Kaufberatung Yamaha XSR700 XTribute oder Husqvarna Svartpilen 701

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  • Hallo in die Runde,

    ich heiße Volker, bin Baujahr 1964, 179 cm groß und fahre aktuell eine Crosstourer DCT mit DSG-Getriebe.

    Die Honda ist seit 2015 mein 13. Motorrad und folgte nach 11 Jahren mit einer Triumph Rocket 3, als ich wieder etwas leichter unterwegs sein wollte und der Reiz des neuen Getriebes lockte (die ganze Geschichte siehe http://www.kram.de/?page_id=136). Es gibt bei Honda keinen adäquaten Nachfolger (V4, Kardan, ...) und der CT wird sicher noch etwas bei mir bleiben - sie war gerade erst zum Fahrwerks-Tuning bei KTS in der Eifel. Zum Lager der GS-Treiber möchte ich eigentlich nicht gehören.

    Allerdings spiele ich schon länger mit dem Gedanken, mir zusätzlich noch ein gebrauchtes Motorrad unter der 200 kg - Grenze zuzulegen, um den Spaßfaktor auf engen verwinkelten Straßen noch zu steigern. Aus diesem Grund habe ich mich auch hier im Forum angemeldet, denn nach längerer Marktrecherche bin ich auf zwei für mich interessante Modelle gestoßen:

    a) Yamaha XSR700 XTribute:

    • gefällige Retro-Optik
    • angenehmer Zweizylinder und vermutlich nicht so drehzahlfordernd wie ein Einzylinder
    • angenehme etwa 188 kg
    • kein Quickshifter (ab Werk)

    b) Husqvarna Svartpilen 701

    • Optik gefällt mir auch sehr gut (die aggressive Optik der KTMs beispielsweise mag ich gar nicht)
    • Einzylinder aus der KTM690, der vermutlich unter 3.000 U/min bockig zu fahren ist
    • mit etwa 158 kg noch mal 30 kg unter der Yamaha und vermutlich noch handlicher
    • der serienmäßige EasyShift Quickshifter verspricht Vorteile (zumal ich nach 7 Jahren Honda-DCT verwöhnt bin)

    Da ich leider beide Modelle noch nicht fahren konnte, hier mal die Frage an Euch, ob vielleicht jemand schon mal beide Modelle bzw. beide Motoren gefahren ist, und seine Eindrücke schildern kann? Gerne auch weitere Bemerkungen dazu.


    Noch ein paar Bemerkungen zu mir:

    • Kaufpreisunterschied spielt keine Rolle - ist minimal
    • mit gut zwei Zentnern Gewicht würde ich wohl bei beiden Sitzbänken nachbessern lassen müssen für die Bequemlichkeit (Seats & More ist im Nachbarort)
    • kleines montierbares Windschild wäre interessant (fahre meist mit Jethelm)
    • kein intensiver Offroad-Einsatz, aber schlechte Straßen sollte das Fahrwerk gut mitmachen
    • habe seit 1996 eine Bandscheibe weniger und sitze daher gerne eher aufrecht
  • Bloargh

    Hat das Thema freigeschaltet.
  • Hallo Volker,


    zur Svartpilen kann ich dir leider nichts sagen, aber zur XSR. (Bis auf 1cm Sitzhöhe und Lenker keine Unterschiede zur Tribute)

    Der Motor ist super elastisch und ruckelt auch bei niedrigen Drehzahlen nicht. Ich habe auch diverse Bandscheibenvorfälle hinter mir (Lende und Hals), und komme mit der Serienbank sehr gut zurecht, auf auch längeren Strecken. Habe mir den Lenker noch 3cm höher gelegt, um aufrechter zu sitzen. Geht für mich wunderbar. (168cm, 82kg). Der Kniewinkel ist auch nicht zu eng. Das Fahrwerk ist zwar sehr gutmütig und spurstabil, aber auch sehr weich und für schlechte Straßen eher verbesserungsfähig. Ist auch nichts einstellbar außer der Vorspannung des Federbeins. Gibt deshalb auch viele hier, die gute Zubehörfedern der "üblichen Verdächtigen" fahren.

  • tach.


    ich hoffe du hast beide schon intensiv probe-gesessen?


    die ergonomie ist bei beiden völlig anders wie bei honda.

    honda is bei dem thema einfach immer mit vorne dabei.

    gut für dich das du mit deiner länge freie wahl hast.


    die svartpilen ist eine optisch umgelabelte ktm 690 er.

    entsprechend "spaßig-fordernd" fährt sie sich auch!


    die x-tribute bin ich so noch nicht gefahren.

    wenn man aber sieht wie yamaha z.b. bei der MT07 das fahrwerk kontinuierlich bis heute immer wieder weiter verbessert hat,

    kann ich mir nicht vorstellen das dies schlecht ist.

    eher im gegenteil: im bekanntenkreis war es eher zu weich und in-transparent,

    mit zubehör wurde verbessert und zack wurde aus ihr ein besserer kurvenhobel...

    für dich und deine anforderungen heisst das wohl: alles gut.


    ich frag mal: :denk

    da du ja 2 optisch schöne bikes erwähnst, und du honda gut kennst, schon mal an die honda cb650r gedacht?

    die fährt schon gut, honda qualität und ergonomie, quickshifter,

    minimal schwerer wie gewünscht,

    und in echt sieht die noch viel besser aus wie auf bildern im netz!


    und beim thema dct, was spräche gegen außer dem gewicht

    (dafür viel besseres handling und schwerpunkt zum crosstourer-dickschiff!)

    gegen eine nc750x mit dct?

    ach ja die optik... verstehe ich... :taetschel


    :kaffeemuede

    die Linke zum Gruß :winken der Chris


    "Ich will sterben wie mein Opa:

    lächelnd und friedlich einschlafend - und nicht schreiend und mit Todesangst wie seine Sozia." :abfeiern

  • Die Husqvarna wird den größeren Spaß auf engen Geläuf bringen

    Bitte beachte das sie nur bis 2020 gebaut wurde was jetzt noch verkauft wird hat eine Tageszulassung (Euro 4)

    Wichtig dabei das der Tank und Kupplungsnehmerzylinder getauscht wurden.

    Nachteile sind die Haltbarkeit und relativ hohe Wartungskosten.

    Vorteile der Yamaha ist die Haltbarkeit

  • Ich hab mal eine Svartpilen 701 in Nürnberg rumstehen stehen, da war so ziemlich jede Schraube verrostet. Auch Schrauben oben, die normalerweise kein Salz abgekommen dürften. Also eine dermaßen miese Qualitätsanmutung, dass war schon erstaunlich :daumen-runter

  • @Eichhoernchen :


    so wie ich das lese geht es eh nur um was gebrauchtes,

    und gut überlegt und über den winter im netz daten gelesen hat der TO wohl auch.

    ...

    ein gebrauchtes Motorrad unter der 200 kg - Grenze zuzulegen, ... denn nach längerer Marktrecherche ...

    :0plan



    Breeze : da das alles aus dem ktm-baukasten kommt,

    und so einige ktm im bekanntenkreis waren/sind,

    kann ich mir das eher nicht als "normal" vorstellen und

    daher halte ich das eher für ein pflegeproblem des besitzers... :daumen-runter


    gruß von einem, der nur 1x im winter sein(e) moped(s) -dann aber gründlich!- reinigt...

    in frühjahr-sommer-herbst wird ja auch gefahren, wann soll man da putzen... :weia:brauen

    die Linke zum Gruß :winken der Chris


    "Ich will sterben wie mein Opa:

    lächelnd und friedlich einschlafend - und nicht schreiend und mit Todesangst wie seine Sozia." :abfeiern

  • so wie ich das lese geht es eh nur um was gebrauchtes,

    Gerade da sollte er auf Tank und KNZ achten.

    KNZ hört sich nicht so wild an :freak da droht anderseits der Motorschaden.

  • Das Fahrwerk ist zwar sehr gutmütig und spurstabil, aber auch sehr weich und für schlechte Straßen eher verbesserungsfähig.

    Da bin ich ja quasi diametral anderer Ansicht!

    Das Fahrwerk scheint mir aufgrund des kurzen Radstand eher etwas hibbelig und, weil es zu hart (!) ist, auf schlechten Straßen stößig und man gerät dann z.B. bei Belagkanten in kurven leicht aus der Spur.

    Das Öhlins-Federbein bringt was dagegen weil es eben nicht härter ist, aber feiner anspricht und deshalb das Gehoppel etwas mindert. Wie man die Gabel etwas weniger steifbeinig kriegt weiß ich leider nicht.

    Aber das ist natürlich alles höchst subjektiv.


    Zur Ausgangsfrage: aufgrund der sehr zufallsgesteuerten Zuverlässigkeit der KTM-Sachen möchte ich als Mensch, der gern problemlos einfach nur fährt und nicht ständig liebevoll mit teuren Ersatzteilen wedelnd das Bike umsorgen möchte, die XSR empfehlen.

    Ist halt mehr Brot und Butter, doch die zugegeben polarisierende und damit eventuell auch geil findbare Optik der Svartpilen sieht nur der Betrachter und nicht so sehr du beim fahren.


    Doch: Motorradfahren ist per se Unvernunft; man kann halt darin noch Abstufungen finden, aber wer mag, kann sich auch gern das unvernünftigere Mopped anschaffen, das finde ich nicht kritisierbar.

    The road of excess leads to the palace of wisdom. (William Blake: Proverbs of Hell)

  • Vielen Dank an alle User, die sich mit meinen Fragen beschäftigt haben - ich bin damit schon mal wieder etwas tiefer im Thema.


    Zitat

    Habe mir den Lenker noch 3cm höher gelegt, um aufrechter zu sitzen. Geht für mich wunderbar. (168cm, 82kg).

    Wäre dann bei mir sicher auch fällig - auf dem Crosstourer habe ich auch auch montiert.


    Zitat

    honda cb650r

    Super Mopped, aber nicht die Richtung, an die ich Denke.

    Beispiel: für 2023 wahrscheinlich möchten wir zu zweit für zwei Wochen nach Sardinien und die Motorräder würden auf dem Hänger mitreisen. Für die Tagestouren auf der Insel würde ich vermutlich eher das leichte Motorrad mitnehmen und den Crosstourer zu Hause lassen. Und für die dortigen Straßen denke ich eher nicht an einen Street-CB-Vierzylinder


    Zitat

    nc750x mit dct

    Schon gefahren und super Alltagsmopped - da fehlen mir aber dann doch so 20-30 PS und die 230 kg sind dann doch nicht so weit weg von meinem Crosstourer wie gewünscht.


    Zitat

    Wichtig dabei das der Tank und Kupplungsnehmerzylinder getauscht wurden.

    Danke - der Tipp kam auch im Husquarna-Forum, werde ich drauf achten bzw. nachholen lassen (war ja Rückrufaktion)


    Zitat

    Zur Ausgangsfrage: aufgrund der sehr zufallsgesteuerten Zuverlässigkeit der KTM-Sachen möchte ich als Mensch, der gern problemlos einfach nur fährt und nicht ständig liebevoll mit teuren Ersatzteilen wedelnd das Bike umsorgen möchte, die XSR empfehlen.

    Ist halt mehr Brot und Butter, doch die zugegeben polarisierende und damit eventuell auch geil findbare Optik der Svartpilen sieht nur der Betrachter und nicht so sehr du beim fahren.

    Doch: Motorradfahren ist per se Unvernunft; man kann halt darin noch Abstufungen finden, aber wer mag, kann sich auch gern das unvernünftigere Mopped anschaffen, das finde ich nicht kritisierbar.

    So denke ich prinzipiell auch - die Yamaha spricht den Verstand an (wie bei meiner Honda), aber manchmal reizt auch das Unvernünftige, zumal, wenn man beides im Hof und dann die Wahl hat.


    Ich hatte auch schon mal an einen Scrambler von Ducati (vergleichsweise teuer und aufwendige Desmo-Unterhaltung) oder auf Moto Guzzi V7 Basis (Kardan ist positiv, aber Leistung gering und Gewicht hoch) gedacht, aber so richtig konnten mich da Preis-Leistung nicht überzeugen bisher.


    Ich werde das Thema mal noch etwas sacken lassen und versuche die nächsten Wochen mal eine 701 zur Probefahrt zu finden ohne hunderte km fahren zu müssen. Ich vermute mal, dass dann bei dieser Art Motorrad sehr schnell die Entscheidung fällt (absolut unbrauchbar/ unkomfortabel oder "haben muss").

    Einmal editiert, zuletzt von vkr ()

  • Zur Husquarna kann ich nichts sagen (wurde ja schon) aber eine Anmerkung hätte ich zur XSR:

    Wunsch war, noch ein kleines Windshield zu montieren. Leider gibt es da nicht viel sinnvolles (oder ich hab's nicht gefunden).

    Was Yamaha anbietet ist nur Alibi-Windschutz und eigentlich nur Zierde.

    Gefunden habe ich was von PUIG (bei Louis) - ist aber von der Montage Murks. Es lässt sich nur durch Modifikation der Halterung einigermaßen fest und sicher monieren (siehe Bild unten).

    Alternativ gäb's noch die hier, hat aber die gleichen Probleme bei der Halterung an der XSR.


    Zur XSR selbst: Hätte ich nicht schon eine, käme für mich eine Triump Trident 660 in die engere Wahl - oder gleich die Tiger Sport - dann hat man auch keinen Stress mehr mit einer Scheibe - die ist nämlich schon dran.

    Man entfernt sich aber vom Ursprung (Retro-Optik, leicht, naked...) - dann lieber gleich eine Tracer.

  • Beispiel: für 2023 wahrscheinlich möchten wir zu zweit für zwei Wochen nach Sardinien und die Motorräder würden auf dem Hänger mitreisen. Für die Tagestouren auf der Insel würde ich vermutlich eher das leichte Motorrad mitnehmen und den Crosstourer zu Hause lassen. Und für die dortigen Straßen denke ich eher nicht an einen Street-CB-Vierzylinder

    Hallo Volker,


    nur um hier auf Nummer sicher zu gehen: wenn ihr zu zweit auf dem Mopped auf verwinkelten Straßen unterwegs sein wollt, dein Fahrgewicht inkl. aller Klamotten wie in deinem Thread geschrieben 2 Zentner beträgt, dann würde ich die maximale Zuladung prüfen. Die Yamahas haben eine geringe Zuladung. Für 2 Personen auf verwinkelten Straßen kommt damit nicht so richtig Fahrspaß auf. Ich habe meine Zwangserfahrung auf der MT-07 mit 2 Personen übers Timmelsjoch gemacht. Das geht zwar auch, aber Spaß würde ich das dann nicht nennen. Das Fahrgestell erfordert schon eine sehr angepasste, konzentrierte Fahrweise, wenn man Fahrspaß erleben möchte.


    Gruß

    Klaus

  • Die Svartpilen 701 war auch bei mir mal in der engeren Wahl, hier mal das was ich nach einer Probefahrt 2020 im Huski Forum geschrieben habe.


    Bin sie im November noch gefahren. Kurz gesagt, es hat mir alles gefallen. Die Sitzposition, Lenker Fussrasten Verhältnis, die Härte der Sitzbank. Fahrwerk ist erste Klasse. Du kannst durch die Kreisverkehre hämmern ohne das jegliche Unruhe ins Fahrwerk kommt. Auch durch Provozieren, alles bleibt im Verhältnis. Die orig. Bereifung ist doch recht belastbar, was man halt bei einer Probefahrt so antesten kann.


    Über das Styling und dem Schönheitsempfinden brauche ich hier ja nichts zu sagen. Für mich Top.


    Und dazu die Leichtigkeit des Seins. Super.


    Aber sie hat eine dunkle Seite. Der Motor ist sehr einseitig. Zum Angasen taugt er, aber mal ruhig ist fast anstrengender als Race. Im 5ten und 6ten geht nichts unter 4 Tsd Umdrehung, jedenfalls nicht vernünftig. Also mal entspannt Gleiten, schwer., immer Drehzahl,

    dass ist mein Knackpunkt und nun bin ich mir unsicher. Bzw. überlege ich, ob ich zum Vernunftmotorrad Yamaha XSR 700 ausweichen soll. Der Motor wäre ein Traum in der Svartpilen. Hier fehlt der SP einfach ein breiteres Drehzahlband.


    Eigentlich wollte ich sie mir zur Entscheidungsfindung einen ganzen Tag ausleihen. Ob ich das noch in diesem Jahr schaffe. Oder die 401 holen, aber ...


    Das mal meine Gedanken.



    Vielleicht hilft dir das. Falls du noch zu einer Probefahrt kommst, Teil mal deine Eindrücke hier mit.


    Gruß der Chris 😉

  • Hallo Klaus,

    hast Du falsch verstanden - meine Partnerin fährt selbst (SV650S tiefergelegt). Meine Crosstourer hat fast das doppelte an Leistung - mit einem schwächeren Zweitmopped bin ich bei gemeinsamen Fahrten vielleicht etwas gemütlicher unterwegs und bekomme auch weniger gemeckert :taetschel

  • Danke - das schreiben noch mehr Leute im Husquarna-Forum ("...langsam fahren ist damit am schwierigsten...") und das ist auch der einzige Punkt, der mich abschreckt in der Theorie. Wenn das Teil KTM-ähnlich ständig flüstert "gib Gas, da geht noch mehr", dann ist es als Zweitmopped wohl eher nicht geeignet.

    Ich gebe auf jeden Fall Bescheid, wenn ich mehr Erfahrungen habe. Wenn ich diesen Sommer nicht dazu komme, schaue ich im Oktober mal auf der Intermot, was sich noch so bietet.

  • Hallo Klaus,

    hast Du falsch verstanden - meine Partnerin fährt selbst (SV650S tiefergelegt). Meine Crosstourer hat fast das doppelte an Leistung - mit einem schwächeren Zweitmopped bin ich bei gemeinsamen Fahrten vielleicht etwas gemütlicher unterwegs und bekomme auch weniger gemeckert :taetschel

    Hallo Volker,


    meine Frau und ich haben da eine andere Vereinbarung. Ich fahre vorne weg und fahre so, wie ich will. Das ist insbesondere beim Überholen für mich sehr nervenschonend, weil ich mich nicht fragen muss, warum meine vor mir fahrende Frau denn nicht endlich mal überholen mag und sie nicht den Druck verspürt, wegen mir zu überholen. Damit wir uns nicht verlieren, gibt es die folgende Vereinbarung:

    • Meine Frau bleibt, wenn sie mich aus den Augen verloren hat, immer auf der Hauptstraße. Ich halte daher vor eine Abbiegung auf eine Nebenstraße an und warte, bis sie kommt.
    • Wir fahren mit Navi und haben beide die identische Route drauf, dann ist alles kein Problem.

    So haben wir beide Spaß. Da meine Frau Späteinsteigerin ist, kann ich nicht erwarten, dass Sie an mir dranbleiben wird. Da ich mich manchmal gerade bei sehr kurvigen Strecken dann selbst zu sehr zügeln müsste, will sie mir den Spaß nicht verderben. Mit diesem Agreement hat alles von Anfang an seit 2012 sehr gut funktioniert (ich fahre seit 1984 Motorrad). Und meine GS hat zwar 125 PS, trotzdem ist die MT genauso schnell von 0 auf 100 km/h wie die GS. Die GS wiegt 70 kg mehr. Es ist daher meistens keine Frage der Leistung, sondern der Fahrweise. Ich bin meiner Frau in ihrem ersten Jahr auf der MT mit einer SRX600 aus 1992 mit nur 37 PS davongefahren und habe an Stellen überholt, an denen sie sich damals trotz der doppelten Leistung nicht vorbei getraut hat. Das hat sich natürlich geändert, trotzdem bleiben Unterschiede.


    Gruß

    Klaus

    Einmal editiert, zuletzt von KlausB ()

  • Entweder so oder mit Sena/Cardo verbunden. Wenn man sie nicht mehr hört ist zu sehr außer Reichweite.

    Und sonst halte ich es mit Mitfahrern auch so. Oder halt erstmal beobachten wie die so fahren.

    Sonst halt warten vor Abzweigungen.

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