Navi für die T7

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  • Gut, solche Späße wie "kurvige Route" etc. gibt es leider nicht, aber sonst fehlt doch eigentlich nichts

    Genau das machts halt beim Strassefahren aus, und da bin ich wiederum mit dem Rider 400 sehr zufrieden. Genau wie mit dem MyDrive Routenplaner. Der baut Routen so, wie ich das auch manuell machen würde. Oder besser. Legale nicht asfaltierte Strassen routet er auch, wenn man will.

    Fürs Offroadrouting natürlich nicht geeignet. Ich mochte da den Trailtech Voyager ganz gern. Der ist ziemlich cool als fest verbautes GPS Display mit diversen Zusatzfunktionen, "Datarecording", Tripmaster, ...

    *** fahren und fahren lassen ***

  • Interessante Produkte für die Yamaha MT-07 bei Amazon:

  • Wenn du mit dem Motorrad reist, also damit meine ich abgelegene Gegenden und viel Pisten kommst du am Garmin eigentlich nicht vorbei.
    Smartphone habe ich auch schon probiert, aber auf Dauer war das nichts.
    Die erhitzen bei Sonneneinstrahlung und dann schalten sie ab. Dazu sind sie viel empflindlicher und das Routenberechnen dauert auch viel länger. Für ein bisserl in Europa rumhopsen geht das, weiter weg ist mir das viel zu unzuverlässig.
    Die Garmin per Basecamp zu bedienen ist ein Krampf, das Programm ist unnütz kompliziert und nervt.
    Wie eigentlich alle Bedienung am Garmin. Routen, Fixpunkte, Wegpunkte oder Favouriten sprich der ganze Kladderatsch lassen sich nicht so einfach entfernen. Die Bedienung ist wirklich ätzend. Nicht umsonst gibt es Stunden um Stunden Youtube Tutorials dazu.
    Leider, muss ich für mich sagen, gibt es aber kein anderes so zuverläßiges Gerät welches alle OSM Karten frisst.

  • Da muss ich mal Basecamp verteidigen. Das Programm ist altbacken und nicht mehr zeitgemäß. Das ist Fakt. Aber wer sich etwas damit beschäftigt findet eine super Tourenplanungstool mit dem man schnell und effizient arbeiten kann. Ich hab ein uraltes Windows Tablet. Basecamp läuft darauf und der Knochen hat bisher jede üble Offroad Tour überlebt.


    Garmin plant aber bald eine browserbasierende Plattform online zu bringen. Dann ist das größte Manko von Basecamp weg, es läuft nämlich auf keiner Android Plattform (ich glaub IOs geht auch nicht). Basecamp wird dann langsam aber sicher sterben. Ich hab da schon einige schreien gehört, was dann ist wenn man mal keine Internet Verbindung hat. Das Problem haben wir wohl nur in Deutschland, der 3. Welt im Mobilen Internet (in keinem Balkanstaat hat man so eine schlechte Netzabdeckung).


    VG

    Roland


    PS. Noch was positives. Mein Montana hat zuletzt immer gesponnen und keine Satteliten mehr gefunden. Garmin hat das Gerät Streß frei getauscht. Was aber auch noch knapp in der Garantie. Danach ging die Garminkarte nicht mehr. Ein Email, und der Zugang wurde aufs neue Gerät umgeschrieben. So stellt man sich das vor:daumen-hoch

  • Ich plane meine (Road-) Touren mit kurviger.de, is genial simpel, dann auf mein uraltes Tomtom Autonavi gespielt und los geht der Spaß.


    Bin bisher überall hingekommen - und auch wieder zurück.

  • Hallo, für die Offroad Navigation benutze ich OSMAND.

    Hat irre viele Funktionen und läuft auf Android und iOS. Im Auto auf dem Tablet, am Moped auf einem Android Navi.

    Spannend im Gelände ist die overlay Funktion mit der man Satellitenbilder über den Track legen kann somit kann man Sackgassen oder unpassierbare Abschnitte auch vor Ort erkennen.

    www.OSMAND.net

  • Nutze auch Osmand. Funktioniert super und die Daten sind zu 90% zuverlässig, was die Beschaffenheit angeht (zumindest in meiner Gegend)

  • Hallo zusammen,


    mir ist nicht klar, was unter Offorad-Navigation hier im Forum verstanden wird. So lange eine Routing-fähige Karte verwendet wird, wird das betreffende Navi auf dieser Karte auch eine Route über darin vorhandene Straßen und Wege berechnen können. Aber viele OSM-Karten sind nicht routingfähig. Eine Übersicht findet sich auf den OSM-Seiten. Wenn Wanderwege als routingfähig für Wanderer auf der Karte im Navi existieren und eine Route über einen Wanderweg unter Zulassen von unbefestigten Wegen geplant wird, geht diese auch über den Wanderweg. (und man landet vor einer Schranke). Wenn eine Karte von OSM auf ein Montana geladen wird, in dem die üblichen Straßenbezeichnung wie Autobahn, Bundesstraße usw. für andere Straßentypen eingesetzt werden, um deren Benutzung zielgerichtet auch vermeiden zu können (das Vermeidungsmenü enthält nur diese Begriffe), dann kommt Verwirrspiel auf. Das wird aber gerne gemacht, um damit z. B. bei Rad- oder Wanderkarten bestimmte Straßentypen für den jeweiligen Benutzungszweck vermeiden zu können.


    Also erst einmal prüfen, ob man wirklich eine Karte hat, bei der Offroad-Wege routingfähig sind. Diese auf ein taugliches Garmin-Gerät laden, dann funktioniert das auch. Natürlich kann man beliebige Tracks erzeugen und auf das Navi laden und dann selbst uner Verwendung der Positionsanzeige nachfahren. Das ist aber kein Routing. Dann entspricht das der Einzeichnung einer Strecke auf einer Karte, allerdings mit Anzeige der Position aufgrund des GPS. Klar, man kan auch nach Track routen lassen, das birgt aber auch Fallstricke, wenn keine Wege auf der Karte zu erkennen sind.


    Mein Montana wollte mich auch schon über kleine Straße, dann nur noch einspurigen Weg über eine Kuhweide den Berg hoch auf die andere Seiten mittels Rotuing schicken, da musste ich doch umdrehen. Schuld war der Benutzer, der unbefestigte Wege und die Wanderkarte drin hatte.


    Es gibt nichts perfektes, jedes Navigationswerkzeug hat Vor- und Nachteile, leider muss man sich für nicht übliche Benutzungsmodelle doch intensiver damit beschäftigen. Wer eine Marine-Karte auf das Monatan lädt und danach Routing macht, braucht ein U-Boot für das Motorrad.


    Gruß

    Klaus

  • Wenn eine Karte von OSM auf ein Montana geladen wird, in dem die üblichen Straßenbezeichnung wie Autobahn, Bundesstraße usw. für andere Straßentypen eingesetzt werden, um deren Benutzung zielgerichtet auch vermeiden zu können (das Vermeidungsmenü enthält nur diese Begriffe), dann kommt Verwirrspiel auf.

    Das Montana ist aber schon eins der wenigen Navis, die OSM Karten schlucken. Da ist bei TomTom etc. Fehlanzeige. Daher ist man mit Osmand und co einfach flexibler. Man muss ja nicht bis auf die Wanderwege runter gehen :D

  • Nach meinem Kenntnisstand akzeptieren viele der neueren Garmin-Navis OSM-Karten, auch das Zumo 396 hat diese von mir schon aufgeladen bekommen. Bei TomTom geht das nicht. Selbst bei meinem uralten Zumo 550 (aus 2007) kann ich OSM-Karten verwenden, wenn sie im Garmin-Format konvertiert vorliegen. Unter Umständen passt die Darstellung des Layouts nicht, aber benutzen kann man diese.


    Es gilt nur zu beachten, dass der Ordner, in den die Karten gespeichert werden, auch der richtige ist. Bascamp lädt übrigens alle vorhandenen Karten vom Navi in den PC zum Laden. Das kostet Zeit. Man muss dafür aber nicht alle Karten installieren.

    Gruß

    Klaus

  • Ich mache Touren auf der Strasse eigentlich ausschließlich mit Kurviger, entdecken abseits der Piste mit Wikiloc und die Touren werden mit Osmand navigiert. Und das alles auf einem Galaxy S8+, was für mich als Navi dient. Für mich eine einfache, flexible (und im Vergleich zum Montana günstige) Lösung.

  • Ich mache das so: draufsetzen, anlassen, losfahren. Grobe Richtung mit der Karte. Wege suche ich mir ohne Navi. Das nehme ich nur, um irgendwann wieder Richtung Heimat zu kommen.

    Old school, Martin ,so machen wir das , obwohl ich mein TOM TOM Start2 gerade umbaue fürs Moped:toeffJens

  • So etwas mache ich durchaus auch, aber mit Navi. Das kann man nämlich auch im Kartenmodus betreiben, sogar mit Norden immer oben - falls man das möchte. Der Vorteil ist, dass ich das Navi ohne Lesebrille ablesen kann. Die Karte im Kartenfach auf dem Tankrucksack ist für mich zu nahe, ohne Lesebrille geht da nichts mehr, die ist beim Fahren aber leider im Weg. Das war auch mit einer der Gründe, warum ich mir ein Navi angeschafft habe. Zudem sind die Zeiten der wirklich guten Michelin-Karten mit vernünftiger Farbdarstellung und hoher Auflösung irgendwie vorbei.


    Liegt einfach an meinem Alter, früher war vieles besser, vor allem das Sehvermögen. :-)


    Gruß

    Klaus

  • Ich überlege ob ich mein Zumo 390 nochmal an die Tenere montiere oder ob ich den Schritt aufs Handy (iPhone) mit Calimoto mache.

    Kumpels sind begeistert. Ich auch von der Kurvenreichen Navigation. Ich hab mich aber inzwischen so an das Garmin gewöhnt.

    Andererseits nutze ich beim Garmin für geplante Touren die Navigationsfunktion nicht mehr, da es mich nervt, dass man Neuberchnungen ausmachen muss.

    Dann lasse ich mir lieber nur den Track anzeigen und fahre den ab.


    Die Planung Online mit deinem Calimoto Account und dann einfach mitm Handy drauf zugreifen hat Charme.

    Offroad einfach GPX in irgend nen GPX Viewer (Viewranger z.B.) laden.

    Dicht ist das Handy sowieso.

  • Wenn dein Handy naß werden kann und es dir nix ausmacht, dass sich der USB-Port relativ schnell kaputtrüttelt, ist es von der Softwareauswahl sicher die bessere Lösung.

  • Hinter dem Windschild wird das Handy bzw. Navi nicht nennenswert nass. Für den USB Port hab ich kein Mitleid, aber ich würde das Gerät möglichst induktiv laden wollen. Einfach um mir die Steckerei zu ersparen.

    Ich hab aber auch kein gesonderten Foto dabei, was mich von der Handy Lösung noch etwas abhält.

  • Iphone kannste ab Version 8 kabellos laden und die sind gegen Spritzwasser geschützt ab Version 7.

    Ob die Power zum kabellosen ausreicht damit das zumindest den Ladestand hält, weiss ich nicht.

    Und dann kommt noch die Bedienung mit Handschuhen dazu.


    Ich hab das iphone höchstens als Backup dabei, wenn das Hauptnavi aussteigt. Oder wenn ich nur von A nach B muss, da ist Google Maps unschlagbar.

  • Das mit Fotografieren lässt sich ja lösen, kleiner Foto oder altes Handy ohne Simkarte.


    Die letzte Tour mit zwei Begleitern rund um die Berge am Comer See und die Alpi Bergamesche haben es wieder gezeigt.


    Zumo und Garmin Montana versus Calimoto....die Kumpels haben nicht mal mehr versucht etwas einzugeben, weil ich war schneller, besser, leichter am Strecken auswählen und verändern.


    Das ist meine Erfahrung nach etlichen Touren seit es die App gibt.


    Einige Kumpels haben sich auch kein neues Navi mehr gekauft, nachdem sie gesehen haben, wie easy das Navigieren sein kann.


    Plane allerdings nie vor, sondern fahre nach Sonne und grober Richtung, weil ich auch nie ein festes Quartier habe.

    Call me the Breeze...I keep blowing down the road (J. J. Cale)

  • Ich habe auch nie vorgebuchte Quartiere. Aber meistens eben Ziele die weit weg sind und nen vorgegebenen Zeitrahmen. Da ich im Zielgebiet fahren möchte und nicht der Weg der Anreise das Ziel ist, plane ich da durchaus vor. Ich will da nen guten Mix aus Zeit und Spaß haben und auch wissen wann ich dort sein kann. Das kann man dann nur sehr schwer einer Engine überlassen. Auch wenn ich bestimmte Pässe unbedingt fahren möchte, oder Punkte anfahren die ich irgendwo erlesen habe, komme ich ums Planen nicht herum.

    Das mit dem Zweithandy ist so ein Ding. Das soll dann ja auch kein Müll sein. Die Bilder sollen ja auch eine entsprechende Qualität haben. Vielleicht muss ich mir auf dauer wirklich mal ne rx100 zulegen, wie ich das schon länger plane.. :)

  • Man muss die Navigationsfunktion nicht ausschalten, es ist oftmals aber die einfachere Lösung. Es gibt auch Navis, die nach Track routen können. Leider muss man sich bei den neuen Garmin-Navis im Unterschied zu den älteren in Zusammenwirken mit Basecamp sehr genau überlegen, was man haben möchte. Die neuen Navis verstehen Routenpunkte mit Alarm und solche ohne Alarm. Bei ersteren will einen das Navi zwingen, den Punkt anzufahren. Denn bei gesetztem Alarm nimmt es einfach an, dass man da hin will. Setzt man einen Routenpunkt z. B. in der Stadt, dann nimmt Basecamp an, man will da hin und setzt einen Punkt mit Alarm. Setzt man einen Punkt irgendwo außerhalb auf einer Landstraße, dann wird ein Routenpunkt ohne Alarm erzeugt. Das ist beim Routing dann unter Umständen problematisch.


    Ich empfehle dazu diverse Anleitungen im Netz oder in Navi-Foren.


    Wenn man sich angewöhnt, die Route in Basecamp als schnellste Route so zu planen, dass auch die gewünschten Nebenstraßen verwendet werden, dann vor der Übertragung die Route noch einmal editiert und alle vielleicht auch eher zufällig gesetzten Alarme über die rechte Maustaste löscht (damit hat man nur Shaping oder Via Points), funktioniert das prächtig. Das ist aber Aufwand.


    Ohne Einarbeitung geht das nicht. Solche Funktionen können die Handy-Navi-Lösungen natürlich nicht. Es hat alles Vor- und Nachteile. Wenn ich eine Tour für eine Gruppe plane und genau zu einem Pausen- oder Rastplatz hin will, dann wird dafür ein Routenpunkt mit Alarm gesetzt. Egal wie wir dann fahren, das Navi wird immer versuchen, dich da hin zu routen.


    Ich bin kein Basecamp-Freund, aber mit Einarbeitung kann man doch deutlichen Nutzen daraus ziehen. Zumal man Routen beliebig kopieren und verändern kann, so dass mehrere Varianten zur Verfügung stehen. Manche Strecken sind am Wochenende für Motorräder gesperrt, das wird üblicherweise beim Routing nicht berücksichtigt.


    Da die Routing-Algorithmen in Basecamp und den Navis nie identisch sind, muss man sich nicht wundern, dass bei zu wenigen Routenpunkten im Navi bei Neuberechnung eine andere Strecke herauskommt. Daher engmaschig Punkte setzen bei schnellster Verbindung, dann gibt es diese Probleme so nicht.


    Gruß

    Klaus