...15% des Federweges

    N2: 25...30% des Federweges


    das ergibt als Differenz/Hub

    Gabel: 5...15% des Federweges

    Federbein: 10...25% des Federweges


    und jetzt rechnen und Vorspannung so einstellen, dass alle Bedingungen erfüllt sind...

    :kaffeemuede

  • Hinten wird wahrscheinlich zum Problemkind geraten. Noch nie hatte ich das Vergnügen mit einem derart harten Teil. Selbst meine straff, sportlich abgestimmtem WP und Wilbers der Vergangenheit sind dagegen Komfortsänften.

    Hab zwar das Vorgängermodell, selbiges letztes Jahr im März neu gekauft, aber bezüglich des Federbeins anfangs ein ähnliches Problem gehabt.

    Einstellung auf Stufe 5 und es war wesentlich besser.

    Mittlerweile und über 20000km später bin ich versucht, wieder Stufe 4 zu nehmen.

    Will sagen: das Federbein wird im Laufe der Zeit/km tatsächlich weicher. ;)

    Man wird sehen, welche Einstellung ich bei z.B. 40000km haben werde.

  • Tankrucksack SW-Motech City Pro


    Nachdem ich meinen alten Evo Trial ausprobiert habe, dieser vorne schon sehr breit baut, beim Rangieren dauernd die Schalter anschlagen und fröhlich beim Rangieren gehupt wird, musste was anderes her. Zumal der alte schon etwas in Mitleidenschaft gezogen war.


    Nach Ranhalten passte der City Pro ganz gut. Da er schmaler ist und die Seitentaschen weiter hinten anfangen. Jetzt montiert sieht man allerdings, dass er hinten aufsitzt. Also werde ich mir demnächst noch die Erhöhung holen. Kost 8 Euro und wird unter den Rucksack geschraubt, nicht unter dem Ring.


    Grüsse


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  • Tankrucksack SW-Motech City Pro


    Nachdem ich meinen alten Evo Trial ausprobiert habe, dieser vorne schon sehr breit baut, beim Rangieren dauernd die Schalter anschlagen und fröhlich beim Rangieren gehupt wird, musste was anderes her.

    Hihi, da freut sich die Umwelt, kenn ich. Meine Lösung wird sein, dem alten Louis-Rucksack die linke Seitentasche abzutrennen. Da geht sowieso so gut wie nix rein, und dann stößt auch nix mehr an den Hupenknopf.

    Watt fott is, is fott :weia

  • YAMAHA
    YAMAHA: Tankschutzhauben sind regelmäßig keine Lagerware. Sie werden erst nach Ihrer Bestellung gefertigt. Die Fertigung erfolgt im Rahmen eines…
    www.bagsterworld.de

    Das ist meine Lösung. Ich mag die Ringe nicht. Der Tankstutzen bei der Tracer ist auch ein einer blöden Stelle, nicht gut für Ring geeignet.

    Langes Leben und Spaß dabei wünscht
    Melli_Blue


    Andreas M.

  • SW-MOTECH SLC-TRÄGER an der Tracer.


    SW baut keinen SLC-Träger für die Tracer. Warum auch immer?


    UPDATE: JUSTAMENTE AM GLEICHEN TAG WIE MEIN POST KÜNDIGT SW-MOTECH AUF YOUTUBE EINEN TRÄGER AN.


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    Im Gegensatz zu SW liegt mein Träger enger an und ist weiter vorne platziert. Somit besser für meine Taschen geeignet!

    Bei SW mussten sie nach oben an den Haltegriffen vorbei Platz für die ABS-Koffer schaffen.


    Ich mag wasserdichte Rolltaschen lieber als Koffer und habe für die MT schon Vanucci an die SLC-Platte geschraubt. Bei Fahrzeugwechsel sollten die immer mit umziehen.


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    Also einen Versuch unternommen den Träger der MT an die Tracer zu adaptieren.


    Erstmal braucht man 25 mm mehr Distanzhülsen an der Fussrastenhalterung, weil diese weiter auskragen. Dann müssen die Haltelaschen etwas gebogen werden, dass der Träger etwas gerader nach hinten geht, weil die Tracer doch etwas breiter baut.


    Klar war schon, dass die Verschraubung des Kennzeichenträgers weiter hinten und anders angeordnet ist, als bei der MT. Also musste eine neue andere Adapterplatte her.


    Dieser U-Bügel verteilt die Kräfte auf alle 4 Schrauben. Givi z.B. montiert seinen Träger auch so.


    Wiedermal kommt Pappe als Grobmuster zum Einsatz,

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    Dann ne 5mm Stahlplatte bestellt. Nach und nach die Bohrungen bestimmt, von Hand ausgesägt und gefeilt.

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    Testmontage, Abstand vom Kennzeichenhalter 15mm. Viel weiter kommt man nicht nach unten, da der Kennzeichenträger trapezförmig weiter wird.

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    Oben drüber verlaufen dann die Stangen des Topcasetragers.


    Bohrungen für die Trägermontage bestimmt.


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    Ziel war auch, nicht breiter als der Lenker zu werden, was eingehalten wurde.


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    Jetzt kommt noch der Feinschliff und das pulverbeschichten. :daumen-hoch Dann kann sie auf Reise immer schön weich Umfallen. :freak


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  • Hab's doch gewusst, der Bagger kam weg und kein Motorrad, so gehört sich das, besonders wenn man solche klasse "Bastelarbeiten" macht, sieht top aus. Ich mag auch keine Kindesärge mehr spazieren fahren.

    Freiheit für die Straßen, weg mit dem Teer!

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