Änderung der Übersetzung

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  • Moin Jungs,


    habt ihr auch das Gefühl, dass die T 7 sehr kurz übersetzt ist, bzw. zu kurz,

    ich bin anfangs fast nur am schalten...

    Der 1. Gang ist sehr kurz übersetzt (ich brauche ihn eigentlich gar nicht), dazu kommt das man bei 100 km/h bei guten 4.000 Umdrehungen ist, da habe ich mir schon mal einen 7. Gang gewünscht.


    Daher mein Gedanke die Ritzelpaarung zu ändern, etwas länger, so dass der erste Gang zwischen den 1. und 2. fällt, aber was passiert dann mit der Geschwindigkeitsanzeige, dem Kilometerzähler, kann man das anpassen,?

    Vielleicht kann man dabei auch das Voreilen des Tachos korrigieren?

  • Die kurze Übersetzung dürfte der Auslegung aufs Gelände zuzuschreiben sein. Wer das nicht braucht, schaut da natürlich etwas in die Röhre.

    Daher mein Gedanke die Ritzelpaarung zu ändern, etwas länger, so dass der erste Gang zwischen den 1. und 2. fällt, aber was passiert dann mit der Geschwindigkeitsanzeige, dem Kilometerzähler, kann man das anpassen,?

    Vielleicht kann man dabei auch das Voreilen des Tachos korrigieren?


    Kann man, mit einem Speedohealer oder vergleichbarem. Ist meiner Erinnerung nach aber nicht zugelassen, oder muss zumindest abgenommen und eingetragen werden (wie die Übersetzungsänderung übrigens auch)

  • aber was passiert dann mit der Geschwindigkeitsanzeige, dem Kilometerzähler, kann man das anpassen,?

    Bei der MT kommt das Tachosignal, wenn mich meine Erinnerung nicht kompllett täuscht vom ABS-Sensor. Somit sollte eine Übersetzungsänderung nichts ausmachen.

    Entsprechend wäre die Antwort auf:

    Zitat

    Vielleicht kann man dabei auch das Voreilen des Tachos korrigieren?

    Nein.

  • Der sehr kurz übersetzte 1. Gang ist genial fürs Gelände. Wie Grimmbart schon geschrieben hat, fahr einfach im 2. Los, geht problemlos. 7. Gang als "Overdrive" wäre natürlich Cool, aber was soll man in so ein Getriebe noch alles rein packen. Außerdem würden dann viele schreien, weil sie "im letzten Gang" nicht mehr zieht.


    CP2 Motor hat immerhin schon einen Gang mehr als der alte 660er 1 Zylinder, der einen viel zu langen 1. Gang hatte, damit dann eine vernünftige Getriebeabstufung bis auf 160 kmh raus kommt.

  • Wenn es Dir nicht passt, dann ändere es halt. Ist technisch und finanziell kein Akt.

    Mach ein kleineres Ritzel drauf und teste es.

    Je älter ich werde, um so so schneller war ich früher...
    CRF 300 L + Ténéré 700 + Street Triple 765 RS
  • ...größer.


    Das Ritzel ist größer zu wählen oder das Kettenrad kleiner. Wobei sich mit einem größeren Ritzel, Versuch mit einem Zahn mehr, nicht die direkt die Kettenlänge ändert und man wieder Zurückrüsten kann.

  • ich kenne und mache das nur für's Geländefahren und da bringt vorne ein Zahn mehr oder weniger schon sehr viel, in vielen Fällen ist das ein Gang höher oder niedriger.

    Freiheit für die Straßen, weg mit dem Teer!

  • Manchmal reicht auch ein oder zwei Zähne am Kettenrad. Ich hab die Zahnanzahl jetzt nicht im Kopf, aber das Verhältnis ist in der Regel ca. 1 : 3 d. H. 1 Zahn am Ritzel sind wie 3 Zähne am Kettenrad. Neben der Kettenlänge musst Du auch beachten, ob mit der geänderten Übersetzung nicht auch andere Bauteile betroffen sind (Kettenschleifer) oder mit anderen Bauteilen in Berührung kommen könnte, insbesondere beim Ein- und ausfedern.

  • Und? Hat schon jemand anders übersetzt , würde gerne kürzer Übersetzten!

  • Ich find net, das der erste Gang unnötig ist oder zu kurz. Für mich genau richtig.

  • Ich fahr im Moment nen 650er Eintopf von BMW. 5-Gang-Getriebe, eigentlich schön kurz übersetzt, bis auf den Übergang vom 1. in den 2. Gang: Der zweite kommt so spät, dass man den ersten bei jedem Anfahren, besonders bergauf sehr hoch drehen muss, bevor man schalten kann, das nervt total. Alle Gänge darüber haben harmonische Übergänge, nur 1. zum 2. eben nicht.


    Ein anderes Ritzel würde hier auch nix bringen, denn der Übergang zwischen diesen beiden Gängen bliebe ja gleich. Hier wurde einfach das Zahnrad für den zweiten Gang falsch dimensioniert, der Fehler liegt in der Konstruktion.


    Bei der Yamaha sind die sechs Gänge viel enger beieinander, gerade 1./2. Gang, ist mir bei meinen Probefahrten jedesmal sofort (positiv) aufgefallen. Ja, das erfordert häufigeres Schalten, aber ist viel angenehmer, als mein 5-Gang Rustikalgetriebe. Man kann halt nicht alles haben.


    Was ich eigentlich sagen wollte:

    Lass es so, die Inschenöre in Japan wissen schon, was sie tun!

  • Ich finde unsere Yamaha-Motoren, im Gegensatz zu deren Vorgängerin bei uns (F800GS, da war der erste viel zu lang) auch perfekt übersetzt. Andererseits gibt es durchaus Nutzungsprofile, bei denen ein Zahn weniger am Ritzel durchaus ein Vorteil sein kann. Wer z. B. oft mit Gepäck und/oder Sozius/Sozia unterwegs ist, wird den Zugkraftgewinn beim Anfahren und nach engen Kehren im Gebirge durchaus zu schätzen wissen und dabei den Mehraufwand für etwas häufigere Schalterei gerne in Kauf nehmen.


    Zudem lassen sich mit einer kürzeren Gesamtübersetzung gerade besagte Spitzkehren oft noch gut im zweiten Gang fahren, wo man mit längerer Übersetzung schon den ersten oder gar die Kupplung braucht. So fahren sich manche Strecken wesentlich angenehmer und vor allem für die Hinterbänkler auch runder und weniger anstrengend. Zudem kostet es gerade mal eine Tankfüllung, das Ganze einfach mal auszuprobieren - wenn man ein bisschen selber schrauben kann.

  • Seh ich genau andersrum.

    Mit einem Zahn weniger machst Du praktisch den ersten Gang überflüssig, da er eh schon sehr kurz übersetzt ist. Du kannst dann nicht nur mit dem zweiten durch enge Kehren, sondern auch anfahren. Faktisch hast Du dann ein 5-Gang-Getriebe und solltest Du doch mal auf der Autobahn schnell ne Übergangsetappe fahren, kommst Du mit dem sechsten schnell an die Grenze des Machbaren. Wenn Du in einer Kehre den ersten brauchst, bist Du schlicht zu langsam. Der erste ist (bei mir) nur zum Anfahren da, hab noch nie während der Fahrt in den ersten Gang runterschalten müssen, auch nicht am Stilfser Joch, ging alles mit dem langgezogenen zweiten Gang.


    Wenn überhaupt, dann würde ich mal ein Zahn größer ausprobieren. Fahre fast nur Straße, so wäre der erste Gang ein vollwertiger und hinten raus wär der sechste etwas entlastet. Denke der Motor müsste genug Kraft haben um das zu packen. Fährst Du oft offroad, dann lass es so.

  • Naja, klappt wenn keine Wohnmobile unterwegs sind. Wenn Du runter musst auf Schritttempo, dann is natürlich vorbei. Aber wenn man flüssig fahren kann, geht das schon im zweiten, linksrum eh kein Problem, Rechtskehren mit Schwung und etwas Platz zum Ausholen.

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