Supersprox Stealth: Unbefriedigende Verarbeitungsqualität

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  • Da ich demnächst meine Kette auf die angeblich wartungsfreie Regina HPE Bitte melde dich an, um dieses Bild zu sehen. (Wartungsfreie Kette?)

    umrüsten möchte, werde ich auch die Zahnräder tauschen.


    Nach dem Motto, das letzte Hemd hat keine Taschen, dachte ich hierzu mal einem Supersprox Stealth Kettenrad

    eine Chance zu geben.

    Bei der Herstellung wird ein Zahnkranz aus Stahl mit einem Innenteil aus Aluminium vernietet.

    Dies soll die Verschleißeigenschaften von Stahl bei deutlich niedrigerem Gewicht bieten und dabei auch noch cool aussehen.

    Dafür verlang Supersprox einen ordentlichen Aufpreis gegenüber reinem Aluminium und einen saftigen gegenüber reinem Stahl.


    In meinem Fall handelt es sich konkret um:

    Supersprox RST-480: 45 SLV


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    Nach dem Auspacken dann die große Enttäuschung. (Bilder dazu weiter unten)


    1. Zahnkranz sitzt nicht mittig auf dem Alurad:

    Wenn man rechtwinklig zur Radachse auf das Zahnrad schaut, dann steht der schwarze, stählerne Teil

    mal mehr, mal weniger (!) über das Aluminium über.

    Leider ist das sehr schwer zu fotografieren aber leicht zu erfühlen.

    Da ich keinen Messschieber habe muss ich schätzen: die erfühlbare Kante ist maximal 0,2mm hoch.

    An wenigen Stellen ist keine Kante fühlbar.

    Da auf der Rückseite des Rades die Kante in die andere Richtung übersteht und ungefähr im Gleichklang schwankt,

    liegt die Vermutung nahe, dass der Zahnkranz eiern würde, würde ich das Rad verwenden.


    Außerdem kann man sehen, dass die Zähne nicht auf beiden Seiten in gleichem Maße abgeschrägt sind.


    Selbst wenn diese kein Einfluss auf das Laufverhalten des Rades hätte, würde es trotzdem beim Prüfen der Ausrichtung mittels

    Kettenlaser stören.


    2. Der Zahnkranz hat einen Grat:

    Dort wo später die Rollen der Kette laufen gibt es einen dünnen, deutlich fühlbaren Grat auf einer Seite des Zahnrades.

    Ich vermute zwar, dass der nach wenigen km abgetragen wäre, unschön ist es aber trotzdem.


    Da im Grunde die Idee war, der recht teuren und hoffentlich hochwertigen HPE ein entsprechendes Gegenstück am

    Hinterrad bereitzustellen, habe ich in diesem Moment beschlossen ein anderes Zahnrad zu bestellen.


    Komplett Stahl, schwarz lackiert, AFAM 12815-45:

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    An dieser Stelle kann man auch mal die lächerliche Gewichtsersparnis von nicht mal 120g bewundern.

    Klar, ungefederte Masse, aber sehr weit innen am Rad...

    Was ein reines Alurad wiegt weiß ich leider nicht.


    Der Vergleich mit dem Stahlrad vom Typ 08 15 ähm... 12815 wirft noch mal ein zusätzliches Schlaglicht auf die

    Verarbeitungsqualität.

    Aber auch andere Unterschiede werden deutlich.

    Dass der Zahnkranz bei AFAM etwas dicker ist beispielsweise, 7,2 zu ca 6,5mm, dafür aber die Zähne bei Supersprox etwas breiter.

    Oben AFAM, unten Supersprox:

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    Die Oberfläche zwischen den Zähnen ist bei AFAM glatt, bei Supersprox hat sie eine Struktur.

    Der Grat am Supersprox ist hier am unteren Zahnrad an der Unterkante erkennbar.


    Sauber gebrochene Kante im Schraubloch bei AFAM

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    Irgendwie halb gebrochene Kante am Schraubloch bei Supersprox.

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    Die Stufen, Kanten und Lücken zwischen Alu und Stahl bei Supersprox:

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    Oberfläche auf der Rückseite Supersprox:

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    Oberfläche auf der Rückseite AFAM:

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    Mein Fazit:

    Das Oberflächenfinish an Stellen die keine Berührungspunkte haben ist in meinen Augen eigentlich zweitrangig.

    Auch wenn das Supersprox-Rad (in anderen Farben zumindest) Blicke auf sich ziehen möchte und wird,

    wird kaum jemand dicht genug ran gehen um die unschöne Verarbeitung zu erkennen.


    Der Grat in der Lauffläche, die Struktur in der Lauffläche und der nicht mittig montierte Zahnkranz

    sind in meinen Augen Showstopper.


    Ob es sich im Betrieb irgendwie bemerkbar machen würde, werde ich nicht herausfinden.

    Das Supersprox Steahlth geht zurück und in ein paar Wochen kommt das AFAM-Stahlrad in die MT.


    Gruß,


    Sebastian

    3 Mal editiert, zuletzt von HF1983 ()

  • Ich will mangels echter Qualifikation in Metalldingsbumms gar nicht groß mutmaßen. Ein bisschen Grat und eine schiefe Anfasung der Bohrungen uuuund dann noch etwas axialer Versatz wird die zu erwartende Laufleistung wohl nicht verschlechtern. Allerdings ist es natürlich nicht das, was man für den Mehrpreis erwartet.
    Bei der riefigen Oberflächenbeschaffenheit zwischen den Zähnen...eigentlich sollte das laut Werbetext Supersprox CNC gefräst und extrem gehärtet sein. Das auf den Bildern hätte ich aus dem Bauch heraus eher als gestanzt angesehen. Ob sich das bei teilerfremder Anzahl von Zähnen und Kettenlaschen auswirkt?
    Vielleicht ists ja patentiert und das Öl/Fett hält sich dort besonders gut drin :)

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    Pic unrelated, das MT 07 Original - 682 g. Das darauf folgende JT Sprockets Standardding sah tadellos aus.

    Die Sicherung für die Blinker heißt: PARKBELEUCHTUNG
    Wenns vorne rasselt und hinten stinkt isse in Ordnung...

    Aaron Persky is the California Judge who gave Brock Turner the rapist only 6 month sentence

  • Was der Hersteller wohl jetzt dazu schreibt?

    Da ist Murks verschickt worden. QS hat wohl nur Stückzahlauftrag...

    Das Ding ist bestimmt verzogen.

    Hat dann Verspannungen nach dem Nieten. Wäre mir auch zu gefährlich, so etwas bei 200km/h hinter mir zu haben

  • Tatsächlich weiß ich nicht, ob sich die genannten Punkte irgendwie negativ auf Haltbarkeit oder Laufverhalten auswirken.

    Leider sind Detail reiche Nahaufnahmen Mangelware.

    Die wenigen Bilder die ich finden konnte, zeigen dieselben Oberflächenstrukturen wie meine.


    Wenn man sich aber auf der Produktseite des Herstellers das Video anschaut und bei 1:24min pausiert,

    kann man zumindest erahnen, dass das Oberflächenfinish so normal ist.

    https://www.supersprox.com/supersprox-stealth-sprockets/


    Der Gedanke mit der Fälschung kam mir ebenso.

    Da es aber im Video des Herstellers genauso aussieht, schließe ich es aus.


    Es kann sehr gut sein, dass ich ein Montagsmodell habe.

    Es kann ebenso sein, dass das zweite Zahnrad einen verdeckten Mangel hat, beispielsweise einen Mikroriss.


    Mir fehlt der nötige Sachverstand und auch das Werkzeug um die Maßhaltigkeit der relevanten Oberflächen zu prüfen.

    Die Eigenschaften die ich aber so prüfen kann, lassen mich daran aber zweifeln.


    Daher entscheide ich mich für das vermeintlich weniger komplexe Produkt,

    welches zumindest meinem laienhaft prüfenden Blick standhält.

  • Ooooder er es kann sein, dass diese ganzen Punkte gar keine Rolle spielen? Ich versteh ja, dass man erstmal etwas skeptisch ist wenn das Produkt nicht wie geleckt aussieht aber wenn du nach etwas Recherche der Meinung bist, dass das bei dem Hersteller normal ist würde ich dem Hersteller als nicht-no-name Hersteller einfach erstmal vertrauen. Du kannst natürlich auch mit dem Hersteller in Kontakt tretten und nachfragen.

  • Ob das Ding trotz der erkennbar schlechten Verarbeitung trotzdem brauchbar ist wäre mir im geschilderten Fall egal. Es ist schlecht verarbeitet und das wirft kein gutes Licht auf den Anbieter. Für mich sehen die Zähne auch eher gestanzt als gefräst aus, wie das ganze drumherum.

    Meine Option wäre ebenfalls das Zurückschicken.

  • Ob das Ding trotz der erkennbar schlechten Verarbeitung trotzdem brauchbar ist wäre mir im geschilderten Fall egal. Es ist schlecht verarbeitet und das wirft kein gutes Licht auf den Anbieter. Für mich sehen die Zähne auch eher gestanzt als gefräst aus, wie das ganze drumherum.

    Meine Option wäre ebenfalls das Zurückschicken.

    Wieso ist es den schlecht verarbeitet wenn die Funktionalität ggf. überhaupt nicht beeinträchtigt ist? Das würde mMn. nach eher unter optimische Mängel fallen. Aber jedem seins.

  • Ein Zahnrad das nicht fluchtet (lt. Beschreibung) bzw. eiert und die Laschen nicht sauber entgratet sind erhöht erheblich den Verschleiß und ist murks. Ob nun die Kanten an der Nahtstelle sauber sind ist ein optische Sache, aber wenn die Löcher für die Schrauben nicht ordentlich gesenkt sind kann es nicht korrekt angeschraubt werden, murks.

    Die Form der Zähne ist Philosphie: breiter, schmäler, höher usw. und hängt auch vom Material ab. Daß es nur 120g leichter ist, nun ja, das hätte man vorher wissen können, das stellt ja keinen Mangel dar.

    Wenn ich Gewicht sparen will schraub ich mir eins aus Alu dran, ansonsten ist das AFAM ein sehr gute Wahl. Das Supersprox hielt ich allerdings auch für besser/edler.

    Freiheit für die Straßen, weg mit dem Teer!

  • Ooooder er es kann sein, dass diese ganzen Punkte gar keine Rolle spielen? Ich versteh ja, dass man erstmal etwas skeptisch ist wenn das Produkt nicht wie geleckt aussieht aber wenn du nach etwas Recherche der Meinung bist, dass das bei dem Hersteller normal ist würde ich dem Hersteller als nicht-no-name Hersteller einfach erstmal vertrauen. Du kannst natürlich auch mit dem Hersteller in Kontakt tretten und nachfragen.

    Mein Vertrauen in das Bauteil ist jetzt erstmal erschüttert.

    Ich habe zwar nicht viel, aber auch nicht keine Ahnung von Metall- und Fertigungstechnik.

    Dass der Zahnkranz nicht plan angebracht ist kann nicht folgenlos sein.

    Wo unerwünschte Winkel sind, da wirken Kräfte in unerwünschte Richtungen.


    Möglicherweisen wird bei dem Bauteil durch Überdimensionierung ein Versagen verhindert.

    Weiß ich leider nicht. Der Vertrauensvorschuss, ich hatte es ja schließlich bestellt, ist leider weg.


    Dass sich noch Grate am fertigen Produkt finden, dass manche Kanten nicht vollständig gebrochen sind,

    dass der Zahnkranz nach dem Härten nicht noch mal poliert wurde, das sind sichtbare Mängel,

    die auf nachlässige Verarbeitung oder Endkontrolle schließen lassen.


    Es ist jetzt auch keine neue Erkenntnis, dass Kunden von oberflächlichen Eigenschaften auf

    auf innere, nicht prüfbare Eigenschaften schließen. Deshalb trägt der Bankberater einen Anzug. ;)


    Wenn es durch den Hersteller aber so gewollt ist, bzw. er es nicht besser kann, auch dann ist es nicht das richtige Produkt für mich.


    Meine Erwartungshaltung war, dass ich für den Mehrpreis gegenüber reinem Stahl und Alu

    ein rundherum sehr gut verarbeitetes Produkt bekomme.

    Für mich ist der Materialmix nur ein Gimmick.


    Tatsächlich sieht es aber so aus, als wäre das Produkt hauptsächlich für diejenigen gemacht,

    für die 120g im rotierenden Teil des Antriebs wichtig sind.


    Hier sehe ich mein Geld in einem ordentlich gemachten Standardzahnrad besser investiert

    als in einem schlampig gemachten Materialmix ohne für mich spürbaren Vorteil.

    Das Supersprox Stealth ist einfach nicht das richtig Zahnrad für mich.

    Einmal editiert, zuletzt von HF1983 ()

  • Ich hatte an der MT das Supersprox Stealth dran. Hatte keine Probleme, hab mir das Ding aber auch nicht genau angeschaut.

    Vor allem war es aber schön leise

  • HF1983

    Hat den Titel des Themas von „Supersprox Stealth: Magelhafte Verarbeitungsqualität“ zu „Supersprox Stealth: Unbefriedigende Verarbeitungsqualität“ geändert.
  • Wenn datt Kettenrad 100% gefertigt würde würd´s wahrscheinlich 3mal soviel Kosten!

    Bin im Maschienenbau......Prätzision ist Teuer.....deswegen " nur so genau wie Nötig,nicht so genau wie Möglich"!

    Auf 0,001mm Geschliffen zahlt keiner.....braucht aber in dem Fall auch keiner!

    Hab Supersprox in der Kringel Daytona.......Reicht!

  • Nach Stanzung sehen mir die Kanten nicht aus, da gäb es im Material zischen den Zähnen einen Übergang zwischen Schnittfläche und Abrissfläche...

    Viele Grüße, Stefan


    ...jetzt lassen wir die Realität mal außen vor und schauen, wie das wirklich geht - Tim Pritlove

    Tempus Fungi - Es ist Zeit für'n Pils...

  • Nochmal ein paar Detailaufnahmen von meiner Stichprobe von 1.


    Schlampig:

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    Die Grate und die nicht mittig eingeschliffenen Zähne (zwischen Bild 1 und 2 habe ich das Rad umgedreht):

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    Beispielhaft der "Höhenverlauf" des Zahnkranzes gegenüber der Alu-Scheibe:

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    Die Alu-Scheibe muss plan und rechtwinklig zur Radachse sein.

    Wenn das nicht gegeben wäre, bräuchten wir über den Rest keine Sekunde sprechen.

    Das heißt dass der Zahnkranz eiert.


    Vielleicht addieren sich in meinem Fall Fertigungstoleranzen unglücklich.

    Ich vermute, dass der Hersteller das Verfahren nicht ausreichend unter Kontrolle hat

    und sich dessen auch bewusst ist.

    Um trotzdem sicher zwischen die Kettenlaschen zu passen wird der Zahnkranz schmaler ausgeführt.

    Und um den durch die geringere Auflagefläche zwischen Zähnen und Kettenrollen höhere Belastung abzufangen,

    wurden die Zähne dicker.


    Wahrscheinlich ist es dann nur leiser weil ein nicht gerade stehendes Rad bei nicht korrekt ausgerichteter Kette

    eine geringere Chance hat gegen die Laschen zu laufen.

    Was dann vielleicht auch "ausgleicht", dass man durch die Kante zwischen Alu und Stahl einen Kettenlaser nicht vernünftig anlegen kann. :D


    Ich für meinen Teil habe genug gesehen.

    Mag sein, dass man das für den Preis nicht besser kann.

    So baue ich das jedenfalls nicht ein.

  • Für mich sieht das Zahnrad nach Waterjet oder Laserjet aus. Und dann wurde das noch von oben und unten geschliffen bzw. außen auch angefast, aber die Zähne nicht entgratet.

    Das ist schon schlampig gearbeitet bzw. schlampiger Arbeitsprozess. Und die Grate werden zwar sicherlich schnell weg sein, aber dabei dann halt auch die Oberfläche der Rollen etwas beschädigen. Jenachdem, wie die Rollen ausgeführt sind, kann das halt doof sein.


    Was mich viel mehr wundert ist, dass der Platz für die Rollen unterschiedlich breit zu sein scheint auf den Bildern. Und zwar recht deutlich. Weiß jetzt nicht, ob wenigstens noch die Kontaktflächen die gleiche Kontur in Laufrichtung der Kette haben. Wenn nicht, wäre das schon sehr merkwürdig. Das müsste doch eigentlich über die Teilung der Kette festgelegt sein?

  • Was mich viel mehr wundert ist, dass der Platz für die Rollen unterschiedlich breit zu sein scheint auf den Bildern. Und zwar recht deutlich. Weiß jetzt nicht, ob wenigstens noch die Kontaktflächen die gleiche Kontur in Laufrichtung der Kette haben. Wenn nicht, wäre das schon sehr merkwürdig. Das müsste doch eigentlich über die Teilung der Kette festgelegt sein?

    Von den Nennwerten her, sind beide Räder für 525er Teilung gedacht.

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    Für das Foto habe die Räder so übereinander gelegt, dass die Zähne und der Innenkreis (hier nicht im Bild) mittig übereinander liegen.

    "p", "df" und "d1" scheinen mir gleich zu sein.


    Wie sich die Abweichungen auf das Abrollen der Kette auswirkt, kann ich nicht prüfen.

    Da ich das Supersprox-Zahnrad nicht mit einer Kette zerkratzen, beschmutzen oder einfetten will.

  • Also ich hab das gleiche Supersprox Kettenrad drauf wie oben abgebildet,

    seit ca 10.000 Km und keine Probleme. Kann auch einen leichten Versatz wie beschrieben feststellen.

    Das Rad taumelt aber nicht, wahrscheinlich wird man die 0,2 mm nicht merken.


    Ob die Befestigungslöcher gesenkt waren kann ich nicht mehr sagen, ist mir auch egal, es ist fest!

    Supersprox ist anscheinend ein tschechischer Hersteller der auch in Polen produziert, auf dem Rad steht "Made in PL".

    Wenn da auf Nachtschicht der Senkbohrer abgebrochen ist dann wird halt nicht gesenkt.


    Eigentlich gibt es ja in Deutschland für alles eine Norm, für Motorradketten und -räder hab ich noch keine gefunden.

    Für Industrieketten ist das DIN 8187 und 8188.

    Da sind einige Maße gleich wie bei den Motorradketten, die lichte Weite passt aber nicht so ganz.

    Und ein vernünftig bemaßtes Kettenrad hab ich auch noch nicht gefunden, die Zahnform von Supersprox und AFAM sieht mir auf den Bildern doch unterschiedlich aus, keine Ahnung ob da jeder machen kann was er will.


    Michel

    K-Maxx Lenker
    Rizoma Kennzeichenhalter und -beleuchtung, Blinker, Lenkerendengewichte, Fussrasten
    Gilles Tooling Brems- und Kupplungshebel
    SC-Project Auspuff
    Bruudt Soziusfussrastenabdeckung
    K&N Luftfilter
    Wheelsticker Felgenaufkleber
    Wilbers Federbein +25 mm und Gabelfedern
    LSL Tachoverlegung

    R6 Kurzhubgasgriff

    Puig Griffgummi

    Kedo Gabelfaltenbälge

    Stealth Kettenrad 45 Zähne, Ritzel 15 Zähne

    Melvin Stahlflexbremsleitungen

  • Ich hab mir immer verkniffen, solch ein Zeug ans Motorrad zu schrauben. Ich mach da meist eine Kombination aus vorderem Ritzel Original mit den Gummilippen, hinten was aus Alu gefrästes von Wieres und die Kette dann eine DID X-Ring VM oder VX. Damit bin ich immer gut gefahren. In der Kombination war das Alu-ettenrad i.d.R. nicht der kritische Bauteil, das war die Kette selber, nach 50.000 km ist beim vierzylinder halt irgendwann Schluss, bei der T700 geh ich mal von jenseits der 35.000 km Lebensdauer aus.


    Bei der XT660X treibe ich den Aufwand nicht, da ist der Kettensatz, egal was ich draufschraube, nach ca. 15.000 km durch. Da kommt aber auch nur Gefrästes und nix Gestanztes drauf.


    Das Supersprox-Zeug hab ich nie verstanden, ich find nicht mal, dass es gut ausschaut, zu teuer wars mir auch immer und scheinbar kann die Qualität auch nicht überzeugen.

    Kaum macht man's richtig, schon funktionierts

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