Sturzbügel für meine Mt-07 2021

Du siehst das Forum als Gast - als registriertes Mitglied stehen dir alle Forenbereiche zur Verfügung. Wir freuen uns auf dich!

  • Hey Leute,

    ich hab mir grad die Mt-07 gekauft und da ich Fahranfänger bin und die Maschine nicht beim kleinsten Umfaller kaputt gehen soll, würde ich mir gerne einen Sturzbügel anlegen. Jetzt ist aber die Frage, was für einen ich hole.. Ich hab gesehen, dass es einen von SW Motech gibt, aber so wies ausschaut schützt der gar nicht mal so gut (Blinker und Lenker sind auf keinen Fall geschützt, hauptsächlich nur der Motor). Ich dachte vielleicht habt ihr Ideen oder wisst welche gut schützen. Hab auch welche von CRAZY IRON gefunden, weiß aber natürlich nicht wie da die Qualität ist, wisst ihr da vielleicht was?

    Wär echt super, wenn ihr mir helfen könntet, damit ich dann pünktlich zum Saisonstart fertig bin & auch losstarten kann :)

  • Hi Carina,

    willkommen hier im Forum (siehe Vorstellungsthread ;) )Du hast dir ein tolles Motorrad ausgesucht.

    Zu Deiner Frage:

    Einen Sturzbügel der gleichzeitig Blinker und Lenker schützt, wirst du kaum finden. Dafür brauchst du eher stabile Handguards, und auch die schützen höchstens bei Umfallern oder Rutschern. Kaputte Handguards sind zwar auch nicht billiger, als Blinker oder Lenker, aber wenigstens ist die Chance auf unverletzte Hände größer.

    Für den Motor gibt es auch ganz gute sog. Sturzpads, die die schlimmsten Schäden verhindern können, aber nicht so auffällig sind. Gibt es auch für die Achsen.

    Sturzschutz ist auf jeden Fall gut angelegtes Geld.

  • Hi Carina,

    es gibt ein Fahrschulkit für Fahrschulen. Ob es das fürs 2021er Modell auch noch gibt keine Ahnung. Das dürfte mit den Maximalschutz darstellen.

    Du darfst dir unter Sturzbügel aber nicht vorstellen das dein Moped im Falle des Falles keinen Schaden nimmt. im besten Fall funktioniert das beim Umfaller bis zur Schrittgeschwindigkeit.

  • Moin und willkommen.

    Ich persönlich halte da nicht viel von.

    Fahre auch erst seit Mai 2021 und habe mir die MT 2021 neu gekauft.

    Die erste Saison hat sie Sturz und Umfallfrei überlebt. Hat vermutlich auch damit zu tun, das ich sie schon leicht wie ein rohes Ei behandle. :lachen

    Wie war das? Vorsicht ist die Mutter der Porzelankiste. :freak

    #keinalpenin2023

  • Moin und willkommen.

    Ich persönlich halte da nicht viel von.

    Fahre auch erst seit Mai 2021 und habe mir die MT 2021 neu gekauft.

    Die erste Saison hat sie Sturz und Umfallfrei überlebt. Hat vermutlich auch damit zu tun, das ich sie schon leicht wie ein rohes Ei behandle. :lachen

    Wie war das? Vorsicht ist die Mutter der Porzelankiste. :freak

    bin ich der selben Meinung und auch ich fahre erst seit letztem Jahr. Und sind wir mal ehrlich wenn es zu einem unfall kommt ist glaub ich egal was da für bügel dran sind. Wenn man allerdings das Bike beim schieben immer wieder umhaut sollte man vielleicht das geld dafür aus dem Fenster hauen oder an der Motorik arbeiten :D

  • Moin und willkommen.

    Ich persönlich halte da nicht viel von.

    Fahre auch erst seit Mai 2021 und habe mir die MT 2021 neu gekauft.

    Die erste Saison hat sie Sturz und Umfallfrei überlebt. Hat vermutlich auch damit zu tun, das ich sie schon leicht wie ein rohes Ei behandle. :lachen

    Wie war das? Vorsicht ist die Mutter der Porzelankiste. :freak

    Ich halte da sehr viel von. Weil das über Weiterfahrt und nicht Weiterfahrt entscheiden kann. Für einen der sich nur 100 km vom eigenen Haus entfernt noch relativ egal, für einen dem irgendwo auf einem Pass in Südfrankreich das Mopped umfällt, da kann man so vorsichtig sein wie man will, und dann der Schalthebel abbricht eine Mittlere Katastrophe. Wenn es geschützt werden kann sollte es geschützt werden.

    Und der erste Umfaller oder Sturz wird passieren, es ist nur eine Frage der Zeit.

  • So gibt es eben unterschiedliche Ansichten.
    Ich kann mich letztendlich vor allem schützen und über alles eine Hülle, Käfig oder irgendwas anderes bauen. Das zusätzliche Gewicht und vor allem die Optik wäre es mir nicht wert.
    Kippt die das Moped um und dein Lenker ist Schrott, hilft Dir auch kein Käfig. Die Weiterfahrt ist damit auch zu Ende. Egal wo.

    Ich kann mir über die Teppichkante eine Anschräge bauen, das ich da nicht drüber stolper und mir vllt auch noch weh tue.
    Kann aber auch alle Kanten mit Watte und Schaumstoff umranden, das im Falle eines Falles mir nicht weh tue.

    Es gibt für nahezu alles einen Schutz.

    Sorry für die Schroffen Worte.

    Mit etwas Umsicht minimiert man solche Risiken um ein Vielfaches.
    Wenn es passiert, dann ist es eben so.


    Wenn es nicht kaputt gehen soll, muss man halt etwas vorsichtig damit umgehen. Gerade wenn man weiter weg ist.

    Umfallen kann mir mein Moped auch im Umkreis von 100 km. Dann muss ich auch laufen, wenn eine Weiterfahrt nicht möglich ist.

    Aber, ich will Dir nicht meine Meinung aufzwingen. Nur aufzeigen, das man auch mit etwas Umsicht viel erreichen und auch Geld sparen kann.

    #keinalpenin2023

  • also ich habe hier auch schon Posts von erfahrenen Fahrern gelesen, denen das Möpp an der Tanke umgekippt ist ,weil sie (warum auch immer) vergessen haben, den Seitenständer auszuklappen. Ist mir selbst auch beinahe mal passiert. Für solche Fälle ist es gut, wenn nicht gleich Lenker, Spiegel, Blinker und Lackteile in die Fritten gehen. Deshalb finde ich dezente Sturzpads an Rahmen und Achsen, oder auch Lenkerprotektoren schon sinnvoll. Auch wenn man mal ein Stück über den Asphalt rutscht, ohne irgendwo anzustoßen, können diese Dinger größere Schäden vermeiden. Über Schönheit lässt sich natürlich immer streiten.

    Bei Unfällen mit anderen Verkehrsteilnehmern oder festen Gegenständen, helfen auch keine Sturzbügel mehr.

    Grundsätzlich wäre es mir allerdings auch viel wichtiger, dass ich selbst heil bleibe. Scheiss auf Kratzer!


    Ich habe auch nach 35 Jahren Abstinenz die erste Saison mit ca 8000 km un-/umfallfrei überstanden, aber das heißt ja nicht, dass es immer so bleibt: So doof wie es kommen kann, kannst Du gar nicht denken, auch wenn Du noch so vorsichtig bist.

  • Den "jungen" Fahrern fehlt es manchmal etwas an Vorstellungskraft was für Missgeschicke einen ereilen können, gepaart mit dem Drang sich erstmal Geld zu sparen und natürlich das coole Mopped nicht zu "verunstalten".


    Einer der 40 Jahre fährt hat schon ziemlich alles erlebt, vielleicht nicht unbedingt bei sich selbst, aber bei Reisebegleitern.


    Die letzte erfolglose Suche nach einem Handbremshebel in Österreich an einem Samstagnachmittag ist mir noch gut in Erinnerung.


    Ohne meine Schrauberqualitäten und einem Reservehebel einer anderen Reisebegleiterin für eine F800, der dann erfolgreich mit dem Resthebel der Honda CBF 600 verheiratet werden konnte, wäre die Fahrt nach Umbrien bis Montag vorbei gewesen.


    Der Fahrer, der auch erst ein Jahr fuhr, war dann doch etwas beschämt, dass er die Truppe ein paar Stunden aufgehalten hat und nicht vorher darüber nachgedacht hat, was denn sinnvoll gewesen wäre.


    Ratet mal, was er sich als er zuhause war angebaut hat....sinnvolle Schutzprodukte und andere Hebel.


    Es sind immer wieder die gleichen Sachen, die für unnötige Zwangspausen sorgen. Bis auf einen cm abgebrochene originale Handhebel ohne Sollbruchstellen. Gebrochene Fußhebel aus Guß oder gleich gebrochene Halterungen. Wenn sie aus Stahl sind kann man sie meist wieder gerade biegen.


    Jedes Mopped hat hier seine spezifischen Schwachstellen, die weniger oder stärker bei Ausrutschern oder Umfallern belastet werden.


    Da ich meist sehr weit fahre und im Schnitt bis jetzt alle 8 - 10 Jahre mal Bodenkontakt hergestellt habe, sorge ich natürlich vor.


    Für die geplante Marokkotour ist zum Beispiel ein Satz billiger Zubehörhebel dabei und ein klappbarer Schalthebel angebaut worden. Der Orginale fährt auch mit. Frisst kein Brot :winken


    Ausserdem darf man nicht ausser Acht lassen, dass jeder zusätzliche Abstand zur Fahrbahn auch dafür sorgen kann, dass die unteren Gliedmaßen weniger eingequetscht oder geprellt werden. Auch dass kann über Reiseabbruch entscheiden oder nicht.


    In diesem Sinne, jeder wie er mag oder die wie risikobereit er ist. Motorradfahren ist halt per se gefährlich.

  • Mach was du willst, aber jammer dann nicht rum wenn mal paar Deckel oder so abgeschliffen sind oder ein Deckel kaputt ist weil die das Mopped auf einen Stein umfällt (einer Bekannten so passiert).


    Du denkst du kannst als Anfänger durch Vorsicht Sachen verhindern: Diese Ansicht darfst du gerne haben. Die Erfahrenen werden dir etwas sagen. Am Anfang haben sich viele auch für unfehlbar gehalten und gedacht: Mit genug Vorsicht wird mir schon nichts passieren.


    Du schreibst dass du das seit Mitte 2021 fährst, hast also 1 1/2 Jahre Erfahrung. Es gibt hier welche die 10 - 30 Jahre Erfahrung haben, aber man braucht natürlich nicht auf die zu hören, weil man ach so vorsichtig ist.


    Ob dir das zusätzliche Gewicht dass Wert oder die Optik dass dann immernoch Wert ist, wenn du mal einen halben Nachmittag dafür opfern musst weil du sparen wolltest... da hast du dann Zeit drüber nachzudenken.


    Schroffe Worte kann ich auch.

  • Leute piano. Was man mit einfachen Mittel schützen kann, spricht ja nix dagegen. Ich habe ja auch an meiner T7, unabhängig ob die ab und zu flach lege oder nicht, einen Motorschutzbügel, handguards und einen Gepäckträger, der hinten etwas schützt. Warum nicht? Trotzdem werde ich keinen Bügel oben dran machen, weil letztendlich bei einem Sturz die Verkleidung zwar beschädigt wird, aber das hindert seltenst eine weiterfahrt und eine neue Verkleidung ist auch nicht teurer als so ein Bügel.

    Trotzdem: es ist ein Unterschied ob das Teil umfällt oder mit 100 über die Landstraße rutscht. Bei einem Umfaller geht kein Motor kaputt, höchstens Spiegel und Hebel. Beides kann man billigst tauschen und/oder Ersatz mitnehmen. Oder klappbare montieren oder eben handguards. Alles andere sehe ich persönlich als übertrieben an im Sinne, Aufwand rechtfertig nicht das (mögliche) Ergebnis.

    Für den eleganten Rutsch auf der Landstraße entweder Motorschutzbügel oder diese Sturzpdas, alles weitere sehe ich wie oben: Aufwand rechtfertigt nicht das Ergebnis. Das Verhältnis definiert jeder selber.

    Wenn es saublöd läuft kann ein krummer Furz die Weiterfahrt verhindern. Angefangen von einem Platten - was machst Du dann? Gaszug reißt? Sicherung kaputt? Aber andererseits: der eine Weltumfahrer mit seiner XTZ660 fuhr in Afrika gegen einen LKW und Rahmen war verzogen. Sei's drum und fuhr weiter um die Welt. So nebenbei würde anstatt 100km heim schieben/laufen eher mir einen Schutzbrief besorgen, die gelben Autos (nein, nicht Post..) helfen dann gerne.

    PS: je mehr Werkzeug ich früher dabei hatte, umso mehr habe ich gebraucht. Jetzt nehm ich nix mehr mit - halt doch, letzthin ne Zange und?? Spiegel mußte ich damit festdrehen...

    Freiheit für die Straßen, weg mit dem Teer!

  • Sorry.

    Ich wollte hier keinen Streit oder ähnliches los treten.


    Ich sehe mich nicht als unbelehrbar oder allwissend. Geschweige denn als jemand dem das wohl nie passieren wird.

    Es wird kommen (hoffentlich nicht).


    Ich verstehe nur nicht, warum man um alles einen Schutz bauen muss. Vielleicht fehlt mir da irgendwas. :0plan

    Aber gut. Jedem das seine.

    #keinalpenin2023

  • .... Ich dachte vielleicht habt ihr Ideen oder wisst welche gut schützen. Hab auch welche von CRAZY IRON gefunden, weiß aber natürlich nicht wie da die Qualität ist, wisst ihr da vielleicht was?

    Wär echt super, wenn ihr mir helfen könntet, damit ich dann pünktlich zum Saisonstart fertig bin & auch losstarten kann :)

    Also, nachdem hier mehr über das pro und kontra anstatt über die eigentliche Frage diskutiert wurde, möchte ich mal was sachdienliches beitragen:


    Ich selber habe bislang nur Slider von GSG Mototechnik verbaut, welche wohl maximal bei seichten Umfallern und dann wohl auch nur rudimentär Teile vor dem verkratzen schützen dürften.

    Also vermutlich, da ich noch nicht in die Verlegenheit kam, sie ausprobieren zu müssen.


    Beim Motogymkhana sind Stürze keine Seltenheit und man kann wohl davon ausgehen, dass die dort gefahreren Sturzbügel bei leichteren Stürzen recht zuverlässig vor dem nachhaltigen verbiegen relevanter Fahrzeugteile schützen.


    Stunt Cages (Impactech, Crazy Iron etc.) tun das mit dringlicher Wahrscheinlichkeit ebenso.

    Ich habe selber einen Satz Race Rails von Crazy Iron hier rumliegen, aber noch nicht verbaut.

    Massiv sind die jedenfalls ...


    Und ja, wer mit 100 in der Kurve abfliegt, dem helfen die Dinger auch nicht, das Mopped unbeschadet gegen den nächsten Baum krachen zu lassen um dann weiter zu fahren, aber das gilt für Protektorenpanzer aus dickem Leder ebenso.

    Wenn es nicht notwendig ist, ein Gesetz zu machen, dann ist es notwendig, kein Gesetz zu machen.
    Charles Baron de Montesquieu


    Was bisher geschah:

    - Tacho nach vorne mit Kit von LSL

    - GSG Sturzpads
    - Hebelleien von ABM (und zwar die SyntoEvo)
    - KZH von Evotech-rc.it (incl. Shin-yo Rückstrahler)
    - Kellermann micro Rhombus Dark
    - Magura Streetfighter FX auf LSL Klemmböcken
    - Lenkerendspiegelhaltekappen von Desmoworld + Highsider Ferrara Spiegel

    - Renthal Griffgummis
    - E3 Akrapovic

    - Wilbers vorn und hinten

    Einmal editiert, zuletzt von Wicked ()

  • Jedenfalls kann man dieser Diskussion entnehmen, dass Sturzbügel oder Pads nur sehr bedingt helfen können, und dass man sich schon die Frage nach Aufwand und Nutzen stellen muss: Vor ein paar Umfall-Kratzern kann man sich schon schützen, aber bei Unfällen im Straßenverkehr sind die meisten Dinge nutzlos und kosten nur viel Geld. Vorsicht und Fahrpraxis helfen da weit mehr.

  • Jedenfalls kann man dieser Diskussion entnehmen, dass Sturzbügel oder Pads nur sehr bedingt helfen können, ...

    In Abhängigkeit von der Art des Unfalls.


    Bei Vollkontakt mit anderen Verkehrsteilnehmern in PKW, mit Bäumen oder Leitplanken nein, bei Lowsidern auch deutlich oberhalb der Schrittgeschwindigkeit wohl, und da je nach Ausführung (des Schutzes und des Sturzes) auch Lenker und Hebelleien.


    Muss halt jeder wissen, ob ihm das den Aufwand rechtfertigt.


    Wie hier immer wieder zu lesen ist, gibt es schon einige, die Angst davor haben, nach einem "Vorfall" zu Fuß nach Hause gehen zu müssen.

    Von daher wundert mich, dass hier viele wenig von Sturzbügeln halten.


    Gut, bei diesen offenbar beängstigenden Vorfällen handelt es sich um Kontrollen durch Superbullen mit Röntgenblick nicht um Stürze, welche - das scheint mir empirisch belegt - eigentlich doch deutlich häufiger passieren.


    Ich höre und lese jedenfalls wesentlich öfter von Stürzen und Sturzschäden, als von Kontrollen, die mit sofortiger Stilllegung des Moppeds geendet wären.

    Wenn es nicht notwendig ist, ein Gesetz zu machen, dann ist es notwendig, kein Gesetz zu machen.
    Charles Baron de Montesquieu


    Was bisher geschah:

    - Tacho nach vorne mit Kit von LSL

    - GSG Sturzpads
    - Hebelleien von ABM (und zwar die SyntoEvo)
    - KZH von Evotech-rc.it (incl. Shin-yo Rückstrahler)
    - Kellermann micro Rhombus Dark
    - Magura Streetfighter FX auf LSL Klemmböcken
    - Lenkerendspiegelhaltekappen von Desmoworld + Highsider Ferrara Spiegel

    - Renthal Griffgummis
    - E3 Akrapovic

    - Wilbers vorn und hinten

Diese Inhalte könnten dich interessieren: