Eure Sitzposition MT 07

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  • Mal eine kurze Frage zwischendurch, wie sitzt ihr auf eurer MT07?

    Ich habe noch eine 2015er MT mit dem schmal zulaufendem Sitz und bin bis vor 1 Woche ca. ziemlich weit hinten, wenn nicht ganz am hintersten Ende des Sitzes gesessen. Fragt mich nicht warum aber es hat sich so am angenehmsten angefühlt obwohl ich Schwierigkeiten hatte die Maschine in kurvigen Strecken schnell umlegen zu können. Nun habe ich mich dazu entschieden eine neue Sitzposition auszuprobieren und sitze so ziemlich ganz vorne. Fühlt sich im ersten Moment ziemlich komisch an, weil man doch sehr nahe am Tank sitzt aber ich komme gefühlt, viel leichter, schneller und sicherer um die Kurve.

    Jetzt zu meiner eigentlichen Frage: Wie sitzt ihr auf eurer MT und warum? habt ihr auch schon mal versucht die Position zu wechseln? würde mich freuen wenn ihr mir eure Erfahrungen mitteilen könnt :)

    Bin 1.80m und komme mit beiden Beinen normal auf den Boden.

    Danke euch und einen schönen Ostermontag :):thumbup:

  • Überwiegend sitze ich senkrecht auf dem Motorrad, habe es auch mal waagerecht auf dem Bauch liegend probiert aber das war total unbequem und ich bin nicht richtig um die Kurven gekommen...

    :psycho

  • Bei aufrechter Haltung (Geraden) so, dass deine Faust zwischen Tank und Eier passt :freak

    Bei Kurven ganz vorne mit möglichst viel Kontakt zur Maschine.

    Kawasaki Z900F 2020

  • Ich hab anfangs auch zu weit hinten gesessen, weil ich so das Gefühl hatte Vorder- und Hinterreifen gewichtsmäßig gleichmäßig zu belasten.

    Beim Fahrertraining bekam ich dann mal den Tip mich weiter nach vorne zu verlagern, mehr als ich selber als gut erachtet hätte. Habe dann auch gleich festgestellt, dass ich die MT so besser um die Kurve kriege und das Hinterrad trotzdem in der Spur bleibt.

    Wenns vorne rasselt und hinten stinkt isse in Ordnung...

  • Kann mich dem vorherigen nur anschließen. Bin 1,83m und sitze so gut wie ganz vorne am Tank. So hab ich auch das beste Kurven-/ Fahrgefühl! ;-)

  • Und warum? Weil dann mehr Gewicht aufm Vorderrad ist und ihr besser spürt wohin das Mopped fährt.

  • Beim Herumlullern oder auf Geraden ist es eh wurscht, wie man auf dem Mopped sitzt, da wählt man einfach irgendeine bequeme, gerne auch mal wechselnde Position. Sobald die Gangart aber etwas sportlicher und die Strecke enger und kurviger wird, sollte man auch sein Körpergewicht aktiv so einsetzen, dass es der Fahrdynamik und vor allem dem Gefühl für's Vorderrad dienlich ist.


    Das heißt im Regelfall (Ausnahme siehe unten), dass man in der Anbremszone nach vorn rutscht, die Arme anwinkelt und dabei die Ellenbogen hochnimmt. Das verbessert nicht nur den Hebelarm und die Krafteinleitung beim Lenken, sondern produziert zugleich eine aktive Haltung in die Kurve hinein. Wenn es dann tief in die Schräglage hinunter geht, hilft es mir und vielen anderen Leuten, zum Kurvenscheitel hin den Oberkörper noch etwas weiter nach innen/vorn zu nehmen, sodass am Ende der kurvenäußere Arm gestreckter, der innere Arm angewinkelter ist. (Im Extremfall, wenn also die Fußraste aufsetzt, kann man dann auch noch ein Stückchen mit dem Hintern nach innen rutschen und das kurveninnere Knie rausklappen - fertig ist das Hanging-off.)


    Wenn man dann im Kurvenausgang im zweiten, je nach Fahrer auch noch im dritten Gang hart beschleunigt, neigt die MT07, vor allem aber unsere XSR zum Wheelie. Um auch dann noch ausreichend Druck auf dem Vorderrad zu halten, muss man den Oberkörper mitunter noch weiter nach vorn bringen, den Ellenbogen also noch stärker nach oben/außen anwinkeln und die Brust möglichst weit über den Lenkkopf bringen. So kann man meist voll beschleunigen und merkt auch früh, wenn das Vorderrad mal den Kontakt mit der Straße zu verlieren droht.


    Jetzt zu den Ausnahmen:

    Wenn man sich allerdings mal verschätzt hat und beim Anbremsen ein bisschen spät dran ist, also auf der letzten Rille und mit ratterndem ABS Speed abbauen muss, sollte man beim Bremsen weit nach _hinten_ rutschen, also Arme lang und tief, Oberkörper tief. Das hält die ausgeprägte Stoppieneigung unserer XSR einigermaßen unter Kontrolle und bringt ggf. auch noch etwas Last auf's Hinterrad, das so auch noch Bremskräfte beisteuern kann.


    Und wer gerne mal Stoppies ausprobieren möchte, macht einfach das Gegenteil: Arme durchgestreckt, aufrecht sitzend nach ganz vorn rutschen und gleichmäßig und gefühlvoll den (Vorderrad-) Bremsdruck steigern, bis das Hinterrad zu steigen beginnt.

  • Bei Strecken die länger ohne Kurven sind, sitze ich relativ weit hinten. Sobald es in kurvige Strecken geht, sitze ich soweit wie es geht am Tank.

    Dadurch habe ich das Gefühl die Maschine besser unter Kontrolle zu haben.

    Yamaha MT-07 | NightFluo | BJ2017

    4 Räder bewegen den Körper - 2 Räder die Seele

  • Werde mir eure Tipps und Erfahrungen auf jeden Fall zu Herzen nehmen und mal auf meiner Hausstrecke ausprobieren, wenn es die Situation wieder erlaubt :)

    Ich konnte mich nie mit der Sitzposition weiter vorne anfreunden, komme von einer Ninja 250 und Yamaha R6 da hockt man auch eher gestreckt auf dem Bike. Denke ich wollte mit der Art meiner Haltung ein gleichwertiges Fahrgefühl erzeugen, hat aber nicht ganz funktioniert ^^

  • Ich weiß ehrlich gesagt nicht, was einen dazu verleitet nach hinten zu rutschen.


    Ich sitze seit 40 Jahren, ob Enduro, Tourer oder Naked Bike, mit ordentlichem Knieschluß am Tank.


    Wenn es damit irgendein ergonomisches Problem gibt, sollte man an anderen Baustellen, wie Lenker oder Sitz, arbeiten.:bier

    Call me the Breeze...I keep blowing down the road (J. J. Cale)

  • Ihr solltet alle mal einen BMW C 650 GT Roller fahren dann wüsstet ihr wie eine entspannte Sitzhaltung ausschaut. Funktionierte sehr gut, mir hats getaugt. Man konnte sich sogar ein wenig nach hinten lehnen, der Sitz war bequem, groß und weich und in dieser bequemen Haltung hatte ich die Angstnippel auf den Reifen im Nu abgewetzt.

    Aber irgendwann wollte ich halt wieder ein richtiges Motorrad und das habe ich jetzt.

    Eigentlich war die MT 07 das Objekt meiner Begierde, da hat mir aber die Sitzhaltung nicht so getaugt, zu weit vorn, zu viel Last auf den Handgelenken. Auf der Tracer 700 fühle ich mich sehr wohl.

  • Ich bin schon den Roller gefahren und fande es schauderhaft, so ohne Knieschluss und Verbindung zum Bike.

  • ich sitze auch oder gerade auf Roller furchtbar schlecht. Das "Füße nach vorne" bewirkt bei mir eine sehr im Rücken gekrümmte Haltung, nicht gut. Auch auf der Tracer habe ich das Problem, neige dazu den Rücken zu krümmen und sitze nicht wie bei Enduros aufrecht. Sowas wie ein Chopper wäre mein absoluter (Rücken-) tot.

    Ich habe mal jetzt den Lenker nach/und oben gedreht (Tracer) und eine Unterlage auf den Sitz von ca. 3cm erstellt, mal sehen, ob es besser wird. Außerdem habe ich das "Problem", daß ich nach vorne Richtung Tank rutsche, was die Position verschlechtert.

    Und das Highllight sind natürlich Schmerzen am Hintern bis zum Abwinken. Aber daran gewöhnt man sich.... Fahre dann auch mal stehend und wenn ich mehrere Tage am Stück fahre wird das auch besser.

    Freiheit für die Straßen, weg mit dem Teer!

  • Hab ja noch ne Vespa GTS im Stall. Da kannst die Füsse nach hinten tun. Mach ich auch oft.


    Der fehlende Knieschluss ist zu verschmerzen, wenn man sie nutzt wie man sie nutzen sollte. Halt nicht auf der letzten Rille:geht-klar

    Call me the Breeze...I keep blowing down the road (J. J. Cale)

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